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Sonntag, 15. November 2009

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama auf Tour

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama im ungewohnten Dress mit Führern der Asiatisch-Pazifischen

US-Präsident Barack Obama auf großer Asientour. Gefeiert, verehrt, geliebt wie ein Popstar. Wie überall auf der Welt.

Doch heute ist Schluss mit Show. Dann trifft Obama auf Hu Jintao, seinen chinesischen Amtskollegen. Die beiden laut Forbes-Liste zurzeit mächtigsten Männer der Welt, die Spitzen der wohl wichtigsten Volkswirtschaften der Erde beim Dinner in Peking.


Mit seinem Staatsbesuch macht Obama offiziell, was sich schon bei den letzten G-20-Gipfeln anbahnte: Die USA und China nehmen das Schicksal der Erde allein in die Hand, treffen Vorentscheidungen für die großen Themen gemeinsam: Klima, Sicherheit, Ressourcen, Finanzen. Asienspezialist Professor David Shambaugh vor Journalisten in Peking: „Amerika und China sind zwar nicht die G-2. Sie wollen es auch nicht sein. Aber beide streben eine globale Partnerschaft an.“

USA und China in einem Boot – übernimmt jetzt „Chi-merika“ die Weltmacht?

Obama, kurz nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr: „Die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten werden das 21. Jahrhundert prägen, sie sind so wichtig wie keine zweite bilaterale Beziehung.“

BILD erklärt, warum sich China und die USA gegenseitig brauchen und wie die Welt von „Chimerika“ abhängt:

• Rund zwei Drittel der chinesischen Währungsreserven (mehr als zwei Billionen!) sind in Dollar angelegt, davon allein 800 Milliarden in Staatsanleihen. Gleichzeitig hält Peking den Wechselkurs der eigenen Währung Yuan durch die Anbindung an den Dollar künstlich niedrig. Heißt: China ist als größter Gläubiger der USA abhängig von der amerikanischen Konjunktur, hat die US-Wirtschaft aber gleichzeitig in der Hand und setzt sie durch Subventionen des eigenen Exports mächtig unter Druck. Ein deutscher Finanzexperte in Peking zu BILD: „Beide sind voneinander abhängig wie siamesische Zwillinge.“

• China bleibt Motor der Weltwirtschaft. Trotz Krise schreibt das Reich der Mitte aufgrund eines riesigen Konjunkturprogramms (460 Mrd Euro) Wachstumszahlen fast wie zuvor (2009 voraussichtlich plus 8,7 Prozent).

• Ohne China und Amerika ist die Erderwärmung kaum zu stoppen. Die USA und die Volksrepublik pusten zusammen 40 Prozent der weltweiten Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft. Heißt: Wenn die USA und China sich nicht einigen, scheitert der Klimagipfel von Kopenhagen.

• 1,3 Milliarden Chinesen bleiben für die schwächelnde US-Wirtschaft ein wichtiger Absatzmarkt. Schafft es China, den privaten Konsum im Inland anzukurbeln (macht momentan nur 35 Prozent des chinesischen BIP aus), profitiert die US-Industrie genauso wie die Weltwirtschaft.

• China droht Amerikas militärische Vormacht in Asien zu verdrängen. Jedes Jahr steigt der Militäretat von Peking um 15 Prozent. Die amerikanische Armee ist zwar die kostenintensivste der Welt, aber der chinesischen rein zahlenmäßig unterlegen.

So viele Superlative. Da wird Europa ganz klein. Müssen wir Angst haben, auf dem Rücksitz der Weltpolitik zu versauern? NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), ab Montag zeitgleich mit Obama auf Delegationsreise in Peking, zu BILD: „Nein. Präsident Obama will mit seinem Besuch in Peking die amerikanisch-chinesischen Beziehungen verbessern, das richtet sich aber nicht gegen Europa. Die neue Weltordnung wird viele Pole haben. Europa gehört dazu. Eine Teilung der Welt in China und USA auf der einen und den Rest der Welt auf der anderen Seite wird es nicht geben.“

Übrigens: Obama hat auch ganz persönlich Gründe, die Bande nach Asien und besonders nach China enger zu knüpfen. Der US-Präsident kennt die Region, verbrachte einen Teil seiner Kindheit im indonesischen Jakarta, ein Teil seiner Familie ist dort geboren. Und: Sein Halbbruder Mark Okoth Obama Ndesandjo lebt seit Jahren in der chinesischen Boomstadt Shenzhen.

source : bild

Donnerstag, 10. September 2009

USA Einreisegebühr von zehn Dollar

USA

Senat stimmt für Einreisegebühr von zehn Dollar

Der US-Senat hat Plänen zugestimmt, ausländischen Besuchern bei einer visafreien Einreise künftig zehn Dollar Gebühr abzuverlangen. Mit den Einnahmen soll der schwächelnde Tourismus angekurbelt werden.

Washington - Mit überwältigender Mehrheit hat der US-Senat für eine Einreisegebühr von zehn Dollar für ausländische Besucher gestimmt. Die parteiübergreifende Vorlage wurde am Mittwoch mit 79 gegen 19 Stimmen angenommen. Mit dem Einreisegeld soll eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Tourismus mitfinanziert werden. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss das Repräsentantenhaus noch zustimmen. Das Vorhaben ist bei der Europäischen Union auf scharfe Kritik gestoßen.

Der Entwurf sieht die Einführung einer Eintrittsgebühr für Reisende vor, die für Kurzaufenthalte in den Vereinigten Staaten kein Visum benötigen. Dies gilt unter anderem für die meisten Europäer. Seit Januar müssen sich Bürger aus betroffenen Ländern spätestens 72 Stunden vor ihrer Abreise in die USA über ein Online-Portal bei den US-Behörden registrieren. Über dieses Portal soll nach den im US-Kongress diskutierten Plänen auch die Eintrittsgebühr von zehn Dollar (6,90 Euro) erhoben werden.

Konservative Kritiker im Kongress bemängeln, dass die Regierung damit Arbeit übernähme, die Aufgabe des Privatsektors wäre. Die Tourismusbranche und Abgeordnete aus stark von der Rezession betroffenen Staaten unterstützen die Vorlage hingegen.

"Ein Schritt zurück"

Die EU-Kommission will die mögliche Gebühr für USA-Reisende genau prüfen. Die Einführung der Gebühr könnte "einen Schritt zurück" im Bemühen um mehr Mobilität zwischen den USA und Europa darstellen, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel.

Hintergrund der Neuregelung ist ein spürbarer Rückgang des USA-Tourismus wegen der Weltfinanzkrise. Die Finanzplaner im US-Kongress wollen mit der Ankurbelung des Tourismus bereits im ersten Jahr 40.000 neue Arbeitsplätze schaffen und das US-Haushaltsdefizit um 400 Millionen Dollar verringern.

Im vergangenen Jahr wurden im Tourismus-Sektor rund 200.000 Stellen gestrichen. Die Statistiken aus der Tourismusindustrie zeigen, dass ausländische Gäste im Durchschnitt rund 4000 Dollar ausgeben, wenn sie in die USA kommen. Im vergangenen Jahr reisten rund 58 Millionen Besucher aus dem Ausland in die USA.

sto/AP/AFP


source: spiegel


Dienstag, 8. September 2009

USA: EU kritisiert geplante Einreisegebühr


USA

EU kritisiert geplante Einreisegebühr

Für Aufregung sorgt in Brüssel der Plan des US-Kongresses, eine Art Kopfsteuer von zehn Dollar für USA-Besucher einzuführen.

Die Einführung einer solchen Gebühr wäre „ein Schritt zurück in unseren gemeinsamen Bemühungen, die transatlantische Mobilität zu erleichtern“, sagte ein Sprecher von EU-Justizkommissar Jacques Barrot in Brüssel.

Die Regelung soll nur für Länder gelten, die eine sogenannte Visa-Waiver-Vereinbarung mit den USA haben – deren Bürger also bei Aufenthalten von weniger als 90 Tagen ohne Visum und Kosten in die USA einreisen können. Bürger aus Staaten, die für die Einreise in die USA ein Visum beantragen müssen, bezahlen ohnehin bereits Gebühren. Insgesamt 29 europäische Länder haben mit den Vereinigten Staaten eine solche Vereinbarung, müssen aber seit diesem Jahr nach dem ESTA-Verfahren (Electronic System for Travel Authorization) ihre Reise online anmelden. Über dieses Portal soll nun laut Medienberichten die Gebühr abgerechnet werden. Mit dem Geld will der Kongress demnach ein Werbeprogramm zur Ankurbelung des USA-Tourismus finanzieren.

Falls die Vereinigten Staaten das Vorhaben umsetzen, würde die EU-Kommission nach den Worten des Sprechers unter anderem prüfen, ob ein solches Vorgehen nicht einer Art Wiedereinführung der Visumspflicht gleichkomme. Laut Medienberichten forderte der Chef der EU-Delegation in Washington, John Bruton, sogar, dann von allen US-Besuchern in Europa ebenfalls eine Einreisegebühr zu verlangen.

Ursprünglich war zu Beginn des Jahres die Online-Registrierung ESTA für USA-Besucher mit dem Argument eingeführt worden, dass damit der Schutz gegen den Terror verbessert werde. Die USA wollten mit dem System schon im Vorfeld ungeliebte Gäste aussortieren. „Eine Gebühr würde wahrscheinlich die Bereitschaft verringern, sich schon frühzeitig bei ESTA anzumelden, und damit das eigentliche Ziel des Systems untergraben, nämlich eine verbesserte Sicherheit“, erklärte der Kommissionssprecher.

source: focus

Sonntag, 30. August 2009

Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung




















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Die USA haben die GreenCard Saison eröffnet.
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Je früher Sie sich bewerben desto höher sind ihre Chancen
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The United States announces the new Green Card Program 2009
The Year 2009 Green Card Program makes available 50,000 permanent
Resident visas annually to persons from countries with low rates of
Immigration to the United States. The Immigration Lottery makes
Permanent residence visas available to persons meeting simple, but
Strict, eligibility requirements.
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Donnerstag, 23. Juli 2009

Umfrage: US-Image seit Obama deutlich verbessert

Das Image der USA hat sich in weiten Teilen der Welt deutlich verbessert, seit Präsident Barack Obama im Januar sein Amt angetreten hat. Vor allem die Westeuropäer halten jetzt wieder viel mehr von den USA als Nation und vom amerikanischen Volk, heißt es in einer in Washington veröffentlichten Umfrage des renommierten Pew Research Center. Das gilt demnach insbesondere auch für Deutschland: Dort genießt Obama der Umfrage zufolge größeres Vertrauen bei der Bewältigung von Weltangelegenheiten als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Allerdings ist in vielen problematischen Teilen der Welt wie Pakistan und den Palästinensergebieten der Antiamerikanismus weiterhin verbreitet, und in Israel blieben die Umfragewerte praktisch unverändert.
source: news-ticker

Donnerstag, 21. Mai 2009

GRENZKONTROLLE USA testen Finger-Scan bei Ausreise

GRENZKONTROLLE

USA testen Finger-Scan bei Ausreise

Online-Registrierung, Fingerabdruck und Foto - die USA machen ihren Gästen die Einreise nicht leicht. Jetzt will das Heimatschutzministerium auch beim Verlassen des Landes biometrische Daten einfordern. Zunächst werden zwei Verfahren in Atlanta und Detroit getestet.

Miami - Erst kamen die Fingerabdrücke und das Foto am Einwanderungsschalter, Anfang 2009 folgte die Online-Anmeldung Esta. USA-Reisende mussten sich in den vergangenen Jahren bereits an einige Änderungen bei der Grenzkontrolle gewöhnen.

Scan am Flughafen von Houston: Bald auch bei der Ausreise
Getty Images

Scan am Flughafen von Houston: Bald auch bei der Ausreise

Und die nächste Neuerung wird nach dem Willen der US-Regierung nicht lange auf sich warten lassen: Im Juni wird in Atlanta und Detroit 30 Tage lang das Scannen biometrischer Daten auch bei der Ausreise getestet.

Betroffen sind alle Passagiere, die keinen US-Pass besitzen. Binnen eines Jahres werde dann entschieden, welches von zwei Verfahren überall eingesetzt wird, kündigte Shonnie Lyon, Vizedirektor des Programms US-Visit im Heimatschutzministerium, auf der US-Reisemesse Pow Wow in Miami an.

Die Aktion in Atlanta und Detroit ist nicht die Erste ihrer Art. Schon in den Jahren 2004 bis 2007 gab es auf zwölf Flughäfen und in zwei Seehäfen einen Testbetrieb mit der Abgabe biometrischer Daten bei ausreisenden Gästen. Dieser habe jedoch Schwächen gehabt, sagte Lyon. Im neuen Anlauf sollen die Passagiere in Atlanta spezielle Kontrollstellen im Terminal durchlaufen, in Detroit dagegen werden die Fingerabdrücke erst unmittelbar am Flugsteig eingesammelt. Eines dieser zwei Verfahren soll später dauerhaft angewendet werden.

Formulare im Flugzeug trotz Esta

Der Sinn einer doppelten Abgabe von Fingerabdrücken liegt für Lyon auf der Hand: Anders als ein Name und eine Passnummer ließen sich die biometrischen Daten eines Menschen nicht fälschen. Ein Abgleich etwa der Fingerabdrücke von der Ein- und von der Ausreise biete daher eine Chance, sicherzustellen, dass kein Gast illegal in den USA bleibt.

Bisher ist es so, dass deutsche USA-Reisende einen Teil ihres I-94-Anmeldeformulars behalten, das meist während des Flugs über den Atlantik ausgefüllt wird. Dieser Abschnitt wird im Pass aufbewahrt und bei der Ausreise zum Beispiel einem Airline-Mitarbeiter wieder ausgehändigt. Dies würde sich mit dem neuen Verfahren erübrigen.

Dass das I-94-Formular im Flugzeug heute überhaupt noch ausgefüllt werden muss, ist aber gar nicht mehr vorgesehen. Denn wegen der seit Januar 2009 geltenden Verpflichtung für USA-Reisende, sich über das Esta-Verfahren online bei den Behörden anzumelden, liegen in den USA die persönlichen Daten einreisender Gäste in elektronischer Form ja bereits vor. Noch seien aber nicht alle technischen Probleme überbrückt, sagte die Direktorin des Esta-Programms, Beverly Good. Es werde wohl noch bis Anfang 2010 dauern, die Papiere loszuwerden.

Bislang ist die Esta-Anmeldung kostenlos. Sie gilt für zwei Jahre und kann von Bürgern aus 35 Ländern genutzt werden, die am "Visa Waiver Program" der USA beteiligt sind, darunter die EU-Staaten und die Schweiz. Wie lange die Esta-Nutzung gebührenfrei bleibt, ist im Moment aber unklar. Der Präsident der US-Reisevereinigung, Roger Dow, nannte in Miami eine mögliche Gebühr von zehn Dollar (7,50 Euro) pro Gast.

Dies sei wenig im Vergleich zu Visa-Gebühren von 130 Dollar, die zum Teil von den US-Konsulaten in aller Welt erhoben werden. Mit den Esta-Einnahmen könne unter anderem die US-Tourismuswerbung finanziert werden. Bedingung ist aber, dass der US-Kongress einem entsprechenden Gesetzesvorschlag zustimmt - und ob das geschieht, ist noch offen.

Einreisegenehmigung am Automaten

Eine ganz andere Art der Einreise in die USA könnte in Zukunft auch für deutsche Reisende möglich werden: die über das sogenannte Global-Entry-Program der US-Regierung. Dabei können sich US-Bürger ihre Einreisegenehmigung an Automaten auf dem Flughafen holen, was die Wartezeiten für sie deutlich reduzieren soll.

Die Teilnahme an dem Programm kostet 100 US-Dollar (75 Euro) für fünf Jahre. Sie steht seit April auch Reisenden aus den Niederlanden offen. Gedacht ist "Global Entry" vor allem für Vielflieger. Bislang lässt es sich bereits in New York, Houston, Washington, Miami, Atlanta, Los Angeles und Chicago nutzen. Bis zum Jahresende 2009 sollen weitere 13 Flughäfen überall in den USA an das Programm angeschlossen werden.

Welche Touristen und Geschäftsleute von "Global Entry" profitieren können, steht allerdings noch nicht fest. Dies hänge von den Verhandlungen einzelner Länder mit der US-Administration ab, sagte Roger Dow. Der Reisefunktionär ließ aber keinen Zweifel daran, welche weiteren Länder er möglichst schnell gerne bei "Global Entry" dabei hätte - neben Großbritannien und Japan nannte er auch Deutschland.


source: spiegel

Mittwoch, 20. Mai 2009

US-Präsident besucht am 4. Juni Dresden Obama-Besuch kostet 40 Millionen Euro

US-Präsident besucht am 4. Juni Dresden Obama-Besuch kostet 40 Millionen Euro

Sachsens Landeshauptstadt steht Kopf! Am Donnerstag, dem 4. Juni, wird US-Präsident Barack Obama (47) in Dresden erwartet. Barack Obama, seine Frau Michelle (45) und ein Heer von Sicherheitsbeamten.

Der mächtigste Mann der Welt – in Sachsens Landeshauptstadt will er sich auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (54) treffen.

Mit Hochdruck bereitet sich Dresden auf den hohen Staatsgast vor. Aktueller Stand: mindestens 138 Hundertschaften der Polizei sind im Einsatz, darunter auch Polizei-Schüler. Der größte Einsatz, der je in Dresden stattgefunden hat!

Es gilt höchste Sicherheitsstufe! Die Polizeidirektion Dresden hat für ihre Beamten absolute Urlaubssperre erteilt.

Wohnen wird der US-Präsident im edlen Grand Hotel Kempinski Taschenbergpalais, ganz in der Nähe von Frauenkirche und Zwinger. Allein rund um Obamas Hotel sind 800 Personen im Einsatz.

Aus Hubschraubern wurde die Infrastruktur der einst königlichen Residenz als Basis zur Planung der Fahrtstrecken aufgenommen. Mit den Aufnahmen baut der Secret Service die Innenstadt nach, um so das Sicherheitspersonal richtig einzusetzen. Kalkuliert werde sowohl eine Fahrt mit Limousinen als auch ein Transport mit Hubschrauber vom Flughafen, wo die Air Force One landen wird, sagte ein Polizeisprecher: „Wo wird er essen, wo geht er hin – alles ist noch offen. Abgesperrt wird weiträumig, egal, ob er die Frauenkirche und den Zwinger besichtigt.“

In der gesamten Altstadt wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Schon jetzt hat die Stadt eine Internetseite (www.obama.dresden.de) eingerichtet, die über den Besuch informiert.

Das genaue Besuchsprogramm wird vermutlich erst dann bekannt gegeben, wenn der Secret Service in Dresden aufschlägt – etwa zehn Tagen vor dem Besuch.
Dresdens Krankenhäuser bereiten sich vor: Für die Zeit, in der sich Barack Obama in der Stadt befindet, müssen für den Ernstfall in jedem medizinischen Fachbereich ein OP-Saal, ein Krankenzimmer und ein Ärzteteam bereitstehen. Außerdem müssen an allen Plätzen, die das Präsidentenpaar besucht, vier Liter Blut der entsprechenden Blutgruppe bereitgehalten werden.

Wie teuer wird der Obama-Besuch? Nach BILD.de-Informationen soll der gesamte Einsatz ca. 30 Millionen Euro kosten. Insider rechnen sogar mit mehr als 40 Millionen Euro. Bund und Land teilen sich die Kosten. Dresden bezahlt nichts.

Dresden steht Kopf – und das nur für einen Tag! Schon am Freitag, dem 5. Juni wird Barack Obama nach Thüringen weiterreisen. In Buchenwald will er das ehemalige Konzentrationslager besuchen. Sein Onkel Charlie Payne war als US-Soldat einer der Befreier des Lagers.
Am 6. Juni reist der US-Präsident nach Frankreich, wo er am 6. Juni an der Zeremonie zum 65-jährigen Gedenken an den D-Day in der Normandie teilnehmen will.


source: bild


Montag, 11. Mai 2009

Pressemitteilung USBotschaft.de USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Pressemitteilung USBotschaft.de
USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Green Card Lotterie (DV-Program)
Registrierung und Teilnahmebedingungen

Beginn der Registrierungsfrist fuer die Diversity Visa Lottery DV2011 des Jahres 2009

Das US-Aussenministerium hat den Start fuer die Diversity Visa (DV) Lottery 2009 angekuendigt. Antragsteller muessen sich waehrend des Registrierungszeitraums online auf der Website registrieren.

Als Reaktion auf die grosse Nachfrage hat das Aussenministerium die Anzahl der Server fuer die Regierungsseite
USA geben Green Card Programm DV2009 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA
USBotschaft.de
in diesem Jahr
USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA verdreifacht.

Ausserdem erhalten Personen, die sich fuer die Lotterie 2009 registrieren, eine Empfangsbestaetigung, die jetzt den Namen und den Geburtstag des Antragstellers, das Land, dem der Antragsteller zugerechnet wird sowie Eingangsdatum und Eingangszeit enthaelt.

Das Aussenministerium ermutigt Personen, die an der Diversity Visa Lottery 2009 teilnehmen moechten, ihre Daten moeglichst fruehzeitig einzureichen.

2009 ist das vierte Jahr, in dem die Registrierung fuer die Diversity Visa Lottery elektronisch erfolgen muss. Schriftliche und auf dem Postweg eingeschickte Antraege fuer die Diversity Visa Lottery werden nicht mehr akzeptiert.

USAGreenCardCenter
Deutsche Abteilung
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usbotschaft.de

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US announces Year 2009 (DV2011) Green Card Lottery -Live and Work in the US

The US Department of State has announced that registration for the 2009 Green Card Lottery, or Diversity Visa (DV) Lottery.

The 2009 Green Card Lottery makes available 50,000 permanent resident visas annually to persons from countries with low rates of immigration to the United States. The Immigration Lottery makes permanent residence visas available to persons meeting simple, but strict, eligibility requirements.


USAGreenCardCenter
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usagreencardcenter.com

Samstag, 18. April 2009

Obama bietet Kuba Neuanfang ... und reicht Venezuela-Präsident Hugo Chavez die Hand


Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago Obama bietet Kuba Neuanfang

... und reicht Venezuela-Präsident Hugo Chavez die Hand

Was für ein US-Präsident! Er streckt seine Hand Richtung Russland, Richtung Iran und jetzt auch Richtung Kuba aus!

Auf dem Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Trinidad und Tobago versprach Barack Obama (47) den Mitgliedsländern eine „gleichberechtigte Partnerschaft“. Er kündigte einen „Neubeginn“ in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba an.

Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago: Obama bietet Kuba Neuanfang an

Highlight des OAS-Gipfels: ein freundlicher Händedruck zwischen Barack Obama und Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez

Der US-Präsident versprach den Partnerstaaten in der OAS einen neuen Politikstil der USA, geprägt von größerem Pragmatismus und weniger Arroganz. „Wir haben uns manchmal abgekoppelt, und manchmal wollten wir unsere Bedingungen diktieren“, sagte er in seiner Rede. „Aber ich verspreche, dass wir eine gleichberechtigte Partnerschaft erstreben.“ Es werde keinen Seniorpartner und keinen Juniorpartner im Verhältnis der USA zu den anderen OAS-Staaten geben.

Kuba, das 1962 aus der OAS ausgeschlossen wurde, bot Obama einen Neuanfang in den beiderseitigen Beziehungen an. Die US-Regierung sei bereit zu direkten Gesprächen mit der kommunistischen Führung in Havanna. Obama war zuvor bereits auf Kuba zugegangen und hatte die Blockadepolitik gegenüber dem Inselstaat gelockert. Auch der kubanische Staatschef Raul Castro (77) signalisierte die Bereitschaft Havannas zu Gesprächen mit der neuen Regierung in Washington.

Nach der Machtübernahme seines Bruders Fidel 1959 hatten die USA die Beziehungen zu Kuba eingefroren.

Der OAS-Vorsitzende Jose Miguel Insulza (65) forderte zu Beginn des Gipfeltreffens der 34 Staaten in Port-of-Spain die Wiederaufnahme Kubas in die Organisation. Die OAS-Vollversammlung solle schon im Mai darüber befinden.

Obama geht auf Chávez zu

Highlight des OAS-Gipfels: ein freundlicher Händedruck zwischen Barack Obama und Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez (54, Foto oben).

Am Rand des Gipfels kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung zwischen den beiden. Der Händedruck sei von Obama ausgegangen, teilte das venezolanische Präsidialamt mit. Chávez habe dem US-Präsidenten gesagt, dass er auf bessere Beziehungen zwischen den beiden Staaten hoffe. Ein formelles Treffen zwischen Obama und Chávez während des Gipfels ist allerdings nicht geplant, wie das Weiße Haus mitteilte.

In der Amtszeit von Obamas Vorgänger George W. Bush (62) hatten sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern dramatisch verschlechtert. Chávez hatte den US-Botschafter des Landes verwiesen und seinen Botschafter aus Washington abgezogen.

Die Staats- und Regierungschefs der OAS beraten noch bis Sonntag über die Wirtschaftskrise und andere drängende Probleme des Kontinents.


source : bild



Donnerstag, 26. März 2009

US-Präsident online Fragestunde bei Barack Obama

Barack Obama beantwortet online Fragen


US-Präsident online Fragestunde bei Barack Obama

Der erste Präsident, der im Internet regiert! Im Weißen Haus beantwortet Barack Obama (47) jetzt live Fragen der Bürger – zu sehen via Video, live online!

Auf seiner Website www. whitehouse.gov nimmt der US-Präsident Stellung zur Finanzkrise, Bildung, zu allem, was die Amerikaner bewegt.

Der Präsident beantwortet sogar Fragen, die Bürger als Video eingeschickt haben. Auge in Auge, Kamera in Kamera, mit dem Bürger. Smart, amüsant, mit einem Mikrophon in der Hand spaziert Obama im Weißen Haus umher, lässt sich die meisten Fragen von seinen Assistenten vorlesen.

Mehr als 100 000 Fragen haben die US-Bürger an ihren Präsidenten geschickt. Online konnten sie für bereits gestellte Fragen abstimmen.

„Was wird unserer Land tun, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen? Warum können wir kein Gesundheitssystem haben, wie die meisten europäischen Länder?“, will Richard aus Kalifornien wissen.

Obama antwortet lang und ausführlich. Ernst und genau. Jobs, Umwelt, Hausbesitzer – der Präsident will keine Antworten schuldig bleiben.


source: bild


Dienstag, 24. März 2009

US-HAUSHALTSPLAN Obama macht Amerikanern Mut

US-HAUSHALTSPLAN

Obama macht Amerikanern Mut

Neue Durchhalteparolen aus dem Weißen Haus: US-Präsident Obama verteidigt seinen umstrittenen Haushaltsplan offensiv. "Wir werden diese Rezession überstehen", verspricht er den Amerikanern - und fordert Geduld und Solidarität ein.

Washington - Geduld, Gemeinsinn, Entschlossenheit: US-Präsident Barack Obama hat seinen gigantischen 3,6 Billionen Dollar umfassenden Haushaltsplan verteidigt und den Amerikanern einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise versprochen.

US-Präsident Obama: "Es braucht Zeit, es braucht Geduld"
AP

US-Präsident Obama: "Es braucht Zeit, es braucht Geduld"

Der Präsident steht wegen des Haushaltsplans bei den Republikanern wie auch bei einzelnen Vertretern seiner demokratischen Partei in der Kritik. Am Montag hatte die Regierung ein Programm im im Umfang bis zu 1 Billion Dollar vorgestellt, mit dem die strauchelnden Banken von faulen Krediten und Wertpapieren entgiftet werden sollen.

"Wir werden uns von dieser Rezession erholen", sagte Obama laut vom Weißen Haus vorab veröffentlichtem Redetext in seiner Pressekonferenz am Dienstagabend Ortszeit. "Aber es braucht Zeit, es braucht Geduld." Es handelt sich um die zweite TV-Pressekonferenz Obamas seit seinem Amtsantritt am 20. Januar.

Entscheidend sei, dass die Amerikaner zusammenstünden und Einzelinteressen überwänden, heißt es in dem Text. "Wir müssen begreifen, dass wir es nur dann schaffen, wenn wir alle gemeinsam mit anpacken", sagte er. Er forderte ein "neues Vertrauen, dass bessere Zeiten kommen werden".

Seine Regierung habe mit einer "umfassenden Strategie" an allen Fronten auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert, sagte Obama den Angaben zufolge weiter. "Und wir fangen derzeit an, Zeichen des Fortschritts zu erkennen." Zur Antwort auf die Krise zähle eben auch der Haushaltsentwurf für das Jahr 2010, sagte Obama.

Ziel sei es, erläuterte Obama nun, durch staatliche Investitionen etwa in grüne Energie Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen. Außerdem würden die USA damit unabhängiger von Ölimporten. Sein Etat biete ein solideres Fundament für die Erholung der Wirtschaft, die sicherstelle, dass den USA in den kommenden 10 oder 20 Jahren keine weitere solche Krise drohe. "Der beste Weg, um das Defizit langfristig zu beseitigen, ist eben nicht ein Budget, das dieselbe Politik weiterführt, die uns schmales Wachstum und massive Schulden beschert hat."

Unverständnis und Ärger hatte es in der amerikanischen Öffentlichkeit zuvor schon um den Umgang mit exzessiven Boni gegeben. Grund genug für Finanzminister Timothy Geithner und Notenbankchef Ben Bernanke, ihre Konzepte vor US-Abgeordneten genauer zu erläutern. Sie fordern weitreichende Kompetenzen, um Banker und Finanzjongleure besser kontrollieren zu können.

Vor dem Bankenausschuss des US-Repräsentantenhauses warben sie für ihr Konzept. Danach soll das Finanzministerium künftig auch Finanzunternehmen übernehmen und abwickeln können, die keine Banken sind. Die Regierung brauche die nötigen Mittel, um so große Unternehmen wie den angeschlagenen Versicherungsriesen AIG abwickeln zu können, sagte Geithner. Die US-Regierung hatte AIG mit Steuergeldern vor der Pleite bewahrt und hält nun 80 Prozent der Unternehmensanteile.

Die Regierung wolle mit dem Kongress ein stärkeres und stabileres System schaffen, hatte Geithner bereits am Vorabend erklärt. Dies sei besonders wichtig, weil die ganze Welt auf die USA blicke, um zu sehen, ob das Land die Fehler korrigieren wolle und könne, die zutage getreten seien. Es sei "schrecklich und tragisch", dass die USA keine besseren Werkzeuge zur Hand gehabt hätten, als die Krise im vergangenen Herbst mit voller Kraft zugeschlagen habe.

Geithner und Bernanke sprachen sich zudem für eine Neuordnung der Finanzmarktregulierung aus. Der US-Kongress müsse gemeinsam mit der Regierung eine umfassende Reform des Regelwerks ausarbeiten und Lücken in der Überwachung schließen, forderte Geithner.

"Alle Institutionen und Märkte, die ein Systemrisiko darstellen könnten, werden einer strengen Überwachung unterliegen, einschließlich einer Begrenzung ihrer Risiken", fügte Geithner hinzu.

Bernanke sagte in der Sitzung, es bestehe ein "dringender Bedarf", neue Verfahrensweisen für die Kontrolle "systemrelevanter, wichtiger Finanzunternehmen" aufzustellen. Der Chef der US-Notenbank Fed nannte die Bonuszahlungen an Manager des angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG "völlig deplaziert".

Die Auszahlung der Managerboni von insgesamt 165 Millionen Dollar hatte in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, weil AIG zuvor mit Steuergeldern in Höhe von etwa 180 Milliarden Dollar vor der Pleite bewahrt worden war. Geithner geriet wegen der Angelegenheit massiv unter Druck. Kritiker halten ihm unter anderem vor, er hätte die Zahlungen verhindern müssen, da der Staat inzwischen 80 Prozent der AIG-Anteile hält.

Nach den heftigen Protesten von Politikern und Bürgern wollen 15 Spitzenmanager des maroden US-Versicherungskonzerns AIG Bonuszahlungen im Gesamtwert von 30 Millionen Dollar zurückgeben. Insgesamt hätten AIG-Angestellte eingewilligt, sogar 50 Millionen Dollar zurückzuzahlen, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo mit.


source: spiegel


Mittwoch, 18. März 2009

G8-Gipfel mitten im Meer auf der MSC Fantasia Auf diesem Kreuzfahrtschiff trifft sich die Politik-Elite


G8-Gipfel mitten im Meer auf der MSC Fantasia Auf diesem Kreuzfahrtschiff trifft sich die Politik-Elite

Der Kreuzfahrtriese MSC Fantasia ist das größte, jemals von einer europäischen Reederei gebaute Schiff
Riesengross und edel eingerichtet
Das ist die MSC Fantasia
Der Kreuzfahrtriese MSC Fantasia ist das größte, jemals von einer europäischen Reederei gebaute Schiff. Es ist 333 Meter lang, 60 Meter hoch und bietet auf 27 000 Quadratmetern öffentlicher Fläche Platz für 4000 Passagiere
Foto: dpa
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Der nächste G8-Gipfel wird Wellen schlagen! Dieses Jahr findet das Zusammentreffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen auf dem Kreuzfahrtschiff „MSC Fantasia“ statt. Wir stellen den Mega-Pott vor, auf dem Barack Obama, Angela Merkel & Co. weltpolitische Entscheidungen treffen werden.

Ausrichter des diesjährigen Gipfeltreffens ist Italien. Ursprünglich sollte der G8-Gipfel auf der Insel La Maddalena vor Sardinien stattfinden. Doch schon im Sommer vergangenen Jahres erinnerte sich der italienische Präsident Silvio Berlusconi an seine Leidenschaft für den Urlaub auf hoher See und schlug den neuen Luxusliner MSC Fantasia als Austragungsort vor. Vor wenigen Tagen wurde der Deal jetzt unterzeichnet.

Vorteil des schwimmenden G8-Gipfels: Man kann Demonstranten einfach davonfahren.

Die MSC Fantasia ist das größte je in Europa gebaute Kreuzfahrtschiff. Erst im Dezember wurde sie von Italiens Filmdiva Sophia Loren getauft. An Bord ist Platz für bis zu 4000 Passagiere.

Eigentlich sollte das Schiff in der Woche des G8-Gipfels Urlauber durchs Mittelmeer schippern. Stattdessen wurden die Feriengäste jetzt ausgeladen und auf andere Schiffe umgebucht.

Vom 8. bis 10. Juli tagen die mächtigsten Männer und Frauen der Welt an Bord des Luxus-Kreuzers. Sie werden bei La Maddalena an Bord steigen. Wenn die Politik mal zu langweilig wird, ist für Abwechslung gesorgt: Den Staatsmännern stehen an Bord unter anderem fünf Schwimmbäder, fünf Restaurants und mehrere Formel-1-Simulatoren zur Verfügung.

Edle Suiten, schicke Bars und eine riesige Badelandschaft – in unserer Fotogalerie stellen wir Ihnen den Mega-Pott „MSC Fantasia“ vor.


source: bild


Donnerstag, 29. Januar 2009

News_Ticker: USA suchen weltweit Partnerschaften

USA suchen weltweit Partnerschaften



US-Präsident Barack Obama will die globale Rolle der USA im Geist enger Partnerschaft neu bestimmen.
„Wir werden uns wieder aktiver an der Diplomatie beteiligen“, sagte seine Vertraute und Chefberaterin, Valerie Jarrett, beim Weltwirtschaftsforum in Davos. So werde Obama „alles unternehmen, um einen dauerhaften Frieden zwischen Israelis, Palästinensern und Arabern sicherzustellen.“ Alle seien gefordert. „Die EU, die UN, Russland, und alle, die in Davos sind“, sagte die Diplomatin weiter.

Dienstag, 20. Januar 2009

Weltweit hoffen Politiker auf Neuanfang in den USA

Weltweit hoffen Politiker auf Neuanfang in den USA

Washington (dpa) - Politiker in aller Welt setzen große Hoffnungen in US-Präsident Barack Obama. Kanzlerin Angela Merkel erwartet eine bessere Zusammenarbeit mit Washington. Er wolle mit Obama die Welt ändern , sagte selbstbewusst Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Für den israelischen Präsidenten Schimon Peres war die Amtseinführung Obamas ein großer Tag für die ganze Welt . Der Iran hofft unterdessen auf ein Ende der seit rund 30 Jahren andauernden diplomatischen Eiszeit zwischen Teheran und Washington.

OBAMA IST DER 44. US-Präsident








Barack Obama Amerika wird seine Herausforderungen meistern

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach den Worten von US-Präsident Barack Obama ihre politischen und wirtschaftliche Krisen meistern. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, (...) sind ernsthaft, und sie sind zahlreich“, sagte Obama nach seiner Vereidigung zum 44. Präsidenten der USA. „Sie werden nicht leicht oder kurzfristig zu meistern sein“, sagte er.„Aber wisse, Amerika: Wir werden sie meistern.“ Es gebe keine Zweifel, dass die USA in der Krise steckten.

Zugleich appellierte Obama an die Werte der Gründerväter der Nation. „Die Herausforderungen sind vielleicht neu, auch die Mittel mit denen wir ihnen begegnen sind vielleicht neu. Aber die Werte, auf denen unser Erfolg fußt - harte Arbeit und Ehrlichkeit ,Mut und Fair Play, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus - diese Werte sind alt. Diese Werte sind wahr.“

Er übernehme die Führung der Nation in schwerer Zeit. Die Nation müsse „Hoffnung über Angst, Einigkeit im Ziel über Konflikt und Zwietracht“ stellen, um die schwerste Wirtschaftskrise seit Anfang des 20. Jahrhunderts zu überwinden. Die Herausforderungen könnten nicht in kurzer Zeit bewältigt werden, aber sie würden bewältigt, sagte Obama.

Die künftige Regierung der USA müsse das Vertrauen des Volkes wiedergewinnen. Der Staat müsse bei der Verwaltung der öffentlichen Gelder zur Rechenschaft gezogen werden können und seine Arbeit transparent machen, forderte Obama. „Nur so können wir das Vertrauen zwischen dem Volk und seiner Regierung wieder herstellen.“ Er betonte, dass es bei der Lösung der Wirtschaftskrise nicht um die grundsätzliche Wahl zwischen mehr Staat oder mehr Markt gehe. Derzeit gehe es vor allem darum, die großen Probleme gemeinsam in den Griff zu bekommen. Was Zyniker nicht verstünden, sei, dass „die abgestandenen politischen Argumente (...) nicht länger ziehen“. Die Frage, die sich heute stelle, sei nicht, „ob die Regierung zu groß oder zu klein ist, sondern ob sie funktioniert - ob sie Familien hilft, Arbeit zu finden mit einem angemessenen Lohn“.

Obama kündigte gegenüber der muslimischen Welt einen „neuen Weg nach vorne“ an, der begründet sei auch „mit gemeinsamen Interessen und gegenseitigem Respekt“. Zu Regierungen, die sich mit Korruption, Betrug und der Unterdrückung abweichender Meinungen an der Macht hielten, seien auf „der falschen Seite der Geschichte“. Aber Amerika strecke die Hand zu jenen aus, „die bereit sind ihre Faust zu öffnen.“

Der neue US-Präsident warnte davor, aus falscher Berechnung die Ideale der Menschenrechte aufzugeben. Amerikas Gründungsväter hätten „mit ihrem Blut“ die Demokratie sowie Bürger- und Menschenrechte erkämpft, die es zu erhalten gelte „Wir weisen die Wahl zwischen Sicherheit und unseren Idealen zurück“, sagte er. Amerikas Ideale leuchteten noch immer in der Welt.

Obama weiter: „Und so sage ich zu allen Völkern und Regierungen, die heute hier zusehen,... Amerika ist ein Freund jeder Nation und jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes, die nach einer Zukunft in Frieden und Würde suchen - wir sind wieder bereit zu führen“.


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OBAMAS DRAMATISCHE ANTRITTSREDE


OBAMAS DRAMATISCHE ANTRITTSREDE

"Wir haben Hoffnung gewählt - nicht Furcht"

Er beschwor Amerikas Kraft und Werte - und erinnerte an den Wiederaufstieg der Nation aus tiefen Krisen: Barack Obama hat in einer bewegenden Antrittsrede die USA aufgefordert, nicht die Hoffnung zu verlieren. Mit klarem Blick und Gottes Hilfe würden die USA den Stürmen der Zeit trotzen.

Washington - Er stockte kurz, fand dann aber seine Sprache wieder: Barack Obama ist nun auch offiziell der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Menge erhob sich für den Amtseid. Obamas Hand lag während des Schwurs auf der Bibel, auf der einst auch Abraham Lincoln seinen Amtseid ablegte.

Obama hob die rechte Hand zum Schwur und sprach die Eidesformel: "Ich, Barack Hussein Obama, schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich verwalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen will. So wahr mir Gott helfe."

In seiner Antrittsrede fand Obama schnell seine gewohnte Wortgewandtheit wieder. "Wir stecken mitten in einer Krise, die wir jedoch inzwischen verstanden haben", sagte der neue Präsident. "Unsere Nation ist im Krieg gegen ein Netz der Gewalt und des Terrors. Unsere Wirtschaft ist geschwächt, als Konsequenz aus Gier und Unverantwortlichkeit bei einigen wenigen - aber auch weil wir als Kollektiv versäumt haben, harte Entscheidungen zu treffen und diese Nation auf die neue Zeit vorzubereiten."

Viele hätten ihr Zuhause verloren, andere ihre Arbeitsplätze verloren, Geschäfte seien bankrott. "Unser Gesundheitssystem ist zu teuer, unsere Schulen werden vielen nicht gerecht, und jeder weitere Tag zeigt uns deutlicher, dass die Art und Weise, wie wir Energie verwenden, unsere Gegner stark macht - und den Planeten in Gefahr bringt", rief Obama. "Die Lage ist ernst, wir haben viele Probleme, die wir nicht auf die Schnelle werden lösen können. Aber lassen Sie mich dies sagen: Amerika wird sie lösen."

Immer wieder wurde Obamas Rede von Jubel und Sprechchören unterbrochen. "Wir haben uns an diesem Tag versammelt, weil wir die Hoffnung gewählt haben - und nicht die Furcht. Die Einheit und Entschlossenheit - und nicht die Zwietracht oder den Konflikt." Es sei an der Zeit, sich auf die amerikanischen Ideale zu besinnen, "diese großartige Idee weiterzutragen, die von Generation zu Generation weitergegeben worden ist: das gottgegebene Versprechen, dass alle Menschen gleich sind, alle frei sind - und ein Recht darauf haben, ihr Glück zu versuchen." Heute könne jemand, dessen Vater vor 60 Jahren in einem Restaurant in Washington nicht bedient worden wäre, vor dem Kapitol stehen und den Amtseid des Präsidenten der Vereinigten Staaten ablegen, sagte Obama in Anspielung auf die afrikanische Herkunft seines Vaters.

Vize Joe Biden legt Amtseid vor Obama ab

Und auch der langjährige Senator und jetzige Vizepräsident Joseph R. Biden ist nun offiziell in Amt und Würden. Der älteste Richter des Obersten US-Gerichts, John Paul Stevens, nahm dem 66-jährigen Biden auf den Stufen des Kapitols den Amtseid ab.

Als Joe Biden und Barack Obama zuvor auf die Bühne getreten waren, jubelte die Menschenmenge und winkte mit Tausenden Fähnchen. "Obama, Obama"-Sprechchöre und tosender Applaus waren zu hören. 240.000 Menschen hatten kostenlose Zuschauertickets für die Amtseinführung bekommen.

Vor der Vereidigung hatte Senator Dianne Feinstein, Vorsitzende des Amtseinführungskomitees des Kongresses, einführende Worte gesprochen und an die Macht der Demokratie appelliert. Danach sprach der evangelikale Priester Rick Warren das Bittgebet.

Der Zeremonie unter strahlend blauem Himmel, aber bei Minus drei Grad wohnten neben dem scheidenden Präsidenten George W. Bush und Frau Laura auch alle noch lebenden früheren US-Präsidenten - Jimmy Carter, George Bush senior und Bill Clinton - und ihre Ehefrauen bei.

Für Obama und seinen Stellvertreter Joe Biden begann der Tag mit einem Gottesdienst in der Kirche St. John's, in der schon jeder Präsident seit dem vierten Staatsoberhaupt James Madison betete. Danach besuchten die Politiker den scheidenden Präsidenten George W. Bush im Weißen Haus, wo Obama und Biden sowie ihre Frauen zur traditionellen Kaffeestunde empfangen wurden.

Am Kapitol begannen die Feierlichkeiten mit Musik von einer Militärband. Nach der offiziellen Zeremonie war eine Parade zum Weißen Haus geplant.

Trotz der ungewöhnlich eisigen Temperaturen machten sich schon in der Nacht Hunderttausende Obama-Anhänger auf den Weg in die Hauptstadt. U-Bahnen und Parkplätze in den Vororten waren schon um 4 Uhr gefüllt. Die Prachtmeile National Mall füllte sich zum Sonnenaufgang mit Tausenden Menschen. Inzwischen erstreckt sich die Masse der Zuschauer vom Kapitol bis zum Lincoln Memorial - über eine Strecke von mehr als drei Kilometern.

Die Behörden der US-Hauptstadt erwarten bis zu zwei Millionen Besucher und wurden deswegen vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Nach Schätzungen der Polizei wird die Zahl der Menschen spielend die Rekordzahl von 1,2 Millionen Schaulustigen übertreffen, die bei der Amtseinführung Lyndon B. Johnsons 1965 gezählt wurden.

Die Bewohner der Region, in der mehrere Millionen Menschen leben, mussten starke Behinderungen in Kauf nehmen. Alle Brücken vom Nachbarstaat Virginia stadteinwärts wurden für den Autoverkehr gesperrt und ein Großteil der Innenstadt zur Sicherheitszone erklärt. Zwei U-Bahnhöfe an der National Mall waren die meiste Zeit geschlossen.

Die Erwartungen an Obama sind so groß wie selten bei einer Amtseinführung: Die USA leiden unter einer Rezession, die Amerikaner sind kriegsmüde von den Einsätzen im Irak und in Afghanistan und wünschen sich einen Wechsel nach den acht Jahren unter der Regierung Bush. Der neue Präsident kann mit einer großen Machtfülle regieren: Erstmals seit 1994 beherrschen die Demokraten das Weiße Haus und beide Kammern im Kongress.

Obama ist bei 52 Prozent der Bevölkerung beliebt - der Anteil ist damit noch größer als bei der Wahl im November. Dagegen ist der scheidende Präsident Bush einer der unbeliebtesten in der Geschichte der USA.

Bush sollte nach der Amtseinführung Obamas mit einem Hubschrauber zum Luftwaffenstützpunkt Andrews in der Nähe der Hauptstadt fliegen und von dort in der Präsidentenmaschine nach Texas, wo er viele Jahre seines Lebens verbrachte. Für Obama und Biden endet der Tag mit dem Besuch von zehn Bällen und Feiern bis tief in die Nacht. Nach ein paar Stunden Schlaf erwartet Obama am Mittwoch ein arbeitsreicher Tag.

ffr/oka/AP/dpa


source: spiegel


Montag, 19. Januar 2009

Barack Obama Die letzten Stunden bis zum Weißen Haus


Barack Obama Die letzten Stunden bis zum Weißen Haus

Barack Obama
Der Tag vor dem Amtsantritt
Auf seine erste Rede als US-Präsident wartet die ganze Welt mit Spannung: Barack Obama (47)

High-Noon der Weltgeschichte! Heute um kurz vor 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr in Deutschland) hebt Barack Obama in Washington D.C. die Hand zum Amtseid. Er spricht den Schwur, der ihn zum 44. Präsident der Vereinigten Staaten macht. BILD erklärt, wie Obama den letzten Tag vor der Vereidigung verbracht hat.

Montag, 19. Januar, Washington D.C. Obama lässt sich gegen 5 Uhr 30 im Hay-Adams Hotel wecken. Von seiner Suite (creme-farbene Seidentapeten, Kamin) blickt er auf sein neues Zuhause – das Weiße Haus. Wie jeden Morgen absolviert Obama sein Frühsport-Programm. Laufen, leichtes Krafttraining.

Anschließend wird das Frühstück in der Suite serviert. Obst, Eier, Waffeln mit Sirup, Orangensaft, alles unter Aufsicht der Secret-Service-Leibwächter zubereitet. Während des Frühstücks die erste Konferenz. Die Chefs der Geheimdienste tragen Obama die wichtigsten Themen vor: die Lage im Gaza-Streifen, Berichte von den Kommandeuren aus Afghanistan und dem Irak, die neuesten Erkenntnisse über Al Qaida – und Anschlagsdrohungen für die Vereidigung.

Ein Sprecher des Secret Service: „Die symbolische Bedeutung und die gigantische Menschenmenge machen die Vereidigung zu einem potentiellen Anschlagsziel.“

9 Uhr 23. Obamas Wagen-Kolonne jagt mit 80 km/h über die Connecticut Avenue. Insgesamt sind es 12 Fahrzeuge. Zwei identische schwer gepanzerte Cadillacs. In welchem Obama sitzt – streng geheim! Am Ende der Kolonne: ein gepanzerter Krankenwagen – mit Chirurgenteam und Blutkonserven an Bord. Über der Kolonne fliegt ein Helikopter.

9 Uhr 40. Obama besucht das Walter-Reed-Militärkrankenhaus, spricht mit Soldaten, die im Irak und in Afghanistan verwundet worden sind. In den Betten liegen junge Männer ohne Beine, die hoffen, dass Obama den Krieg beenden wird.

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Barack Obama
Abfahrt zur Macht
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10 Uhr 33. In einem Obdachlosenheim für Jugendliche krempelt Obama (keine Krawatte) seine Hemdsärmel auf, hilft, die Wände hellblau zu streichen. Obama: „Besonders in Zeiten der Krise dürfen wir das Potential der jungen Menschen nicht verschenken.“

12 Uhr 30, 24 Stunden vor der Vereidigung. Barack und Michelle Obama treffen in der Coolidge-Schule am Stadtrand von Washington ein. Sie trägt ein grünes Baumwollkleid, er einen schwarzen Armreif mit dem eingravierten Namen eines im Irak gefallenen US-Soldaten. Obama isst mit Sozialarbeitern, sagt: „Ich bin heute vor allem hier, um danke zu sagen. Danke für eure Arbeit! Die Aufgaben, die vor uns liegen, kann ich nicht allein schaffen. Ich bitte alle Amerikaner, auch in Zukunft Verantwortung zu übernehmen und das Leben anderer Menschen, das Leben in unserem Land zu bereichern.“

Am Nachmittag kehrt Obama ins Hotel zurück. Einer seiner Berater: „Er hat am Nachmittag noch an seiner Rede für die Vereidigung gearbeitet.“ Obama: „Ich habe mir noch ein paar gute Sätze aufgehoben...“ Sein Sprecher Robert Gibbs: „Das Thema der Rede wird Verantwortung sein.“

Früher Abend, 17 Uhr. Im Hilton Hotel gibt Obama ein Abendessen zu Ehren seines Ex-Rivalen John McCain. Vor dem Hotel sind Panzersperren aus Beton aufgebaut, die Auffahrt ist mit Zelten überspannt. Sichtschutz gegen Scharfschützen! Die Männer tragen Smoking, auf der Speisekarte stehen Steaks uns kalifornische Weine. Tischgespräch: McCains Einschätzung über die Lage im Irak. Auch für Colin Powell und seinen Vize-Präsident Joe Biden gibt Obama noch Ehren-Dinner.

Gegen 21 Uhr ist Barack Obama wieder in seinem Hotel. Neun Stunden später dämmert der Tag seines Lebens über Washington...


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Das Barack-Obama-Team

Das Barack-Obama-Team

Barack Obama (47), Außenministerin Hillary Clinton (61) und der nationale Sicherheitsberater James Jones (65)
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Dienstag, 18 Uhr, wird er Amerikas wichtigster Mann! Offiziell! Barack Obama (47) wird als 44. Präsident der USA vereidigt. Ein Mann und sein Team - BILD.de stellt die engsten Vertrauten und wichtigsten Mitarbeiter des neuen Präsidenten vor:

VIZEPRÄSIDENT: Joe Biden (66). Obamas wichtigster Mann. Sollte dem US-Präsidenten etwas zustoßen, muss Biden an seiner Stelle regieren. Er sitzt außerdem im Senat, hat dort bei einem Unentschieden die endgültige Stimme.

AUSSENMINISTERIN: Hillary Clinton (61). Senatorin des Bundesstaates New York, ehemalige First Lady und Rivalin von Obama bei den Vorwahlen der Demokraten. Vertrat in der Außenpolitik oft eine härtere Linie als Obama.

FINANZMINISTER: Timothy Geithner (47). Präsident der Notenbank Fed New York. Spielt eine wichtige Rolle bei dem Versuch, die Finanzmärkte zu stabilisieren. Berichte über eine Steueraffäre führten zu einer Verschiebung der Senats-Anhörung in die Zeit nach der Vereidigung Obamas.

VERTEIDIGUNGSMINISTER: Robert Gates (65). Der Amtsinhaber wurde von Präsident George W. Bush 2006 ernannt. Der Republikaner gilt als gemäßigtes Mitglied im jetzigen Kabinett und soll in Kriegszeiten Kontinuität bringen.

GESUNDHEITSMINISTER: Tom Daschle (61). Ehemaliger Mehrheitsführer der Demokraten im Senat. Die Ernennung des politischen Schwergewichts wird als Zeichen gewertet, wie ernst es Obama mit dem Umbau des Gesundheitswesens ist.

ENERGIEMINISTER: Steven Chu (60). Physik-Nobelpreisträger. Seine Benennung weist darauf hin, wie dringend Obama die Nutzung alternativer Energien voranbringen will. Damit soll die Abhängigkeit von Ölimporten sinken und der Klimaschutz vorangebracht werden.

HEIMATSCHUTZMINISTERIN: Janet Napolitano (51), Gouverneurin und ehemalige Justizministerin von Arizona. Als Regierungschefin eines an Mexiko angrenzenden Bundesstaates hat sie Erfahrung mit dem Problem der illegalen Einwanderung.

HANDELSMINISTER: Ernennung steht aus. Der bisherige Kandidat, der Gouverneur Bill Richardson aus New Mexico, zog seine Kandidatur wegen eines Korruptionsverdachts zurück.

LEITER DES NATIONALEN WIRTSCHAFTSRATES: Lawrence Summers (54). Ehemaliger Finanzminister unter Bill Clinton, in den vergangenen Monaten enger Berater von Obama.

NATIONALER SICHERHEITSBERATER: James Jones (65). Ehemaliger General der Marineinfanterie und hochrangiger Nato-Kommandeur. Kritisierte die Kriegsführung von Bush. Genießt hohes Ansehen auch bei den Republikanern.

UNO-BOTSCHAFTERIN: Susan Rice (44). Gehörte bereits zum Stab von Präsident Bill Clinton. In seiner zweiten Amtsperiode beriet sie in Afrika-Fragen. Nach Madeleine Albright und Jeane Kirkpatrick wird sie die dritte Frau auf dem Posten der Uno-Botschafterin.

MINISTER FÜR KRIEGSVETERANEN: Eric Shinseki (66). War General der US-Army. Aus dem Vietnam-Krieg kam er mit einem verkrüppelten Fuß zurück.

CIA-CHEF: Leon Panetta (70). Kritisch! Der Anwalt verfügt über keine Erfahrungen in Sachen Nachrichtendiensten.

JUSTIZMINISTER: Eric Holder (57). Der Richter ist durch seine Beteiligung an der Begnadigung von Steuerflüchtling Marc Rich in die Kritik geraten.

STABSCHEF IM WEISSEN HAUS: Rahm Emanuel (49). Bereitet die wichtigsten Entscheidungen Barack Obamas vor. Von 1993 bis 1999 war er Rechtsberater von Bill Clinton, anschließend arbeitete er als Investmentbanker. Bis zu seinem 18. Lebensjahr hatte Rahm Emanuel nicht nur die amerikanische, sondern auch die israelische Staatsbürgerschaft.


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