Sonntag, 11. Januar 2009

ESTA - Anmeldung zur US-Reise – jetzt nur noch online

ESTA Anmeldung US-Reise

Anmeldung zur US-Reise – jetzt nur noch online

Wer in die Staaten einreisen will, muss ab Montag „Esta“ benutzen. Die wichtigsten Fragen rund um die neuen Einreisemodalitäten.

WASHINGTON - Ohne Esta keine USA: Ab heute dürfen deutsche Touristen und Geschäftsleute nur noch in die USA einreisen, wenn sie sich vorher auf der Esta-Seite im Internet angemeldet haben.

Für wen gilt das?

Deutsche Staatsbürger brauchen für die USA grundsätzlich kein Visum. Aber genau deswegen müssen sie sich zwingend bei Esta anmelden (wer dagegen ohnehin ein Visum hat, etwa, weil er länger als 90 Tage bleibt, muss nicht zu Esta). Dies gilt auch für Bürger aller anderen visumsfreien Staaten.

Wo finde ich Esta?

Esta steht für Electronic System for Travel Autorization. Im Internet findet man die Seite unter https://esta.cbp.dhs.gov. Sie wird vom US-Ministerium für Heimatschutz betrieben. Auf der Startseite kann man auch „Deutsch“ als Sprache auswählen, damit man sich leichter beim Ausfüllen zurechtfindet.

Was muss ich angeben?

Zwingend notwendig sind die Daten zu Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Reisepassnummer, Ausstellungs- und Ablaufdatum des Reisepasses. Optional kann man auch Aufenthaltsort und Flugnummer angeben. Vorgeschrieben ist aber wieder die Beantwortung von sieben Fragen, etwa ob man an ansteckenden Krankheiten leidet oder an Völkermord beteiligt ist. Die gleichen Fragen werden derzeit auf den grünen Zetteln abgefragt, die im Flugzeug verteilt werden – diese fallen künftig weg.

Was passiert dann mit meinem Antrag?

Die Antwort kommt binnen Sekunden. Es gibt drei Möglichkeiten: „Genehmigung erteilt“ – das dürfte laut US-Angaben bei 99 Prozent der deutschen Bürger der Fall sein. Oder: „Genehmigung noch in Bearbeitung.“ Das kann bis zu 72 Stunden dauern, deswegen empfehlen die US-Behörden, den Esta-Antrag mindestens 72 Stunden vor Reise-Antritt zu stellen – es ist aber nicht Pflicht. Dritte Variante: „Genehmigung verweigert“. Ist das der Fall, kann man versuchen, doch noch ein Visum zu beantragen. Mitgeteilt wird mit der Antwort immer auch eine mehrstellige Buchstaben-Zahlenkombination. Den genehmigten Antrag und diesen Code sollte man unbedingt ausdrucken und mitnehmen. Die Genehmigung gilt zwei Jahre lang.

Was, wenn ich kein Internet habe?

Hilft nichts, die Online-Anmeldung ist zwingend. Wenn Sie selbst keinen Computer haben, müssen Sie sich bei Bekannten oder im Internet-Café Zugang verschaffen. Oder aber Sie lassen sich von dem Reisebüro-Mitarbeiter oder Reiseveranstalter helfen, bei dem Sie die Reise buchen.

Was ist mit dem Datenschutz?

Die US-Behörden verweisen darauf, dass die gleichen Sachen ja bisher schon auf den grünen Zetteln abgefragt werden und jetzt eben online, um die Einreise zu vereinfachen – und nebenbei um schon früher zu wissen, wer da kommt. Die Daten werden zwölf Jahre gespeichert, unter den Bedingungen der US-Datenschutzgesetze. Deutsche Experten sehen es dennoch skeptisch.

Greencard:

Samstag, 10. Januar 2009

FLORIDA KEYS Ein bewährtes Rezept für Key Lime Pie

FLORIDA KEYS-Key Lime Pie

Staatskuchen süßsauer

Der Key Lime Pie gehört zu den Florida Keys wie der ewige Sonnenschein, Margaritas und Ernest Hemingway. Der süßsaure Kuchen steht für ein Lebensgefühl - und ist ein Phänomen. Barry Walling auf Islamorada ist Spezialist für den offiziellen Staatskuchen Floridas.

Kein Urlaub auf den Florida Keys ohne Key Lime Pie. Jeder, der auf die Inselkette vor Florida reist, genießt früher oder später diesen Kuchen, der unter einer süßen Hülle eine saure Limettenfüllung birgt. Der Key Lime Pie ist nicht nur Floridas Nationaldessert, nicht nur Kult-Nachspeise und touristisches Must-have, das sogar auf großen Partys wie einem Key-Lime-Pie-Festival zelebriert wird. Er ist ein Phänomen. Ein Phänomen, das die Bewohnern der Inseln rund ums Jahr beschäftigt. Alle scheinen im Wettstreit darüber zu sein, wer den besten und originalsten Limettenkuchen zubereitet.

Den perfekten Key Lime Pie zu finden, gilt in den USA als nahezu religiöse Erfahrung. Eine Art Pilgerfahrt, die in Homestead, südlich von Miami beginnen kann. Dann folge man der U.S. 1 von Key Largo bis nach Key West. Auf halbem Wege, auf Islamorada, logiert ein Chefkoch, der immerhin dank eines Preises, einem award, den er einmal für seine Spezialität gewonnen hat, halbwegs glaubhaft behaupten darf, ein Pie-Profi zu sein.

"Wir machen den besten Key Lime Pie Südfloridas", verspricht Barry Walling, der Küchenchef der Cheeca Lodge. Der in New Jersey geborene Koch sitzt vor einer postkartenkitschigen Kulisse: indigoblauer Himmel, weiße Zuckerwölkchen, türkisfarbenes Meer und ein schmaler Pier, der vom schmalen Strand auf den Atlantischen Ozean führt. Reiher sitzen auf Stegpfosten. Eine zarte Brise streichelt die Haut.

Ein Kuchen, ein Lebensgefühl

Walling weiß natürlich, dass sehr viele Conchs, die Inselbewohner, von ihrem Pie behaupten, dass er der Beste sei. Tania vom Café Blond Giraffe auf Key West zum Beispiel. Sie gewann den "Key Lime Pie Contest" auf ihrer Insel und findet ihre Dessertvariante "perfekt", sagt sie. Doch Walling glaubt unbeirrbar an sein Rezept, an dem er zwei Monate lang gefeilt hat, und an seine "Pastry Chefin", die Dessertexpertin in seiner Küche.

Was aber genau ist das Magische an diesem Kuchen? "Wahrscheinlich wirkt allein schon der Name", sagt Barry Walling. "Ich esse einen Key Lime Pie, also urlaube ich auf den Keys." Und weil es keinen anderen Platz in den USA gibt wie die Florida Keys, kein südlicherer Flecken auf dem nordamerikanischen Festland, ist der Kuchen nichts weniger als ein Lebensgefühl.

Der Pie gehört zu den Keys wie der ewige Sonnenschein, Hochseefischen, Margaritas am Nachmittag, Halligalli bei wunderschönen Sonnenuntergängen und Ernest Hemingway, der kultisch verehrt wird auf den Koralleninseln. Der Schriftsteller und Idol einer ganzen Generation von Amerikanern lebte von 1928 an ein paar Jahre auf Key West. Und er war natürlich ein großer Freund des Key Lime Pie - so die Legende.

Die Debatte darüber, wer den besten und authentischsten Limettenkuchen zubereitet, begann im späten 19. Jahrhundert, als das süß-saure Dessert kreiert wurde und erstmals die Gaumen der Inselbewohner entzückte. Die Limettenart Key Lime aus Malaysia erreichte bereits im 16. Jahrhundert mit den Spaniern die Keys, der Abenteurer Juan Ponce de Léon war der erste Europäer auf den Inseln und ihr Entdecker.

Aunt Sally nahm aus Not Kondensmilch

Als Erfinderin des Kuchens gilt Aunt Sally, die Köchin von William Curry, einem Schiffsberger und Floridas erstem Selfmade-Millionär. Sally buk um 1890 herum, weil es keine Kühe, keine frische Milch und keine Kühlschränke auf den Keys gab, mit Kondensmilch, die bis heute zum traditionellen Rezept gehört. 1930 tauchte erstmals ein schriftlich festgehaltenes Rezept auf – bis dato wusste einfach jeder so, wie der Limettenkuchen gemacht wird.

Es ranken sich viele Geschichten um die Entstehung und Bedeutung des Pies. Nach einigen politischen Streitereien, ob es nicht eher der Pecan Pie werden sollte, hatte es der Key Lime Pie vor etwas mehr als zwei Jahren geschafft: Seit dem 1. Juli 2006 ist er der offizielle "Florida State Pie".

Der moderne Key Lime Pie braucht wenige Grundzutaten: einige Eigelbe, ein Kännchen Dosenmilch und ein halbes Cup Limettensaft. Die Kruste wird aus Crackern oder Butterkeksen zubereitet, das Topping aus Schlagsahne oder Baiser.

Varianten gibt es unzählige. Das ist ja das Schöne: Man kann tagelang über die Inseln streifen, jeden Tag einen Key Lime Pie essen – und keiner schmeckt wie der andere. Auch wenn die Unterschiede nur im Detail liegen.

Relaxt in Florida

Barry Walling hat schon in Kalifornien gekocht, in Lake Tahoe, Nevada. Er leitete ein Event Catering Unternehmen in Atlanta, Georgia, war Teilhaber und Chef de Cuisine eines Restaurant in Miami. Danach produzierte er mit seinem Team von den "Skychefs" 10.000 Mahlzeiten pro Tag für Fluggesellschaften.

Tolle, abwechslungsreiche, anstrengende Jobs, sagt er. Jetzt arbeitet er immer noch viel, aber der Floridian Way of Life macht sich bemerkbar: Sein Schwerpunkt ist die "tropical-inspired cuisine". Heimisch, sowohl kulinarisch wie auch menschlich, ist Barry Walling erst im Süden Floridas geworden. Er liebt hier das "laid back"-Leben, die entspannte Art zu leben, den "take-it-easy-spirit", die karibischen Einflüsse auf die Menschen und die Küche.

Und wenn Tania wieder behaupt, ihr Key Lime Pie sei unschlagbar, oder Kermit Carpenter von "Kermit’s Key Lime Shoppe" auch noch in einem Video auf YouTube demonstriert, wie der perfekte Limettenkuchen zubereitet wird: Macht doch nix, sagt Barry Walling selbstbewusst. So generös und neidfrei können nur Amerikaner sein. Zumal, wenn sie einen award gewonnen haben.

Das Original-Rezept von Barry Walling

Diese Mengen gelten für eine Großküchen-Backaktion: für neun Kuchen:

"7 lb condensed milk
1.5 qts heavy cream
26 oz key lime juice
1.5 cup water
16 oz egg yolks
12 sheets gelatin"

Wie's gemacht wird, beschreiben wir in einem Rezept, das bewährt und auf den Alltag zugeschnitten ist:

Ein bewährtes Rezept für Key Lime Pie

Zutaten

200 bis 250 Gramm Vollkorn-Butterkekse, 120 Gramm Butter, 1 Ei, 4 Eigelb, 1 Dose gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen, 400 Gramm), 5 möglichst unbehandelte Limetten (ansonsten mit Bürste unter heißen Wasser abspülen), 4 Eiweiß, 120 Gramm Zucker

Werkzeug

Backform mit 24 Zentimetern Durchmesser, Rührgerät und Schüssel, Mörser oder Tüte, Gummischaber, Zitronenpresse

Zubereitung

Die Kekse im Mörser (oder in einer Tüte mit zum Beispiel einer Flasche) zerdrücken und die Butter im Topf oder Mikrowelle flüssig werden lassen. Beides verkneten und in die Backform geben – abkühlen.

Von zwei gewaschenen Limetten die Schale (nur das Grüne) abreiben, dann auspressen und mit der geriebenen Schale vermengen. Eigelbe mit einem Vollei, der Kondensmilch und dem Limettensaft verrühren und in die Teigform auf die Kekskrümelmasse geben.

Etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius backen. Währenddessen die vier Eiweiß mit dem Zucker zu Baiser schlagen und dann auf den gebackenen Kuchen streichen – manch einer bevorzugt Schlagsahne statt Baiser.

Dann weitere zehn bis 15 Minuten in den Ofen, bis die Eischneemasse goldbraun gebacken ist.


source: spiegel



Handy: Palm erfindet das iPhone neu CES

HANDY-NOVITÄT

Palm erfindet das iPhone neu

Was für ein Comeback: Auf der CES hat Palm das Handybetriebssystem web OS und dem Palm pre vorgestellt. Zuschauer und Journalisten sind begeistert, vergleichen das innovative Handy mit Apples iPhone. Nur eine Frage blieb offen.

In Las Vegas präsentierte Handyhersteller Palm am Donnerstag (Ortszeit) ein vollkommen neu entwickeltes Handybetriebssystem, das Palm web OS und den Palm pre, das erste Gerät, auf dem die neue Software läuft. Die erste öffentliche Präsentation des neues System geriet zur Fan-Show, löste im Publikum Begeisterungsstürme aus.

Palms neue Hoffnungsträger: Der Palm pre mit web OS - ein Smartphone, das bei Apple gelernt hat
AFP

Palms neue Hoffnungsträger: Der Palm pre mit web OS - ein Smartphone, das bei Apple gelernt hat

Dabei waren die Zweifel im Vorfeld groß gewesen: Schafft Palm den Umschwung? Hält das unter dem Codenamen Nova entwickelte neue Palm-Betriebsystem, was sich Fans und Firma davon erhoffen? Schließlich hatte das Unternehmen, das mit dem ersten PDA, dem Palm Pilot, groß wurde, in den letzten Jahren kontinuierlich Freunde verloren. Das Palm OS war seit Jahren nicht erneuert worden, wirkte altbacken und verbraucht, die neue Software galt als letzte Chance, das Unternehmen zu retten.

Deren Vorstellung aber ließ keine Zweifel aufkommen, das Palm sicher ist, einen Gewinner entwickelt zu haben.

Als im Saal das Licht ausgeht, der Schriftzug "Palm" auf der Leinwand erscheint, brandet enthusiastischer Applaus auf. Solche Zuneigungsgbekundungen kennt man sonst nur von Apple-Veranstaltungen. Aber die erste Person, die die Bühne betritt, kennt man bisher auch von Apple: Es ist Jon Rubinstein, der Mann, der bis 2006 für die Entwicklung der iPods und iMacs verantwortlich war.

Das Ende eines Mexiko-Urlaubs

Offenherzig schildert der Computeringenieur, wie er nach seinem Weggang von Apple nach Mexiko zog, es sich am Strand gutgehen ließ. Bis man ihn überredete, seinen Endlosurlaub an der mexikanischen Küste abzubrechen, zu Palm zu kommen und dem Unternehmen zu helfen, innovative neue Produkte zu erfinden. Und das war keine schlechte Idee, denn was Rubinstein wenig später aus in die Kameras hält, ist nicht nur Palms letzte Chance, in die Handy-Oberliga aufzusteigen.

Es ist der Palm pre, das erste Smartphone, auf dem Palms web OS läuft, ein Betriebssystem, das laut Palm-Geschäftsführer Ed Colligan die Art und Weise, wie man mit Daten in der vernetzten Welt umgeht, vollkommen verändern soll. Schließlich, so Colligan sind vernetzte Mobilgeräte "das nächste große Ding".

Surfen wie auf dem iPhone

Der Palm pre allerdings ist auf den ersten Blick eher ein recht kleines Ding, deutlich schlanker als iPhone, Blackberry und Ähnliches. In seinem Inneren arbeitet der neueste Mobilprozessor von Texas Instruments, und der hat offenbar reichlich zu tun. Denn die grafische Benutzeroberfläche des per Touchscreen gesteuerten Geräts ist noch aufwendiger als die des iPhone – und kann doch auf den ersten Blick begeistern.

Smart: Palms Matias Duarte demonstriert, was der Palm pre alles kann
AP

Smart: Palms Matias Duarte demonstriert, was der Palm pre alles kann

Wie bei Apples Erfolgshandy wirkt hier alles sehr organisch, Aktionen werden ohne Verzögerung ausgeführt. Beim Scrollen laufen Listen und Webseiten ebenso locker über den Schirm wie beim iPhone. Sogar die Zoomfunktion arbeitet wie bei Apple, wird einfach aktiviert, indem man die Bildschirmanzeige mit zwei Fingern virtuell "aufzieht". Selbst der Browser erinnert an Apples Safari, stellt Web-Seiten ebenso dar wie es ein Rechner-Browser täte, nur kleiner.

Das web OS führt Daten zusammen

Damit sind die Ähnlichkeiten mit dem iPhone aber auch erschöpft, denn zusätzlich zur Touchscreen-Bedienung ist eine Aufschiebe-Tastatur eingebaut. Vor allem aber kann Palms web OS mehrere Programme gleichzeitig ausführen, was beim iPhone nicht geht. Damit man dabei nicht durcheinanderkommt, hat man sich eine Spielkarten-Metapher ausgedacht: Für jedes aktive Programm wird eine solche Karte auf dem Bildschirm angelegt. Zwischen diesen Karten wird wiederum per Fingerzeig gewechselt.

Ein Highlight ist, wie das System mit Daten umgeht. Als Synergy bezeichnet Palm dabei die Methode, mit der das web OS Daten aus unterschiedlichen Quellen übersichtlich zusammenfasst, dabei redundante, also doppelt vorhandene Informationen intelligent ausfiltert. So werden im Adressbuch beispielsweise Infos aus Google neben solchen aus Facebook angezeigt, im Kalender stehen Termine aus dem Google-Kalender neben solchen aus Outlook. Besonders fein: Erinnerungen und Hinweise auf neue Nachrichten erscheinen stets dezent am unteren Bildrand. So stören sie nicht mit nervigen Meldungen.

Der Speicher kann eng werden

Und auch über Details scheint man sch bei Palm Gedanken gemacht zu habe. So werden ungenutzte Zeiten im Kalender grafisch komprimiert, damit mehr Platz für echte Termine bleibt. Im Messenger lassen sich diverse Chat-Dienste vereinen und man kann beim Meinungsaustausch mit Freunden und Kollegen beliebig zwischen E-Mail, Chat und SMS springen.

Neben all diesen Software-Highlights tritt die Hardware des Palm pre etwas in den Hintergrund, obwohl sie nicht zu verachten ist. Anlass zur Kritik bietet höchstens der Speicher, der nur acht Gigabyte groß und nicht erweiterbar ist. Für Musik und Daten mag das reichen, will man aber auch Filme mitnehmen, wird das schnell eng.

Dafür aber lässt sich der Akku leicht austauschen, auf diese Weise wohl auch die Laufzeit verlängern. Bislang nur selten in einem Handy zu finden ist die Bluetooth-Funktion, die nicht nur drahtlos Daten überträgt, sondern auch Musik an kabellose Lautsprecher, Kopfhörer und Autoradios sendet. Dazu passt auch das erste Zubehörgerät, das Palm für den pre anbieten will. Unter dem Titel Touchstone soll es eine Ladestation geben, auf die man das Smartphone einfach auflegt, um den Akku laden zu lassen, ganz ohne Kabel. Auch das ein kleiner Trend der CES: Kabellose Ladegeräte, die Apparate per Induktion laden, sind dort gleich mehrere zu sehen (siehe Bilderstrecke oben).

Und wann geht's los?

Wann man solche Geräte wird kaufen können, ist aber bisher nur sehr grob vorhersehbar. Irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2009 soll der pre in den Handel kommen. Ein genaues Datum mochte Ed Colligan nicht nennen, zu viel Arbeit sei bis dahin noch zu erledigen. In den USA wird das Gerät dann vorerst nur beim Mobilnetzbetreiber Sprint zu bekommen sein. Wann Palm das neue Handy in Europa anbieten wird, lässt Colligan noch offen. Und auch über den Preis, der dafür zu zahlen sein wird, schweigt sich der Palm-Chef aus.

Offenbar wollte er erst die Reaktion auf das neue Modell abwarten. Teurer als das iPhone oder das Google-Handy G1 wird es wohl kaum werden.

Aufgrund der großen alten Nutzerbasis, die seit Jahren auf Neues wartet, hat er aber Chancen, beliebter zu werden: Ob die dann aber die vielen tausend Palm-Programme darauf werden nutzen können, die es bis heute gibt, haben Colligan und Rubinstein in ihrer Präsentation vollkommen offen gelassen. Ursprünglich war geplant, den neuen Palm kompatibel zu den alten zu machen. Angesichts der vielen neuen Funktion von web OS muss man aber bezweifeln, ob das tatsächlich möglich war.


source: spiegel


Freitag, 9. Januar 2009

New York City : Neues HOTEL PLAZA Wohnen wie am Hof Ludwigs XV. Die Wasserhähne sind mit 24-karätigem Gold überzogen





HOTEL PLAZA

Wohnen wie am Hof Ludwigs XV.

Die Wasserhähne sind mit 24-karätigem Gold überzogen, auf jeder Etage wartet der Butler auf seinen Einsatz: Das New Yorker Hotel Plaza an der Fifth Avenue hat nach mehr als zwei Jahren Renovierung wieder eröffnet. Einige Suiten sind inzwischen in Privatbesitz.

New York - Ein Jahrhundert nach seiner ersten Eröffnung erstrahlt das Plaza in neuem Glanz: Das legendäre Haus an der Fifth Avenue hat eine 400 Millionen Dollar teure Schönheitsoperation hinter sich - und ist bereit für zahlungskräftige Bewohner und neugieriges Publikum.

Lang ist die Liste der Berühmtheiten, die es sich im Plaza haben gut gehen lassen: Ernest Hemingway saß regelmäßig an der Bar, die Beatles logierten bei ihrem ersten New-York-Besuch in den Gemächern, und Alfred Hitchcock drehte hier Szenen zu "Der unsichtbare Dritte".

Trotz der Immobilienkrise in den USA gilt das Haus als gefragte Adresse für Hotelgäste und Langzeitbewohner. Von den 282 Gästezimmern im Rokoko-Stil wurden 102 zu exklusiven Suiten umgebaut - 60 Prozent davon befinden sich in Privatbesitz.

Für Eigentumswohnungen wurden Rekordsummen geboten - Immobilieninvestor Harry Macklowe soll nach Berichten verschiedener Zeitungen für 50 Millionen Dollar gleich mehrere Appartements gekauft haben, um diese zu einer Riesen-Suite zusammenzulegen.

Butler per Touchscreen

Hotelgäste dürfen für 650 Dollar pro Nacht im opulenten Stil des Spätbarocks logieren. Angelehnt an die Mode zur Zeit des französischen Königs Ludwig der XV. sind die Zimmer üppig ausgestattet mit handgefertigten Möbeln, Accessoires und edlen Stoffen. Das Wasser im Bad fließt aus goldenen Armaturen in ein Becken aus weißem Marmor. Auf jeder Etage steht ein Butler zu Diensten, mit dem der Gast vom Zimmer aus per Touchscreen-Monitor kommunizieren kann. Mit diesem speziell für das Plaza entwickelten Monitor steuern die Gäste alle wesentlichen Annehmlichkeiten und Funktionen des Hotelzimmers.

Wer möchte, kann sich rund um die Uhr das Essen aufs Zimmer bringen lassen - ansonsten wird im neu hergerichteten Palmenhof unter der rekonstruierten, 167 Quadratmeter großen Glaskuppel gespeist. Neben dem Palmenhof ist die neue Champagner-Bar und der Rose Club für New-York-Besucher geöffnet. Für festliche Veranstaltungen kann der große Ballsaal gemietet werden. Er hat Platz für 700 Partygäste.

Das Haus wird von der Fairmont-Gruppe geführt und ist im gemeinschaftlichen Besitz der Elad-Gruppe und der Kingdom Holding Company, die Firma des saudischen Milliardärs Prinz Talal Ibn Abd al-Asis.


source: spiegel


Mittwoch, 7. Januar 2009

Pressemitteilung: USA-EINREISE Ab Montag ist Online-Registrierung Pflicht

USA-EINREISE

Ab Montag ist Online-Registrierung Pflicht

"Sind Sie gegenwärtig an Spionageakten, an terroristischen Aktivitäten oder an Völkermord beteiligt?" "Reisen Sie zum Zweck sittenwidriger Handlungen ein?" Mit solchen Fragen setzten sich USA-Reisende bislang erst während des Fluges auseinander - ab Montag müssen sie das vorher online klären.

Hamburg - Vor dem Abflug erst ins Internet: Vom kommenden Montag an müssen sich die meisten USA-Reisenden aus Deutschland online bei den US-Behörden anmelden. Das "Electronic System for Travel Authorization" (Esta) verpflichtet Touristen und Geschäftsreisende aus Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind, zur Registrierung über eine Website.

Esta-Registrierung im Internet: "Reisen Sie zum Zweck krimineller oder sittenwidriger Handlungen ein?"
DPA

Esta-Registrierung im Internet: "Reisen Sie zum Zweck krimineller oder sittenwidriger Handlungen ein?"

Sie soll mittelfristig jene grünen Formulare ersetzen, die Einreisende bereits seit Jahren ausfüllen müssen. Die Einreisegenehmigung soll in den meisten Fällen innerhalb weniger Sekunden erteilt werden und ist zwei Jahre gültig - es sei denn, dass sich eine der abgefragten Informationen ändert.

"Grund für Esta ist eine Vereinfachung des Reisens", sagte US-Generalkonsulin Karen E. Johnson am Mittwoch in Hamburg, "nicht eine Verletzung der Privatsphäre." Das US-Ministerium für Heimatschutz frage durch Esta dieselben Daten ab, die bisher meist im Flugzeug im Formular I-94W eingetragen werden mussten. Diese Daten würden für insgesamt 15 Jahre gespeichert. Dem Datenschutz widerspreche dies nicht.

Das grüne Formular gehört dennoch nicht endgültig der Vergangenheit an. Bis sich die Fluggesellschaften auf das neue System eingestellt haben, müssen übergangsweise das Esta-Verfahren und die Papiervariante genutzt werden, sagte Johnson. Wie lange diese Übergangsphase dauere, sei noch nicht abzusehen. Esta ermögliche es jedoch, die grundsätzliche Genehmigung bereits vor Reiseantritt einzuholen statt wie bisher erst bei der Einreise in die USA.

Das Ausfüllen dauere nur wenige Minuten, betonte die Generalkonsulin. In mehr als 99,5 Prozent der Fälle werde die Reisegenehmigung binnen weniger Sekunden erteilt. Wer online keine Einreisegenehmigung erhalte, müsse sich in einer Visaabteilung der US-Vertretungen in Berlin, Frankfurt oder München um ein Visum bemühen. Sofern ein maschinenlesbarer Reisepass vorliegt, kann Esta auch problemlos von anderen Personen ausgefüllt werden, beispielsweise von einem Familienmitglied oder vom Reisebüro. Reisende mit einem gültigen US-Visum benötigen keine Esta-Genehmigung.

Seit August 2008 konnten Reisende im Rahmen des Visa Waiver Program die Genehmigung freiwillig online beantragen. Dies nutzten weltweit fast eine Million Menschen, darunter mehr als 100.000 aus Deutschland. Das Konsulat rechnet damit, das etwa zwei Millionen Deutsche in diesem Jahr das Programm nutzen werden.


source spiegel


PRÄSIDENTENTREFFEN IM WEISSEN HAUS Obamas Lunch im exklusivsten Club der Welt

PRÄSIDENTENTREFFEN IM WEISSEN HAUS

Obamas Lunch im exklusivsten Club der Welt

Von Gregor Peter Schmitz, Washington

George Bush packt die Umzugskartons, sein Nachfolger übt schon den perfekten Auftritt für die Geschichtsbücher: Im Weißen Haus traf der künftige US-Präsident Barack Obama seine Vorgänger zum Mittagessen. Eine vergleichbare Zusammenkunft gab es zuletzt vor fast drei Jahrzehnten.

Washington - Es liegt Abschiedsstimmung in der Luft - doch zu Stephen Hadley ist die noch nicht herübergeweht. George W. Bushs Nationaler Sicherheitsberater steht am Mittwochmittag auf der Bühne des "Center for Strategic and International Studies". Es geht um US-Außenpolitik. Hadley spricht über das böse Russland, den Kampf gegen den Terrorismus, die Schlacht für Freiheit und Demokratie in der Welt.

Treffen der Legenden: George H.W. Bush, Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton, Jimmy Carter im Oval Office (von links nach rechts)
REUTERS

Treffen der Legenden: George H.W. Bush, Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton, Jimmy Carter im Oval Office (von links nach rechts)

"Die Entwicklung zu einer freien Gesellschaft braucht Zeit", ruft Hadley, der Bush volle acht Jahre gedient hat. Und er wirkt dabei, als solle die Bush-Revolution gerade erst beginnen.

Doch Hadleys Boss scheint damit längst abgeschlossen zu haben. Seit Wochen betont der Republikaner, nur noch eine möglichst reibungslose Übergabe an Barack Obama sicherstellen zu wollen. Helfer lassen verlauten, der Präsident packe im Weißen Haus schon die Umzugskartons.

Fast zeitgleich mit Hadleys kämpferischem Auftritt lächelt Bush im Oval Office fröhlich für Abschiedsfotos in die Kameras. Zu Besuch sind die Mitglieder des vielleicht exklusivsten Clubs der Welt: frühere US-Präsidenten - und Barack Obama, der neu gewählte. Vater Bush steht dem Sohn als Republikaner zur Seite, Jimmy Carter und Bill Clinton sind die demokratischen Vorgänger Obamas.

Böse Worte sind tabu

"Ich danke dem gewählten Präsidenten, dass er mit den Ex-Präsidenten zusammen trifft", begrüßt Bush den - ganz so, als sei er selbst schon gar nicht mehr im Amt. "Wir wollen, dass Sie Erfolg haben. Ob Republikaner oder Demokraten, uns liegt dieses Land am Herzen." Die Herren Präsidenten strahlen dazu um die Wette.

Treffen der einstigen Herrscher der westlichen Welt erinnern an Beerdigungen oder Hochzeiten - böse Worte sind tabu, alle haben sich lieb. Also ist in diesem Moment ganz vergessen, dass Carter dem aktuellen Amtsinhaber eine unverantwortliche Außenpolitik unterstellte. Dass Obama im Wahlkampf predigte, nach acht Jahren Bush brauche das Land vor allem Wechsel. Dass Bill Clinton Obama im hitzigen Vorwahlduell mit seiner Gattin als eine Art grünen Jungen darstellte.

Schließlich handelt es sich hier um ein "historisches Ereignis", wie Bush-Sprecherin Dana Perino hervorhebt. Es ist die erste solche Zusammenkunft im Weißen Haus seit 1981. Die Idee stammt von Obama, der sie beim ersten privaten Gespräch mit Bush im November vorschlug.

Nun dankt er diesem artig für die Organisation des "außergewöhnlichen Treffens". "Alle Gentlemen hier verstehen etwas von den Möglichkeiten und den Druck dieses Amtes", sagt Obama. "Es ist eine außergewöhnliche Gelegenheit für mich, ihren guten Rat zu hören. Dafür bin ich allen sehr dankbar."

Ist das die neue nette Art von Politik in Washington? Miteinander statt Gegeneinander, über Parteigrenzen hinweg?

In diesen Tagen versucht Obama, sein 775 Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm dem Kongress schmackhaft zu machen, er benötigt dafür auch die Stimmen von Republikanern. Neben den Bushs zu posieren, kann da nicht schaden.

Immerhin darf die Dynastie noch auf eine Kern-Anhängerschaft unter Konservativen zählen - und Respekt vor dem Oval Office und dem Präsidentenamt sind Eigenschaften, die Republikaner schätzen und demokratischen "Lümmeln" wie Bill Clinton absprachen.

"Wir alle wären gerne eine Fliege an der Wand"

Bush versprach bei seinem Amtsantritt 2001 ausdrücklich, die "Ehre" des Weißen Hauses nach den Clinton-Chaosjahren wieder herzustellen. Mit seiner betonten Höflichkeit kann sich Obama von diesem Demokraten-Ballast gleich wohltuend abgrenzen.

Die Presse, die für den Fototermin ins Allerheiligste des Weißen Hauses geschleust wird, ist natürlich mal wieder nur halb so respektvoll. Die Journalisten lärmen im Oval Office, sie rufen sogar Obama die böse Frage zu, ob der von den Fehlern der anwesenden Vorgänger lernen wolle.

Er wolle von deren Erfolgen lernen, gibt dieser sanft lächelnd zurück. Beim anschließenden Präsidenten-Mittagessen, rund 90 Minuten lang, muss die Presse dann draußen bleiben.

Was gesprochen wurde? Was gegessen wurde? "Wir alle wären dabei gerne eine Fliege an der Wand", lächelt Sprecherin Perino bloß.

Es ging wohl auch eher um ein Bild für die Geschichtsbücher. Vier weiße Männer heißen den ersten schwarzen US-Präsidenten in ihrem Club willkommen. Und während die Kameras klicken, gönnen die mächtigen Männer den Reportern doch noch ein paar Wortfetzen.

Es ist natürlich Bill Clinton, der den Mund doch nicht ganz halten kann. Er deutet auf den Teppich im Oval Office, den jeder neue Amtsinhaber auswählen darf, und lobt ihn offenbar.

Noch-Hausherr Bush lächelt dankbar. Wenigstens etwas richtig gemacht in den letzten acht Jahren.


source spiegel


Dienstag, 6. Januar 2009

USA: Neue Einreisebestimmungen ESTA

Neue Einreisebestimmungen:

Via Internet in die USA

Neue Einreisebestimmungen: Via Internet in die USA
© http://esta-usa.de
Wer ab Januar 2009 die USA besuchen will, muss sich vorher auf einer Ministeriumswebseite registrieren

Wer ab dem 12. Januar ohne Visum in die USA fliegen möchte, für den gelten geänderte Einreisebestimmungen: Besucher müssen sich vorher auf einer Webseite des Department of Homeland Security registrieren. Mit der elektronischen Erfassung lösen die USA das bisherige System ab, das noch auf Papierformularen beruhte.

Bisher konnte Anna W. ohne weitere Formalitäten in die USA reisen, wenn sie ihre Tochter und Enkel besuchen wollte. Da sie nicht länger als 90 Tage in Amerika blieb, brauchte sie kein Visum. Dieses wird sie ab dem 12. Januar zwar auch nicht benötigen, dennoch muss sich Anna W. vor ihrer Reise um einige Formalien kümmern. Denn sie und alle anderen USA-Reisenden müssen sich auf der Esta-Webseite des US-Ministeriums einloggen und registrieren.

Und das bis 72 Stunden vor dem geplanten Abflug. Wenn Anna W. alle Daten auf der Internetseite erfolgreich eingegeben und abgeschlossen hat, erhält sie noch vor ihrem Abflug die Einreisegenehmigung. Allerdings ist die Einreise nur zunächst bewilligt. Sie kann vor Ort von den Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde dennoch verweigert werden.

Was muss Anna W. machen? Der neue elektronische Antrag im Netz läuft in vier Schritten ab: Antrag ausfüllen, abschicken, Antragsnummer notieren, Antwort vom Ministerium abwarten. Das US-Ministerium empfiehlt, sich den Antrag mit Angaben auszudrucken und zu den eigenen Unterlagen zu nehmen. Außerdem sollten sich Reisende wie Anna W. die Antragsnummer notieren. Damit kann sie in späteren Fällen ihren Antrag aktualisieren. Auf der Internetseite werden nahezu die gleichen Fragen gestellt, die Einreisende bisher im Formular I-94W beantworten mussten.

Das Formular wurde bislang von den Fluggesellschaften ausgegeben und während des Fluges ausgefüllt. Dabei kam es häufiger zu falschen Angaben, was beispielsweise an der unterschiedlichen Schreibweise der Ziffern 1 und 7 lag. ESTA löst nun das rund 20 Jahre alte Papiersystem ab. Bei der neuen digitalen Verarbeitung erfährt der Antragsteller sofort, ob es bei seiner Einreise in die USA Probleme geben könnte. Sollte die Einreisegenehmigung nicht erteilt werden, bedeutet dies keine endgültige Ablehnung. Derjenige muss sich jedoch um ein Visum bemühen.

Auf der Webseite müssen sich alle diejenigen registrieren, die über das sogenannte Visa Waiver Program einreisen und weniger als 90 Tage in den USA bleiben wollen. Ist die Einreisegenehmigung einmal erteilt, bleibt sie zwei Jahre gültig - es sei denn, der Reisepass läuft vorher ab. Daher ist Besuchern wie auch Geschäftsreisenden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit kurzfristig in die USA reisen müssen, zu empfehlen, sich pro Forma auf der Seite zu registrieren. Ein konkretes Reiseziel in den USA muss vorher nicht genannt werden. Geschäftsreisende sollten aber in jedem Fall die Visa-Bestimmungen beachten.

Was die Einwanderungsbehörden über US-Besucher wissen
Die Registrierung auf der ESTA-Internetseite ist kostenlos und bietet auch eine deutschsprachige Variante an. Das nicht-staatliche "Visit USA Committee Germany" warnt vor Drittanbietern, die die Registrierung gegen Gebühren vornehmen wollen. Wer über keinen eigenen Internetzugang verfügt, kann in ein Internetcafé gehen oder aber im Reisebüro nachfragen, ob die Registrierung als Service angeboten wird. Der Deutsche Reiseverband empfiehlt, sich die gemachten Angaben ausdrucken zu lassen und zu unterschreiben, damit sowohl Kunde als auch Reisebüro die Sicherheit haben, dass die Angaben korrekt sind.

Zusätzlich zur Registrierung ist ein maschinenlesbarer Reisepass nötig, der auch biometrische Daten wie ein digitales Foto enthält. Auch Kinder benötigen ein solches Dokument.

Was auch weiterhin bestehen bleibt, ist die Übermittlung der Passagierdaten durch die Fluggesellschaften an die US-Behörden. Die kennen den potentiellen Besucher, bevor er amerikanischen Boden betritt: Name, Adresse, Flugroute, Sitznummer, mit welcher Kreditkarte gezahlt wurde, welches seine erste Anlaufadresse in den USA ist und ob er womöglich Moslem ist und daher das Schweinefleisch zum Mittagessen im Flugzeug abbestellt hat.

source: stern