Posts mit dem Label Business werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Business werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Amerikas Wirtschaft brummt wieder!


Wirtschaftswachstum

Die USA melden sich zurück

Nach vier Quartalen mit sinkendem Bruttoinlandsprodukt in Folge legt die US-Wirtschaft wieder zu. Selbst die Experten sind von der Höhe des Wachstums überrascht.
Stimmungsaufhellung in deutscher Wirtschaft setzt sich fort
ddp
Die Wirtschaft in den USA ist im dritten Quartal wieder gewachsen
Die US-Wirtschaft wächst nach einjähriger Unterbrechung wieder. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag nach ersten Berechnungen mitteilte. Das ist das erste Wachstum nach vier Minus-Quartalen in Folge. Noch im zweiten Vierteljahr hatte es einen Rückgang um 0,7 Prozent gegeben. Die Experten hatten im Schnitt ein Wachstum von 3,3 Prozent vorhergesagt. Es war das größte Wachstum in einem Dreimonatszeitraum seit dem dritten Quartal 2007. Damals hatte mit dem Absturz der US-Immobilienpreise die Finanzkrise begonnen, die sich in der Folge zur größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg auswuchs.

Die USA befinden sich seit Dezember 2007 offiziell in der Rezession. Die Rückkehr zum Wachstum bedeutet aber noch nicht automatisch deren Ende: In den Vereinigten Staaten entscheidet das Nationale Wirtschaftsforschungsinstitut NBER darüber, wann eine Rezession vorüber ist.

Der Aufschwung wird vor allem den gigantischen Anti-Krisen-Programmen von US-Regierung und Notenbank zugeschrieben. Besonders der Erfolg der US-Abwrackprämie nach deutschem Vorbild trug Fachleuten zufolge deutlich zum Plus bei. Trotz des neuen Aufwärtstrends bei Wachstum verharrt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau. Im September betrug die Quote 9,8 Prozent. Ökonomen rechnen damit, dass sie bis ins nächste Jahr hinein weiter steigt und danach nur allmählich abnimmt.

source: focus


------------------------------------------------------------------------------------------------




Plus 3,5 Prozent Amerikas Wirtschaft brummt wieder!

29.10.2009 - 15:22 UHR
Von Paul C. Martin

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal aufs Jahr gerechnet um saftige 3,5 Prozent gewachsen. Ein gutes Ergebnis, nach vier negativen Quartalen in Folge. Ist das das Ende der Rezession? Welche Gefahren lauern noch? BILD.de klärt auf.

Fest steht: Jubelschreie sind noch nicht angebracht. DENN: Ob die Rezession überstanden ist, entscheidet ein unabhängiges Institut (NBER: Nationales Büro für wirtschaftliche Recherchen). Bislang gibt es von dieser Seite keine Prognose. Außerdem sind mindestens zwei Quartale mit positiven Zahlen erforderlich, um das Krisen-Ende auszurufen.

Weitere Problembereiche:

• Die Hausbauten hatten sich gerade erst von ihrem mehrmonatigen Aufwärtstrend verabschiedet. Vor allem neue Eigenheime waren stark im Minus (Abschwung um fast drei Prozent).

• Das Verbrauchervertrauen hat sich nach einem positiven Trend seit Mai wieder verschlechtert (knapp minus 4 Prozent).

• Die Finanzlage der USA ist nach wie vor schlecht. Die US-Schulden liegen – gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – fast dreimal so hoch wie der EU-Durchschnitt, wo bekanntlich höchstens 3 Prozent neue Schulden gemacht werden dürfen („Stabilitätspakt“). Sonst steigt den „Defizitsündern“ die Brüsseler EU-Kommission aufs Dach und verschickt „blaue Briefe“. So einen hat Deutschland gerade erst bekommen.

Die USA kümmern aber ausländische Defizit-Finessen wenig.

Sie wollen wieder zum „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ werden – auch wenn es Billionen Dollar kosten sollte. Was Defizitländer wie vor allem Japan (Defizit inzwischen fast schon dreimal so hoch wie die Wirtschaftsleistung) und einige EU-Länder (etwa Irland, Griechenland, Spanien) da anstellen, interessiert in Washington nicht.

Die neuen US-Superzahlen haben schon seit ein paar Tagen den Dollarkurs gegen Euro und Yen wieder loderlicht flackern lassen. Die lang erwartete Dollar-„Korrektur“ ist ganz klar unterwegs – mit Dollarkursen auf dem Tief vom Pleitejahr 2008 bei unter 0,70 (Indexstand) scheint es vorbei zu sein.

Auch die US-Börsen, vorweg der berühmte „Dow-Jones-Index“ (30 wichtigste Unternehmen vom Aluminium- bis zum Burger-Produzenten) als Schrittmacher, sind in bester Laune. Der Dow-Indexstand von 10 000 wird wohl alsbald nach oben durchbrochen. Bisher zwar immer wieder versucht, aber mit Rückfallen von 10 100 bis 9800.

Gerade in Krisenzeiten ist die Stimmung alles. Und nach dem Überraschungs-Coup der Amerikaner könnte sich die Stimmung weiter verbessern und auch länger positiv halten. Der Beweis, das Präsident Obama nicht nur smarte Worte, sondern auch positive Tatsachen geschaffen hat.


source: bild



Donnerstag, 3. September 2009

„Sex and the City 2“ Carrie kommt wieder ganz groß in Mode!



„Sex and the City 2“ Carrie kommt wieder ganz groß in Mode!




Sex and the City 2
Die ersten Bilder vom Filmdreh
Sarah Jessica Parker im weißen Fledermaus-Kleid vom New Yorker Label „Halston“ (230 Euro). Dazu trägt sie eine Clutch von „Chanel“ und Stilettos von „Christian Louboutin"



Sarah Jessica Parker (44) stöckelt endlich wieder zur Höchstform auf!


Beim ersten Drehtag von „Sex and the City 2“ schlüpfte sie an der Upper Eastside in New York gleich in drei heiße Outfits. Die Schauspielerin genoss ihren Glamour-Auftritt als Sex-Kolumnistin „Carrie Bradshaw“ sichtlich.

Privat läuft’s bei der Stil-Ikone dagegen ganz und gar nicht rund.

Nach der Trennung von Ehemann Matthew Broderick (47) kümmert sie sich jetzt alleine um Sohn James Wilkie (6) und die Zwillingsmädchen Marion und Tabitha (10 Wochen, von einer Leihmutter ausgetragen).

Aber auch ihrem Film-Alter-Ego Carrie stehen harte Zeiten bevor. Das heißeste Gerücht: Ihr „Mr. Big“ (Chris Noth, 54) wird Opfer der Wirtschaftskrise. Carrie trennt sich von ihm – hochschwanger!

Ob es ein Happy End gibt?

Das schauen Sie sich am besten selbst an: Am 27. Mai kommt der Film (ENDLICH!) ins Kino.


source: bild


Mittwoch, 2. September 2009

Work & Travel in Australien Striptease für die Urlaubskasse

Work & Travel in Australien

Striptease für die Urlaubskasse

Allan Ild

Mit einem Arbeitsvisum versuchen immer mehr junge Urlauber, ihre Reise durch Australien als Erntehelfer oder Kellner zu finanzieren. Doch jetzt werden wegen der Wirtschaftskrise die Jobs knapp und einheimische Arbeiter bevorzugt - manchmal bleibt nur eine Tätigkeit im Stripclub.

Ungeschminkt, in Turnschuhen, Jeans und Kapuzenpullover verlässt Kate um neun Uhr abends ihre Jugendherberge in Sydney und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Eine halbe Stunde später trägt die 19-jährige Abiturientin aus Bremen dunkles Make-up, einen Minirock im Schottenmuster, ein schwarz-rotes Bikinioberteil und Wollstulpen über den schwarzen Lackledersandalen. Auf 15 Zentimeter hohen Absätzen stöckelt die 1,80 Meter große junge Frau über den schwarzgold gemusterten Teppichboden des Nachtclubs "Dreamgirls" in Sydneys Rotlicht- und Partyviertel Kings Cross. Das Licht ist gedämpft, eine Diskokugel dreht sich an der niedrigen Decke, es läuft schnelle Musik.

"Australien war ein Traum von mir", sagt Kate und streicht sich die schwarz gefärbten Haare aus dem Gesicht. Ein paar Minuten später dreht sie sich an der Eisenstange, räkelt sich am Boden der zwölf Quadratmeter große Bühne im "Dreamgirls", kreist mit Hüften und Hintern und zieht sich dann langsam und noch etwas ungeschickt Rock und BH aus. Grölende Studenten in schwarzen Ledersesseln vor der Bühne stecken ihr Dollarnoten in den Slip. In der Hoffnung auf einen weiteren Schein zwinkert Kate dem Mann mittleren Alters mit hochgestelltem Mantelkragen noch ein zweites Mal zu.

Ein festes Gehalt bekommen sie und ihre Kolleginnen in rosa Spitzenunterwäsche und High-Heels hier nicht. Lediglich das Trinkgeld von der Bühne und einen Teil der Einnahmen aus den zehnminütigen Privattänzen in den Separees im hinteren Teil des Clubs dürfen sie behalten.

Kate, die eigentlich anders heißt, arbeitet seit gut einem Monat als Stripteasetänzerin - der einzige Job, den sie bislang in Sydney finden konnte. Anfang Juli kam die junge Deutsche für ein Jahr mit einem "Working Holiday" Visum nach Australien, um die Zeit bis zum angestrebten Medizinstudium "sinnvoll" zu überbrücken. Ihre Familie und Freunde in Deutschland wissen nicht, wie sie hier ihr Geld verdient. "Meine Großeltern würden einen Herzinfarkt bekommen."

Deutlich weniger Jobs für Ausländer

Seit der Einführung des deutsch-australischen Visaabkommens im Jahr 2000 galt das zwölf Monate gültige "Working Holiday" Visum als Garantie für Aushilfsjobs, Reisen und Spaß. Mittlerweile bekommen die jungen Reisenden die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch in Down Under zu spüren. "Dieses Jahr gibt es circa fünf bis zehn Prozent weniger Arbeitsplätze in Australien", sagt Mike Parsons, Geschäftsführer der Arbeitsvermittlungsagentur Work and Travel Company (WTC) in Sydney.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Visaanträge kontinuierlich an. So wurden für das Jahr 2008 rund 180.000 Arbeitsurlaubs-Visa an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt, über 30.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Deutsche bilden hinter Engländern und Koreanern die drittgrößte Gruppe. "Die jungen Leute müssen sich jetzt mehr anstrengen und engagierter suchen als noch vor 12 oder 18 Monaten", sagt Parsons.

Die WTC versorgt die Reisenden mit Angeboten für Aushilfsjobs, vorzugsweise als Erntehelfer, Hilfsarbeiter oder im Gaststättengewerbe. Kate vermittelten sie einen einwöchigen Job in einer Fabrik, Billigware aus China neu verpacken und umetikettieren. Danach blieben die Angebote aus. "Die Agentur hat mir nichts gebracht. Da muss man dann eben erwachsen sein und selber gucken", sagt die 19-Jährige, die in ihrer Freizeit Kafka und griechische Sagen liest. So klapperte sie sämtliche Bars und Restaurants in Sydney ab - ohne Erfolg. Im "Dreamgirls" wurden auch keine weiteren Kellnerinnen gesucht, doch der Manager musterte sie von oben bis unten und sagte: "Du könntest hier tanzen."

Auch in unbeliebten Städten arbeiten

Es reiche nicht mehr, nur den Lebenslauf bei einer Arbeitsagentur abzugeben, sagt Tanja Kuntz von TravelWorks, einer der größten deutschen Organisationen für Australien-Aufenthalte. "Man muss bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen und nicht nur in den schönen Städten, sondern auch in unattraktiven Orten zu arbeiten."

Damit hatten die 21-jährige Sandy, Bäckereifachverkäuferin aus Sachsen, und ihre drei Freundinnen auch gerechnet. Um dennoch keine bösen Überraschungen zu erleben, zahlten sie im Vorfeld rund 1500 Euro an die Organisation Stepin. Neben Hin- und Rückflug verspricht Stepin dafür unter anderem Hilfe bei der Jobsuche durch ihre Partneragentur, die WTC in Sydney. Im selbst gekauften Auto fuhren die vier Freundinnen umher, die Ostküste hoch, durchs Outback zum Ayers Rock und wieder zurück nach Sydney - auf der Suche nach Abenteuer und Arbeit. "Wir waren bereit, jede Art von Job zu machen", erinnert sich Anna, 20, aus dem Schwarzwald.

Nur fünf Wochen haben die Freundinnen in sechs Monaten gearbeitet, pflückten als Erntehelferinnen eimerweise Weintrauben und Tomaten oder füllten in einer Fabrik Gesichtspuder ab. Die 3000 Euro Startkapital, die jeder, der mit einem Working Holiday einreist, vorweisen muss, haben sie komplett verbraucht. "Wir haben verzweifelt bei der WTC angerufen und als Antwort bekommen, dass wir uns selbst kümmern sollen", sagt Sandy.

"Wir versprechen keine Traumjobs am Strand", betont Marisa de Luca, Pressesprecherin von Stepin. Ob ein Arbeitsverhältnis zustande komme, hänge von den Sprachkenntnissen, den Erfahrungen und der Flexibilität der Bewerber ab. "Das ist wie in Deutschland. Arbeit zu finden ist nirgendwo einfach."

Aus Bundaberg, einer Hochburg für Erntehelfer an der Ostküste, reisten die vier nach einer Woche wieder ab - zu viele andere warteten bereits auf Jobs. "Einige Backpacker sind früher als geplant wieder nach Hause gefahren, weil sie kein Geld mehr hatten", erinnert sich Sandy. Und rund um die Bananenplantagen im Nordosten wurde die Mädelsclique bereits von Schildern mit der Aufschrift "Gebt Backpackern keine Jobs, gebt sie den Australiern" begrüßt. "Einige Stellen werden derzeit lieber an arbeitslose Australier vergeben", bestätigt Parsons.

"Nehmt genug Geld mit!"

Auch Chris aus England hört immer wieder in Bewerbungsgesprächen, dass Arbeitgeber zurzeit lieber Einheimische einstellen. Der EDV-Techniker war bereits im Jahr 2000 für einige Monate in Sydney. "Damals gab es noch vergleichsweise gut bezahlte Jobs wie Sand am Meer", erinnert sich der 32-Jährige.

Nachdem die Softwarefirma, für die er in England arbeitete, den größten Kunden verloren hatte, kündigte er und ging zurück nach Australien. "Ich bin lieber hier arbeitslos als in England." Um Geld zu sparen, nutzt Chris das kostenlose Internet sowie die Tageszeitungen in der öffentlichen Bibliothek und hat aufgehört zu rauchen. "Zur Not würde ich meine Eltern um Geld bitten", sagt er. Aber auf keinen Fall würde er früher zurückfahren. "Ich liebe dieses Land."

Auch Sandy und ihre Freundinnen würden die Reise jederzeit noch mal machen. "Es war 'ne geile Zeit", sind sie sich einig. Ihr Rat an zukünftige Reisende: "Nehmt genug Geld mit und geht in Bezug auf die Arbeitssuche vom Schlimmsten aus."

Ungefähr 110 Euro hat Kate verdient, als sie um fünf Uhr morgens in das Zehn-Bett-Zimmer der Jugendherberge zurückkommt. Eine durchschnittliche Nacht. Wenn es gut läuft, verdient sie um die 150 Euro und mehr. "Irgendwie macht mir der Job auch Spaß", sagt sie. Die 19-Jährige will noch so lange im "Dreamgirls" tanzen, bis sie einen neuen Job findet oder genug Geld gespart hat, um ihr Glück woanders in Australien zu versuchen. Ganz nach dem Motto, das auch auf dem Totenkopfemblem ihres Minirocks steht: "Let's hope for the best."


source: spiegel


Montag, 24. August 2009

Erfolgsstory Amis lieben Aldi in USA


Erfolgsstory Amis lieben Aldi

Deutscher Discounter in den USA auf Wachstumskurs – trotz Krise

An die deutsche Einkaufskultur muss sich Denise Williams erst gewöhnen. „Das ist gar nicht so einfach“, sagt die 39-Jährige und rüttelt an dem Einkaufswagen, in den sie eben eine Pfandmünze gesteckt hat.

Hier bei Aldi in Hyattsville nahe Washington ist manches anders, als es die amerikanische Kundschaft gewohnt ist: Wagenpfand, kostenpflichtige Plastiktüten, Waren auf Paletten. Doch die Rezession treibt dem deutschen Billiganbieter in den USA die Kunden zu: Aldi profitiert von der Krise, der Konzern expandiert und bewirkt dabei eine kleine Einkaufsrevolution.

Die amerikanischen Verbraucher gelten als verwöhnt, Shopping-Tempel mit Zehntausenden Produkten und umfassendem Kundenservice prägen die Einkaufslandschaft. „Die anderen Läden sind mir zu teuer“, sagt Denise Williams, die alleinerziehende Mutter ist. Dass sie bei Aldi ihre Waren an der Kasse selbst in die Tüte packen und zum Auto tragen muss, ist ihr egal. In anderen US-Supermärkten gibt es für so etwas Extra-Personal. „Ich komme hierher, weil ich nicht viel Geld für Lebensmittel habe“, sagt Williams.

In einer Umfrage des US-Instituts Rasmussen gaben kürzlich 51 Prozent an, künftig weniger für Konsum ausgeben zu wollen. Während viele US-Unternehmen unter der rezessionsbedingten Sparsamkeit der Kunden leiden, plant Aldi in den USA die Expansion – mit Wachstumsraten von etwa zehn Prozent jährlich.

Allein 2008 kamen laut US-Firmenzentrale etwa hundert Läden dazu, in diesem Jahr wurde die tausendste Filiale eröffnet, im kommenden Jahr sollen erstmals 25 Filialen in Texas öffnen, wo Aldi derzeit ein Vertriebszentrum für 50 Millionen Dollar errichtet.

„In harten Zeiten wie dieser denken die Leute mehr nach, bevor sie Geld ausgeben“, erklärt Aldi-Vizepräsidentin Joan Kavanaugh die Zuwachsraten.

Aldi präsentiert sich als Krisengewinner: Anlässlich der Eröffnung von zehn neuen Filialen in Florida wies der dortige Regionalmanager kürzlich auf die steigende Arbeitslosigkeit hin und kam zu dem Schluss, dass dies wirklich „eine perfekte Zeit“ für die Expansion von Aldi sei.

Der Branchendienst Planet Retail schätzt, dass der Umsatz von Aldi in den USA allein im Krisenjahr 2008 um 21 Prozent auf sieben Milliarden Dollar gestiegen ist.

In ihrer Kargheit nehmen sich die Aldi-Filialen aus wie ein Stück deutscher Discount-Kultur, das ins Konsumparadies USA verpflanzt wurde. Die Läden bieten nur 1400 Produkte direkt aus dem Karton an, bekannte Marken gibt es nicht, die Läden liegen in Industriezonen am Stadtrand.

„Wirklich schön ist der Laden nicht“, sagt die Hausfrau Tammy Forman nach dem Einkauf in Hyattsville. „Aber es ist billig.“

Im Wagen hat sie eine Flasche Ketchup liegen: Aldi hat nur eine Sorte im Angebot, dafür kostet die Literflasche nur 1,19 Dollar (0,85 Euro). Eine Tüte deutscher Marken-Gummibärchen ist für umgerechnet 0,63 Euro zu haben, ein Pfund Kaffe der Sorte „German Roasted“ für 2,80 Euro.

Momentan steht Aldi in der Rangliste der US-Supermarktkonzerne nur an 25. Stelle, zählt aber zu den am schnellsten wachsenden Ketten.

Nicht jeder in den USA sieht die Expansion positiv. Gewerkschaften werfen dem Discounter vor, ihre Arbeit zu behindern. Aldi hält dagegen und behauptet, seine Angestellten genössen „großzügige Löhne und Sozialleistungen“. So werde jeder Mitarbeiter ab 20 Stunden Wochenarbeitszeit krankenversichert – anders als etwa beim US-Marktführer Wal-Mart.

Freitag, 7. August 2009

Sky-Bars Happy Hour auf dem Wolkenkratzer

Sky-Bars

Happy Hour auf dem Wolkenkratzer

In Dach-Bars berauschen nicht nur die Cocktails, sondern auch die Blicke auf die zu Füßen liegende Metropole.

Sirocco
Ein Glanzpunkt im trüben Bangkok: die im Lebua State Tower befindliche „Sirocco“-Open-Air-Bar in 213 Meter Höhe
Während im Straßengewirr weit unten hektischer Feierabendverkehr an Entspannung nicht denken lässt, geht das ein paar Dutzend, mitunter gar Hundert Meter weiter oben auf der Terrasse eines Wolkenkratzers doch deutlich einfacher. Noch dazu, wenn einem zum kühlen Bier oder Cocktail zusätzlich ein fantastischer Sonnenuntergang serviert wird. Richtig ansprechend ist das Szenario freilich auch zu fortgerückter Stunde, wenn die Lichter der Großstadt für eine fabelhafte Kulisse sorgen. Diese Kombination gefällt vielen und daher wundert es nicht, dass immer mehr sogenannte Rooftop-Bars eröffnen. Vor allem in feinen Hotels und insbesondere im Mutterland der Wolkenkratzer – den USA.

Eine international renommierte Adresse ist die Bar auf dem Dach des ultramodernen „Standard“-Hotels im Zentrum von Los Angeles. Filmreif sind hier nicht nur die futuristisches Lounges samt Wasserbetten und der Dachpool, sondern auch das Programm. Auf die Wand des gegenüberliegenden Gebäudes werden ganz hollywoodmäßig Filme projiziert. In San Francisco überzeugt der „Carnelian Room“ im 51. Stock der „Bank of America“ mit einem faszinierenden Panoramablick, den viele für den besten der ganzen Stadt halten.

Klar, dass das Skyscraper-Mekka New York Hochgefühle der besonderen Art besonders gut erzeugen kann. Der „Rainbow Room“ im 65. Stockwerk des Rockefeller Centers oder das „230 Fifth“ mit Blick auf das Empire State Building gehören sicherlich zu den besten Adressen, ebenso das „A60“ auf dem Dach des „60 Thompson Hotel“. Miami-Urlauber sollten in der „Spire Bar & Lounge“ im „The Hotel“ auf ihre Reise anstoßen, Las-Vegas-Gäste in der Bar mit dem passenden Namen „Moon“. Wobei der Mond freilich längst nicht die einzige Lichtquelle auf der Open-Air-Terrasse darstellt. Im Gegenteil: Nirgends dürfte es mehr Blinken und Flimmern zu beobachten geben als in der Zockermetropole in Nevada.
Zum wahren Hotspot der Sky-Bars hat sich jedoch Südostasien entwickelt, und zu deren Hauptstadt Bangkok. Seit einigen Jahren hat ein halbes Dutzend neue, hippe Locations auf sprichwörtlich höchstem Niveau eröffnet. Im 32. Stockwerk des „Millennium Hilton Hotel“ etwa liegt die geschlossene, aber großzügig mit Fensterfronten versehene Cocktailbar „Three Sixty“, die ihren Namen dem 360-Grad-Panorama zu verdanken hat. Hier müssen die Gäste sich nicht mal von ihren Sesseln erheben, um den kompletten Überblick über die Metropole zu bekommen: Die runde Bar auf dem Dach des Hotels rotiert um ihre eigene Achse.

Diese Attraktion fehlt im Open-Air-Restaurant „Sirocco“, dafür punktet es mit der ebenfalls offenen, hell erleuchteten „Sky Bar“, die auf einem kleinen Plateau über der Stadt zu schweben scheint. Nur eine Glaswand liegt zwischen den Gästen und 230 Höhenmetern. Weitere Höhepunkte der Stadt sind „The Dome“ in der 64. Etage des Lebua State Tower und das auf der 22. und zugleich höchsten Etage des Luxushotels „Dusit Thani“ gelegene Restaurant „D’Sens“. Hier kann man aber auch nur auf einen Drink vorbeischauen.

In Hongkong lockt das durchgestylte „Aqua“, wo man im 29. und 30. Stock sitzt und sich an Skyline und Hafenblick wahrlich berauschen kann. Die höchste Bar der Welt ist ebenfalls in China beheimatet, in Schanghai: Das „Cloud Nine“ im Hyatt Hotel befindet sich in der 87. Etage des Jin Mao Towers. Da ist die „Sky Bar“ im 33. Stock des „Traders Hotel“ in Kuala Lumpur zwar deutlich tiefer gelegen, eröffnet jedoch nicht minder spektakuläre Blicke auf die Stadt und die mehr als 450 Meter hohen Petronas Towers. Plus: Die Aussicht lässt sich sowohl von der Bar als auch vom Pool aus genießen.
Faramarz
Nicht nur das Panorama der Istanbuler „Roof Top”-Bar ist exzellent – auch das arabische Flair
Wo spektakuläre Attraktionen möglich sind, will natürlich auch Dubai mitmischen. So auch in der Kategorie „Dachterrasse“. Und tatsächlich: Die „Vu’s Bar“ im 51. Stock des „Emirates Towers Hotel“ bietet einen fantastischen Blick über die Wüste, die künstlichen Inseln und viele andere Wolkenkratzer. Ähnlich aufregend gestaltet sich das Panorama im „360 Degrees“, dem Roof-Top-Club des „Jumeirah Beach Hotels“. Hier kommt aber noch ein weiterer Thrill dazu: Das kreisrunde, weiße Gebäude dreht sich um seine eigene Achse. Mit einem kühlen Cocktail und einer aromatischen Wasserpfeife können die Gäste hier nicht nur die Küsten-Skyline bewundern, sondern auch gepflegt Phase zwei des Abends einläuten. Zu späterer Stunde wird aus der „Shisha-Lounge“ mit ihren weißen Couchlandschaften nämlich ein lässiger Open-Air-Club mit DJ-Pult und Tanzfläche.

Europas blaue Wunder


Auch Europa ermöglicht erhabene Ausblicke zur Cocktailstunde – wenngleich sich die Sky-Bars hier meist auf niedrigerem Niveau befinden, zumindest was die Höhe anbelangt. Fast schon zum Status einer eigenen Sehenswürdigkeit haben es jedenfalls das „Penthouse“ in Madrid, die im sehenswerten Guinness Store House befindliche „Gravity Bar“ in Dublin sowie in London die „Top Floor Bar“ gebracht. In Letzterer können die Besucher ihre Drinks unter einer gläsernen Kuppel zu sich nehmen. Wer in Schwung gekommen ist, zieht weiter ins angesagte „Vertigo 42“ im 183 Meter hohen Tower 42. Hier feiert sich das feine Yuppie-Publikum des Financial District regelmäßig selbst, entweder in der Panoramabar mit selbst für Londoner Verhältnisse sündteuren Drinks in der Hand oder nebenan auf der Tanzfläche.

Fein im Sinne von gediegen geht es auf der luxuriösen „Terrazza Rosé“ des Hotels „St. George“ in Rom zu, wo neben vorzüglichen Rosé-Weinen helle Holzdielen und bequeme Sofas den Besucher glatt vergessen lassen, dass er sich inmitten der belebten Altstadt der italienischen Hauptstadt befindet. In Istanbul sorgt für derartige Absenzen die Bar „360“, die zugleich als Restaurant und Lounge fungiert. Untergebracht ist die angesagte Location in einem futuristischen Penthouse aus Glas, das auf einem Stadthaus aus dem 19. Jahrhundert in Beyoglus Flaniermeile Istiklal Caddesi steht. Übrigens: Wer Höhenangst hat, sollte den Glasboden an der Bar des „360“ meiden – darunter ist das offene Treppenhaus zu sehen, das acht Stockwerke nach unten führt.

Sky-Bars in der Heimat


Deutschland ist freilich kein Hochhaus-Dorado, dennoch haben sich einige attraktive Terrassenbars etabliert, allen voran die Berliner „PanAm Lounge“ in der zehnten Etage des „Hauses Eden“ direkt am Zoologischen Garten und der „Club Weekend“ im 15. Stock im ehemaligen „Haus des Reisens“ am Alexanderplatz. Während sich die einen am Ausblick ergötzen, tun das andere ein paar Etagen tiefer in Berlins angesagtestem Techno-Club an der Musik. Das 2009 eröffnete „Axel Hotel“, das sich speziell an Schwule richtet, wirbt indessen ebenfalls mit einer Sky-Bar-Lounge – und einem Whirlpool unter offenem Himmel mit Blick über die Skyline Berlins. In Hamburg hingegen ist das „20up“ im Hotel „Empire Riverside“ erste Wahl für Dachterrassen-Liebhaber. Sieben Meter hohe Panoramascheiben geben den Blick auf Stadt und Hafen frei.

source: focus

Freitag, 31. Juli 2009

Rezession in den USA bald vorbei

Krisenticker: Wichtige Wirtschaftsmeldungen:

+++ Krisenticker +++ Rezession in den USA schwächt sich ab

TOPMELDUNG 1 – Neuer Lichtblick für die US-Konjunktur: Die Talfahrt der größten Volkswirtschaft der Welt hat sich im zweiten Quartal deutlich verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte aufs Jahr hochgerechnet nur noch um ein Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. In den ersten drei Monaten hatte das Minus nach revidierten Zahlen noch 6,4 Prozent betragen. Ökonomen hatten für das zweite Quartal im Schnitt ein Minus von um die 1,5 Prozent prognostiziert. Der Rückgang ist der vierte in Folge und damit die längste Abwärtsbewegung seit Einführung der quartalsweisen BIP-Berechnung 1947. Seit 1957 war die US-Wirtschaft nicht mehr so stark geschrumpft wie in dieser Rezession, die offiziell im Dezember 2007 begonnen hatte. „Wir sehen ganz bestimmt eine Wende, aber die Erholung wirdlangs am und quälend werden“, sagte der Chefökonom der US-Bank Wells Fargo, John Silvia, der Fachagentur Bloomberg.

source: bild


Donnerstag, 23. Juli 2009

Deutsche sind wieder Amerika-Fans

Deutsche sind wieder Amerika-Fans

Die Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten hat das transatlantische Verhältnis schlagartig verbessert. Einer neuen Studie zufolge sind die Deutschen besonders euphorisch - obgleich sie den Afghanistan-Kurs kritisch bewerten. In der islamischen Welt hat die Amerika-Skepsis dagegen kaum abgenommen.

Washington - Die Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten hat das Ansehen Amerikas in Europa schlagartig verbessert. Dies geht aus einer Umfrage des Pew Research Center in Washington hervor, für die zwischen Mai und Juni dieses Jahres rund 26.000 Menschen in 24 Ländern befragt wurden.

Sympathieträger Obama: Zwei Drittel der Deutschen haben eine positive Einstellung zu Amerika
AP

Sympathieträger Obama: Zwei Drittel der Deutschen haben eine positive Einstellung zu Amerika

Besonders dramatisch ist die Trendwende in Deutschland, wo knapp ein halbes Jahr nach Obamas Amtsantritt 64 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu den Vereinigten Staaten haben. Im Vorjahr waren es nur 31 Prozent. Der neue Wert nähert sich damit wieder den Zahlen vor der Amtszeit von George W. Bush an. Vertrauen in Präsident Obama selbst hat gar so gut wie jeder befragte Deutsche (93 Prozent). Beliebter ist der Präsident weltweit nur in Kenia, aus dem sein Vater stammte. Er übertrifft damit auch Kanzlerin Angela Merkel deutlich, der in der Studie 75 Prozent der deutschen Befragten Vertrauenswürdigkeit attestierten.

Ebenfalls 93 Prozent der Deutschen glauben zudem, dass Obama in internationalen Angelegenheiten die "richtigen Entscheidungen" treffen werde - ein Plus von fast 80 Prozentpunkten im Vergleich zu den Bush-Jahren.

"Obamas hohe Beliebtheitswerte spiegeln persönliches Vertrauen in ihn wider sowie das Gefühl, dass er sehr viel anders sein wird als Bush", sagt Andrew Kohut vom Pew Research Center bei der Vorstelllung der Studie in Washington. "Die Befragten glauben, dass er multilateraler agieren wird, internationale Genehmigung vor dem Einsatz von Gewalt einholt, Guantanamo schließt und US-Truppen aus dem Irak abzieht."

Auch andere europäische Staaten wie Frankreich, Großbritannien oder Spanien sind sehr viel Amerika-freundlicher geworden. Beigetragen hat dazu etwa breite europäische Zustimmung zu Obamas Entscheidung, das umstrittene Gefangenenlager Guantananmo zu schließen und die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen. 84 Prozent der Deutschen begrüßen die Schließung Guantanamos.

Möglicher Streitpunkt Afghanistan

Jedoch bedeutet die neue Popularität Amerikas kaum mehr europäische Unterstützung für die Militärmission in Afghanistan, wohin die USA gerade 22.000 weitere Soldaten schickten. Noch immer lehnen 63 Prozent der Deutschen die Entsendung von Truppen nach Afghanistan ab. Dieser Punkt könnte zu Kontroversen im transatlantischen Verhältnis führen, denn spätestens nach der Bundestagswahl dürfte Washington mehr deutsches Engagement dort fordern. Bislang dienen Bundeswehrsoldaten im relativ sicheren Norden des Landes und sind an Kampfeinsätzen im gefährlichen Süden Afghanistans nicht beteiligt.

So groß die Begeisterung für Obama in Europa ist, so geringe Fortschritte macht der neue Präsident in den Ländern, die für die USA die größten außenpolitischen Herausforderungen darstellen. In der muslimischen Welt ist die Popularität der USA seit Obamas Amtsantritt nur geringfügig gestiegen, etwa in Ägypten oder Indonesien, wo der Präsident Kindheitsjahre verbrachte. In der Türkei hingegen oder in Pakistan geben nach wie vor deutlich unter 20 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu Amerika an.

Auch Obamas vielbeachtete Rede an die muslimische Welt im Juni in Kairo hatte laut der PEW-Studie keinen durchgreifenden Erfolg. So stieg die positive Einstellung von Bewohnern der palästinensischen Gebiete zu den USA nach Obamas Ansprache nur um fünf Prozent (von 14 auf 19 Prozent). Eine breite Mehrheit ist nach wie vor davon überzeugt, dass auch der neue Präsident ihre Interessen nicht vertreten wird.

Die Unterstützung für Selbstmordattentate und Osama Bin Laden unter muslimischen Befragten ist seit Obamas Amtsantritt nicht deutlich gefallen. Zudem wird der ökonomische Einfluss der USA in den meisten befragten Ländern nach wie vor negativ gesehen. Es überwiegt ebenfalls weiterhin Skepsis, dass selbst Obamas Regierung nicht wirklich multilateral agieren wird.

Obgleich Bundeskanzlerin Angela Merkel in der PEW-Studie von Obama in den Schatten gestellt wird, bringt die Umfrage für sie ebenfalls positive Nachrichten. Sie wird in den großen europäischen Ländern Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien als deutlich vertrauenswürdiger als der französische Präsident Nicolas Sarkozy eingestuft. Auch unter amerikanischen Befragten erhält sie überwiegend positive Noten. Jedoch genießt auch Merkel wenig Vertrauen im Nahen Osten und in der Türkei - und fast zehn Prozent weniger Russen halten sie für vertrauenswürdig als noch im vorigen Jahr.


source: spiegel


Mittwoch, 22. Juli 2009

Die größten US-Schnäppchen

Importautos lohnen sich wieder

Die größten US-Schnäppchen

Bis zu 40 % sparen

Importautos lohnen sich wieder: Die größten US-Schnäppchen
Importautos
Die größten US-Schnäppchen
Subaru Legacy 3.0R Spec. B, Automatik (245 PS): 40,1 % Ersparnis (oder 18 300 €)
Preis USA: 18 500 €, Importpreis (jeweils ausstattungsbereinigt, Auto zulassungsfertig) 27 300 €, dt. Preis (Überführung inkl.): 45 600 €
Foto: Subaru
1 von 22

Der Euro bei 1,40 Dollar, der US-Automarkt vor dem Kollaps: Der Import von Autos aus den USA lohnt sich wieder.

Grund: Bei Neuwagen gibt es bis zu 40 Prozent Preisvorteil zu identisch ausgestatteten Autos in Deutschland.

Da sind auch mal 10 000 Euro Ersparnis drin, nicht selten sogar deutlich mehr! Und das trotz der diversen Zuschläge zum eigentlichen Fahrzeugpreis (Hafengebühren, Fracht, Versicherung, Zoll und Entladekosten, Einfuhrumsatzsteuer, Umbaukosten, Gutachten, Zulassung, Kfz-Steuer).

Wer selber einen Gebrauchten sucht, wird im Internet bei www.uscars24.de, www.autotrader.com oder www.exporttrader.com fündig.

Die besten Schnäppchen oben in der Galerie zum Durchklicken!

So holen Sie einen US-Gebrauchten nach Deutschland:

Mehr zum Thema
So kommt der US-Gebrauchte nach Deutschland

Ist der US-Händler gefunden, von Deutschland aus eine Firma suchen, die das Auto per Schiff nach Deutschland bringt.

1 von 8

Diese Unterlagen benötigen Sie:

Mehr zum Thema
Diese Papiere sind zum Import nötig

T1-Versandschein: In ihm ist der Wert des Fahrzeugs inklusive aller Gebühren (außer Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) vermerkt. Dieser Beleg enthält auch die amerikanische Fahrgestellnummer und alle anderen Daten des importierten Fahrzeugs.

1 von 4

Weitere Service-Themen rund ums Auto finden Sie bei AUTO BILD!


source: bild


Montag, 6. Juli 2009

"FREE" "Wired"-Chef verschenkt sein neues Buch

"FREE"

"Wired"-Chef verschenkt sein neues Buch

Chris Andersons neues Buch "Free" kostet 27 Dollar - wenn man es im Buchladen kauft. Wer sich jedoch die Audiobuch-Version herunterladen möchte, bekommt sie geschenkt, ganz im Sinne des Buchtitels - "Kostenlos: Die Zukunft eines radikalen Preises".

Chris Anderson ist seit Jahren Chefredakteur des Magazins "Wired" und machte 2006 mit seinem Buch " The Long Tail" Furore, in dem er Nischenmärkte als Zukunftsmodell für das Einkaufen im Internet pries.

Buchwerbung: "Wired"-Chef Anderson verkauft die Papier-Version seines neuen Sachtitels "Free"

Buchwerbung: "Wired"-Chef Anderson verkauft die Papier-Version seines neuen Sachtitels "Free"

Sein neues Buch "Free" handelt vom Preisverfall in vielen Märkten - von den rasant fallenden Kosten für Telefonminuten bis hin zu den Preisen für Mikrochips. Und von der Frage, wie künftig mit Produkten dennoch Geld verdient werden kann. Dinge zu verschenken, glaubt Anderson, kann unerwartete, für den Hersteller durchaus erwünschte Folgen haben: "Aus Sicht des Konsumenten gibt es zwischen günstig und kostenlos einen gewaltigen Unterschied", schreibt er. "Wenn man ein Produkt verschenkt, kann es sich viral verbreiten. Wenn man nur einen einzigen Cent dafür nehmen will, landet man in einem völlig anderen Geschäftsbereich." Der Markt für Produkte, die nichts kosteten, sei nicht der gleiche für solche mit einem Preisschild.

Verdienen könnten Unternehmen künftig "um Produkte herum", so wie Google das macht: Für die Nutzung der Suchmaschine zahlt niemand, doch mit der Werbung, die der Konzern einblendet, werden Milliarden umgesetzt.

Konsequenterweise wird auch "Free" verschenkt - als Hörbuch kann man es etwa über die Web-Seite von "Wired" direkt herunterladen. In Großbritannien wird es auch eine gekürzte Druckfassung geben, die ebenfalls verschenkt wird - mit dem Logo eines Sponsors auf dem Cover. Auch die gekürzte Version enthalte aber alle Kapitel, schreibt Anderson in seinem Blog - "bis auf die Anhänge, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht".

cis


source: wired

Montag, 15. Juni 2009

Fernsehen in den USA von Analog- auf Digitaltechnik umgestellt

Das analoge Fernsehen gehört in den USA der Vergangenheit an: Wie die US-Medienaufsicht FCC mitteilte, senden die Fernsehsender des Landes jetzt im Digitalformat.
Die Umstellung war ursprünglich für den 17. Februar geplant gewesen. Sie wurde jedoch auf Betreiben des Kongresses und von Präsident Barack Obama in der letzten Minute verschoben, um die Fernsehzuschauer besser auf den Wechsel vorzubereiten. Das Digitalfernsehen bietet laut FCC eine größere Senderauswahl und höhere Bild- und Tonqualität als das analoge Fernsehen. Außerdem können die freiwerdenden Frequenzen für andere Zwecke genutzt werden.

Mittwoch, 18. März 2009

Amerikanische Fernsehserien im Internet Die TV-Hits von morgen schon heute sehen


Amerikanische Fernsehserien im Internet Die TV-Hits von morgen schon heute sehen

Amerikanische Fernsehserien im Internet: TV-Hits von morgen schon heute sehen
Die TV-Hits von morgen schon heute sehen
Wer bei Hulu nichts Passendes gefunden hat, kann direkt die Webseiten der TV-Sender ansteuern. Bei ABC finden Sie beispielsweise folgendes Angebot (Stand Februar 2009): Brothers & Sisters, Desperate Housewives, Grey's Anatomy, Life On Mars und Lost.
Foto: ABC

US-Fernsehsender zeigen Serienhits im Netz – eigentlich begrenzt auf die USA. Mit einem legalen Trick bringen Sie die aktuellen Folgen Ihrer Lieblingssendung auch in Deutschland auf den Monitor. AUDIO VIDEO FOTO BILD zeigt, wie es geht.

Wenn die neuesten Folgen von Desperate Housewives, Ghost Whisperers und anderen Serien im deutschen Fernsehen laufen, sind sie in den USA längst ein alter Hut. Hierzulande bekommt man die Staffeln erst zu sehen, nachdem sie synchronisiert sind und ihre Lizenzen verkauft wurden.

Voraussetzung: Fixer DSL-Anschluss

So lange müssen Sie nicht warten. Wer einen schnellen DSL-Anschluss mit sechs Megabit oder mehr und ausreichend Englischkenntnisse besitzt, kann die aktuellen Folgen schon heute über das Internet anschauen: Die US-Sender stellen sie kurz nach der Ausstrahlung in den USA gratis als Stream (nicht ohne Weiteres speicherbarer Datenstrom) ins Netz.

IP-Sperre umgehen

Um die Lizenzeinnahmen aus dem Ausland nicht zu gefährden, beschränken die Sender die Empfangsmöglichkeit auf PCs mit einer amerikanischen IP-Nummer, also der Computeradresse, die vergleichbar mit einer Hausnummer und Postleitzahl ist. Dieses Hindernis lässt sich jedoch legal durch den Einsatz der kostenlosen Software „Hotspot Shield“ umgehen. Die leitet den Datenstrom über Server, die in den USA stehen. Jeder Nutzer erhält dabei eine amerikanische IP-Adresse, so dass die IP-Sperre nicht mehr greift.

Top-Serien aller großen Studios

So vorbereitet können Sie sich auf die Suche nach den TV-Hits machen. Eine gute Anlaufstelle ist Hulu.com. Das Internetangebot ist ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Senders NBC und der News Corporation von Rupert Murdoch. Im Angebot stehen hier über 1.000 Folgen von Top-Serien aus den Archiven von Fox, NBC Universal, MGM, Sony Pictures Television, Warner Bros. und anderen - sowie über 200 Kinofilme. Für die Filme sind allerdings eine Registrierung und ein US-Wohnsitz nötig. Weitere Serien-Quellen sind die Homepages von ABC, CBS, Fox und NBC.

Einen Nachteil gibt es jedoch – nicht immer fließen die Daten ungebremst, sodass es zu Rucklern oder kurzen Unterbrechungen kommt: Neben den langen Leitungen in die USA sind auch die Server von Hotspot Shield ein Flaschenhals, durch den viele drängen, die die Netzsperre umgehen wollen. Bei anhaltenden Störungen hilft es meistens, die VPN-Verbindung neu aufzubauen.

Wo Sie aktuelle US-Serien finden, sehen Sie in der Bildergalerie. Weitere Seiten mit Serien und die Anleitung, wie Sie das kostenlose Programm „Hotspot Shield“ installieren, finden Sie bei AUDIO VIDEO FOTO BILD.

Tipp: Ein paar US-Serien können Sie auch ohne Software-Hilfe gratis im Netz anschauen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.


source: bild


Mittwoch, 11. März 2009

Illegale Imker auf New Yorks Dächern Bienenzüchter kämpfen gegen Verbot

Illegale Imker auf
New Yorks Dächern

Bienenzüchter kämpfen gegen Verbot

Lokal produzierter Honig ist in New York beliebt, Bienen nicht: Die Haltung der "giftigen Wildtiere" ist in der Stadt verboten. Widerspenstige Imker verteilen dennoch Bienenstöcke auf Dächern - und die Gemeinde der Bienenliebhaber wächst rapide.

Das kriminelle Imperium des unauffälligen John H., 65, umfasst zwei Staaten, 120.000 Arbeiter und ein weites Netzwerk an Mitverschwörern. "Wir sind viele, und wir werden immer mehr", sagt er gut gelaunt. Verrat hat er nicht zu fürchten, denn er kann den Menschen geben, was sie lieben: Honig.

"Als würden wir Tiger züchten"

John H. ist seit acht Jahren Hobby-Imker. Auf dem Dach seines Hauses in Brooklyn hält er zwei Bienenvölker in unscheinbaren grauen Kästen. Weil Bienen jedoch als Wildtiere klassifiziert sind, ist ihre Haltung innerhalb der Stadt verboten - einzige Ausnahme: Bildungseinrichtungen. Bis zu 2000 Dollar Strafe kann es kosten, wenn ein nicht autorisierter Bienenstock entdeckt wird. "Das ist ein völlig hysterisches Gesetz", ärgert sich John, "als würden wir kleine Tiger auf unseren Häusern züchten. Es ist vor etwa fünf Jahren in Kraft getreten, und wir wissen nicht einmal, wer das Ganze angeleiert hat."

Mit "wir" meint der Pensionär die anderen Untergrund-Imker der Stadt. Ihre genaue Zahl bleibt ungewiss, aber dank des umtriebigen Ex-Lehrers ist ein Teil von ihnen sehr gut organisiert. 2006 gründete John ein Internetforum für New Yorker Bienenliebhaber - um einfacher Kontakt halten zu können mit den fünf andern Imkern, die er kannte. Heute hat die Gruppe fast 300 Mitglieder, Tendenz täglich steigend, und veranstaltet monatlich Honigverkostungen oder Infoabende. Sogar eine Kooperative ist daraus entstanden, um gemeinsam die Honiggewinnung zu verbessern und die Legalisierung der Bienenhaltung voranzutreiben. "Es kann nicht einfach jeder Honig in der heimischen Küche herstellen wie er will", sagt John.

Angehende Imker verkosten in New York City geernteten Honig. Quelle: ZDF,Jennifer Rotter

Angehende Imker verkosten in New York geernteten Honig.

Kurs für heimliche Imker

Weil noch immer nur ein gutes Dutzend der Mitglieder eigene Bienenstöcke in der Stadt hat, ist die Gruppe außerdem seit neuestem die Brutstätte der nächsten Generation heimlicher Honigproduzenten: Im Januar startete ihr erster Kurs für zukünftige Stadt-Imker, auch er ein voller Erfolg: "Die Leute stehen am Sonntagmorgen um neun vor der Tür, nicht mal der Schneesturm letzte Woche konnte sie aufhalten", erzählt John. Viele der 45 Schüler sind aus ländlichen Gegenden nach New York gezogen, kennen das Imker-Metier aus dem elterlichen Garten oder suchen ein interessantes Öko-Hobby. Sie sehnen sich nach einer Freizeitbeschäftigung, die sich abseits - oder eben oberhalb - der Häuserschluchten New Yorks abspielt. Wenn dabei ein paar Gläser Honig für Freunde und Nachbarn herauskommen, umso besser.

Der kraushaarige, energische Mann, der ihnen gemeinsam mit John beibringt, wo man Bienenkörbe hernimmt, wie man sich unauffällig Zugang zu Dächern verschafft und Ärger mit Nachbarn verhindert, ist da weniger romantisch: Er sieht das Geld im goldenen Saft. Der professionelle Imker musste seine Farm im Mittelwesten verkaufen, in New York hat er neu angefangen.

Seine Bienenstöcke - weit mehr als die üblichen ein bis zwei pro Hobby-Imker - sind in der ganzen Stadt verteilt, selbst in Chinatown und auf einem Zehngeschosser in Upper Manhattan hat er sie installiert. "Ich habe Kontakte zu den meisten Gärtnern in der Stadt aufgenommen", erzählt er, "wenn deren private, meist wohlhabende Auftraggeber nach etwas Neuem für ihre Gärten suchen, erzählen die Gartenpfleger ihnen von mir. Ein guter Deal: ihr Dach für meine Bienen, meine Bienen für ihre Freizeitbeschäftigung."

Ein Glas Honig für 20 Dollar

Der Imker holt mehrmals im Jahr mit den Paten die Ernte ein. Die Hochhausmetropole bietet den Insekten bei genauerem Hinsehen weit mehr als Central Park und Deko-Blumen: erstaunlich viele kleine Parks, winzige Vorgärten und weiträumige Dachterrassen. Etwa 120 Pfund Honig produziert jeder Bienenstock jährlich, kleine Delikatessen- und Bioläden reißen sich um ein paar Gläser davon. Bis zu 20 Dollar kann eines kosten, der Imker weiß, warum: "In den letzten Jahren sind überall in den USA Völker ausgestorben. Die New Yorker Bienen dagegen sind bisher gesund geblieben. Außerdem werden in New York keine Pestizide mehr benutzt. Deshalb hat Honig aus New York eine viel geringere Schadstoffbelastung als der vom Land."

Bisher bleiben die Imker meist unbehelligt, weil die Bienen knapp unter dem Radar der Gesundheitsbehörde fliegen: Solange sich niemand beschwert, drückt die ein Auge zu. "Man muss sich nur gut um seine Völker kümmern und die Bienen aus den Haaren der Leute fernhalten", sagen die Experten. Vielleicht dürfen sie bald auch offiziell bleiben: Im April wird über die Legalisierung städtischer Bienenhaltung beraten.

"Imker sind wie Bienen"

Den Imker würde es freuen: "Wir brauchen Strukturen wie in Deutschland, wo es eine Ausbildung und Qualitätskontrollen gibt. Aber das dürfte schwierig werden", meint er halb seufzend, halb lachend. "Imker sind wie ein Schwarm Bienen: freiheitsliebend - und schwer zu kontrollieren."

source: zdf

Mittwoch, 21. Januar 2009

Las Vegas Schatten über der Glitzerstadt

Mit Luxushotels wollte Las Vegas fein werden. Gelebt aber hat die Spielerstadt immer von den kleinen Leuten. Das rächt sich jetzt in der Krise.

Las Vegas
Las Vegas zieht jährlich über 30 Millionen Besucher an
Bettwäsche aus feinstgesponnener ägyptischer Baumwolle, Suiten von der Größe eines Ballsaals und Flachbildschirme selbst im Bad – in den letzten Jahren hat Las Vegas versucht, mit jeder Menge Luxus Gäste zu ködern. Megahotels mit mehr als 3000 Zimmern mutierten in fantastische Entertainment-Welten mit riesigen Casinos, nachgebauten Sehenswürdigkeiten aus Old Europe, aufwendigen Shows und teuren Shopping-Malls. Erstmals setzten die wirklich hochpreisigen Häuser auch auf Wellness, Beauty und Erholung. Ihr Ziel: zahlungskräftigere Gäste.

Zu den Pionieren dieses Luxustrends gehört Steve Wynn. Mit dem 1989 eröffneten „Mirage Resort“ gehörte er zu den Ersten, die zusätzlich zum Casino mit Markenboutiquen und feinen Restaurants direkt am berühmten Strip nicht nur auf Zocker aus aller Welt setzten. Mit Erfolg. Unter seiner Federführung entstanden weitere Traumwelten wie das fast 4000 Zimmer zählende „Bellagio“, das täglich Tausende von Besuchern allein schon wegen der riesigen Fontänen seiner Springbrunnen anzieht. Und nicht nur Wynn setzte auf Überfluss und Gigantomanie. Die Casino-Gruppe Las Vegas Sands reihte sich mit „The Venetian“ und über 7000 Suiten ebenfalls in die Luxuskategorie ein. Das war vor über zehn Jahren.

Zu teuer, zu exklusiv

Doch damit war Wynns Ehrgeiz noch lange nicht am Ende. 2005 eröffnete er mit dem „Wynn Las Vegas“ erstmals eine noble Bettenburg unter seinem Namen. Das 2716 Zimmer große Hotel war mit 2,7 Milliarden US-Dollar Baukosten damals das teuerste, das jemals gebaut wurde. Das „MGM Grand“ mit 5044 Zimmern konterte wenig später mit drei exklusiven Hoteltürmen mit jeweils 576 Suiten. In diesem Jahr plant außerdem die MGM-Mirage-Gruppe noch die Eröffnung des „CityCenter“ mit Hotel, Luxusappartements, Casino und natürlich edlen Shops.

Allerdings haben sich die Zeiten seit Herbst letzten Jahres geändert. Das konnte Steve Wynn deutlich spüren, als er kurz vor Weihnachten, am 22.12., das „Encore“ eröffnete. Die Eröffnungspreise der 2034 Zimmer begannen ab 159 US-Dollar. Fast 100 US-Dollar weniger als noch vor drei Jahren, als er das Schwesterhotel „Wynns“ einweihte.

Aber nicht nur der Hotel-Tycoon leidet. 2008 fielen die Einnahmen aus dem Glücksspiel um 25,8 Prozent. Der durchschnittliche Zimmerpreis sank um 14,3 Prozent. Las Vegas steckt tief in der Krise. Denn die Glitzermetropole lebt vor allem vom Zocken. Rund 6,8 Milliarden US-Dollar verdiente die Stadt 2007 mit Roulette & Co. 2004, in ihren besten Zeiten, zählte das Dorado für Spieler rund 37 Millionen Touristen. Nur ein Bruchteil der Besucher – rund 500 000 Europäer, darunter 100 000 Deutsche – kommt aus dem Ausland. Bei der Mehrheit handelt es sich um Besucher aus den USA.

Geld bringt der Mittelstand

Und während Europäer und Deutsche dank starkem Euro derzeit günstig in Las Vegas Urlaub machen, verzichten viele Amerikaner inzwischen ganz auf den Las-Vegas-Trip. Jetzt könnte sich die Tatsache, dass die Metropole sich in den letzten Jahren zu sehr als Hort der Reichen und Schönen vermarktet hat, rächen. Las Vegas Convention and Visitors Authority, das Verkehrsamt der Stadt, hat errechnet, das 2003 ein Zehntel der Besucher über Einkommen von mehr als 100 000 US-Dollar verfügte, 2007 waren es dann bereits ein Viertel. Das wäre ein enormer Erfolg – ohne Finanzkrise.

Aber im gleichen Zeitraum schreckte das neue Image von Las Vegas offenbar auch Besucher ab. Denn verdiente 2003 noch die Hälfte der Las-Vegas-Besucher 60 000 US-Dollar und weniger, so waren es vier Jahre später nur noch 28 Prozent. Das heißt, die kleinen Zocker und der amerikanische Mittelstand blieben schon lange vor dem Desaster mit den faulen Hypothekenkrediten weg. Von ihnen aber lebte die Stadt. Tausende von Spielern an einarmigen Banditen, nicht die Pokerrunden mit millionenschwerem Einsatz bringen das große Geld.

Der Ruf als günstiges, wenn auch manchmal ein wenig schäbiges Ziel hat Las Vegas durch viele Wirtschaftskrisen getragen. Die Stärke der Stadt war es immer, Glücksspiel, Glamour und große Show zu bezahlbaren Preisen zu bieten. „Wir haben das falsche Markenprofil“, kritisiert Keith Schwer, Wirtschaftsexperte an der Universität von Nevada, im Reisebranchendienst eturbonews die einseitige Tourismuspolitik der letzten Jahre in Las Vegas

source: focus

Mittwoch, 14. Januar 2009

Apple-Chef Steve Jobs nimmt Auszeit wegen Krankheit

Apple-Chef Steve Jobs nimmt Auszeit wegen Krankheit

Der Gesundheitszustand von Apple-Chef Steve Jobs ist offenbar ernster als bislang angenommen. Für eine medizinische Behandlung zieht er sich bis Juni aus dem Unternehmen zurück. Jobs hatte in den vergangenen Monaten deutlich an Gewicht verloren.

Hamburg - Seit Wochen kursieren Gerüchte über den Gesundheitszustand von Steve Jobs. Und vergangene Woche hatte der Apple-Chef erklärt, er müsse sich wegen einer Hormonstörung einer "relativ einfachen" Behandlung unterziehen. Doch offenbar ist die Krankheit ernster als bislang angenommen.

Apple-Chef Steve Jobs: Legt wegen Krankheit Pause ein
Zur Großansicht
DPA

Apple-Chef Steve Jobs: Legt wegen Krankheit Pause ein

Der 53-Jährige kündigte an, er werde bis Ende Juni eine berufliche Pause einlegen. In einer E-Mail an Apple-Mitarbeiter schrieb Jobs am Mittwoch, seine gesundheitlichen Probleme seien komplexer als erst gedacht. Daher habe er sich entschieden, sich aus medizinischen Gründen bis Ende Juni freistellen zu lassen. Mit dem Tagesgeschäft habe er für diese Zeit Tim Cook beauftragt. In die großen strategischen Entscheidungen wolle er aber nach wie vor eingebunden bleiben, sagte Jobs weiter.

Im vergangenen Jahr hatte Jobs sichtbar an Gewicht verloren. Der Apple-Chef hatte zuvor Spekulationen über seinen angeblich schlechten Gesundheitszustand zurückgewiesen. Es handele sich lediglich um ein "Problem mit der Nährstoffversorgung", sagte der Apple-Chef noch vor einer Woche.

Jobs gehörte 1976 zu den Mitbegründern von Apple, verließ das Unternehmen dann aber 1985. In einer Zeit, in der der Computerhersteller in massiven finanziellen Schwierigkeiten steckte, kehrte er 1997 zurück und übernahm den Vorstandsvorsitz. Unter seiner Leitung änderte Apple seine Strategie, brachte neue Computer sowie das Musikabspielgerät iPod und das Mobiltelefon iPhone auf den Markt. Seitdem gilt Jobs als Marketing- und Design-Genie. 2004 erkrankte der Manager an einer seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs, was erfolgreich operiert werden konnte.

amz/Reuters/AP


source: spiegel

Freitag, 28. November 2008

USA Schnäppchenjäger trampeln Verkäufer zu Tode

USA

Schnäppchenjäger trampeln Verkäufer zu Tode

USA
© Brian Snyder/Reuters
Am Freitag nach Thanksgiving, dem sogenannten Black Friday, stürmen die Amerikaner die Läden, um die ersten Weihnachtsschnäppchen zu machen

In New York ist ein Verkäufer eines Discountladens von Schnäppchenjägern zu Tode getrampelt worden. Die Menschen drückten in den frühen Morgenstunden die Tür ein, stürmten in den Laden und überrannten den Mann. In den USA ist der Freitag nach Thanksgiving als "Black Friday" bekannt, an dem traditionell das Weihnachtsgeschäft beginnt.

Der Kaufrausch von Kunden eines Discountladens hat einen Verkäufer bei New York das Leben gekostet. Der 34-Jährige wurde von den Schnäppchenjägern überrannt, als diese in den frühen Morgenstunden die Eingangstür eindrückten und in den Laden stürmten, berichtete der Lokalsender New York One
Der Freitag nach Thanksgiving wird in den USA traditionell "Black Friday" genannt. Da das amerikanische Erntedankfest immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der "Black Friday" als traditionelles Familienwochenende und Beginn der Weihnachtseinkaufssaison. Weil die meisten Amerikaner an diesem Tag Urlaub haben, werden gigantische Umsätze in den Geschäften gemacht.

Einige Läden lockten Kunden schon um Mitternacht mit Sonderangeboten, andere, wie der Discounter auf Long Island (US-Bundesstaat New York), öffneten um 5 Uhr früh. Viele Menschen warten dann bereits in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen ("doorbusters") zu ergattern.

Samstag, 22. November 2008

Obama will Job-Motor anwerfen

Barack Obama. Quelle: reuters

Konjunkturpaket des neuen US-Präsidenten

Obama will Job-Motor anwerfen

2,5 Millionen neue Jobs in zwei Jahren - dieses ehrgeizige Ziel hat sich der künftige US-Präsident Barack Obama gestellt. Ab Januar soll es losgehen, die Pläne würden gerade vorbereitet. Jobmotor sollen die Baubranche und Erneuerbare Energien werden.

US-Webseite informiert über Straftaten in der Nachbarschaft auch in Deutschland

Rotten Neighbor: Rufmord darf kein Geschäftsmodell sein.
Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn - bei "Rotten Neighbor" willkürlich von irgendwem festgelegt.

"Rufmord darf kein Geschäftsmodell sein"

Datenschützer: US-Portal soll deutsches Recht respektieren

von Alfred Krüger

Schleswig-Holsteins Datenschützer schlagen Alarm: Ein US-Nachbarschaftsportal hat sich zur Spielwiese für Denunzianten auch aus Deutschland entwickelt. Die Datenschützer fordern die Portalbetreiber auf, die Privatsphäre deutscher Nutzer zu schützen.

"Private" aus Meerbusch hält seine Nachbarin für "geistesgestört". "Derfox" aus Mainz beschwert sich über seinen "arroganten" Vermieter: "Seine einzige Taktik ist Einschüchterung." Und "Private" aus Regensburg denunziert seinen Nachbarn als "extremen Hundefeind": "Achtung! Schießt auf Hunde und vergiftet sie!" Die Einträge befinden sich auf "Rotten Neighbor", einer US-Webseite, die sich selbst als "erste Immobiliensuchmaschine" beschreibt. US-Blogger wie Justin Watt sehen das anders. Watt bezeichnet das umstrittene Web-2.0-Portal schlichtweg als "asoziales Netzwerk".

Gute Nachbarn - böse Nachbarn

Auf "Rotten Neighbor" kann jeder Nutzer Informationen über seine Wohngegend und Nachbarn hinterlassen. Die Portalbetreiber haben Google Maps, den Landkartendienst der Suchmaschine Google, in ihre Seite eingebunden. Hier kann man die exakte Adresse seiner Nachbarn angeben. Ein Symbol zeigt auf der Landkarte an, wo die "bösen" und zuweilen auch die "guten" Nachbarn wohnen.

Völlig abwegig ist die Idee der "Rotten Neighbor"-Betreiber nicht. Eine solche Webseite könnte helfen, die neue Nachbarschaft vor einem Umzug zumindest ansatzweise kennenzulernen. Webseiten wie das US-Portal "CrimeReports.com" verfolgen ähnliche Ziele. Sie listen akribisch alle Straftaten auf und ordnen sie per Google Maps geografisch ein. Die Nutzer solcher Portale können sich ein ungefähres Bild davon machen, wie sicher ihre künftige Wohngegend ist.

Im Unterschied zu "CrimeReports.com", wo die Daten direkt von der Polizei stammen, haben bei "Rotten Neighbors" die Nutzer das Sagen. Sie dürfen über ihre Nachbarn schreiben, was sie wollen. Eine Kontrolle findet nur durch die "Community" statt. Anstößige Einträge können gekennzeichnet werden. Ob sie dann auch gelöscht werden, entscheiden die Betreiber.

Portal für Denunzianten und Verleumder

"Rotten Neighbor"-Nutzer bleiben anonym. Zum Einloggen benötigt man nur eine funktionierende E-Mail-Adresse. Die Webseite wird in den USA betrieben und unterliegt dortigem Recht. Wer sich gegen einen verleumderischen Eintrag wehren will, hat denkbar schlechte Karten. Ein Blick auf die deutschen Einträge zeigt: Von der ursprünglichen Idee der Webseitenbetreiber - so sie denn überhaupt jemals ernst gemeint war - ist nicht viel übrig geblieben. "Rotten Neighbor" ist ein Portal für Denunzianten und Verleumder.

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) sieht das ähnlich. Viele Einträge auf "Rotten Neighbor" seien "persönlichkeits- und geschäftsschädigend", sagen die Datenschützer. Das gelte zum Beispiel dann, "wenn von einem Kleingewerbetreibenden wahrheitswidrig behauptet wird, er würde Auszubildende sexuell belästigen." Rufmord dürfe kein Geschäftsmodell sein, so das ULD.

Rufschädigende Einträge gibt es auf "Rotten Neighbor" eine ganze Menge - nicht nur, aber auch über Bürger, die in Schleswig-Holstein wohnen. Nach einer Reihe von Medienberichten im Sommer dieses Jahres war die Zahl der Seitenzugriffe aus Deutschland erheblich gestiegen. Das Webportal war zeitweilig nicht mehr zu erreichen. Auch die Meldung "anstößiger" Einträge funktionierte nicht mehr. Betroffene Bürger hatten somit "keine Chance, sich rechtlich oder tatsächlich zur Wehr zu setzen", moniert das ULD.

Nach deutschem Recht strafbar

Die schleswig-holsteinischen Datenschützer haben deshalb einen offiziellen Brief an die Betreiber der Webseite geschrieben. Sie werden darin aufgefordert, das Land Schleswig-Holstein völlig aus der Webseite herauszunehmen. "Auf Grund von Beschwerden haben wir festgestellt, dass viele Tatsachenbehauptungen unwahr und herabwürdigend sind und viele Darstellungen einen beleidigenden und verleumderischen Inhalt haben", heißt es in dem Brief. Nach deutschem Recht hätten sich die Webseitenbetreiber sogar strafbar gemacht.

Dass der ungewöhnliche Vorstoß etwas mit Zensur im Internet zu tun haben könnte, weisen die Datenschützer aus Kiel weit von sich. Es gehe einzig und allein darum, die persönlichen Rechte der Betroffenen zu wahren. "Es ist mir unverständlich, wie die Verantwortlichen in den USA eine derartige massenhafte Verletzung der Privatsphäre hinnehmen können", sagt Thilo Weichert, Leiter des ULD. Mit dem "in den USA hochgehaltenen" Grundrecht auf freie Rede hätten die Einträge auf "Rotten Neighbor" jedenfalls nichts zu tun.

"Grundrechte mit Füßen getreten"

Die Portalbetreiber werden auch sonst mit deutlichen Worten abgekanzelt. "Ihr Unternehmen unternimmt (...) keine Schritte, um die Privatsphäre von diffamierten Personen auch nur ansatzweise wirksam zu schützen und nachträglich illegale Inhalte zu entfernen", so das ULD in seinem Brief. "Dass es in den USA (...) keine wirksamen Datenschutzgesetze geben mag, soll und darf nicht dazu führen, dass durch Ihr Angebot Grundrechte von Menschen in Schleswig-Holstein mit Füßen getreten werden."

Eine Kopie des Schreibens ging an die zuständige US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC). Dennoch bleibt fraglich, ob die Kieler Datenschützer mit ihrem Beschwerdeschreiben wirklich etwas erreichen. Denn rechtlich steht ihr Verlangen auf tönernen Füßen. Die Webseitenbetreiber haben ihren Sitz in den USA und müssen sich nur an die US-Gesetze halten.


source zdf