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Freitag, 20. November 2009

Einsendeschluss! Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung

Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung



















Schönen Guten Tag,
Die USA haben die GreenCard Saison eröffnet.
Registrieren Sie sich jetzt für das GreenCard Programm
des Jahres 2009.
Je früher Sie sich bewerben desto höher sind ihre Chancen
eine der begehrten GreenCards (Daueraufenthalts Genehmigungen für
die USA) zu erhalten. Das Kontingent ist begrenzt und es ist die einzige!
Möglichkeit für ein "Leben und Arbeiten in den USA!"
Lassen Sie sich Ihre einzige Möglichkeit nicht entgehen ein tolles
Leben zu leben.

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Mit den besten Gruessen

Sandra Hall



USAGreenCard
Washington DC, U.S.A.
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Freitag, 6. November 2009

Greencard Programm 2009 Einsendeschluss! - Pressemitteilung

Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung




















Schönen Guten Tag,
Die USA haben die GreenCard Saison eröffnet.
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Montag, 2. November 2009

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

Nach mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Ausländer mit dem HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. Das seit 1987 geltende Einreiseverbot für HIV-Infizierte wird zum Jahreswechsel aufgehoben, kündigte US-Präsident Barack Obama an. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte diese Entscheidung und forderte andere Länder auf, es den USA schnell gleich zu tun.

Bislang war die USA einer von rund einem Dutzend Staaten, die Menschen mit HIV die Einreise verwehrten. Die Aufhebung des Einreiseverbots sei ein Beitrag, um das mit der Immunschwächekrankheit verbundene Stigma zu überwinden, so Obama.

Die Einreisebeschränkung war formell schon 2008 mit der Unterzeichnung eines Gesetzes durch George W. Bush aufgehoben worden. Bis fehlte jedoch die Veröffentlichung einer abschließenden Regelung. Obama kündigte an, der notwendige Erlass werde am Montag veröffentlicht.

Länder wie Südkorea, China und die Ukraine lassen auch weiterhin HIV-Infizierte nicht einreisen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Halloween-Kostüm , Illegal Alien, immigrant, green card,

Skurril: Streit in den USA über Halloween-Kostüm

Es ist immer wieder bezeichnend, worüber man sich alles so streiten kann. Politik, Sport, neue Haarfarben... und Halloween-Kostüme!

Am letzten Freitag veröffentlichten Anwälte, die sich für die Rechte von Einwanderern in den USA einsetzen eine Erklärung, in der sie Händler aufriefen, ein Kostüm aus den Sortimenten zu nehmen, das sie für anstößig halten.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, besteht es aus einer Alienmaske und einer orangenen Sträflings- uniform, auf der die Worte Illegal Alien zu lesen sind. Mitgeliefert wird außerdem eine Greencard. Um die Aufregung zu verstehen muss man wissen, dass der Begriff Illegal Alien immer noch der offizielle Begriff für all jene ist, die sich ohne Genehmigung in den USA aufhalten. Allerdings wird diese Bezeichnung von vielen Politikern und auch den Medien inzwischen zunehmend gemieden.

Die Supermarktketten Target und Walgreen haben das Kostüm inzwischen zurückgezogen und auch Ebay hat alle Händler gebeten, es nicht länger zu verkaufen.

Natürlich regt sich dagegen nun auch Widerstand. So erklärte William Gheen von der Organisation Americans for Legal Immigration, dass der Aufruf ein Eingriff in das Recht der freien Meinungsäußerung sei.

Hat eigentlich niemand den Widerspruch in dem Kostüm gemerkt? Wenn das Alien eine Greencard besitzt, ist es doch ein Legal Alien. Sachen gibt's...

Video / Movie hier klicken

Dienstag, 8. September 2009

USA: EU kritisiert geplante Einreisegebühr


USA

EU kritisiert geplante Einreisegebühr

Für Aufregung sorgt in Brüssel der Plan des US-Kongresses, eine Art Kopfsteuer von zehn Dollar für USA-Besucher einzuführen.

Die Einführung einer solchen Gebühr wäre „ein Schritt zurück in unseren gemeinsamen Bemühungen, die transatlantische Mobilität zu erleichtern“, sagte ein Sprecher von EU-Justizkommissar Jacques Barrot in Brüssel.

Die Regelung soll nur für Länder gelten, die eine sogenannte Visa-Waiver-Vereinbarung mit den USA haben – deren Bürger also bei Aufenthalten von weniger als 90 Tagen ohne Visum und Kosten in die USA einreisen können. Bürger aus Staaten, die für die Einreise in die USA ein Visum beantragen müssen, bezahlen ohnehin bereits Gebühren. Insgesamt 29 europäische Länder haben mit den Vereinigten Staaten eine solche Vereinbarung, müssen aber seit diesem Jahr nach dem ESTA-Verfahren (Electronic System for Travel Authorization) ihre Reise online anmelden. Über dieses Portal soll nun laut Medienberichten die Gebühr abgerechnet werden. Mit dem Geld will der Kongress demnach ein Werbeprogramm zur Ankurbelung des USA-Tourismus finanzieren.

Falls die Vereinigten Staaten das Vorhaben umsetzen, würde die EU-Kommission nach den Worten des Sprechers unter anderem prüfen, ob ein solches Vorgehen nicht einer Art Wiedereinführung der Visumspflicht gleichkomme. Laut Medienberichten forderte der Chef der EU-Delegation in Washington, John Bruton, sogar, dann von allen US-Besuchern in Europa ebenfalls eine Einreisegebühr zu verlangen.

Ursprünglich war zu Beginn des Jahres die Online-Registrierung ESTA für USA-Besucher mit dem Argument eingeführt worden, dass damit der Schutz gegen den Terror verbessert werde. Die USA wollten mit dem System schon im Vorfeld ungeliebte Gäste aussortieren. „Eine Gebühr würde wahrscheinlich die Bereitschaft verringern, sich schon frühzeitig bei ESTA anzumelden, und damit das eigentliche Ziel des Systems untergraben, nämlich eine verbesserte Sicherheit“, erklärte der Kommissionssprecher.

source: focus

Mittwoch, 2. September 2009

Work & Travel in Australien Striptease für die Urlaubskasse

Work & Travel in Australien

Striptease für die Urlaubskasse

Allan Ild

Mit einem Arbeitsvisum versuchen immer mehr junge Urlauber, ihre Reise durch Australien als Erntehelfer oder Kellner zu finanzieren. Doch jetzt werden wegen der Wirtschaftskrise die Jobs knapp und einheimische Arbeiter bevorzugt - manchmal bleibt nur eine Tätigkeit im Stripclub.

Ungeschminkt, in Turnschuhen, Jeans und Kapuzenpullover verlässt Kate um neun Uhr abends ihre Jugendherberge in Sydney und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Eine halbe Stunde später trägt die 19-jährige Abiturientin aus Bremen dunkles Make-up, einen Minirock im Schottenmuster, ein schwarz-rotes Bikinioberteil und Wollstulpen über den schwarzen Lackledersandalen. Auf 15 Zentimeter hohen Absätzen stöckelt die 1,80 Meter große junge Frau über den schwarzgold gemusterten Teppichboden des Nachtclubs "Dreamgirls" in Sydneys Rotlicht- und Partyviertel Kings Cross. Das Licht ist gedämpft, eine Diskokugel dreht sich an der niedrigen Decke, es läuft schnelle Musik.

"Australien war ein Traum von mir", sagt Kate und streicht sich die schwarz gefärbten Haare aus dem Gesicht. Ein paar Minuten später dreht sie sich an der Eisenstange, räkelt sich am Boden der zwölf Quadratmeter große Bühne im "Dreamgirls", kreist mit Hüften und Hintern und zieht sich dann langsam und noch etwas ungeschickt Rock und BH aus. Grölende Studenten in schwarzen Ledersesseln vor der Bühne stecken ihr Dollarnoten in den Slip. In der Hoffnung auf einen weiteren Schein zwinkert Kate dem Mann mittleren Alters mit hochgestelltem Mantelkragen noch ein zweites Mal zu.

Ein festes Gehalt bekommen sie und ihre Kolleginnen in rosa Spitzenunterwäsche und High-Heels hier nicht. Lediglich das Trinkgeld von der Bühne und einen Teil der Einnahmen aus den zehnminütigen Privattänzen in den Separees im hinteren Teil des Clubs dürfen sie behalten.

Kate, die eigentlich anders heißt, arbeitet seit gut einem Monat als Stripteasetänzerin - der einzige Job, den sie bislang in Sydney finden konnte. Anfang Juli kam die junge Deutsche für ein Jahr mit einem "Working Holiday" Visum nach Australien, um die Zeit bis zum angestrebten Medizinstudium "sinnvoll" zu überbrücken. Ihre Familie und Freunde in Deutschland wissen nicht, wie sie hier ihr Geld verdient. "Meine Großeltern würden einen Herzinfarkt bekommen."

Deutlich weniger Jobs für Ausländer

Seit der Einführung des deutsch-australischen Visaabkommens im Jahr 2000 galt das zwölf Monate gültige "Working Holiday" Visum als Garantie für Aushilfsjobs, Reisen und Spaß. Mittlerweile bekommen die jungen Reisenden die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch in Down Under zu spüren. "Dieses Jahr gibt es circa fünf bis zehn Prozent weniger Arbeitsplätze in Australien", sagt Mike Parsons, Geschäftsführer der Arbeitsvermittlungsagentur Work and Travel Company (WTC) in Sydney.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Visaanträge kontinuierlich an. So wurden für das Jahr 2008 rund 180.000 Arbeitsurlaubs-Visa an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt, über 30.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Deutsche bilden hinter Engländern und Koreanern die drittgrößte Gruppe. "Die jungen Leute müssen sich jetzt mehr anstrengen und engagierter suchen als noch vor 12 oder 18 Monaten", sagt Parsons.

Die WTC versorgt die Reisenden mit Angeboten für Aushilfsjobs, vorzugsweise als Erntehelfer, Hilfsarbeiter oder im Gaststättengewerbe. Kate vermittelten sie einen einwöchigen Job in einer Fabrik, Billigware aus China neu verpacken und umetikettieren. Danach blieben die Angebote aus. "Die Agentur hat mir nichts gebracht. Da muss man dann eben erwachsen sein und selber gucken", sagt die 19-Jährige, die in ihrer Freizeit Kafka und griechische Sagen liest. So klapperte sie sämtliche Bars und Restaurants in Sydney ab - ohne Erfolg. Im "Dreamgirls" wurden auch keine weiteren Kellnerinnen gesucht, doch der Manager musterte sie von oben bis unten und sagte: "Du könntest hier tanzen."

Auch in unbeliebten Städten arbeiten

Es reiche nicht mehr, nur den Lebenslauf bei einer Arbeitsagentur abzugeben, sagt Tanja Kuntz von TravelWorks, einer der größten deutschen Organisationen für Australien-Aufenthalte. "Man muss bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen und nicht nur in den schönen Städten, sondern auch in unattraktiven Orten zu arbeiten."

Damit hatten die 21-jährige Sandy, Bäckereifachverkäuferin aus Sachsen, und ihre drei Freundinnen auch gerechnet. Um dennoch keine bösen Überraschungen zu erleben, zahlten sie im Vorfeld rund 1500 Euro an die Organisation Stepin. Neben Hin- und Rückflug verspricht Stepin dafür unter anderem Hilfe bei der Jobsuche durch ihre Partneragentur, die WTC in Sydney. Im selbst gekauften Auto fuhren die vier Freundinnen umher, die Ostküste hoch, durchs Outback zum Ayers Rock und wieder zurück nach Sydney - auf der Suche nach Abenteuer und Arbeit. "Wir waren bereit, jede Art von Job zu machen", erinnert sich Anna, 20, aus dem Schwarzwald.

Nur fünf Wochen haben die Freundinnen in sechs Monaten gearbeitet, pflückten als Erntehelferinnen eimerweise Weintrauben und Tomaten oder füllten in einer Fabrik Gesichtspuder ab. Die 3000 Euro Startkapital, die jeder, der mit einem Working Holiday einreist, vorweisen muss, haben sie komplett verbraucht. "Wir haben verzweifelt bei der WTC angerufen und als Antwort bekommen, dass wir uns selbst kümmern sollen", sagt Sandy.

"Wir versprechen keine Traumjobs am Strand", betont Marisa de Luca, Pressesprecherin von Stepin. Ob ein Arbeitsverhältnis zustande komme, hänge von den Sprachkenntnissen, den Erfahrungen und der Flexibilität der Bewerber ab. "Das ist wie in Deutschland. Arbeit zu finden ist nirgendwo einfach."

Aus Bundaberg, einer Hochburg für Erntehelfer an der Ostküste, reisten die vier nach einer Woche wieder ab - zu viele andere warteten bereits auf Jobs. "Einige Backpacker sind früher als geplant wieder nach Hause gefahren, weil sie kein Geld mehr hatten", erinnert sich Sandy. Und rund um die Bananenplantagen im Nordosten wurde die Mädelsclique bereits von Schildern mit der Aufschrift "Gebt Backpackern keine Jobs, gebt sie den Australiern" begrüßt. "Einige Stellen werden derzeit lieber an arbeitslose Australier vergeben", bestätigt Parsons.

"Nehmt genug Geld mit!"

Auch Chris aus England hört immer wieder in Bewerbungsgesprächen, dass Arbeitgeber zurzeit lieber Einheimische einstellen. Der EDV-Techniker war bereits im Jahr 2000 für einige Monate in Sydney. "Damals gab es noch vergleichsweise gut bezahlte Jobs wie Sand am Meer", erinnert sich der 32-Jährige.

Nachdem die Softwarefirma, für die er in England arbeitete, den größten Kunden verloren hatte, kündigte er und ging zurück nach Australien. "Ich bin lieber hier arbeitslos als in England." Um Geld zu sparen, nutzt Chris das kostenlose Internet sowie die Tageszeitungen in der öffentlichen Bibliothek und hat aufgehört zu rauchen. "Zur Not würde ich meine Eltern um Geld bitten", sagt er. Aber auf keinen Fall würde er früher zurückfahren. "Ich liebe dieses Land."

Auch Sandy und ihre Freundinnen würden die Reise jederzeit noch mal machen. "Es war 'ne geile Zeit", sind sie sich einig. Ihr Rat an zukünftige Reisende: "Nehmt genug Geld mit und geht in Bezug auf die Arbeitssuche vom Schlimmsten aus."

Ungefähr 110 Euro hat Kate verdient, als sie um fünf Uhr morgens in das Zehn-Bett-Zimmer der Jugendherberge zurückkommt. Eine durchschnittliche Nacht. Wenn es gut läuft, verdient sie um die 150 Euro und mehr. "Irgendwie macht mir der Job auch Spaß", sagt sie. Die 19-Jährige will noch so lange im "Dreamgirls" tanzen, bis sie einen neuen Job findet oder genug Geld gespart hat, um ihr Glück woanders in Australien zu versuchen. Ganz nach dem Motto, das auch auf dem Totenkopfemblem ihres Minirocks steht: "Let's hope for the best."


source: spiegel


Sonntag, 30. August 2009

Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung




















Schönen Guten Tag,
Die USA haben die GreenCard Saison eröffnet.
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des Jahres 2009.
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Mit den besten Gruessen

Sandra Hall
german@usagreencardcenter.com
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http://www.usagreencardcenter.com/de/application12.htm

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The United States announces the new Green Card Program 2009
The Year 2009 Green Card Program makes available 50,000 permanent
Resident visas annually to persons from countries with low rates of
Immigration to the United States. The Immigration Lottery makes
Permanent residence visas available to persons meeting simple, but
Strict, eligibility requirements.
Make your Dream come true and register now for the new US Program:
click here:
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Greetings

Sandra Hall
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Donnerstag, 21. Mai 2009

GRENZKONTROLLE USA testen Finger-Scan bei Ausreise

GRENZKONTROLLE

USA testen Finger-Scan bei Ausreise

Online-Registrierung, Fingerabdruck und Foto - die USA machen ihren Gästen die Einreise nicht leicht. Jetzt will das Heimatschutzministerium auch beim Verlassen des Landes biometrische Daten einfordern. Zunächst werden zwei Verfahren in Atlanta und Detroit getestet.

Miami - Erst kamen die Fingerabdrücke und das Foto am Einwanderungsschalter, Anfang 2009 folgte die Online-Anmeldung Esta. USA-Reisende mussten sich in den vergangenen Jahren bereits an einige Änderungen bei der Grenzkontrolle gewöhnen.

Scan am Flughafen von Houston: Bald auch bei der Ausreise
Getty Images

Scan am Flughafen von Houston: Bald auch bei der Ausreise

Und die nächste Neuerung wird nach dem Willen der US-Regierung nicht lange auf sich warten lassen: Im Juni wird in Atlanta und Detroit 30 Tage lang das Scannen biometrischer Daten auch bei der Ausreise getestet.

Betroffen sind alle Passagiere, die keinen US-Pass besitzen. Binnen eines Jahres werde dann entschieden, welches von zwei Verfahren überall eingesetzt wird, kündigte Shonnie Lyon, Vizedirektor des Programms US-Visit im Heimatschutzministerium, auf der US-Reisemesse Pow Wow in Miami an.

Die Aktion in Atlanta und Detroit ist nicht die Erste ihrer Art. Schon in den Jahren 2004 bis 2007 gab es auf zwölf Flughäfen und in zwei Seehäfen einen Testbetrieb mit der Abgabe biometrischer Daten bei ausreisenden Gästen. Dieser habe jedoch Schwächen gehabt, sagte Lyon. Im neuen Anlauf sollen die Passagiere in Atlanta spezielle Kontrollstellen im Terminal durchlaufen, in Detroit dagegen werden die Fingerabdrücke erst unmittelbar am Flugsteig eingesammelt. Eines dieser zwei Verfahren soll später dauerhaft angewendet werden.

Formulare im Flugzeug trotz Esta

Der Sinn einer doppelten Abgabe von Fingerabdrücken liegt für Lyon auf der Hand: Anders als ein Name und eine Passnummer ließen sich die biometrischen Daten eines Menschen nicht fälschen. Ein Abgleich etwa der Fingerabdrücke von der Ein- und von der Ausreise biete daher eine Chance, sicherzustellen, dass kein Gast illegal in den USA bleibt.

Bisher ist es so, dass deutsche USA-Reisende einen Teil ihres I-94-Anmeldeformulars behalten, das meist während des Flugs über den Atlantik ausgefüllt wird. Dieser Abschnitt wird im Pass aufbewahrt und bei der Ausreise zum Beispiel einem Airline-Mitarbeiter wieder ausgehändigt. Dies würde sich mit dem neuen Verfahren erübrigen.

Dass das I-94-Formular im Flugzeug heute überhaupt noch ausgefüllt werden muss, ist aber gar nicht mehr vorgesehen. Denn wegen der seit Januar 2009 geltenden Verpflichtung für USA-Reisende, sich über das Esta-Verfahren online bei den Behörden anzumelden, liegen in den USA die persönlichen Daten einreisender Gäste in elektronischer Form ja bereits vor. Noch seien aber nicht alle technischen Probleme überbrückt, sagte die Direktorin des Esta-Programms, Beverly Good. Es werde wohl noch bis Anfang 2010 dauern, die Papiere loszuwerden.

Bislang ist die Esta-Anmeldung kostenlos. Sie gilt für zwei Jahre und kann von Bürgern aus 35 Ländern genutzt werden, die am "Visa Waiver Program" der USA beteiligt sind, darunter die EU-Staaten und die Schweiz. Wie lange die Esta-Nutzung gebührenfrei bleibt, ist im Moment aber unklar. Der Präsident der US-Reisevereinigung, Roger Dow, nannte in Miami eine mögliche Gebühr von zehn Dollar (7,50 Euro) pro Gast.

Dies sei wenig im Vergleich zu Visa-Gebühren von 130 Dollar, die zum Teil von den US-Konsulaten in aller Welt erhoben werden. Mit den Esta-Einnahmen könne unter anderem die US-Tourismuswerbung finanziert werden. Bedingung ist aber, dass der US-Kongress einem entsprechenden Gesetzesvorschlag zustimmt - und ob das geschieht, ist noch offen.

Einreisegenehmigung am Automaten

Eine ganz andere Art der Einreise in die USA könnte in Zukunft auch für deutsche Reisende möglich werden: die über das sogenannte Global-Entry-Program der US-Regierung. Dabei können sich US-Bürger ihre Einreisegenehmigung an Automaten auf dem Flughafen holen, was die Wartezeiten für sie deutlich reduzieren soll.

Die Teilnahme an dem Programm kostet 100 US-Dollar (75 Euro) für fünf Jahre. Sie steht seit April auch Reisenden aus den Niederlanden offen. Gedacht ist "Global Entry" vor allem für Vielflieger. Bislang lässt es sich bereits in New York, Houston, Washington, Miami, Atlanta, Los Angeles und Chicago nutzen. Bis zum Jahresende 2009 sollen weitere 13 Flughäfen überall in den USA an das Programm angeschlossen werden.

Welche Touristen und Geschäftsleute von "Global Entry" profitieren können, steht allerdings noch nicht fest. Dies hänge von den Verhandlungen einzelner Länder mit der US-Administration ab, sagte Roger Dow. Der Reisefunktionär ließ aber keinen Zweifel daran, welche weiteren Länder er möglichst schnell gerne bei "Global Entry" dabei hätte - neben Großbritannien und Japan nannte er auch Deutschland.


source: spiegel

Samstag, 18. April 2009

Neue Regeln für die Einreise in die USA treten in Kraft

Verschärfte Einreisebestimmungen in die USA treten am Montag in Kraft

Seit dem 12. Januar Neue Regeln für die Einreise in die USA treten in Kraft

Seit dem 12. Januar sind die neuen, verschärften Einreisebestimmungen in die USA Pflicht, bereits seit August 2008 galten sie auf freiwilliger Basis. Urlauber aus Deutschland und 26 anderen Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind, müssen sich ab sofort bis zu drei Tage vor Reiseantritt online registrieren.

Aktuell
Amerika-Quiz: Wie gut kenne Sie die USA?

Der Online-Fragebogen enthält z. B. Fragen zur geistigen Gesundheit, zur Mitgliedschaft in Terrororganisationen und zu einer möglichen Vergangenheit als Spion oder Nazi („Waren Sie zwischen 1933 und 1945 in irgendeiner Weise an politischer Verfolgung in Zusammenhang mit dem Naziregime oder dessen Verbündeten beteiligt?“). Der Fragenkatalog gleicht dem, der derzeit in Flugzeugen ausgefüllt werden muss. Er steht auf der Internetseite des US-Heimatschutzministeriums unter https://esta.cbp.dhs.gov zur Verfügung.

Wer in die USA will, sollte das elektronische Formular mindestens drei Tage vor der Abreise ausfüllen. Die Einreiseerlaubnis ist dann zwei Jahre lang gültig. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Online-Anmeldung auch durch Familienangehörige, Mitarbeiter von Reisebüros oder Freunde vornehmen lassen.

In der EU ist die elektronische Reiseerlaubnis umstritten. Kritiker vermuten dahinter die Wiedereinführung von Visa durch die Hintertür.

Die wichtigsten Infos zu den verschärften Einreisebedingungen finden Sie hier:

Mehr zum Thema
Was ist die elektronische Reiseerlaubnis?

Die elektronische Einreisegenehmigung für die USA ist ab dem 12. Januar Pflicht. Sie ersetzt das grüne Formular, das Reisende bisher im Flieger oder auf dem Schiff ausfüllen mussten. Die Genehmigung gilt für alle Staatsbürger aus Ländern wie Deutschland, Österreich oder Luxemburg, die für bis zu 90 Tage ohne Visum in die USA fahren. Wichtig: Auch wer nur auf Durchreise in den USA ist, muss die Erlaubnis beantragen.

Dienstag, 6. Januar 2009

USA: Neue Einreisebestimmungen ESTA

Neue Einreisebestimmungen:

Via Internet in die USA

Neue Einreisebestimmungen: Via Internet in die USA
© http://esta-usa.de
Wer ab Januar 2009 die USA besuchen will, muss sich vorher auf einer Ministeriumswebseite registrieren

Wer ab dem 12. Januar ohne Visum in die USA fliegen möchte, für den gelten geänderte Einreisebestimmungen: Besucher müssen sich vorher auf einer Webseite des Department of Homeland Security registrieren. Mit der elektronischen Erfassung lösen die USA das bisherige System ab, das noch auf Papierformularen beruhte.

Bisher konnte Anna W. ohne weitere Formalitäten in die USA reisen, wenn sie ihre Tochter und Enkel besuchen wollte. Da sie nicht länger als 90 Tage in Amerika blieb, brauchte sie kein Visum. Dieses wird sie ab dem 12. Januar zwar auch nicht benötigen, dennoch muss sich Anna W. vor ihrer Reise um einige Formalien kümmern. Denn sie und alle anderen USA-Reisenden müssen sich auf der Esta-Webseite des US-Ministeriums einloggen und registrieren.

Und das bis 72 Stunden vor dem geplanten Abflug. Wenn Anna W. alle Daten auf der Internetseite erfolgreich eingegeben und abgeschlossen hat, erhält sie noch vor ihrem Abflug die Einreisegenehmigung. Allerdings ist die Einreise nur zunächst bewilligt. Sie kann vor Ort von den Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde dennoch verweigert werden.

Was muss Anna W. machen? Der neue elektronische Antrag im Netz läuft in vier Schritten ab: Antrag ausfüllen, abschicken, Antragsnummer notieren, Antwort vom Ministerium abwarten. Das US-Ministerium empfiehlt, sich den Antrag mit Angaben auszudrucken und zu den eigenen Unterlagen zu nehmen. Außerdem sollten sich Reisende wie Anna W. die Antragsnummer notieren. Damit kann sie in späteren Fällen ihren Antrag aktualisieren. Auf der Internetseite werden nahezu die gleichen Fragen gestellt, die Einreisende bisher im Formular I-94W beantworten mussten.

Das Formular wurde bislang von den Fluggesellschaften ausgegeben und während des Fluges ausgefüllt. Dabei kam es häufiger zu falschen Angaben, was beispielsweise an der unterschiedlichen Schreibweise der Ziffern 1 und 7 lag. ESTA löst nun das rund 20 Jahre alte Papiersystem ab. Bei der neuen digitalen Verarbeitung erfährt der Antragsteller sofort, ob es bei seiner Einreise in die USA Probleme geben könnte. Sollte die Einreisegenehmigung nicht erteilt werden, bedeutet dies keine endgültige Ablehnung. Derjenige muss sich jedoch um ein Visum bemühen.

Auf der Webseite müssen sich alle diejenigen registrieren, die über das sogenannte Visa Waiver Program einreisen und weniger als 90 Tage in den USA bleiben wollen. Ist die Einreisegenehmigung einmal erteilt, bleibt sie zwei Jahre gültig - es sei denn, der Reisepass läuft vorher ab. Daher ist Besuchern wie auch Geschäftsreisenden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit kurzfristig in die USA reisen müssen, zu empfehlen, sich pro Forma auf der Seite zu registrieren. Ein konkretes Reiseziel in den USA muss vorher nicht genannt werden. Geschäftsreisende sollten aber in jedem Fall die Visa-Bestimmungen beachten.

Was die Einwanderungsbehörden über US-Besucher wissen
Die Registrierung auf der ESTA-Internetseite ist kostenlos und bietet auch eine deutschsprachige Variante an. Das nicht-staatliche "Visit USA Committee Germany" warnt vor Drittanbietern, die die Registrierung gegen Gebühren vornehmen wollen. Wer über keinen eigenen Internetzugang verfügt, kann in ein Internetcafé gehen oder aber im Reisebüro nachfragen, ob die Registrierung als Service angeboten wird. Der Deutsche Reiseverband empfiehlt, sich die gemachten Angaben ausdrucken zu lassen und zu unterschreiben, damit sowohl Kunde als auch Reisebüro die Sicherheit haben, dass die Angaben korrekt sind.

Zusätzlich zur Registrierung ist ein maschinenlesbarer Reisepass nötig, der auch biometrische Daten wie ein digitales Foto enthält. Auch Kinder benötigen ein solches Dokument.

Was auch weiterhin bestehen bleibt, ist die Übermittlung der Passagierdaten durch die Fluggesellschaften an die US-Behörden. Die kennen den potentiellen Besucher, bevor er amerikanischen Boden betritt: Name, Adresse, Flugroute, Sitznummer, mit welcher Kreditkarte gezahlt wurde, welches seine erste Anlaufadresse in den USA ist und ob er womöglich Moslem ist und daher das Schweinefleisch zum Mittagessen im Flugzeug abbestellt hat.

source: stern

Mittwoch, 10. Dezember 2008

STELLENANGEBOT FÜR TRÄUMER San Francisco sucht Leuchtturmwärter

STELLENANGEBOT FÜR TRÄUMER

San Francisco sucht Leuchtturmwärter

Die Nachbarn sind Wale und Seehunde, der Ausblick auf San Francisco ist traumhaft: In den USA wird derzeit ein Wirt für einen idyllisch gelegenen Leuchtturm gesucht. Mit Einsamkeit sollten Bewerber keine Probleme haben - dafür wartet ein üppiges Gehalt.

San Francisco - So ein Stellenangebot gibt es nicht alle Tage: "Paar für den Betrieb eines Leuchtturms mit Hotelpension auf einer Insel in der Bucht von San Francisco gesucht". Bei freier Logis mit einem unbezahlbaren Blick auf die Skyline der kalifornischen Metropole können die Leuchtturmwärter bis zu 100.000 Dollar (knapp 80.000 Euro) im Jahr verdienen. Ein Traumjob? "Nicht unbedingt", sagt die 32-jährige Katy Stewart, und sie muss es wissen. Seit knapp drei Jahren lebt sie mit Ehemann Elan, zwei Hunden und seit elf Monaten auch mit Söhnchen Drake auf der gerade einen halben Hektar großen Leuchtturminsel. Sie halten die East Brother Light Station in Schuss.

"East Brother Light Station" bei San Francisco: Viel Arbeit, viel Einsamkeit, solide Partnerschaft von Vorteil
DPA

"East Brother Light Station" bei San Francisco: Viel Arbeit, viel Einsamkeit, solide Partnerschaft von Vorteil

"Es ist schon ein romantisches Plätzchen", schwärmt Stewart, aber warnt sogleich: "Man ist Gastwirt, aber an einem Ort, wo alles viel schwieriger ist." Die meisten Paare halten zwei Jahre durch, die am längsten aktiven "Inn-Keeper" blieben sieben Jahre. "Wir würden vielleicht für immer hierbleiben, wenn wir einen Weg gefunden hätten, mal eben eine Pizza bestellen zu können", sagt die junge Mutter. "Wir hatten wirklich eine tolle Zeit hier, aber wir wollen gehen, bevor uns die Einsamkeit zusetzt."

Die East Brother Light Station liegt am nördlichen Ende der Bucht von San Francisco. Knapp 200 Meter der Küste vorgelagert, bietet sie einen atemberaubenden Rundblick über die Stadt, die Golden Gate Brücke sowie die südlichen Ausläufer der Hügel auf der Marin-Halbinsel. Wale ziehen mitunter vorbei, Seehunde bellen an dem Felsstrand, Möwen liefern die wild-romantische Begleitmusik.

Doch Nachbarn zum Plaudern sind eine kleine Reise entfernt. Dazu muss ein Boot in der zeitweise stürmischen Bucht mit einem Kran zu Wasser gelassen werden. Die Fahrt zum Festland dauert eine Viertelstunde, weiter geht's über eine alte Hafenstraße mit vielen Schlaglöchern, beschreibt Stewart den mühsamen Weg in die nächste Ortschaft.

Spontane Besuche sind selten

Kein Wunder, dass Freunde nicht mal eben vorbeischauen. "In drei Jahren hatten wir nur einen unangemeldeten Besucher, der mit einem aufblasbaren Kajak auf eigene Faust zum Kaffeetrinken vorbeikam", erzählt die Leuchtturmwärterin. Viel Zeit zum Plauschen lässt der 65-Stunden-Job sowieso nicht zu. An vier Tagen pro Woche werden die Pensionsgäste mit dem Boot auf die Insel gebracht, mit einem Vier- Gänge-Menü bekocht und am Morgen mit einem üppigen Frühstück geweckt.

Die fünf Zimmer in dem alten viktorianischen Holzhaus müssen hergerichtet, die Gäste durch den 1874 gebauten Leuchtturm geführt werden. Bis zu 300 Euro pro Nacht zahlen die Besucher für das einzigartige Inselabenteuer - und das ohne Dusche. In der inseleigenen Zisterne ist häufig Ebbe, besonders in regenarmen Jahren. Trinkwasser wird mit dem Boot rangeschafft, die Wäsche wird auf dem Festland gewaschen.

Die alten Gebäude für die Licht- und Nebelsignale stehen noch, doch inzwischen wird das Warnsystem automatisch gesteuert. So wurde der Posten als Leuchtturmwärter um 1970 überflüssig, und die Insel stand zehn Jahre leer. Doch ein gemeinnütziger Verband schritt ein, restaurierte den Turm und führte den Hotelbetrieb ein, um mit den Einkünften die inzwischen zur "historischen Stätte" erklärte Felsinsel vor dem möglichen Verfall zu retten. Alle 20 Sekunden sendet das Nebelhorn ein Signal aus, "doch längst nicht mehr so ohrenbetäubend wie früher", versichert Stewart. Für empfindliche Gäste liegen Ohrstöpsel bereit.

Für April 2009 werden die Nachfolger gesucht. Sie hätten schon eine Flut von Anfragen erhalten, meint Stewart. Ihre Nachfolger müssen einen Bootsführerschein besitzen und sollten Spaß am Kochen haben. Eine solide Partnerschaft sei auch nützlich, berichtet die frühere Filmstudentin aus eigener Erfahrung.


source spiegel


Mittwoch, 22. Oktober 2008

Immer mehr Top-Talente wandern aus

Immer mehr Top-Talente wandern aus

Immer mehr deutsche Top-Talente gehen ins Ausland. 7,5 Prozent der Spitzenkräfte verlassen laut einer Studie des Karrieredienstes „Experteer“ Deutschland. Das ist jeder Dreizehnte mit einem Jahresgehalt von über 60 000 Euro. Vor allem betroffen: Die Finanz- und Beratungsbranche sowie IT-Firmen.

Montag, 20. Oktober 2008

Touristen-Spass mit ernstem Hintergrund Mexikanisches Dorf simuliert die Flucht in die USA


Kontrolle an der Grenze zu den USA

Touristen-Spass mit ernstem Hintergrund Mexikanisches Dorf simuliert die Flucht in die USA

Für die einen ist es nur ein Spiel, für die anderen bittere Realität. Eine mexikanische Gemeinde inszeniert die illegale Einwanderung in die USA als Spektakel für zahlungswillige Touristen. Ein absurder Freizeit-Spaß mit ernstem Hintergrund.

Illegale Einwanderer am Grenzübergang

Kein Spaß: Mexikaner warten auf Dunkelheit, um illegal über die Grenze in die USA zu gelangen

El Alberto im mexikanischen Bundesstaat Hidalgo ist 1600 Kilometer von der Grenze zwischen Mexiko und den USA entfernt. Trotzdem bringen dort regelmäßig Schlepper Flüchtlinge über die Grenze. Sirenen heulen, Schüsse fallen, Männer brüllen – doch alles ist nur ein Spiel. Für eine Gebühr zwischen 100 und 250 Pesos (zwischen 6 und 15 Euro) können Mexikaner einmal Flüchtling spielen.

Die Nachtwanderungen, die den illegalen Grenzübertritt simulieren, gibt es schon seit vier Jahren. 90 Prozent der 1100 Einwohner von El Alberto haben schon in den USA gelebt und gearbeitet, viele von ihnen gelangten illegal in das reiche nördliche Nachbarland. Die Mexikaner, die heute für die Touristen Schlepper oder Grenzbeamten spielen, kennen die Realität.

Fast jedes Wochenende findet die „Caminata Nocturna“ statt. Hunderte Touristen kommen inzwischen jedes Jahr aus ganz Mexiko und selbst aus dem Ausland, um sich eine Nacht lang durch die Wildnis zu schlagen.

Anfangs sahen die Behörden das Flüchtlingsspiel als Förderung der illegalen Einwanderung. Die Veranstalter dagegen sind sich sicher: Wer die Angst und den Stress eines illegalen Grenzübertritts einmal durchlitten hat, und wenn auch nur im Spiel, wird nicht mehr in die USA einwandern wollen. Zumal sich die Flucht jetzt finanziell weniger lohnt – durch die Finanzkrise sanken auch die Löhne.

Verbotene Gegenstände bei Flugreisen Oct 2008

Die Europäische Kommission hat mit der Verordnung (EG) Nr. 68/2004 zum 01. Februar 2004 eine in allen EU-Mitgliedstaaten geltende Liste von Gegenständen verabschiedet, die von Fluggästen nicht in die Sicherheitsbereiche mitgeführt werden dürfen. Damit sollen die bis dahin geltenden jeweiligen nationalen Bestimmungen vereinheitlicht werden.
Diese Regelungen sind mit der Verordnung (EG) Nr. 1546/2006 vom 4. Oktober 2006 ergänzt worden.

Dennoch können die Mitgliedstaaten auch weiterhin darüber hinausgehende, strengere Regelungen vorsehen. In Deutschland kommt die EU-Liste ohne strengere Regelungen zur Anwendung.

Nähere Auskünfte hierüber sowie über die grundsätzlich zu beachtenden IATA-Gefahrgutvorschriften können bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden.



Verbotene Gegenstände in der Flugzeugkabine


1. Gewehre, Feuerwaffen & Waffen


Jedes Objekt, das in der Lage ist oder zu sein scheint, ein Projektil abzufeuern oder Verletzungen hervorzurufen, einschließlich:
  • Alle Feuerwaffen (Pistolen, Revolver, Gewehre, Schrotflinten usw.)
  • Nachbildungen und Imitationen von Feuerwaffen
  • Komponenten von Feuerwaffen (ausgenommen Zielfernrohre/Zielgeräte)
  • Luftpistolen, Gewehre und Schrotpistolen
  • Signalpistolen
  • Startpistolen
  • Spielzeugpistolen aller Art
  • Druckluftwaffen
  • Bolzenschussgeräte und Nagelschusspistole
  • Armbrüste
  • Katapulte
  • Harpunen und Harpunenabschussgeräte
  • Viehtötungsapparate
  • Betäubungsgeräte oder Elektroschocker, z.B. Betäubungsstäbe, Elektroimpulsgeräte
  • Feuerzeuge, die Feuerwaffen imitieren.

2. Spitze/scharfe Waffen und scharfe Objekte


Spitze oder scharfe Gegenstände, die Verletzungen hervorrufen können, einschließlich:
  • Äxte und Beile
  • Pfeile und Wurfpfeile
  • Kanthaken
  • Harpunen und Speere
  • Eispickel
  • Schlittschuhe
  • alle Feststell- oder Springmesser, ungeachtet der Klingenlänge
  • Messer, einschließlich Ritualmesser, mit Klingenlänge über 6 cm, aus Metall oder einem anderen Material, das stark genug ist, um es als Waffe einsetzbar zu machen.
  • Fleischerbeile
  • Macheten
  • Rasiermesser und -klingen (ausgenommen Sicherheits-Rasierer oder Einmal-Rasierer mit Klingen in Kassette)
  • Säbel, Schwerter und Degen
  • Skalpelle
  • Scheren mit einer Klingenlänge über 6 cm
  • Ski- und Wanderstöcke
  • Wurfsterne
  • Werkzeuge, wenn diese als spitze oder scharfe Waffen verwendet werden können, z.B. Bohrer und Bohraufsätze, Teppich- und Kartonmesser, Universalmesser, alle Sägen, Schraubendreher, Brechstangen, Zangen, Schraubenschlüssel, Lötlampen.

3. Stumpfe Instrumente


Jedes stumpfe Instrument, das Verletzungen hervorrufen kann, einschließlich:
  • Baseball- und Softball-Schläger
  • Keulen oder Schlagstöcke fest oder biegsam - z.B. Knüppel, Gummiknüppel und -stöcke
  • Cricketschläger
  • Golfschläger
  • Hockeyschläger
  • Lacrosseschläger
  • Kajak- und Kanupaddel
  • Skateboards
  • Billardstöcke
  • Angelruten
  • Kampfsportausrüstung, z.B. Schlagringe, Schläger, Knüppel, Totschläger, Nunchaku, Kubatons, Kubasaunts

4. Sprengstoffe und brennbare Stoffe


Alle Sprengstoffe oder hochentzündlichen Stoffe, die eine Gefahr für die Gesundheit von Fluggästen oder Besatzung oder für die technische und allgemeine Sicherheit des Flugzeugs sowie von Eigentum darstellen, einschließlich:
  • Munition
  • Sprengkapseln
  • Detonatoren und Zünder
  • Sprengstoffe und Explosivkörper
  • Nachbildungen oder Imitationen von Sprengstoffen oder Explosivkörpern
  • Minen und andere explosive militärische Ausrüstungsgegenstände
  • Granaten aller Art
  • Gas und Gasbehälter, z.B. Butan, Propan, Acetylen, Sauerstoff - in großen Mengen.
  • Feuerwerkskörper, Fackeln aller Art und sonstige pyrotechnische Erzeugnisse (einschließlich Kleinfeuerwerk ("party poppers") und Spielzeugpistolen mit Zündplättchen)
  • Überallzündhölzer
  • Rauchkanister oder Rauchpatronen
  • Brennbare flüssige Kraftstoffe, z.B. Benzin, Diesel, Flüssiggas für Feuerzeuge, Alkohol, Ethanol.
  • Farbe in Sprühdosen
  • Terpentin und Farbverdünner
  • Alkoholische Getränke von mehr als 70% vol.

5. Chemische und toxische Stoffe


Alle chemischen oder toxischen Stoffe, die eine Gefahr für die Gesundheit von Fluggästen oder Besatzung oder für die technische und allgemeine Sicherheit des Flugzeugs sowie von Eigentum darstellen, einschließlich:
  • Säuren und Basen, z.B. Batterien, die auslaufen können
  • Ätzende oder bleichende Stoffe, z.B. Quecksilber, Chlor
  • Abwehr- oder Betäubungssprays - z.B. Mace, Pfefferspray, Tränengas
  • Radioaktives Material, z.B. medizinische oder gewerbliche Isotope
  • Gifte
  • Infektiöses oder biologisch gefährliches Material, z.B. infiziertes Blut, Bakterien und Viren
  • Spontan entzündliches oder brennbares Material
  • Feuerlöscher

6. Flüssigkeiten


Flüssigkeiten dürfen nur bei Beachtung folgender Beschränkungen im Handgepäck mitgeführt werden:
Einzelbehältnisse dürfen ein Fassungsvermögen von 100 Millilitern oder einer gleichwertigen Maßeinheit nicht überschreiten und sämtliche Einzelbehältnisse müssen in einem durchsichtigen, wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvermögen von nicht mehr als 1 Liter mitgeführt werden. Alle Einzelbehältnisse müssen leicht in den Plastikbeutel passen und dieser muss komplett geschlossen sein. Zu den Flüssigkeiten zählen Gels, Pasten, Lotionen, Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen sowie der Inhalt von Druckbehältern, wie z.B. Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum, Aerosole, und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz.

Ausnahmen können gewährt werden, wenn die Flüssigkeit
  • während der Reise verwendet wird und entweder für medizinische oder spezielle diätetische Zwecke gebraucht wird, einschließlich Babynahrung. Erforderlichenfalls muss der Fluggast in der Lage sein, die Authentizität der Flüssigkeit, für die eine Ausnahme gewährt wurde, nachzuweisen, oder
  • auf der Luftseite hinter der Stelle, an der die Bordkarten kontrolliert werden, erworben wurde, sofern die Verkaufstelle genehmigten Sicherheitsverfahren unterliegt, welche Teil des Flughafensicherheitsprogramms sind, unter der Bedingung, dass sich die Flüssigkeit in einer manipulationssicheren Verpackung befindet und diese einen hinreichenden Nachweis über den Kauf an diesem Tag auf diesem Flughafen enthält, oder
  • im Sicherheitsbereich des Flughafens erworben wurde, sofern die Verkaufsstelle genehmigten Sicherheitsverfahren unterliegt, welche Teil des Flughafensicherheitsprogramms sind, oder
  • auf einem anderen Gemeinschaftsflughafen erworben wurde, unter der Bedingung, dass sich die Flüssigkeit in einer manipulationssicheren Verpackung befindet und diese einen hinreichenden Nachweis über den Kauf an diesem Tag auf der Luftseite jenes Flughafens enthält, oder
  • an Bord eines Luftfahrzeuges eines Luftfahrtunternehmens der Gemeinschaft erworben wurde, unter der Bedingung, dass sich die Flüssigkeit in einer manipulationssicheren Verpackung befindet und diese einen hinreichenden Nachweis über den Kauf an diesem Tag an Bord jenes Luftfahrzeuges enthält.

Duty-Free-Einkäufe nach der Zugangskontrolle an einem Gemeinschaftsflughafen oder an Bord eines Luftfahrzeugs eines Luftfahrtunternehmens der Gemeinschaft sind also möglich. Falls noch weitere Sicherheitskontrollen passiert werden müssen (insbesondere beim Umsteigen auf anderen Gemeinschaftsflughäfen), muss die erworbene Flüssigkeit zu diesem Zweck allerdings in einer manipulationssicheren Tasche der Verkaufsstelle verpackt sein, die einen gut sichtbaren Nachweis über Kaufdatum und Verkäufer enthält.

Mehr hierzu unter:
Erhöhte Luftsicherheitsmaßnahmen auf europäischen Flughäfen


Verbotene Gegenstände im aufgegebenen Gepäck

  • Sprengkörper, einschließlich Detonatoren, Zünder, Granaten, Minen und Sprengstoffe
  • Gase: Propan, Butan
  • Brennbare Flüssigkeiten, einschließlich Benzin, Methanol
  • Brennbare Feststoffe und reaktive Stoffe, einschließlich Magnesium, Feueranzünder, Feuerwerkskörper, Fackeln
  • Feuerzeuge
  • Oxidationsmittel und organische Peroxide, einschließlich Bleichmittel, Sets zur Ausbesserung von Kfz-Karosserien
  • Toxische oder infektiöse Stoffe, einschließlich Rattengift, infiziertes Blut
  • Radioaktives Material, einschließlich medizinische oder gewerbliche Isotope
  • Korrosionsmittel, einschließlich Quecksilber, Fahrzeugbatterien
  • Komponenten von Kfz-Kraftstoffsystemen, die Kraftstoff enthalten haben

Sonntag, 12. Oktober 2008

Neue Registrierungspflicht für USA-Reisen

Neue Registrierungspflicht für USA-Reisen

USA-Reisende aus den Ländern des Visa-Waiver-Programms, darunter Deutschland, müssen sich spätestens ab Januar 2009 vor der Ankunft bei der US-Heimatschutzbehörde online registrieren.

Die Online-Registrierung soll im August 2008 auf freiwilliger Basis eingeführt und ab Januar 2009 verpflichtend werden. Die übermittelten Informationen sind die gleichen, die bereits jetzt im Rahmen des Visaverzichtprogramms bei der Einreise angegeben werden müssen.
Eine Registrierung ist zwei Jahre lang gültig. Die US-Heimatschutzbehörde empfiehlt eine Anmeldung spätestens 72 Stunden vor der Einreise, doch auch kurzfristige Online-Anträge soll das "ESTA" (Electronic System for Travel Authorization) genannte Programm verarbeiten können.

Für die Registrierung hat die US-Heimatschutzbehörde eine eigene Webseite eingerichtet: https://esta.cbp.dhs.gov

Weitere Infos (englisch):
http://www.dhs.gov/xnews/releases/pr_1212498415724.shtm

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Amerikaner schwärmen vom modernen Deutschland

08. Oktober 2008, 21:30 Uhr

IMAGE-UMFRAGE

Amerikaner schwärmen vom modernen Deutschland

Washington

Lederhose und Bratwurst sind von gestern: Laut einer neuen Image-Umfrage schätzen Amerikaner das "Modern Germany". Ihr Deutschlandbild ist wieder sehr positiv, der Ärger über die Irak-Kontroverse ist Vergangenheit. Doch der Einsatz in Afghanistan könnte neue Antipathien schüren.

Washington - Der Streit um Irak und George W. Bush scheint vergessen: Beinahe jeder zweite Amerikaner hat ein sehr positives Bild von Deutschland. Auch hält mehr als ein Drittel die deutsch-amerikanischen Beziehungen für exzellent oder sehr gut - nur vier Prozent sehen diese als schlecht an. Für die amerikanischen Bürger ist Deutschland viertwichtigster US-Verbündeter, hinter Großbritannien, Kanada und Japan.

US-Präsident Bush, Kanzlerin Merkel: Schmeichelhafte Signale nach Deutschland
AFP

US-Präsident Bush, Kanzlerin Merkel: Schmeichelhafte Signale nach Deutschland

Gleichzeitig hat sich das deutsche Image modernisiert. Das Land wird nun vor allem als Exporteur von High-Tech-Produkten, als Forschungsstandpunkt und Sitz einer lebendigen Kultur- und Musikszene gesehen.

49 Prozent der Amerikaner geben an, sehr interessiert am modernen Leben in Deutschland zu sein. Das ergab eine repräsentative Umfrage des "German Information Center" der Deutschen Botschaft in Washington, für die im September rund 1000 US-Bürger befragt wurden.

"Der Trend ist positiv. Wir sind wieder auf dem Stand von vor dem Irak-Krieg. Das ist sehr ermutigend.", sagte Botschafter Klaus Scharioth bei der Vorstellung der Daten. Insbesondere die Irak-Kontroverse hatte das Verhältnis abkühlen lassen. So äußerten auf dem Höhepunkt der diplomatischen Verstimmungen 2003 nur 17 Prozent der US-Befragten, ihr Deutschland-Bild sei sehr positiv.

Bei der Bewertung der deutsch-amerikanischen Beziehungen sind die alten Werte freilich noch nicht wieder erreicht.

  • Im September 2001 hatten noch 65 Prozent der Amerikaner eine sehr positive Einschätzung dazu abgegeben.
  • Aus US-Sicht hat aber Irak als Zankapfel an Bedeutung verloren: Auf die Frage nach Belastungen im deutsch-amerikanischen Verhältnis gaben die Amerikaner an erster Stelle Wirtschafts- oder Handelsstreitigkeiten an. Irak folgte mit sechs Prozent der Nennungen erst an vierter Stelle - sieben Prozentpunkte weniger als noch bei einer ähnlichen Umfrage im Februar 2007.

Allerdings könnte die Kontroverse um den Afghanistan-Einsatz für neue Belastungen sorgen.

  • In der aktuellen Umfrage geben 21 Prozent der Amerikaner an, Deutschland leiste dort nicht genug im Kampf gegen Terroristen. Diese Zahl hat im Vergleich zur letzten Befragung leicht abgenommen.
  • In Deutschland bleibt der Einsatz von Soldaten am Hindukusch hingegen höchst umstritten. Der Bundestag verhandelt derzeit eine Verlängerung des Afghanistan-Mandats, CSU-Politiker wie Peter Ramsauer fordern eine Debatte über Ausstiegsszenarien. In Umfragen sprechen sich bis zu 86 Prozent der Deutschen gegen Kampfeinsätze in Afghanistan aus.

Der Einsatz am Hindukusch könnte durchaus zur Belastungsprobe für die transatlantischen Beziehungen werden: Die US-Präsidentschaftskandidaten John McCain und Barack Obama haben angekündigt, mehr militärisches Engagement in Afghanistan von den Europäern einzufordern.

Sind US-Amerikaner die besseren Umweltschützer?

Insgesamt definiert sich die deutsch-amerikanische Beziehung vor allem über Wirtschaftsfragen. Immerhin belief sich der Handelsverkehr zwischen den beiden Ländern allein im vorigen Jahr auf über 140 Milliarden Dollar.

  • 36 Prozent der befragten Amerikaner halten diese Kooperation für das wichtigste Band - nur neun Prozent der Befragten sagten das über die politische Zusammenarbeit
  • Ein Feld für gemeinsame politische Initiative könnte der Klimaschutz bieten: 56 Prozent der Befragten glauben, Deutschland und die USA sollten diese Herausforderung gemeinsam angehen.

Jedoch hat die Bereitschaft der US-Befragten, internationalen Vorgaben zu folgen, im Vergleich zu früheren Umfragen leicht abgenommen. Auch das spiegelt einen Trend anderer Transatlantik-Stimmungsbarometer: Amerikaner scheinen zu mehr Engagement im Klima- und Umweltschutz bereit - doch Skepsis gegenüber der Vorgehensweise im Ausland bleibt.

Jeder Zweite fühlt sich schlecht informiert

Die Umfrage kommt zu einer Zeit, da viele Deutsche mit großem Interesse den US-Wahlkampf verfolgen. Deutsche Medien begleiten diesen so ausführlich wie selten zuvor. Umgekehrt ist das Gegenteil der Fall. Angesichts der US-Medienkrise haben viele amerikanische Zeitungen, Zeitschriften, Fernseh- und Radiosender ihre Auslandsberichterstattung eingeschränkt und Korrespondentenbüros geschlossen.

Den Lesern und Zuschauern ist das nicht entgangen. In der Umfrage des "German Information Center" gaben 51 Prozent der Amerikaner an, sich von ihren Medien schlecht über Deutschland informiert zu fühlen - eine Zunahme um 17 Prozent seit 2004.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Wie viel Florida bekommt man für 50 Euro am Tag?


Wie viel Florida bekommt man für 50 Euro am Tag?

Wie viel Florida bekommt man für 50 Euro am Tag?

BILD am Sonntag machte den Sparen-unter-Palmen-Test in Amerikas Sonnenstaat

Als Mietwagen hab ich euch einen Chevrolet organisiert“, hatte unsere hilfsbereite BamS-Sekretärin Frau Fiebelkorn noch gesagt. Chevrolet? Super! Das klingt nach Straßenkreuzer und blubberndem V8-Motor! So reisen Reiseredakteure gern.

Und jetzt das: Der dunkelgraue Chevrolet Cobalt LT ist ein Kleinwagen mit hässlichem Riesenspoiler auf dem Kofferraumdeckel. Hinten pfui, vorn hui? Nix! Der 155-PS-Motor klingt wie Micky Maus mit Halsschmerzen. Man hätte es ahnen können. Denn bei dieser Geschichte geht es um eine Handvoll Dollar. Eine kleine Handvoll. Die Aufgabe: Die schwache US-Währung nutzen und so billig wie möglich durch Florida reisen. Viel mehr als 50 Euro pro Tag sollen es nicht sein.

Frau Fiebelkorn hat ganze Arbeit geleistet: Der Chevy ist das günstigste Vehikel weit und breit. 26,94 Dollar pro Tag – umgerechnet 18,84 Euro! Da ist der Name der Autovermietung am Flughafen Miami Programm: „Budget“.

Das Hotel ist sogar low-budget. Es liegt nur 139 Schritte vom Miami Beach entfernt und belastet das Spesenkonto gerade mal mit 22 Dollar pro Person (15 Euro) im Doppelzimmer. In der Jugendherberge Cuxhaven zahlt man 25,70 Euro und hat es derzeit nur 14 statt 30 Grad warm. Frühstück ist inklusive. Im „Lorraine Hotel“ heißt das: Kaffee und Saft (Orange oder Apfel) aus Styroporbechern. Dazu eingeschweißte Bagels, die man mit Plastikmessern auf Plastiktellern mit Marmelade aus Plastiktöpfchen bestreichen kann.

Willkommen in Florida
Das „Southernmost Point Guest House“ in Key West (Zimmer ab ca. 60 Euro)
Das „Southernmost Point Guest House“ in Key West (Zimmer ab ca. 60 Euro)

Das mag jetzt wenig einladend klingen – ist es aber gar nicht. Wer ein sauberes 1-Sterne-Zimmer sucht, in dem es sogar eine Küchenzeile gibt, ist im „Lorraine Hotel“ genau richtig.

„Unser ganzes Land gibt’s im Schlussverkauf“, sagt Karen, Chefin einer kleinen T-Shirt-Fabrik in Key West. Der südlichste Zipfel der USA liegt vier Autostunden südwestlich von Miami. „Für euch Deutsche ist Amerika gerade ein Paradies der Sonderangebote.“ Stimmt. Einen Kaffee bei Starbucks kriegt man für umgerechnet 1,23 Euro, einen doppelten Cheeseburger bei McDonald’s für 0,73 Euro. Billiger gibt es 450 Kalorien nirgendwo. Ein Abendessen (Caesar-Salat mit Huhn, Cola) kostet nur knapp 9 Euro, Trinkgeld inklusive.

Florida kompakt

HOTELTIPPS:
• Miami Beach: „Lorraine Hotel“, DZ ab ca. 30 Euro inkl. Frühstück, z. B. über www.trivago.de.
• Miami Beach: „Circa 39“, neues Design-Hotel, DZ inkl. Frühstück ab ca. 80 Euro/Nacht, z. B. über www.hrs.de.
• Orlando: „Lake Buena Vista Resort & Spa“, in der Nähe von Disney World und Sea World. Appartement für bis zu sechs Personen ab 88 Euro/Nacht, buchbar über Neckermann-Reisen.

1 von 2

Selbst Knöllchen sind in Florida verhältnismäßig preiswert: Wer in Miami nichts in die Parkuhr steckt, zahlt 18 Dollar, knapp 12,50 Euro. Auch das haben wir getestet (und natürlich aus eigener Tasche bezahlt, liebe Verlagsgeschäftsführung).

Zurück zu Karen nach Key West. Bei ihr sind gerade politische T-Shirts im Sonderangebot: 10 Dollar für ein Shirt mit dem Aufdruck „Key West for Obama ’08“. Im örtlichen Wahlkampfbüro der Demokraten gibt’s die auch – aber nur für amerikanische Staatsbürger oder gegen Vorlage einer Green Card, der Aufenthaltserlaubnis für Ausländer. Gar nicht so einfach, patriotischer Tourist zu sein. (Um an dieser Stelle politisch korrekt zu sein: Republikaner-Souvenirs bekommen Sie unter www.gop.com/store oder im einschlägigen texanischen Fachhandel.)

Übernachten sollten Centfuchser in Key West besser nicht. Das „Southernmost Point Guest House“ (1885 erbaut) ist zwar ein Traum. Aber mit 85 Dollar (ca. 60 Euro) aufwärts pro Zimmer zu teuer für Schnäppchenjäger. Schade, denn das 30 000-Einwohner-Städtchen ist mit seinen pittoresken Holzhäusern wirklich hübsch. Kein Wunder, dass Hemingway zehn Jahre seines Lebens hier verbracht hat. Sein Haus kann man besichtigen – für 12 Dollar. Bitte? Dafür kann man in Miami Beach ja schon fast übernachten!

Also zurück auf den Highway US 1 Richtung Miami. Zwischenstopp bei Wal-Mart. Hier gibt es prima Souvenirs, die gar nicht teuer sind. Frau Fiebelkorn hat sich über die Einweg-Alupfanne mit Popcorn-Mais für 1,38 Dollar jedenfalls doll gefreut. Sagt sie.



Sonntag, 5. Oktober 2008

Vorbild für Deutschland Einwanderungsland USA?

Vorbild für Deutschland Einwanderungsland USA?

Von Dr. Nicolaus Fest

Die USA gelten vielen als klassisches Einwanderungsland, und gern wird die dortige Entwicklung als Argument für eine großzügige deutsche Immigrationspolitik herangezogen. Doch weder stimmt der Ansatz, noch Vergleich und Folgerung.

Die USA haben bei vielen Deutschen wenig Kredit. Linke wie ganz Rechte verachten den dortigen Kapitalismus ebenso wie das amerikanische Bekenntnis zu Freiheit, Wettbewerb und Selbstverantwortung.

Mexikaner warten auf Dunkelheit, um illegal über die schwer befestigte Grenze in die USA zu gelangen

Mexikaner warten auf Dunkelheit, um illegal über die schwer befestigte Grenze in die USA zu gelangen

Nur in einem Punkt gilt zumindest der Linken die USA als Vorbild: Bei der Einwanderung.

Hier wird mit Hinweis auf Amerika Ähnliches auch von Deutschland verlangt. Nicht nur die USA seien, so heißt es immer wieder, ein „Einwanderungsland“, auch die Bundesrepublik sei es.

Faktisch mag das in beiden Fällen richtig sein, für Deutschland allerdings erst seit ein paar Jahrzehnten. Doch wird der Begriff des „Einwanderungslandes“ auch deshalb von Linken so geschätzt, weil er neben der rein tatsächlichen auch eine begrifflich-moralische Feststellung trifft: Wenn Länder gleichsam naturgegebene Einwanderungsländer sind, darf man den Zuzug nicht skeptisch befragen, sondern muss ihn akzeptieren und begrüßen. Wer das nicht tut, verstößt gegen den inneren Charakter des Landes.

Hier liegt das eigentliche Motiv für die penetrante Hartnäckigkeit, mit der Deutschland zum Einwanderungsland erklärt wird: Es geht um Begriffshoheit. Ist Deutschland „Einwanderungsland“, muss jede Kritik verstummen. Um die Immigration auch intellektuell zu vermitteln, wird zudem auf ihre potentiellen Vorteile verwiesen. So zögen die USA, glaubt man den Worten mancher Optimisten, ihre „soziale und intellektuelle Dynamik aus der andauernden Einwanderung“.

Gern übersehen wird dabei, dass auch die Vereinigten Staaten ursprünglich keineswegs ein Einwanderungsland waren – zumindest nicht aus Sicht der dortigen Ureinwohner.

Diese wollten weder ihr Land mit den europäischen Eindringlingen teilen, noch ihre Wasserstellen, Viehherden oder Bodenschätze. Sie wollten religiös nicht bevormundet, sie wollten nicht in Reservate gesperrt werden, und auch die mit Krankheitserregern verseuchten Pferdedecken, welche die Weißen so freigiebig verteilten, hätten sie bei Kenntnis der Absichten nie angenommen. Erst der Völkermord an den Indianern machte die USA zu einem „Einwanderungsland“. Akzeptiert man, wie es viele Linke leichthin tun, dies als notwendiges Übel, kann man allerdings jedes Land zum Einwanderungsland machen, selbst die Schweiz oder Japan.

Dass die Ureinwohner die Einwanderung auch heute noch als tiefes Unrecht begreifen, zeigen die Entschädigungsklagen in Milliardenhöhe, die von kanadischen wie amerikanischen Indianern erhoben wurden; auch die früheren Herrscher Tasmaniens oder Australiens würden ihre jeweilige Heimat kaum als naturbestimmte Einwanderungsländer für weiße Herrenmenschen aus Europa definieren.

Wer diese Länder nicht allein aus europäischer Perspektive betrachtet, wird sich daher mit dem Begriff „Einwanderungsland“ schwer tun.

Und auch aus Sicht der nach Amerika verschifften Sklaven ist der Begriff von hohem Zynismus. Die afrikanischen Männer und Frauen wurden gefangen und verschleppt. Einwandern wollten sie nicht.

Wie so vieles in der Debatte um Immigration sind selbst grundlegende Begrifflichkeiten von hoher Verlogenheit. Sieht man von der Antarktis ab, finden sich auf dieser Welt schon seit Jahrhunderten keine Gebiete mehr, die jungfräulich unbesiedelt auf Einwanderer warten. Das aber heißt: Es gab und gibt keine „Einwanderungsländer“. Es gab Länder, die erobert wurden. Es gibt Länder, die Einwanderung forcieren. Immer aber liegen politische Entscheidungen zugrunde. Naturgegeben ist Einwanderung nicht.

Ob darüber hinaus die so gelobte „soziale und intellektuelle Dynamik“ der USA auch heute noch auf Einwanderung beruht, ist gänzlich zweifelhaft.

Wer die schwer bewachten Grenzanlagen zwischen den USA und Mexiko kennt, die Kontrollen der Küsten und Flughäfen oder die Voraussetzungen für den Erhalt der amerikanischen Staatsbürgerschaft, muss den Eindruck gewinnen, dass nicht die wahllose Zuwanderung die intellektuelle Dynamik der USA begründet, sondern die scharfe Selektion. Die USA wollen Spezialisten, Computerexperten, Top-Wissenschaftler.

Im Interesse der „sozialen und intellektuellen Dynamik“ wäre dies auch ein begrüßenswerter Ansatz für die deutsche Einwanderungspolitik. Diese Parallele zum „Einwanderungsland USA“ zieht die Linke leider nie.

Freitag, 3. Oktober 2008

Pressemitteilung USBotschaft.de : USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Pressemitteilung USBotschaft.de
USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Green Card Lotterie (DV-Program)
Registrierung und Teilnahmebedingungen

Beginn der Registrierungsfrist fuer die Diversity Visa Lottery DV2009 des Jahres 2008

Das US-Aussenministerium hat den Start fuer die Diversity Visa (DV) Lottery 2008 angekuendigt. Antragsteller muessen sich waehrend des Registrierungszeitraums online auf der Website registrieren.

Als Reaktion auf die grosse Nachfrage hat das Aussenministerium die Anzahl der Server fuer die Regierungsseite
USA geben Green Card Programm DV2009 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA
USBotschaft.de
in diesem Jahr
USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA verdreifacht.

Ausserdem erhalten Personen, die sich fuer die Lotterie 2008 registrieren, eine Empfangsbestaetigung, die jetzt den Namen und den Geburtstag des Antragstellers, das Land, dem der Antragsteller zugerechnet wird sowie Eingangsdatum und Eingangszeit enthaelt.

Das Aussenministerium ermutigt Personen, die an der Diversity Visa Lottery 2008 teilnehmen moechten, ihre Daten moeglichst fruehzeitig einzureichen.

2007 ist das vierte Jahr, in dem die Registrierung fuer die Diversity Visa Lottery elektronisch erfolgen muss. Schriftliche und auf dem Postweg eingeschickte Antraege fuer die Diversity Visa Lottery werden nicht mehr akzeptiert.

USAGreenCardCenter
Deutsche Abteilung
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usbotschaft.de

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US announces Year 2008 (DV2010) Green Card Lottery -Live and Work in the US

The US Department of State has announced that registration for the 2008 Green Card Lottery, or Diversity Visa (DV) Lottery.

The 2007 Green Card Lottery makes available 50,000 permanent resident visas annually to persons from countries with low rates of immigration to the United States. The Immigration Lottery makes permanent residence visas available to persons meeting simple, but strict, eligibility requirements.


USAGreenCardCenter
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usagreencardcenter.com

Mittwoch, 1. Oktober 2008

USA: *ALLGEMEINE INFOS - America von A bis Z

USA: *ALLGEMEINE INFOS

America von A bis Z:

Allgemein Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen zur Zeit aus 50 Bundesstaaten und dem „District of Columbia”, auf dessen Territorium Washington, D.C. die Hauptstadt der USA, liegt. Außerdem gibt es verschiedene "Dependent Areas", das sind Inseln wie Puerto Rico, die U.S. Virgin Islands, American Samoa und Guam, die in einem Sonderstatus mit limitierten Rechten und Pflichten an die USA angeschlossen sind.

ADAC Die Partner Organisation in USA heißt AAA (American Automobil Association). ADAC Mitglieder können Leistungen des "Triple A" kostenlos in Anspruch nehmen. Lassen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise von Ihrer zuständigen ADAC Betreuungsstelle eine AAA-Karte aushändigen. Ein Anruf genügt meistens, und Sie erhalten dieses Kärtchen zusammen mit einer Auflistung aller AAA Betreuungsstellen in den USA zugeschickt. Viele Hotels gewähren auf diesen Ausweis hin auch einen Rabatt auf die Übernachtung, wenn vor Ort gebucht wird!

Alkohol Autofahren unter Alkoholeinfluß ("driving under the influence...) wird überall in den USA als Delikt sehr ernst genommen. Es gilt zwar offiziell eine 0,8 Promille-Grenze, doch wird meist rigoros von der Polizei durchgegriffen, wenn auch nur der geringste Verdacht auf Alkohol am Steuer und eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit vermutet werden. Wegen der daraus resultierenden sehr unangenehmen Konsequenzen wird empfohlen, das Fahren nach Alkoholgenuß grundsätzlich zu unterlassen. Gleiches gilt für Drogen jeder Art.

Auto mieten Bei fast allen Autovermietern können Sie schon vor der Abreise einen Leihwagen für Ihren USA-Trip buchen, was meist günstiger ist und oft alle notwendigen Versicherungen bereits einschließt.
Man kann aber auch einen Wagen vor Ort in den USA, z.B. am Flugplatz, anmieten. Verschiedene Autovermieter stellen unterschiedliche Anforderungen an den Mietenden, z.B. haben sie unterschiedliche Altersgrenzen. Das Mindestalter ist meist 21 Jahre, bei einigen Mietwagenfirmen auch 25 Jahre. Manche Firmen vermieten ausschließlich an Kreditkarteninhaber. Es empfiehlt sich, dies vor der Reise zu klären, wenn man vor Ort buchen will. Die Preise für Mietwagen differieren von Firma zu Firma, am günstigsten ist es in der Regel, das Fahrzeug über die zentrale Reservierungsnummer des jeweiligen Unternehmens zu reservieren.
Unterschiedlich ist auch das Procedere bezüglich der Rückgabe des Wagens. Es ist sinnvoll, bereits bei der Übernahme des Fahrzeuges zu klären, wo genau die Rückgabe zu erfolgen hat, da an manchen Flughäfen Abgabe und Rücknahme der Fahrzeuge an unterschiedlichen Plätzen erfolgt. Bei einigen Firmen kann man ohne Mehrkosten den Wagen auch in einer anderen Stadt zurückgeben, sofern diese Firma dort vertreten ist.

Bundesstaaten Detailliertere Informationen über die einzelnen Bundesstaaten finden Sie in diesem Reiseplaner unter dem jeweiligen Namen des Bundesstaates.

Erster Präsident Der erste Präsident der Vereinigten Staaten von 1789-1797 war George Washington. Geboren am 22. Februar 1732, gestorben am 14. Dezember 1799. Er wurde am Fuße des Mount Vernon Hügels bei Washington, D.C. beerdigt. Nach ihm benannt sind sowohl die Hauptstadt Washington, D.C. als auch der Bundesstaat Washington.

Filme/Fotos Vor der Einreise in die USA (und meist noch zusätzlich, wenn Sie innerhalb der Staaten mit dem Flugzeug weiterreisen) wird Ihr aufgebenes Gepäck "gescannt". Dabei können die X-rays Ihre Filme zerstören. Es ist empfehlenswert, diese im Handgepäck zu transportieren, da die Personenscanner weniger schädliche Energie abgeben, und bei besonders empfindlichen Filmen das Sicherheitspersonal um eine Kontrolle per Hand zu bitten.
Selbstverständlich können alle Arten Filme auch in den USA erworben werden, in ländlichen Gebieten jedoch nur sehr begrenzt und gelegentlich mit dem Risiko, daß das Filmmaterial alt oder überlagert ist.

Führerschein Sie können in den Vereinigten Staaten als Urlauber mit ihrem deutschen Führerschein ein Ihrer Führerscheinklasse entsprechendes Fahrzeug fahren. Es ist jedoch zu empfehlen, besonders in ländlichen Regionen, den Internationalen Führerschein oder zumindest eine offizielle Übersetzung Ihres Führerscheines mitzuführen.

Geld Die Währung der USA ist der US-Dollar, unterteilt in 100 US-Cent. Im Verkehr sind Münzen zu 1 Cent, 5 Cent ("Nikkel"), 10 Cent ("Dime"), 25 Cent ("Quarter") sowie - ganz selten - 1/2 Dollar und 1 Dollar. Geldscheine gibt es zu 1 Dollar, 5 Dollar, 10 Dollar, 20 Dollar, 50 Dollar und 100 Dollar.
Es ist nicht empfehlenswert, viele 50- oder 100-Dollar-Scheine mitzuführen, da diese wegen des Fälschungsrisikos nur ungern gewechselt werden. Devisen können unbeschränkt eingeführt werden, bei Beträgen im Wert von 10.000 Dollar oder mehr muß die Einfuhr allerdings bei der Einreise angemeldet werden.
Mit einer hiesigen EC-Karte, die das "Maestro"-Zeichen trägt, kann man an rund 280.000 Geldautomaten Bargeld ziehen. Bei einigen Automaten gibt es allerdings Einschränkungen in der Höhe des Betrages (z.B. höchstens 100 Dollar pro Tag oder pro Woche nur 3 x 200 Dollar).
US$-Reiseschecks und Kreditkarten werden fast überall - auch bei kleineren Zahlungsbeträgen - akzeptiert.

Gründung der USA Die Gründung der USA erfolgte mit der Ratifizierung der Verfassung im Jahre 1788. Die Gründungsstaaten waren:
1. Connecticut
2. Delaware
3. Georgia
4. Maryland
5. Massachusetts
6. New Hampshire
7. New Jersey
8. New York
9. North Carolina
10. Pennsylvania
11. Rhode Island
12. South Carolina
13. Virginia

Höchster Berg Der höchste Berg der Vereinigten Staaten ist der Mount McKinley in Alaska mit 6.194 m.

Hotels Hotels können schon vor der Abreise gebucht werden. Viele der Hotelketten, die auch in Europa vertreten sind, bieten diesen Service an. Ebenso kann man in jedem Reisebüro buchen.
Innerhalb der USA bieten manche Hotels an, bereits die Buchung für die nächste Übernachtung bei der gleichen Hotelkette zu übernehmen.
Übliche Hotelzimmer in USA verfügen über ein normales Doppelbett (Queen-Size), das etwa europäischen Massen entspricht, oder über ein besonders großes Bett (King-Size). Ein „Two-Bed-Room“ hat meist zwei separate Betten der kleineren Größe.
Kinder können üblicherweise kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten. Die Altersgrenze für Kinder ist von Hotelkette zu Hotelkette verschieden.

Krankenschutz Es wird dringend empfohlen, für die USA-Reise eine gute Auslands-Krankenversicherung abzuschliessen. Bei einem Notfall könnten sonst erhebliche Kosten entstehen, die privat zu tragen sind. Nähere Auskünfte erhalten Sie von Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse.
Regelmässig benötigte Medikamente sollten Sie in ausreichender Menge mit sich führen. Je nach Inhaltsstoffen empfiehlt es sich, auch eine Bestätigung Ihres Arztes/Amtsartztes über deren Notwendigkeit in englische Sprache bei sich zu haben (Drogenkontrolle).
Die USA sind frei von Malaria und anderen tropischen Krankheiten. Bezüglich Impfungen sprechen Sie am besten rechtzeitig vor der Abreise mit Ihrem Arzt, ob Ihr Impfschutz gegen Wundstarrkrampf, Kinderlähmung usw. ausreicht. haben.

Längster Fluss Längster Fluss der Vereinigten Staaten ist der Mississippi mit 7.500 km.

Lebensmittel Frische Lebensmittel dürfen in die USA nicht eingeführt werden, z. B. Fleisch, Fisch, Obst. Auch die Mitnahme von in den USA erworbenen Lebensmitteln von einem Bundesstaat in den anderen ist in verschiedenen Bundesstaaten (z.B. Kalifornien) verboten.

Nationalparks Die Nationalparks der USA kosten zwischen 5 und 20 Dollar Eintritt pro Fahrzeug. Wollen Sie mehrere Nationalparks auf Ihrer Reise oder innerhalb eines Jahres besuchen, empfiehlt sich der Erwerb eine Nationalpark-Passes (ca. 50 USD) gleich beim ersten Besuch, der für alle Nationalparks gültig ist.

Nördlichster Punkt Der nördlichste Punkt der USA ist Point Barrow in Alaska.

Östlichster Punkt Der östlichste Ort der USA ist Lubec in Maine (bzw. eine kleine, Lubec vorgelagerte Insel).

Präsidenten 1. George Washington, 1789-1797
2. John Adams, 1797-1801
3. Thomas Jefferson, 1801-1809
4. James Madison, 1809-1817
5. James Monroe, 1817-1825
6. John Quincy Adams, 1825-1829
7. Andrew Jackson, 1829-1837
8. Martin Van Buren, 1837-1841
9. William Henry Harrison, 1841 (4.4.1841 gestorben)
10. John Tyler, 1841-1845
11. James K. Polk, 1845-1849 (15.6.1849 gestorben)
12. Zachary Taylor, 1849-1850 (9.7.1850 gestorben)
13. Millard Fillmore, 1850-1853
14. Franklin Pierce, 1853-1857
15. James Buchanan, 1857-1861
16. Abraham Lincoln, 1861-1965 (15.4.1865 durch John Wilkes Booth erschossen)
17. Andrew Johnson, 1865-1869
18. Ulysses S. Grant, 1869-1877
19. Rutherford B. Hayes, 1877-1881
20. James A. Garfield, 1881 (19.9.1881 gestorben, erschossen durch Charles Guiteau)
21. Chester A. Arthur, 1881-1885
22. Grover Cleveland, 1885-1889
23. Benjamin Harrison, 1889-1993
24. Grover Cleveland, 1893-1897
25. William McKinley, 1897-1901 (1901 wiedergewählt, jedoch am 6.9. angeschossen und an Folgen am 14.9.1901 gestorben)
26. Theodore Roosevelt, 1901-1909
27. William H. Taft, 1909-1913
28. Woodrow Wilson, 1913-1921
29. Warren G. Harding 1921-1923 (gestorben 2.8.1923)
30. Calvin Coolidge, 1923-1929
31. Herbert C. Hoover, 1929-1933
32. Franklin D. Roosevelt, 1933-1945 (gestorben 12.4.1945)
33. Harry S. Truman, 1945-1953
34. Dwight D. Eisenhower, 1953-1961
35. John F. Kennedy 1961-1963 (22.11.1963 erschossen von Lee Harvley Oswald)
36. Lyndon B. Johnson, 1963-1969
37. Richard M. Nixon, 1969-1974
38. Gerald R. Ford, 1974-1977
39. Jimmy Carter, 1977-1981
40. Ronald Reagan, 1981-1989
41. George Bush, 1989-1993
42. Bill Clinton, 1993-2001
43. George W. Bush, seit 2001.

Reisepass Seit Herbst 2004 verlangen die US Behörden von allen Reisenden - auch von Kindern - bei der Einreise den neuen maschinenlesbaren Europa-Reisepass. Von allen Einreisenden wird ein digitaler Finderabdruck und ein digitales Portraitfoto angefertigt und gespeichert (zukünftig auch bei der Ausreise!). Dadurch auftretende Zeitverzögerungen sollte man bei der Flugplanung einrechnen. Aktuelle Informationen dazu in englischer Sprache gibt es beim Department of Homeland Security unter www.dhs.gov/us-visit.

Sicherheit Die Vereinigten Staaten gelten als sicheres Reiseland. Aber auch hier sind - besonders in den Innenstädten der großen Metropolen und abends - die üblichen Vorsichtsmaßnahmen angeraten (keinen auffälligen Schmuck und Kleidung tragen, größere Geldbeträge und Reisepapiere im Hoteltresor aufbewahren usw.)

Südlichster Punkt Der südlichste Punkt der USA liegt in der Ortschaft Key West auf der Insel Key West.

Telefon Längeres telefonieren aus dem Hotelzimmer kann extrem teuer werden, da die Hotels zum Teil erhebliche Aufschläge auf die normalen Gebühren verlangen.
Preiswerter telefonieren kann man innerhalb der USA und nach Übersee mit Telefonkarten, die es in Flughäfen und vielen Drugstores zu Kaufen gibt. Die meist einfach verständlichen Gebrauchsanweisungen dafür findet man auf der Karte selbst oder deren Umschlag.
"Tri Band" Handys aus Europa funktionieren gut, zumindest in bevölkerungsreichen Regionen, wenn man sie vorher von seinem Anbieter hat freischalten lassen. Die Kosten für sehr kurze Gespräche mit dem Handy halten sich im Rahmen, bei längeren Telefonaten in die Heimat sollte man besser eine günstige Telefonkarte (s.o.) verwenden.
Die Telefonvorwahl von USA nach Europa: 011 + Länderziffer (z.B. 49 für Deutschland) + Ortsvorwahl (ohne 0) + Nummer.

Verkehr In den einzelnen Bundesstaaten gibt es unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, auf die mit entsprechenden Verkehrsschildern hingewiesen wird. Generell gilt in geschlossenen Ortschaften 25-30 mph (mph = Meilen pro Stunde; 1 Meile = ca. 1,6 km), auf Land- oder Bundesstraßen 55-65 mph. Auf Autobahnen ("Highways") können zum Teil höhere Geschwindigkeiten bis 75 mph erlaubt sein. Achten Sie stets auf die Beschilderungen. Verstöße können teuer und unangenehm werden!
Einige Besonderheiten, die Sie auf jeden Fall beachten sollten:
Haltende Schulbusse mit eingeschaltetem Blinklicht dürfen auf beiden Straßenseiten nicht passiert werden (auch nicht, wenn es sich um eine vierspurige Straße mit Mittelstreifen handelt)! Gleiches gilt für Beerdigungsprozessionen. Auch bei grüner Ampelphase hat die Trauergemeinde Vorfahrt ("Don't overtake the undertaker!).
In Kurven und vor Steigungen darf nicht überholt werden. Dagegen ist es erlaubt, auf Highways rechts zu überholen.
Auf mehrspurigen Straßen führen, besonders innerhalb geschlossener Ortschaften, die Ausfahrten gelegentlich nach links. Achten Sie auf die Pfeilrichtung und ordnen Sie sich rechtzeitig ein.
Stop-Schilder sind oft mit dem Zusatz „4 Way“ versehen. Dies bedeutet, dass alle sich nähernden Fahrzeuge anhalten müssen. Wer als Erster an der Kreuzung war, hat Vorfahrt.
Bei Polizeikontrollen bleibt der Beamte meist bei seinem oder hinter Ihrem Fahrzeug stehen und nähert sich nur langsam, z.T. mit Hand an der Waffe (als Vorsichtsmaßnahme, die nicht unbedingt Ihnen gilt, sondern Folge vielfach schlechter Erfahrungen ist). Bleiben Sie in dem Fall ruhig in Ihrem Fahrzeug sitzen, halten Sie ihre Hände sichtbar am Lenkrad, warten Sie ab und befolgen Sie ohne jede Hektik die Anweisungen des Beamten.
Tankstellen ("Gas Stations")in den USA geben den Preis von Benzin in Gallonen (ca. 4,2 Liter) an. Die Preise sind in den einzelnen Bundesstaaten und Regionen unterschiedlich. Diesel heißt "Gasoil", Benzin "Regular" und Super heißt "Premium". Benzin und Superbenzin sind grundsätzlich unverbleit.
Weitere Verkehrsregeln können Sie unter www.adac.de (für Mitglieder kostenlos) erfahren.

Visa Europäische Staatsbürger können meist für einen beschränkten Zeitraum zu touristischen und geschäftlichen Zwecken nach dem "visa waiver program" ohne Visum einreisen. Dazu benötigen sie z.Zt. einen maschinenlesbaren neuen (roten) Pass. Die Einreise- und Aufenthaltserlaubnis wird bei der Ankunft erteilt, wenn man seinen Reisezweck, die Aufenthaltsdauer und die Bereitschaft zur Ausreise dem Einwanderungsbeamten glaubwürdig erläutern kann. Da die Regeln in den letzten Jahren jedoch immer wieder verschärft worden sind, ist es ratsam, sich rechtzeitig vor der Reise noch einmal konkret zu Informieren. Quellen dafür sind die englischsprachige Homepage www.usembassy.de/visa oder die deutschsprachige Homepage www.us-botschaft.de

Westlichster Punkt Der westlichste Punkt der USA ist auf der Insel Attu Island auf den Aleuten Inseln.

Zeit In den USA gibt es sechs verschiedene Zeitzonen, die meist, aber nicht immer parallel zu den Grenzen der entsprechenden Bundesstaaten verlaufen:

Eastern Time
Ostküste von Neuengland bis Florida - 6 Stunden später im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit.

Central Time
Midwesten von Chicago bis New Orleans - 7 Stunden später im Vergleich zur MEZ.

Mountain Time
Rocky Mountains von Montana bis New Mexico - 8 Stunden später als MEZ.

Pacific Time
Bereich Westküste von Seattle bis San Diego - 9 Stunden später als MEZ.

Alaska Time
Alaska - 10 Stunden später als MEZ.

Hawaii-Aleutian Time
Aleuten und Hawaii - 11 Stunden später als MEZ.

Auch die USA stellen im Sommer auf die "Daylight Savings Time" um, die Uhren also eine Stunde weiter. Dies geschieht meist eine Woche später als in Europa, während die Rückstellung zum gleichen Datum stattfindet. Ausgenommen hiervon sind die Bundesstaaten Arizona, Hawaii und Indiana, die keinerlei Zeitumstellung vornehmen.


Zoll Die Einfuhr von Bargeld und vergleichbaren Zahlungsmitteln ist erlaubt, Beträge von USD 10.000 und mehr müssen bei der Einreise deklariert werden. Die Mitnahme von frischen Lebensmitteln, Pflanzen etc. ist untersagt. Kleinere Geschenke dürfen eingeführt werden, ihr Wert ist bei der Ankunft auf einem meist im Flugzeug vor der Landung verteilten Formular anzugeben. Tabakwaren und Alkohol in kleinen Mengen sind ebenfalls erlaubt. Nähere Infos gibt es in Englisch auf der Homepage www.customs.gov