Posts mit dem Label Obama werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Obama werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. November 2009

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama auf Tour

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama im ungewohnten Dress mit Führern der Asiatisch-Pazifischen

US-Präsident Barack Obama auf großer Asientour. Gefeiert, verehrt, geliebt wie ein Popstar. Wie überall auf der Welt.

Doch heute ist Schluss mit Show. Dann trifft Obama auf Hu Jintao, seinen chinesischen Amtskollegen. Die beiden laut Forbes-Liste zurzeit mächtigsten Männer der Welt, die Spitzen der wohl wichtigsten Volkswirtschaften der Erde beim Dinner in Peking.


Mit seinem Staatsbesuch macht Obama offiziell, was sich schon bei den letzten G-20-Gipfeln anbahnte: Die USA und China nehmen das Schicksal der Erde allein in die Hand, treffen Vorentscheidungen für die großen Themen gemeinsam: Klima, Sicherheit, Ressourcen, Finanzen. Asienspezialist Professor David Shambaugh vor Journalisten in Peking: „Amerika und China sind zwar nicht die G-2. Sie wollen es auch nicht sein. Aber beide streben eine globale Partnerschaft an.“

USA und China in einem Boot – übernimmt jetzt „Chi-merika“ die Weltmacht?

Obama, kurz nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr: „Die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten werden das 21. Jahrhundert prägen, sie sind so wichtig wie keine zweite bilaterale Beziehung.“

BILD erklärt, warum sich China und die USA gegenseitig brauchen und wie die Welt von „Chimerika“ abhängt:

• Rund zwei Drittel der chinesischen Währungsreserven (mehr als zwei Billionen!) sind in Dollar angelegt, davon allein 800 Milliarden in Staatsanleihen. Gleichzeitig hält Peking den Wechselkurs der eigenen Währung Yuan durch die Anbindung an den Dollar künstlich niedrig. Heißt: China ist als größter Gläubiger der USA abhängig von der amerikanischen Konjunktur, hat die US-Wirtschaft aber gleichzeitig in der Hand und setzt sie durch Subventionen des eigenen Exports mächtig unter Druck. Ein deutscher Finanzexperte in Peking zu BILD: „Beide sind voneinander abhängig wie siamesische Zwillinge.“

• China bleibt Motor der Weltwirtschaft. Trotz Krise schreibt das Reich der Mitte aufgrund eines riesigen Konjunkturprogramms (460 Mrd Euro) Wachstumszahlen fast wie zuvor (2009 voraussichtlich plus 8,7 Prozent).

• Ohne China und Amerika ist die Erderwärmung kaum zu stoppen. Die USA und die Volksrepublik pusten zusammen 40 Prozent der weltweiten Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft. Heißt: Wenn die USA und China sich nicht einigen, scheitert der Klimagipfel von Kopenhagen.

• 1,3 Milliarden Chinesen bleiben für die schwächelnde US-Wirtschaft ein wichtiger Absatzmarkt. Schafft es China, den privaten Konsum im Inland anzukurbeln (macht momentan nur 35 Prozent des chinesischen BIP aus), profitiert die US-Industrie genauso wie die Weltwirtschaft.

• China droht Amerikas militärische Vormacht in Asien zu verdrängen. Jedes Jahr steigt der Militäretat von Peking um 15 Prozent. Die amerikanische Armee ist zwar die kostenintensivste der Welt, aber der chinesischen rein zahlenmäßig unterlegen.

So viele Superlative. Da wird Europa ganz klein. Müssen wir Angst haben, auf dem Rücksitz der Weltpolitik zu versauern? NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), ab Montag zeitgleich mit Obama auf Delegationsreise in Peking, zu BILD: „Nein. Präsident Obama will mit seinem Besuch in Peking die amerikanisch-chinesischen Beziehungen verbessern, das richtet sich aber nicht gegen Europa. Die neue Weltordnung wird viele Pole haben. Europa gehört dazu. Eine Teilung der Welt in China und USA auf der einen und den Rest der Welt auf der anderen Seite wird es nicht geben.“

Übrigens: Obama hat auch ganz persönlich Gründe, die Bande nach Asien und besonders nach China enger zu knüpfen. Der US-Präsident kennt die Region, verbrachte einen Teil seiner Kindheit im indonesischen Jakarta, ein Teil seiner Familie ist dort geboren. Und: Sein Halbbruder Mark Okoth Obama Ndesandjo lebt seit Jahren in der chinesischen Boomstadt Shenzhen.

source : bild

Montag, 2. November 2009

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

Nach mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Ausländer mit dem HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. Das seit 1987 geltende Einreiseverbot für HIV-Infizierte wird zum Jahreswechsel aufgehoben, kündigte US-Präsident Barack Obama an. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte diese Entscheidung und forderte andere Länder auf, es den USA schnell gleich zu tun.

Bislang war die USA einer von rund einem Dutzend Staaten, die Menschen mit HIV die Einreise verwehrten. Die Aufhebung des Einreiseverbots sei ein Beitrag, um das mit der Immunschwächekrankheit verbundene Stigma zu überwinden, so Obama.

Die Einreisebeschränkung war formell schon 2008 mit der Unterzeichnung eines Gesetzes durch George W. Bush aufgehoben worden. Bis fehlte jedoch die Veröffentlichung einer abschließenden Regelung. Obama kündigte an, der notwendige Erlass werde am Montag veröffentlicht.

Länder wie Südkorea, China und die Ukraine lassen auch weiterhin HIV-Infizierte nicht einreisen.

Sonntag, 23. August 2009

Obama: Ihren Sommerurlaub wird die „First Family“ auf der noblen Insel „Martha’s Vineyard“



Urlaubsmisere

Hurrikan "Bill" nimmt Kurs auf Ferienhaus der Obamas

Doppeltes Pech für den US-Präsidenten: Eine Woche lang wollte sich Barack Obama auf der Promi-Insel Martha's Vineyard von den Strapazen des Regierens erholen. Doch schon hagelt es Kritik. Familie Obama gönne sich zur Unzeit eine Auszeit, hieß es. Und jetzt ist auch noch Hurrikan "Bill" im Anmarsch.

Washington - Hurrikan "Bill" wirbelt über den Westatlantik und hat den Bermudas hohe Wellen, heftige Regenfälle und Überschwemmungen beschert. Für Massachusetts, dem der Hurrikan am nächsten kommen dürfte, wurde am Samstag eine Tropensturmwarnung ausgegeben.

Eben hier liegt die Prominenten-Ferieninsel Martha's Vineyard, wo US-Präsident Barack Obama ab Sonntag mit seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Malia und Sasha eine Woche entspannen will - first class, versteht sich. Satte 35.000 Dollar lassen sich die Obamas eine Woche auf dem elf Hektar großen Anwesen kosten - bezahlt wird der Urlaub aus der Familienkasse.

Für die Unterbringung von Obamas Mitarbeitern, die Sicherheit und die Personenschützer des Secret Service muss allerdings der Steuerzahler aufkommen. Auch über die Nutzung seines Dienstwagens muss sich Obama - im Gegensatz zu manch deutscher Ministerin - keine Gedanken machen. Die Präsidentenmaschine Air Force One wird die First Family sicher in den Urlaub bringen.

Mit dem heraufziehenden Hurrikan haben die Bootsbesitzer in Martha's Vineyard bereits ihre Yachten gesichert. Ein Hafenmeister erklärte, die Telefone liefen wegen drängender Fragen zum Hurrikan heiß. Auf dem Ozean seien die Wellen bereits rund viereinhalb Meer hoch. Vor der kanadischen Ostküste brachte der Ölkonzern Exxon Mobil 200 Arbeiter einer Bohrinsel in Sicherheit.

"Herr Präsident, warum besuchen Sie nicht Amerikas Herzland?"

"Ich glaube, er wird einen guten Teil seiner Zeit damit verbringen, einfach mit seiner Familie auszuspannen", sagte Obamas Sprecher Robert Gibbs. "Es gibt keine offiziellen Termine in der kommenden Woche. Ich gehe davon aus, dass er einige Male Golf spielen wird."

Angesichts der stockenden Gesundheitsreform, Wirtschaftskrise und eskalierender Gewalt im Irak und Afghanistan ist dies keine gute Zeit für Freizeitsport, meinen die Kritiker des Präsidenten. Der Direktor des Instituts für politische und ausländische Beziehungen der Johns Hopkins Universität, Robert Guttman, fragte öffentlich, warum Obama nicht in einer von der Wirtschaftskrise gebeutelten Region Urlaub mache. "Herr Präsident, warum besuchen Sie nicht Amerikas Herzland?", schrieb Guttman im liberalen Internet-Dienst "Huffington Post".

Auch sonst gab es in US-Medien reichlich Mutmaßungen rund um Obamas Urlaub: Wird er den schwer kranken Senator Edward Kennedy aus Massachusetts besuchen? Wird Michelle Obama Amerika wieder mit dem Tragen kurzer Hosen begeistern?

Obama bittet bei aller Aufregung lediglich darum, seine und vor allem die Privatsphäre seiner Töchter zu respektieren. "Wenn die Mädchen draußen sind und auf Martha's Vineyard ohne ihre Eltern unterwegs sind, dann ist es unser starker Wunsch, dass ihnen ihr Raum und ihre Privatsphäre gegeben werden", sagte sei Sprecher Gibbs. Die Medien sollten nicht über "zwei kleine Mädchen im Urlaub berichten", forderte Gibbs. Sie seien keine Personen des öffentlichen Lebens.

Obama-Hype auf der Insel

Auf der Insel allerdings freut man sich schon längst auf die Mädchen - wenn sie auch nicht öffentlich sind, so sind sie doch sehr beliebt. Schon sind die ersten T-Shirts mit Fotos der First Family im Angebot, selbst Familienhund "Bo" wird vermarktet. Auf der rund 37 Kilometer langen Insel, auf der nur 15.000 Menschen ganzjährig leben, gibt es jetzt nach den Obamas benannte Kuchen und Obama-Eis.

Doch die Einheimischen müssten sich eigentlich längst an die Gäste aus dem Weißen Haus gewöhnt haben: Sechs Präsidenten haben sich laut dem Fremdenverkehrsbüro schon auf der Insel erholt. Der frühere Präsident Bill Clinton kam besonders gern auf das Eiland vor der Südküste von Cape Cod.

In der vergangenen Woche machte der Ex-Präsident mit Außenministerin Hillary Clinton Urlaub auf den Bermudas. Laut Medienberichten ergriff das Paar dann aber am Donnerstag die Flucht, bevor der Hauptflughafen der Inseln am Freitag vorsichtshalber geschlossen wurde.

"Bill" ist der erste Hurrikan dieses Jahres im Atlantik. Im vergangenen Jahr hatten mehrere Wirbelstürme in der Karibik vor allem schwere Schäden in Haiti und Kuba verursacht. Beide Länder leiden bis heute unter den Verwüstungen.


more:


Auch die Weltpolitik macht im Sommer mal Siesta. Dann posiert US-Präsident Barack Obama (48) im lässigen Freizeitlook für die Fotografen.


Ihren Sommerurlaub wird die „First Family“ auf der noblen Insel „Martha’s Vineyard“ vor der amerikanischen Ostküste verbringen – wie früher die Kennedys und die Clintons.

Die 230 Quadratkilometer große Insel ist seit Ende des 19. Jahrhunderts unter Wohlhabenden als gut abgeschottetes Sommerziel bekannt. Romantische Küstenstädtchen wie Menemsha oder Oak Bluffs erinnern an die Zeit, als man auf „Vineyard“ noch vom Walfang und der Fischerei lebte.

Die Abgeschiedenheit hat ihren Preis: Schon die 45-minütige Überfahrt mit der Fähre ab Woods Hole kostet ab 135 Dollar pro Auto und eine Übernachtung in einer „einfachen Pension“ mindestens 100 Dollar.

Hotel-Tipp: Das „Crocker House Inn“ in Vineyard Haven gehört noch zu den günstigen Optionen, DZ ab ca. 130 Euro, (www.crockerhouseinn.com)


Marthas Vineyard

sourxe: spiegel


Samstag, 25. Juli 2009

Martha's Vineyard: Hier urlauben die Obamas - 50 000 Dollar pro Woche


50 000 Dollar pro Woche Martha's Vineyard: Hier urlauben die Obamas

Barack und Michelle Obama mit ihren Töchtern Malia und Sasha
Martha's Vineyard: Hier urlauben die Obamas
Ab in die Ferien: Barack und Michelle Obama wollen mit ihren Töchtern Malia und Sasha in diesem Jahr auf Martha's Vineyard urlauben
Foto: dpa
1 von 5
Barack und Michelle Obama mit ihren Töchtern Malia und Sasha
Martha's Vineyard: Hier urlauben die Obamas
Ab in die Ferien: Barack und Michelle Obama wollen mit ihren Töchtern Malia und Sasha in diesem Jahr auf Martha's Vineyard urlauben
Foto: dpa
1 von 5
25.07.2009 - 14:53 UHR

Mal ausspannen, den Job hinter sich lassen: Ein Wunsch, den sich auch US-Präsident Barack Obama jetzt erfüllen möchte. Urlaubsziel der Präsidentenfamilie: Martha's Vineyard. Exklusiv – und teuer!

Die verträumte Ferieninsel vor der US-Ostküste gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen reicher Amerikaner. Die Kennedys genießen hier die milden Sommer in ihrem eigenen Feriendomizil und auch Bill Clinton samt Familie urlaubt hier.

Die amerikanischen Steuerzahler allerdings zeigen sich wenig begeistert von den Plänen der Präsidenten-Familie. Der Grund: Das Ferienhaus der Obamas, die „Blue Heron Farm“, soll 50 000 Dollar kosten, pro Woche. Das berichtet die US-Tageszeitung „New York Post“.

Der Komfort: Ein eigner Strand, Swimmingpool und ein herrlicher Blick.

Im Hinblick auf die stetig steigenden Arbeitslosenzahlen und der horrenden Staatsverschuldung seien die Urlaubs-Ausgaben nicht gerade angemessen, so die Zeitung.

Allerdings scheint ein kleineres Ferienanwesen für die First-Family auch gar nicht infrage zu kommen. Schließlich reist die Familie nicht allein. Sowohl die Leute des Secret Service, als auch die engsten Mitarbeiter des Präsidenten müssen im Urlaubsdomizil Platz finden.


source: bild


Donnerstag, 23. Juli 2009

Deutsche sind wieder Amerika-Fans

Deutsche sind wieder Amerika-Fans

Die Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten hat das transatlantische Verhältnis schlagartig verbessert. Einer neuen Studie zufolge sind die Deutschen besonders euphorisch - obgleich sie den Afghanistan-Kurs kritisch bewerten. In der islamischen Welt hat die Amerika-Skepsis dagegen kaum abgenommen.

Washington - Die Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten hat das Ansehen Amerikas in Europa schlagartig verbessert. Dies geht aus einer Umfrage des Pew Research Center in Washington hervor, für die zwischen Mai und Juni dieses Jahres rund 26.000 Menschen in 24 Ländern befragt wurden.

Sympathieträger Obama: Zwei Drittel der Deutschen haben eine positive Einstellung zu Amerika
AP

Sympathieträger Obama: Zwei Drittel der Deutschen haben eine positive Einstellung zu Amerika

Besonders dramatisch ist die Trendwende in Deutschland, wo knapp ein halbes Jahr nach Obamas Amtsantritt 64 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu den Vereinigten Staaten haben. Im Vorjahr waren es nur 31 Prozent. Der neue Wert nähert sich damit wieder den Zahlen vor der Amtszeit von George W. Bush an. Vertrauen in Präsident Obama selbst hat gar so gut wie jeder befragte Deutsche (93 Prozent). Beliebter ist der Präsident weltweit nur in Kenia, aus dem sein Vater stammte. Er übertrifft damit auch Kanzlerin Angela Merkel deutlich, der in der Studie 75 Prozent der deutschen Befragten Vertrauenswürdigkeit attestierten.

Ebenfalls 93 Prozent der Deutschen glauben zudem, dass Obama in internationalen Angelegenheiten die "richtigen Entscheidungen" treffen werde - ein Plus von fast 80 Prozentpunkten im Vergleich zu den Bush-Jahren.

"Obamas hohe Beliebtheitswerte spiegeln persönliches Vertrauen in ihn wider sowie das Gefühl, dass er sehr viel anders sein wird als Bush", sagt Andrew Kohut vom Pew Research Center bei der Vorstelllung der Studie in Washington. "Die Befragten glauben, dass er multilateraler agieren wird, internationale Genehmigung vor dem Einsatz von Gewalt einholt, Guantanamo schließt und US-Truppen aus dem Irak abzieht."

Auch andere europäische Staaten wie Frankreich, Großbritannien oder Spanien sind sehr viel Amerika-freundlicher geworden. Beigetragen hat dazu etwa breite europäische Zustimmung zu Obamas Entscheidung, das umstrittene Gefangenenlager Guantananmo zu schließen und die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen. 84 Prozent der Deutschen begrüßen die Schließung Guantanamos.

Möglicher Streitpunkt Afghanistan

Jedoch bedeutet die neue Popularität Amerikas kaum mehr europäische Unterstützung für die Militärmission in Afghanistan, wohin die USA gerade 22.000 weitere Soldaten schickten. Noch immer lehnen 63 Prozent der Deutschen die Entsendung von Truppen nach Afghanistan ab. Dieser Punkt könnte zu Kontroversen im transatlantischen Verhältnis führen, denn spätestens nach der Bundestagswahl dürfte Washington mehr deutsches Engagement dort fordern. Bislang dienen Bundeswehrsoldaten im relativ sicheren Norden des Landes und sind an Kampfeinsätzen im gefährlichen Süden Afghanistans nicht beteiligt.

So groß die Begeisterung für Obama in Europa ist, so geringe Fortschritte macht der neue Präsident in den Ländern, die für die USA die größten außenpolitischen Herausforderungen darstellen. In der muslimischen Welt ist die Popularität der USA seit Obamas Amtsantritt nur geringfügig gestiegen, etwa in Ägypten oder Indonesien, wo der Präsident Kindheitsjahre verbrachte. In der Türkei hingegen oder in Pakistan geben nach wie vor deutlich unter 20 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu Amerika an.

Auch Obamas vielbeachtete Rede an die muslimische Welt im Juni in Kairo hatte laut der PEW-Studie keinen durchgreifenden Erfolg. So stieg die positive Einstellung von Bewohnern der palästinensischen Gebiete zu den USA nach Obamas Ansprache nur um fünf Prozent (von 14 auf 19 Prozent). Eine breite Mehrheit ist nach wie vor davon überzeugt, dass auch der neue Präsident ihre Interessen nicht vertreten wird.

Die Unterstützung für Selbstmordattentate und Osama Bin Laden unter muslimischen Befragten ist seit Obamas Amtsantritt nicht deutlich gefallen. Zudem wird der ökonomische Einfluss der USA in den meisten befragten Ländern nach wie vor negativ gesehen. Es überwiegt ebenfalls weiterhin Skepsis, dass selbst Obamas Regierung nicht wirklich multilateral agieren wird.

Obgleich Bundeskanzlerin Angela Merkel in der PEW-Studie von Obama in den Schatten gestellt wird, bringt die Umfrage für sie ebenfalls positive Nachrichten. Sie wird in den großen europäischen Ländern Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien als deutlich vertrauenswürdiger als der französische Präsident Nicolas Sarkozy eingestuft. Auch unter amerikanischen Befragten erhält sie überwiegend positive Noten. Jedoch genießt auch Merkel wenig Vertrauen im Nahen Osten und in der Türkei - und fast zehn Prozent weniger Russen halten sie für vertrauenswürdig als noch im vorigen Jahr.


source: spiegel


Umfrage: US-Image seit Obama deutlich verbessert

Das Image der USA hat sich in weiten Teilen der Welt deutlich verbessert, seit Präsident Barack Obama im Januar sein Amt angetreten hat. Vor allem die Westeuropäer halten jetzt wieder viel mehr von den USA als Nation und vom amerikanischen Volk, heißt es in einer in Washington veröffentlichten Umfrage des renommierten Pew Research Center. Das gilt demnach insbesondere auch für Deutschland: Dort genießt Obama der Umfrage zufolge größeres Vertrauen bei der Bewältigung von Weltangelegenheiten als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Allerdings ist in vielen problematischen Teilen der Welt wie Pakistan und den Palästinensergebieten der Antiamerikanismus weiterhin verbreitet, und in Israel blieben die Umfragewerte praktisch unverändert.
source: news-ticker

Samstag, 13. Juni 2009

SCHULE GESCHWÄNZT Obama schreibt Entschuldigung für Zehnjährige


SCHULE GESCHWÄNZT

Obama schreibt Entschuldigung für Zehnjährige

Um dieses besondere Autogramm werden ihre Mitschüler sie beneiden: Kennedy Corpus, 10, hat eine von Barack Obama persönlich geschriebene Entschuldigung bekommen. Die Schülerin hatte sich vor dem Unterricht gedrückt, um zu einer Veranstaltung des US-Präsidenten zu gehen.

Green Bay - Das war eine spontane Reaktion - und ein ausgesprochen nettes Angebot des US-Präsidenten. Barack Obama hat einer zehnjährigen US-Schülerin eine Entschuldigung dafür ausgestellt, dass sie zu einem seiner öffentlichen Meetings zur Gesundheitspolitik kam und dafür die Schule schwänzte.

Der Vater der kleinen Kennedy Corpus leitete seine Frage bei dem Treffen in Green Bay im US-Bundesstaat Wisconsin am Donnerstag mit der Bemerkung ein, er sei mit seiner zehnjährigen Tochter gekommen, die deswegen den Schulunterricht verpasse. Er hoffe, dass das Mädchen keinen Ärger bekomme, fügte John Corpus hinzu.

Daraufhin fragte ihn Obama: "Wollen Sie, dass ich eine Entschuldigung schreibe?" Der erstaunte Vater sagte, "da nehme ich Sie beim Wort, Herr Präsident".

Tatsächlich schrieb Obama, selbst zweifacher Vater, eine Entschuldigung für das Mädchen auf ein flugs abgerissenes Stück Papier. Kennedy drängte sich durch die Menge nach vorn und holte sich den Zettel ab. Darauf stand: "An Kennedys Lehrer: Bitte entschuldigen Sie Kennedys Abwesenheit... Sie ist bei mir. Barack Obama."

Die Zehnjährige machte sich keine Sorgen, dass sie nun wegen ihrer Abwesenheit Ärger bekommen könnte. Das Entschuldigungsschreiben von höchster Stelle werde sie einrahmen, sagte Kennedy der Nachrichtenagentur AFP: "Ich war wirklich überrascht."


source: spiegel


Mittwoch, 3. Juni 2009

Obama gibt Susan Boyle zweite Chance


PRÄSIDIALE EINLADUNG
Obama gibt Susan Boyle zweite Chance

Sie ist nur Zweite geworden bei "Britain's Got Talent" - doch für Barack Obama scheint Susan Boyle erste Wahl zu sein: Sie soll für den US-Präsidenten zum Unabhängigkeitstag singen. Doch hat sich der Shootingstar bis dahin von seinem Zusammenbruch erholt?

London - "Susan wurde zu den Feierlichkeiten im Weißen Haus mit dem Präsidenten eingeladen", sagte Boyles Bruder John der schottischen Zeitung "Daily Record". Der Traum seiner Schwester gehe also weiter: "Genau genommen beginnt er gerade erst." Susan freue sich sehr auf den 4. Juli.

Glücklicherweise ist Barack Obama offenbar nicht nachtragend. Bereits im Mai hatte er Boyle schon einmal eingeladen, doch der Shootingstar sagte ab. Weil sie zu beschäftigt war.

Nun könnte es allerdings andere Gründe geben, aus denen Boyle die präsidiale Einladung zum zweiten Mal ausschlagen muss: Nach einem Zusammenbruch am Wochenende wurde sie in eine Klinik gebracht. Ihrem Bruder zufolge soll sie diese Ende der Woche verlassen.

Dies geschehe dann aber auf eigenes Risiko, sagte der medizinische Leiter der Priory-Klinik, in der Boyle behandelt wird, der "Daily Mail" und fügte hinzu: "Ich kann nichts über Susan Boyle sagen, aber jede Einweisung in eine Psychiatrie für einige Tage bringt nach meiner Einschätzung nichts." Dies sei keine Erholungs- oder Wellnesseinrichtung, sondern eine psychiatrische Klinik.

Die anfangs so unscheinbare Boyle hatte mit dem Lied "I Dreamed a Dream" aus dem Musical Les Misérables die Jury von "Britain's Got Talent" und die britische Fernsehnation im Sturm erobert. Ein einziges Video ihres Auftritts wurde beim Internet-Portal YouTube mittlerweile mehr als 64 Millionen Mal angeklickt. Doch der Ruhm setzte sie unter Druck und im Finale am Samstag wurde die als Favoritin gehandelte Boyle nur Zweite.

Nach Aussagen ihrer Familie soll es der 48-Jährigen aber bereits besser gehen. "Am Sonntag war sie sehr erschöpft, aber heute klang sie schon viel besser - etwas glücklicher und wieder mehr wie sie selbst", sagte Susans Bruder Gerry laut "Daily Telegraph". Sie sei einfach müde gewesen, habe Heimweh gehabt und ihre Katze vermisst.

Susan sei sich nun der Tatsache bewusst, dass die Welt sie singen hören wolle und werde hoffentlich bald eine Platte herausbringen. "Aber ihre Gesundheit und ihr Glück gehen vor", sagte der 55-jährige Gerry.

Zunächst war noch unklar, wann Boyle wieder öffentlich auftritt. Eigentlich muss sie laut Vertrag mit "Britain's Got Talent" auf eine Promotiontour durch Großbritannien gehen. Eine Sprecherin der Produzenten sagte jedoch, noch könne man nicht sagen, ob Boyle dabei sein könne.

source: spiegel

Mittwoch, 20. Mai 2009

US-Präsident besucht am 4. Juni Dresden Obama-Besuch kostet 40 Millionen Euro

US-Präsident besucht am 4. Juni Dresden Obama-Besuch kostet 40 Millionen Euro

Sachsens Landeshauptstadt steht Kopf! Am Donnerstag, dem 4. Juni, wird US-Präsident Barack Obama (47) in Dresden erwartet. Barack Obama, seine Frau Michelle (45) und ein Heer von Sicherheitsbeamten.

Der mächtigste Mann der Welt – in Sachsens Landeshauptstadt will er sich auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (54) treffen.

Mit Hochdruck bereitet sich Dresden auf den hohen Staatsgast vor. Aktueller Stand: mindestens 138 Hundertschaften der Polizei sind im Einsatz, darunter auch Polizei-Schüler. Der größte Einsatz, der je in Dresden stattgefunden hat!

Es gilt höchste Sicherheitsstufe! Die Polizeidirektion Dresden hat für ihre Beamten absolute Urlaubssperre erteilt.

Wohnen wird der US-Präsident im edlen Grand Hotel Kempinski Taschenbergpalais, ganz in der Nähe von Frauenkirche und Zwinger. Allein rund um Obamas Hotel sind 800 Personen im Einsatz.

Aus Hubschraubern wurde die Infrastruktur der einst königlichen Residenz als Basis zur Planung der Fahrtstrecken aufgenommen. Mit den Aufnahmen baut der Secret Service die Innenstadt nach, um so das Sicherheitspersonal richtig einzusetzen. Kalkuliert werde sowohl eine Fahrt mit Limousinen als auch ein Transport mit Hubschrauber vom Flughafen, wo die Air Force One landen wird, sagte ein Polizeisprecher: „Wo wird er essen, wo geht er hin – alles ist noch offen. Abgesperrt wird weiträumig, egal, ob er die Frauenkirche und den Zwinger besichtigt.“

In der gesamten Altstadt wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Schon jetzt hat die Stadt eine Internetseite (www.obama.dresden.de) eingerichtet, die über den Besuch informiert.

Das genaue Besuchsprogramm wird vermutlich erst dann bekannt gegeben, wenn der Secret Service in Dresden aufschlägt – etwa zehn Tagen vor dem Besuch.
Dresdens Krankenhäuser bereiten sich vor: Für die Zeit, in der sich Barack Obama in der Stadt befindet, müssen für den Ernstfall in jedem medizinischen Fachbereich ein OP-Saal, ein Krankenzimmer und ein Ärzteteam bereitstehen. Außerdem müssen an allen Plätzen, die das Präsidentenpaar besucht, vier Liter Blut der entsprechenden Blutgruppe bereitgehalten werden.

Wie teuer wird der Obama-Besuch? Nach BILD.de-Informationen soll der gesamte Einsatz ca. 30 Millionen Euro kosten. Insider rechnen sogar mit mehr als 40 Millionen Euro. Bund und Land teilen sich die Kosten. Dresden bezahlt nichts.

Dresden steht Kopf – und das nur für einen Tag! Schon am Freitag, dem 5. Juni wird Barack Obama nach Thüringen weiterreisen. In Buchenwald will er das ehemalige Konzentrationslager besuchen. Sein Onkel Charlie Payne war als US-Soldat einer der Befreier des Lagers.
Am 6. Juni reist der US-Präsident nach Frankreich, wo er am 6. Juni an der Zeremonie zum 65-jährigen Gedenken an den D-Day in der Normandie teilnehmen will.


source: bild


Montag, 11. Mai 2009

Galadinner des Weißen Hauses Obamas witzige Partynacht


Galadinner des Weißen Hauses Obamas witzige Partynacht

Aliia Keys, Demi Moore, Sting, Whoopie Goldberg feiern mit dem US-Präsidenten

Der perfekte Komiker: US-Präsident Barack Obama (47) unterhielt sein Publikum beim traditionellen Galadinner des Pressekorps bestens
Der perfekte Komiker: US-Präsident Barack Obama (47) unterhielt sein Publikum beim traditionellen Galadinner des Pressekorps bestens
Foto: AP
1 von 23

Das Weiße Haus feiert. Samstagabend lud US-Präsident Barack Obama (47) zum traditionellen Galadinner des Pressekorps ins Washington Hilton. Und wer kam? Alle kamen! Schauspielerin Demi Moore (46) und Ehemann Ashton Kutcher (31), Musik-Legende Sting (57), Pop-Diva Alicia Keys (28), Whoopie Goldberg (53). Und, und, und ...

Höhepunkt des Abends: die Comedy-Einlage von Barack Obama. Die Gäste bogen sich vor Lachen. Der Präsident scherzte über seine Abhängigkeit von Telepromptern, die teils unkontrollierten Äußerungen seines Vize Joe Biden (66), den Hang seines Stabschefs Rahm Emanuel (49) zum Fluchen und die Kritik an den durchtrainierten Oberarmen seine Frau Michelle (45).

Gewitzelt wurde auch über den abwesenden Ex-Vizepräsidenten Richard Cheney (68). Er habe nicht kommen können, weil er mit dem Schreiben seiner Memoiren beschäftigt sei. Der Titel, so Obama mit Bezug auf einen früheren Jagdunfall und Cheneys Unterstützung für „harsche“ Methoden bei Vernehmungen von Terrorverdächtigen: „Wie man auf Freunde schießt und Leute verhört“.

Auch sein Verhältnis zur einstigen Vorwahlrivalin und jetzigen Außenministerin Hillary Clinton (61) spießte Obama zur großen Erheiterung des Publikums auf. „Wir könnten uns nicht näher stehen“, sagte der Präsident. Als Clinton aus der Schweinegrippe-Gefahrenzone Mexiko zurückkam, habe sie ihn erst einmal fest umarmt und empfohlen, doch selbst nach Mexiko zu reisen.

Besonders amüsiert reagierten die Zuhörer auf die Vorstellung von Obamas „Programm“ für die nächsten 100 Tage. Dazu gehört nach den Worten des Präsidenten „die ernsthafte Erwägung, mich aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen“ und so erfolgreich zu sein, „dass ich die 100 Tage in 72 Tagen zu Ende bringe“. Am 73. Tag will Obama dann nach eigenen Angaben ruhen.

Und was hat er sich für diese Auszeit vorgenommen? Er wolle seinen Hund Bo stubenrein machen, erklärte Obama. Es fehle gerade noch, dass der sieben Monate alte Wasserhund Finanzminister Timothy Geithner (47) ans Bein pinkle – dieser habe schon wegen seiner Steueraffäre genug abbekommen.

Bei dem Dinner mit 2700 Gästen, die jeweils 200 Dollar für einen guten Zweck spendeten, musste Obama im Anschluss die Seitenhiebe der Komödiantin Wanda Sykes (45, „Das Schwieger-Monster“) über sich ergehen lassen. Diese räumte ein, mächtig stolz auf den ersten schwarzen US-Präsidenten zu sein. „Wenn du allerdings die Sache in den Sand setzt, werden plötzlich alle fragen, was mit dem halb-weißen Typen los ist“, warnte Sykes.


source: bild



Montag, 20. April 2009

Barack Obamas Hund „First Dog“ zieht ins Weiße Haus ein


Barack Obamas Hund „First Dog“ zieht ins Weiße Haus ein

Im Sauseschritt den Hügel rauf – Bo zieht Barack Obama samt Töchtern hinter sich her
Im Sauseschritt den Hügel rauf – Bo zieht Barack Obama samt Töchtern hinter sich her
Foto: Reuters
1 von 9

Wuff! Jetzt haben die Obama-Töchter Malia (10) und Sasha (7) endlich ihren neuen Spielgefährten: Der Portugiesische Wasserhund „Bo“ zog gestern offiziell ins Weiße Haus ein.

Die Obamas stellten den „First Dog“ mit dem schwarz-weißen Kuschelfell vor Dutzenden Kameras im Garten vor.

Papa Obama hatte seinen Töchtern den Hund als Entschädigung für die Strapazen des vergangenen Jahres versprochen.

Der sechs Monate alte „Bo“ ist ein Geschenk von Senator Edward „Ted“ Kennedy.

Video
Bitte aktuelle Flash-Version installieren


source bild

Samstag, 18. April 2009

Obama bietet Kuba Neuanfang ... und reicht Venezuela-Präsident Hugo Chavez die Hand


Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago Obama bietet Kuba Neuanfang

... und reicht Venezuela-Präsident Hugo Chavez die Hand

Was für ein US-Präsident! Er streckt seine Hand Richtung Russland, Richtung Iran und jetzt auch Richtung Kuba aus!

Auf dem Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Trinidad und Tobago versprach Barack Obama (47) den Mitgliedsländern eine „gleichberechtigte Partnerschaft“. Er kündigte einen „Neubeginn“ in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba an.

Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago: Obama bietet Kuba Neuanfang an

Highlight des OAS-Gipfels: ein freundlicher Händedruck zwischen Barack Obama und Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez

Der US-Präsident versprach den Partnerstaaten in der OAS einen neuen Politikstil der USA, geprägt von größerem Pragmatismus und weniger Arroganz. „Wir haben uns manchmal abgekoppelt, und manchmal wollten wir unsere Bedingungen diktieren“, sagte er in seiner Rede. „Aber ich verspreche, dass wir eine gleichberechtigte Partnerschaft erstreben.“ Es werde keinen Seniorpartner und keinen Juniorpartner im Verhältnis der USA zu den anderen OAS-Staaten geben.

Kuba, das 1962 aus der OAS ausgeschlossen wurde, bot Obama einen Neuanfang in den beiderseitigen Beziehungen an. Die US-Regierung sei bereit zu direkten Gesprächen mit der kommunistischen Führung in Havanna. Obama war zuvor bereits auf Kuba zugegangen und hatte die Blockadepolitik gegenüber dem Inselstaat gelockert. Auch der kubanische Staatschef Raul Castro (77) signalisierte die Bereitschaft Havannas zu Gesprächen mit der neuen Regierung in Washington.

Nach der Machtübernahme seines Bruders Fidel 1959 hatten die USA die Beziehungen zu Kuba eingefroren.

Der OAS-Vorsitzende Jose Miguel Insulza (65) forderte zu Beginn des Gipfeltreffens der 34 Staaten in Port-of-Spain die Wiederaufnahme Kubas in die Organisation. Die OAS-Vollversammlung solle schon im Mai darüber befinden.

Obama geht auf Chávez zu

Highlight des OAS-Gipfels: ein freundlicher Händedruck zwischen Barack Obama und Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez (54, Foto oben).

Am Rand des Gipfels kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung zwischen den beiden. Der Händedruck sei von Obama ausgegangen, teilte das venezolanische Präsidialamt mit. Chávez habe dem US-Präsidenten gesagt, dass er auf bessere Beziehungen zwischen den beiden Staaten hoffe. Ein formelles Treffen zwischen Obama und Chávez während des Gipfels ist allerdings nicht geplant, wie das Weiße Haus mitteilte.

In der Amtszeit von Obamas Vorgänger George W. Bush (62) hatten sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern dramatisch verschlechtert. Chávez hatte den US-Botschafter des Landes verwiesen und seinen Botschafter aus Washington abgezogen.

Die Staats- und Regierungschefs der OAS beraten noch bis Sonntag über die Wirtschaftskrise und andere drängende Probleme des Kontinents.


source : bild



Freitag, 10. April 2009

Endlich ein Hund für Familie Obama US-„First Dog“ soll diese Woche kommen

Gerüchte mehren sich: US-„First Dog“ kommt noch diese Woche


Endlich ein Hund für Familie Obama US-„First Dog“ soll diese Woche kommen

Barack Obama (47) und seine Michelle (45) sind wieder in den USA gelandet – und nach dieser einen Woche Weltpolitik kommen jetzt die wirklich wichtigen Fragen, zumindest für die Obama-Töchter Malia (10) und Sasha (8): WANN kommt endlich der First Dog? Versprochen ist schließlich versprochen!

Gerüchte mehren sich: US-„First Dog“ kommt noch diese Woche

Michelles Favorit: Sie möchte einen Portugiesischen Wasserhund

Und die Gerüchte, so Debbye Turner Bell, CBS-Korrespondent im Weißen Haus, mehren sich: Der Hund kommt noch diese Woche!

Zeitlich würde es passen, denn Barack Obama hat im Februar in einem CNN-Interview gesagt, der Hund komme „im Frühling“. Obama: „Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass die Mädchen weniger Lust Lust haben, mit dem Hund spazieren zu gehen, wenn es kalt ist.“ Logisch.

Und seine Frau machte schon Angaben zur Rasse, ergänzte wenige Wochen später, dass sie sich einen Portugiesischen Wasserhund wünsche – und zwar nach ihrem Europatrip! Barack Obama ist gleicher Meinung: „Wenn wir aus Europa wieder da sind, ist der Hund da“, sagte er Mitte März.

Nach Bells Information ist das „Projekt First Dog“ schon weit vorangeschritten. Michelle soll sich durchgesetzt haben: Es wird ein Wasserhund. Ein kleiner männlicher Welpe soll sogar schon ausgesucht worden sein – und die „First Family“ im Weißen Haus einige Sonntage zuvor besucht haben!

Angeblich soll der Welpe ein Geschenk von Senator Ted Kennedy sein. Doch das wurde bislang nicht bestätigt...


source: bild


Donnerstag, 26. März 2009

US-Präsident online Fragestunde bei Barack Obama

Barack Obama beantwortet online Fragen


US-Präsident online Fragestunde bei Barack Obama

Der erste Präsident, der im Internet regiert! Im Weißen Haus beantwortet Barack Obama (47) jetzt live Fragen der Bürger – zu sehen via Video, live online!

Auf seiner Website www. whitehouse.gov nimmt der US-Präsident Stellung zur Finanzkrise, Bildung, zu allem, was die Amerikaner bewegt.

Der Präsident beantwortet sogar Fragen, die Bürger als Video eingeschickt haben. Auge in Auge, Kamera in Kamera, mit dem Bürger. Smart, amüsant, mit einem Mikrophon in der Hand spaziert Obama im Weißen Haus umher, lässt sich die meisten Fragen von seinen Assistenten vorlesen.

Mehr als 100 000 Fragen haben die US-Bürger an ihren Präsidenten geschickt. Online konnten sie für bereits gestellte Fragen abstimmen.

„Was wird unserer Land tun, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen? Warum können wir kein Gesundheitssystem haben, wie die meisten europäischen Länder?“, will Richard aus Kalifornien wissen.

Obama antwortet lang und ausführlich. Ernst und genau. Jobs, Umwelt, Hausbesitzer – der Präsident will keine Antworten schuldig bleiben.


source: bild


Dienstag, 24. März 2009

US-HAUSHALTSPLAN Obama macht Amerikanern Mut

US-HAUSHALTSPLAN

Obama macht Amerikanern Mut

Neue Durchhalteparolen aus dem Weißen Haus: US-Präsident Obama verteidigt seinen umstrittenen Haushaltsplan offensiv. "Wir werden diese Rezession überstehen", verspricht er den Amerikanern - und fordert Geduld und Solidarität ein.

Washington - Geduld, Gemeinsinn, Entschlossenheit: US-Präsident Barack Obama hat seinen gigantischen 3,6 Billionen Dollar umfassenden Haushaltsplan verteidigt und den Amerikanern einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise versprochen.

US-Präsident Obama: "Es braucht Zeit, es braucht Geduld"
AP

US-Präsident Obama: "Es braucht Zeit, es braucht Geduld"

Der Präsident steht wegen des Haushaltsplans bei den Republikanern wie auch bei einzelnen Vertretern seiner demokratischen Partei in der Kritik. Am Montag hatte die Regierung ein Programm im im Umfang bis zu 1 Billion Dollar vorgestellt, mit dem die strauchelnden Banken von faulen Krediten und Wertpapieren entgiftet werden sollen.

"Wir werden uns von dieser Rezession erholen", sagte Obama laut vom Weißen Haus vorab veröffentlichtem Redetext in seiner Pressekonferenz am Dienstagabend Ortszeit. "Aber es braucht Zeit, es braucht Geduld." Es handelt sich um die zweite TV-Pressekonferenz Obamas seit seinem Amtsantritt am 20. Januar.

Entscheidend sei, dass die Amerikaner zusammenstünden und Einzelinteressen überwänden, heißt es in dem Text. "Wir müssen begreifen, dass wir es nur dann schaffen, wenn wir alle gemeinsam mit anpacken", sagte er. Er forderte ein "neues Vertrauen, dass bessere Zeiten kommen werden".

Seine Regierung habe mit einer "umfassenden Strategie" an allen Fronten auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert, sagte Obama den Angaben zufolge weiter. "Und wir fangen derzeit an, Zeichen des Fortschritts zu erkennen." Zur Antwort auf die Krise zähle eben auch der Haushaltsentwurf für das Jahr 2010, sagte Obama.

Ziel sei es, erläuterte Obama nun, durch staatliche Investitionen etwa in grüne Energie Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen. Außerdem würden die USA damit unabhängiger von Ölimporten. Sein Etat biete ein solideres Fundament für die Erholung der Wirtschaft, die sicherstelle, dass den USA in den kommenden 10 oder 20 Jahren keine weitere solche Krise drohe. "Der beste Weg, um das Defizit langfristig zu beseitigen, ist eben nicht ein Budget, das dieselbe Politik weiterführt, die uns schmales Wachstum und massive Schulden beschert hat."

Unverständnis und Ärger hatte es in der amerikanischen Öffentlichkeit zuvor schon um den Umgang mit exzessiven Boni gegeben. Grund genug für Finanzminister Timothy Geithner und Notenbankchef Ben Bernanke, ihre Konzepte vor US-Abgeordneten genauer zu erläutern. Sie fordern weitreichende Kompetenzen, um Banker und Finanzjongleure besser kontrollieren zu können.

Vor dem Bankenausschuss des US-Repräsentantenhauses warben sie für ihr Konzept. Danach soll das Finanzministerium künftig auch Finanzunternehmen übernehmen und abwickeln können, die keine Banken sind. Die Regierung brauche die nötigen Mittel, um so große Unternehmen wie den angeschlagenen Versicherungsriesen AIG abwickeln zu können, sagte Geithner. Die US-Regierung hatte AIG mit Steuergeldern vor der Pleite bewahrt und hält nun 80 Prozent der Unternehmensanteile.

Die Regierung wolle mit dem Kongress ein stärkeres und stabileres System schaffen, hatte Geithner bereits am Vorabend erklärt. Dies sei besonders wichtig, weil die ganze Welt auf die USA blicke, um zu sehen, ob das Land die Fehler korrigieren wolle und könne, die zutage getreten seien. Es sei "schrecklich und tragisch", dass die USA keine besseren Werkzeuge zur Hand gehabt hätten, als die Krise im vergangenen Herbst mit voller Kraft zugeschlagen habe.

Geithner und Bernanke sprachen sich zudem für eine Neuordnung der Finanzmarktregulierung aus. Der US-Kongress müsse gemeinsam mit der Regierung eine umfassende Reform des Regelwerks ausarbeiten und Lücken in der Überwachung schließen, forderte Geithner.

"Alle Institutionen und Märkte, die ein Systemrisiko darstellen könnten, werden einer strengen Überwachung unterliegen, einschließlich einer Begrenzung ihrer Risiken", fügte Geithner hinzu.

Bernanke sagte in der Sitzung, es bestehe ein "dringender Bedarf", neue Verfahrensweisen für die Kontrolle "systemrelevanter, wichtiger Finanzunternehmen" aufzustellen. Der Chef der US-Notenbank Fed nannte die Bonuszahlungen an Manager des angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG "völlig deplaziert".

Die Auszahlung der Managerboni von insgesamt 165 Millionen Dollar hatte in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, weil AIG zuvor mit Steuergeldern in Höhe von etwa 180 Milliarden Dollar vor der Pleite bewahrt worden war. Geithner geriet wegen der Angelegenheit massiv unter Druck. Kritiker halten ihm unter anderem vor, er hätte die Zahlungen verhindern müssen, da der Staat inzwischen 80 Prozent der AIG-Anteile hält.

Nach den heftigen Protesten von Politikern und Bürgern wollen 15 Spitzenmanager des maroden US-Versicherungskonzerns AIG Bonuszahlungen im Gesamtwert von 30 Millionen Dollar zurückgeben. Insgesamt hätten AIG-Angestellte eingewilligt, sogar 50 Millionen Dollar zurückzuzahlen, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo mit.


source: spiegel


Mittwoch, 18. März 2009

G8-Gipfel mitten im Meer auf der MSC Fantasia Auf diesem Kreuzfahrtschiff trifft sich die Politik-Elite


G8-Gipfel mitten im Meer auf der MSC Fantasia Auf diesem Kreuzfahrtschiff trifft sich die Politik-Elite

Der Kreuzfahrtriese MSC Fantasia ist das größte, jemals von einer europäischen Reederei gebaute Schiff
Riesengross und edel eingerichtet
Das ist die MSC Fantasia
Der Kreuzfahrtriese MSC Fantasia ist das größte, jemals von einer europäischen Reederei gebaute Schiff. Es ist 333 Meter lang, 60 Meter hoch und bietet auf 27 000 Quadratmetern öffentlicher Fläche Platz für 4000 Passagiere
Foto: dpa
1 von 22

Der nächste G8-Gipfel wird Wellen schlagen! Dieses Jahr findet das Zusammentreffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen auf dem Kreuzfahrtschiff „MSC Fantasia“ statt. Wir stellen den Mega-Pott vor, auf dem Barack Obama, Angela Merkel & Co. weltpolitische Entscheidungen treffen werden.

Ausrichter des diesjährigen Gipfeltreffens ist Italien. Ursprünglich sollte der G8-Gipfel auf der Insel La Maddalena vor Sardinien stattfinden. Doch schon im Sommer vergangenen Jahres erinnerte sich der italienische Präsident Silvio Berlusconi an seine Leidenschaft für den Urlaub auf hoher See und schlug den neuen Luxusliner MSC Fantasia als Austragungsort vor. Vor wenigen Tagen wurde der Deal jetzt unterzeichnet.

Vorteil des schwimmenden G8-Gipfels: Man kann Demonstranten einfach davonfahren.

Die MSC Fantasia ist das größte je in Europa gebaute Kreuzfahrtschiff. Erst im Dezember wurde sie von Italiens Filmdiva Sophia Loren getauft. An Bord ist Platz für bis zu 4000 Passagiere.

Eigentlich sollte das Schiff in der Woche des G8-Gipfels Urlauber durchs Mittelmeer schippern. Stattdessen wurden die Feriengäste jetzt ausgeladen und auf andere Schiffe umgebucht.

Vom 8. bis 10. Juli tagen die mächtigsten Männer und Frauen der Welt an Bord des Luxus-Kreuzers. Sie werden bei La Maddalena an Bord steigen. Wenn die Politik mal zu langweilig wird, ist für Abwechslung gesorgt: Den Staatsmännern stehen an Bord unter anderem fünf Schwimmbäder, fünf Restaurants und mehrere Formel-1-Simulatoren zur Verfügung.

Edle Suiten, schicke Bars und eine riesige Badelandschaft – in unserer Fotogalerie stellen wir Ihnen den Mega-Pott „MSC Fantasia“ vor.


source: bild


Mittwoch, 11. März 2009

Air Force One Obamas Luftschloss Erster Blick ins Präsidenten-Flugzeug


Air Force One Obamas Luftschloss

Erster Blick ins Präsidenten-Flugzeug

Air Force One
Die „Air Force One“ kann in der Luft betankt werden. Die Spritkosten liegen bei 40 000 Dollar pro Flugstunde.

Barack Obama (47) stützt die Arme auf den massiven Schreibtisch. Seine dunkelblaue Jacke hängt über dem Ledersessel. Dahinter steht eine Schale frisches Obst, vor Obama liegen Akten und sein treuester Begleiter, ein Blackberry.

Wir sehen das fliegende Oval Office, das Chefbüro in der US-Präsidenten-Boeing „Air Force One“. Nur engste Mitarbeiter dürfen in dieses Luftschloss.

370 Quadratmeter Grundfläche misst die weiß-blau lackierte Boeing 747 des mächtigsten Mannes der Welt. Auf drei Ebenen gibt es einen großen Privatraum für den Präsidenten, mehrere Konferenzräume. 80 abhörsichere Telefone gewährleisten den Kontakt zur Außenwelt. Sogar ein OP-Raum ist an Bord.

Im Notfall muss Obama von der Boeing aus das Land regieren.


source: bild


Donnerstag, 26. Februar 2009

Endlich! Der First Dog ist gefunden


Endlich! Der First Dog ist gefunden

Die Obamas und die ganze US-Nation freuen sich auf den Zuwachs. Am ersten April soll der kleine Welpe einziehen. Ärger aber gibt es für Stil-Ikone Michelle. Die USA fragen sich: Zeigt sie zu viel nackte Haut?

Millionen Amerikaner atmen auf. Nicht, weil der Präsident sich in seiner Rede vor dem Kongress trotz schwerer Zeiten optimistisch gab („nach der Krise werden die USA stärker sein als zuvor“). Sondern, weil er die Rassenfrage im Weißen Haus geklärt hat. Ein „Portie“, ein portugiesischer Wasserhund, wird der neue First Dog.

Kaum ein Satz ist in den Medien so oft wiedergegeben worden, wie der, den Barack Obama in seiner Chicagoer Siegesrede an seine Töchter Sasha (7) und Malia (10) richtete: „Ihr habt den Welpen wirklich verdient, der mit uns ins Weiße Haus einziehen wird.“ Nach den amerikanischen Frühlingsferien vom 20. bis 29. März ist’s so weit. „Sasha sagt ,1. April’“, wird Michelle Obama in „People“ zitiert. „Ich sage ,April’. Sie sagt ,1. April’“.

Nur in den Pool darf das neue Familienmitglied nicht

Die Suche nach einem Vierbeiner gestaltete sich als besonders schwer, weil Malia an Allergien leidet. „Ein gutmütiger Portie ist genau der Richtige für sie“, so eine bayerische Züchterin. „Er haart weniger als andere Rassen. Außerdem kann man sein Hinterteil scheren oder ihn lassen wie er ist – ein wuscheliges, familientreues Energiebündel.“ Allerdings, so die Expertin, „sollte er nicht mit in den Pool. Da würde er zwar gern stundenlang herumplantschen, aber Chlor schadet seinem Fell.“

Die wassernärrischen bis zu 25 Kilo schweren Porties – auch Edward Kennedy hat einen – haben eine Art Schwimmhaut zwischen Krallen und Pfoten. Ihre Vorfahren waren angeblich an Bord der spanischen Armada-Flotte.

Michelle und der " unstatthaften Mangel an Reverenz "

Einen Name für den Obama-Dog gibt’s noch nicht. Malia und Sasha hatten Frank und Moose vorgeschlagen – „das waren aber nur so Ideen“, sagt ihre Mutter. Ausgerechnet sie, Amerikas neue vielgefeierte Stil-Ikone, ist nun heftig in die Kritik geraten – und wird für ihre ärmellosen Kleider abgewatscht. Dass sie sich so am Dienstag im Kongress zeigte, empörte laut ABC etliche Anwesende: „Sie waren der Meinung, die First Lady habe einen unstatthaften Mangel an Reverenz gezeigt.“ (Siehe Stil-Kontrolle).

Die First Powerlady ficht das nicht an. Stunden nach dem Kongress-Auftritt präsentierte sie sich im Weißen Haus bei einer Gala für Stevie Wonder in einem eleganten Empirekleid – selbstbewusst und ärmellos.

source: az