Sonntag, 15. November 2009

Erstmals seit 20 Jahren nonstop auf die Bahamas

Erstmals seit 20 Jahren nonstop auf die Bahamas

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Travel-Ticker, Reise, Nachrichten, News © Patrick Prather/Reuters

Freitag, den 13. November 2009

Erstmals seit 20 Jahren nonstop auf die Bahamas - Kelsterbach, Deutschland: Mit Beginn des Winterflugplans startet Condor am 13. November eine wöchentliche Flugverbindung von Deutschland auf die Bahamas. Damit bietet die Fluggesellschaft nach rund 20 Jahren erstmals wieder eine ganzjährige Direktverbindung in das Urlaubsparadies im Atlantik. Die Bahamas sind den deutschen Urlaubern schon lange als Traumziel wohl bekannt. In den letzten Jahren rückte die Inselgruppe südlich von Florida ins Rampenlicht. Dazu beigetragen haben spektakuläre Filme wie "Fluch der Karibik" und "James Bond", aber auch die Wahl zur Miss Universe in diesem Sommer. Condor fliegt ab Frankfurt immer freitags mit einer Boeing 767 mit runderneuerten Kabineninneren sowie der neu eingeführten Premium Economy und der Comfort Class.


source: stern

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama auf Tour

Ganz Asien liebt Obama


US-Präsident Barack Obama im ungewohnten Dress mit Führern der Asiatisch-Pazifischen

US-Präsident Barack Obama auf großer Asientour. Gefeiert, verehrt, geliebt wie ein Popstar. Wie überall auf der Welt.

Doch heute ist Schluss mit Show. Dann trifft Obama auf Hu Jintao, seinen chinesischen Amtskollegen. Die beiden laut Forbes-Liste zurzeit mächtigsten Männer der Welt, die Spitzen der wohl wichtigsten Volkswirtschaften der Erde beim Dinner in Peking.


Mit seinem Staatsbesuch macht Obama offiziell, was sich schon bei den letzten G-20-Gipfeln anbahnte: Die USA und China nehmen das Schicksal der Erde allein in die Hand, treffen Vorentscheidungen für die großen Themen gemeinsam: Klima, Sicherheit, Ressourcen, Finanzen. Asienspezialist Professor David Shambaugh vor Journalisten in Peking: „Amerika und China sind zwar nicht die G-2. Sie wollen es auch nicht sein. Aber beide streben eine globale Partnerschaft an.“

USA und China in einem Boot – übernimmt jetzt „Chi-merika“ die Weltmacht?

Obama, kurz nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr: „Die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten werden das 21. Jahrhundert prägen, sie sind so wichtig wie keine zweite bilaterale Beziehung.“

BILD erklärt, warum sich China und die USA gegenseitig brauchen und wie die Welt von „Chimerika“ abhängt:

• Rund zwei Drittel der chinesischen Währungsreserven (mehr als zwei Billionen!) sind in Dollar angelegt, davon allein 800 Milliarden in Staatsanleihen. Gleichzeitig hält Peking den Wechselkurs der eigenen Währung Yuan durch die Anbindung an den Dollar künstlich niedrig. Heißt: China ist als größter Gläubiger der USA abhängig von der amerikanischen Konjunktur, hat die US-Wirtschaft aber gleichzeitig in der Hand und setzt sie durch Subventionen des eigenen Exports mächtig unter Druck. Ein deutscher Finanzexperte in Peking zu BILD: „Beide sind voneinander abhängig wie siamesische Zwillinge.“

• China bleibt Motor der Weltwirtschaft. Trotz Krise schreibt das Reich der Mitte aufgrund eines riesigen Konjunkturprogramms (460 Mrd Euro) Wachstumszahlen fast wie zuvor (2009 voraussichtlich plus 8,7 Prozent).

• Ohne China und Amerika ist die Erderwärmung kaum zu stoppen. Die USA und die Volksrepublik pusten zusammen 40 Prozent der weltweiten Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft. Heißt: Wenn die USA und China sich nicht einigen, scheitert der Klimagipfel von Kopenhagen.

• 1,3 Milliarden Chinesen bleiben für die schwächelnde US-Wirtschaft ein wichtiger Absatzmarkt. Schafft es China, den privaten Konsum im Inland anzukurbeln (macht momentan nur 35 Prozent des chinesischen BIP aus), profitiert die US-Industrie genauso wie die Weltwirtschaft.

• China droht Amerikas militärische Vormacht in Asien zu verdrängen. Jedes Jahr steigt der Militäretat von Peking um 15 Prozent. Die amerikanische Armee ist zwar die kostenintensivste der Welt, aber der chinesischen rein zahlenmäßig unterlegen.

So viele Superlative. Da wird Europa ganz klein. Müssen wir Angst haben, auf dem Rücksitz der Weltpolitik zu versauern? NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), ab Montag zeitgleich mit Obama auf Delegationsreise in Peking, zu BILD: „Nein. Präsident Obama will mit seinem Besuch in Peking die amerikanisch-chinesischen Beziehungen verbessern, das richtet sich aber nicht gegen Europa. Die neue Weltordnung wird viele Pole haben. Europa gehört dazu. Eine Teilung der Welt in China und USA auf der einen und den Rest der Welt auf der anderen Seite wird es nicht geben.“

Übrigens: Obama hat auch ganz persönlich Gründe, die Bande nach Asien und besonders nach China enger zu knüpfen. Der US-Präsident kennt die Region, verbrachte einen Teil seiner Kindheit im indonesischen Jakarta, ein Teil seiner Familie ist dort geboren. Und: Sein Halbbruder Mark Okoth Obama Ndesandjo lebt seit Jahren in der chinesischen Boomstadt Shenzhen.

source : bild

Freitag, 6. November 2009

Greencard Programm 2009 Einsendeschluss! - Pressemitteilung

Greencard Programm 2009 - Pressemitteilung




















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Kreuzfahrt: Günstiger reisen in "Storno-Kabinen"




Kreuzfahrt: Günstiger reisen in "Storno-Kabinen"

So kommen Kreuzfahrt-Fans billiger aufs Schiff: Wer weiß, wo er suchen muss, der kann bei der Buchung seiner Seereise viel Geld sparen.

München - Mit dem Begriff "Storno-Kabine" bezeichnen Reedereien und Kreuzfahrtveranstalter Kabinen, die von Einzelpersonen oder einzelnen Reiseteilnehmern aus unterschiedlichen Gründen, meist wegen Erkrankung oder Unfall, storniert werden mussten. Auch kommt es vor, dass ganze Gruppen von der geplanten Reise zurücktreten und so Kabinen wieder auf den Markt kommen. "Diese Kabinen werden zu sehr günstigen Konditionen angeboten", heißt es dazu auf der Internetseite www.kreuzfahrten-verzeichnis.de, "weil die Umschreibung auf einen anderen Namen günstiger ist, als die komplette Kabinenrückgabe."

Auf solche Offerten spezialisiert ist die Internetseite www.storno-kabinen.de. "Unsere Seiten werden täglich aktualisiert", erklärt Günter Klose, Geschäftsführer des Reisebüros Atlantis Kreuzfahrten, das die Online-Schnäppchenbörse betreibt. Dort finden sich stornierte Plätze ebenso wie Last-Minute-Touren sowie aus anderen Gründen besonders ermäßigte Kreuzfahrten - denn die Reedereien sprechen offiziell lieber von "Storno-Kabinen" statt von Restplätzen. Schon allein, um die Kundschaft, die zum regulären Preis gebucht hat, nicht zu verärgern.

Südsee-Kreuzfahrt zum halben Preis

Der Gast kann aus den Angeboten nahezu aller namhaften Reedereien wählen. Tatsächlich kann er manches Schnäppchen machen, wenn er zum richtigen Zeitpunkt durchs Angebot surft. Zum Beispiel kostet eine achttägige Kanaren-Kreuzfahrt im Dezember mit der "MSC Fantasia" (Baujahr 2008) von Genua über Barcelona, Gib-raltar, Madeira, Lanzarote, Teneriffa und Malaga in der Innnenkabine nur noch 399 statt ursprünglich 1579 Euro (Stornopool.de). Eine viertägige Schnuppertour mit der Costa Luminosa ist für 519 statt 799 Euro zu haben. Und wer im Februar zu einer 27tägigen Südsee-Kreuzfahrt aufbrechen möchte, kann die im Moment für 6558 Euro buchen – statt 15795 Euro, die die Reise ursprünglich kosten sollte (kreuzfahrten-verzeichnis.de).

Trotz Sonderpreis keine Einschränkungen beim Service

Ersparnisse von 30 bis 50 Prozent gegenüber dem regulären Preis sind bei diesen Offerten keine Seltenheit. "In Einzelfällen sind sogar schon mal 70 Prozent drin", weiß Günter Klose. Solche Ersparnisse gelten jedoch nicht nur bei Buchung von stornierten Kabinen, sondern auch für "normale" Restplätze und Last-Minute-Offerten, wie sie auf zahlreichen Websites angeboten werden – unter anderem auf www.kreuzfahrten-zentrale.de, www.kreuzfahrten-spezialisten.de, www.kreuzfahrten-verzeichnis.de und www.kreuzfahrtenpool.de. Eingeschränkte Leistungen muss übrigens niemand befürchten: Wer seine Kreuzfahrt zum Sonderpreis bucht, der genießt an Bord den gleichen Service, den er mit dem ursprünglichen, regulären Preis bekommen hätte.
source: AZ

Montag, 2. November 2009

San Francisco Seelöwen besetzen Fisherman's Wharf

Derzeit hat San Francisco eine Attraktion der besonderen Art zu bieten: Über 1000 Seelöwen belagern Fisherman´s Wharf und benehmen sich nicht gerade fein.
San Francisco
visitcalifornia.de
Seelöwen waren immer schon eine Attraktion am Pier 39, nur nicht so viele
Das Gebrüll ist schon von Weitem zu hören. Wer dann noch dem Gestank alter Fischreste folgt, stößt schnell auf die riesige Horde von Seelöwen auf den Bootsstegen vor Pier 39, einem beliebten Ausflugsziel in San Franciscos Fisherman´s Wharf.

Eine regelrechte Invasion der Meeressäuger lockt seit wenigen Wochen täglich Tausende Touristen an das Hafenbecken. Statt der gewöhnlich wenigen Hundert Seelöwen, die sich zur Freude der Schaulustigen in der Sonne aalen, sind es jetzt mehr als 1500 Tiere, die sich Flosse an Flosse auf den schwankenden Holzstegen drängen. „Wir haben schnell sechs neue Docks aufgestellt, weil es einfach zu eng wurde“, erzählt Sheila Chandor, langjährige Hafenmanagerin von Pier 39.

Die Geschäftsleute und Betreiber des Ausflugs-Piers freuen sich über die kostenlose Attraktion. Chandor sagt, die lautstarke, gesellige Meute sei eine „Ausnahmeerscheinung“, die sich keiner richtig erklären könne. „Die denken vielleicht auch, dass San Francisco so schön ist“, meint der Bayreuther Bernd Kampede schmunzelnd. Mit Tochter Julia und Hunderten anderen Touristen staunt er über die Show, die sich nur wenige Meter entfernt abspielt. „Ich wusste schon, dass es hier Seelöwen gibt, aber so eine Masse hätte ich nicht erwartet“, meint der 62-Jährige.

Rülpsen, stinken, streiten


Die Invasion der massigen Tiere gibt auch den Meeresbiologen Rätsel auf. „Wir wissen nicht, warum es so viele sind“, gesteht Jim Oswald vom Marine Mammal Center, einer Klinik für Meeressäuger in Sausalito. Vielleicht folgten die hungrigen Tiere einem Fischschwarm, vielleicht sind es Umweltfaktoren, die niemand kennt. Auf alle Fälle ist es bequem. Die schwimmenden Docks sinken und steigen mit Ebbe und Flut, die Sonnenanbeter können sich stundenlang im Trockenen aalen. Das entdeckten die ersten Seelöwen schon vor 20 Jahren, als erst einige Dutzend, dann mehrere Hundert das Ausflugsziel in Beschlag nahmen.
Hollywood könnte es nicht witziger inszenieren. Die bis zu 400 Kilogramm schweren Männchen und ihre schlankeren, aber nicht gerade zartbesaiteten Begleiterinnen ziehen eine wahre Schau ab: Sie rülpsen und übergeben sich, kämpfen brüllend um die besten Plätze, stoßen Artgenossen brutal ins Wasser und wälzen sich übereinander hinweg. „Das habe ich mir heute schon dreimal angeschaut“, sagt die Engländerin Georgina Barry. Dabei rümpft die Urlauberin leicht die Nase. „Die Anwohner tun mir ein bisschen leid, der Gestank ist auf Dauer unerträglich.“

Seelöwen einfach wegspritzen


Die Touristenattraktion ist für andere eine echte Plage. Immer mehr Schwimmer in der Bucht von San Francisco klagen über aggressive Seelöwen, die ihnen nachstellten. Für Fischer sind sie Konkurrenten oder gar Diebe, die Fische aus den Netzen stehlen. Mit ihrem massigen Körper drücken sie Stege ein und rammen Löcher in die Boote. Fischer auf einem Nachbarsteg von Pier 39 versuchen die aufdringlichen Besucher mit Netzen abzuhalten. Doch härteres Durchgreifen ist nicht erlaubt. Kalifornische Seelöwen genießen Artenschutz und dürfen laut Gesetz nicht gewaltsam vertrieben werden.

Die Betreiber von Pier 39 haben eigens einen Wachmann angeheuert, der die Seelöwen in Schach halten soll. Er patrouilliert auf den verbliebenen Bootsstegen, die die Meeressäuger als ganze Horde noch nicht gekapert haben. Mit einem Wasserschlauch lassen sich einzelne „Stegbesetzer“ schnell vertreiben. „Kaum zu glauben, aber sie mögen wirklich kein Wasser, das aus einem Schlauch kommt“, erklärt Hafenmeisterin Sheila Chandor. „Ohne dass man sie sehr belästigen muss, rollen sie einfach vom Steg.“

source: focus

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

Nach mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Ausländer mit dem HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. Das seit 1987 geltende Einreiseverbot für HIV-Infizierte wird zum Jahreswechsel aufgehoben, kündigte US-Präsident Barack Obama an. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte diese Entscheidung und forderte andere Länder auf, es den USA schnell gleich zu tun.

Bislang war die USA einer von rund einem Dutzend Staaten, die Menschen mit HIV die Einreise verwehrten. Die Aufhebung des Einreiseverbots sei ein Beitrag, um das mit der Immunschwächekrankheit verbundene Stigma zu überwinden, so Obama.

Die Einreisebeschränkung war formell schon 2008 mit der Unterzeichnung eines Gesetzes durch George W. Bush aufgehoben worden. Bis fehlte jedoch die Veröffentlichung einer abschließenden Regelung. Obama kündigte an, der notwendige Erlass werde am Montag veröffentlicht.

Länder wie Südkorea, China und die Ukraine lassen auch weiterhin HIV-Infizierte nicht einreisen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Amerikas Wirtschaft brummt wieder!


Wirtschaftswachstum

Die USA melden sich zurück

Nach vier Quartalen mit sinkendem Bruttoinlandsprodukt in Folge legt die US-Wirtschaft wieder zu. Selbst die Experten sind von der Höhe des Wachstums überrascht.
Stimmungsaufhellung in deutscher Wirtschaft setzt sich fort
ddp
Die Wirtschaft in den USA ist im dritten Quartal wieder gewachsen
Die US-Wirtschaft wächst nach einjähriger Unterbrechung wieder. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag nach ersten Berechnungen mitteilte. Das ist das erste Wachstum nach vier Minus-Quartalen in Folge. Noch im zweiten Vierteljahr hatte es einen Rückgang um 0,7 Prozent gegeben. Die Experten hatten im Schnitt ein Wachstum von 3,3 Prozent vorhergesagt. Es war das größte Wachstum in einem Dreimonatszeitraum seit dem dritten Quartal 2007. Damals hatte mit dem Absturz der US-Immobilienpreise die Finanzkrise begonnen, die sich in der Folge zur größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg auswuchs.

Die USA befinden sich seit Dezember 2007 offiziell in der Rezession. Die Rückkehr zum Wachstum bedeutet aber noch nicht automatisch deren Ende: In den Vereinigten Staaten entscheidet das Nationale Wirtschaftsforschungsinstitut NBER darüber, wann eine Rezession vorüber ist.

Der Aufschwung wird vor allem den gigantischen Anti-Krisen-Programmen von US-Regierung und Notenbank zugeschrieben. Besonders der Erfolg der US-Abwrackprämie nach deutschem Vorbild trug Fachleuten zufolge deutlich zum Plus bei. Trotz des neuen Aufwärtstrends bei Wachstum verharrt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau. Im September betrug die Quote 9,8 Prozent. Ökonomen rechnen damit, dass sie bis ins nächste Jahr hinein weiter steigt und danach nur allmählich abnimmt.

source: focus


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Plus 3,5 Prozent Amerikas Wirtschaft brummt wieder!

29.10.2009 - 15:22 UHR
Von Paul C. Martin

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal aufs Jahr gerechnet um saftige 3,5 Prozent gewachsen. Ein gutes Ergebnis, nach vier negativen Quartalen in Folge. Ist das das Ende der Rezession? Welche Gefahren lauern noch? BILD.de klärt auf.

Fest steht: Jubelschreie sind noch nicht angebracht. DENN: Ob die Rezession überstanden ist, entscheidet ein unabhängiges Institut (NBER: Nationales Büro für wirtschaftliche Recherchen). Bislang gibt es von dieser Seite keine Prognose. Außerdem sind mindestens zwei Quartale mit positiven Zahlen erforderlich, um das Krisen-Ende auszurufen.

Weitere Problembereiche:

• Die Hausbauten hatten sich gerade erst von ihrem mehrmonatigen Aufwärtstrend verabschiedet. Vor allem neue Eigenheime waren stark im Minus (Abschwung um fast drei Prozent).

• Das Verbrauchervertrauen hat sich nach einem positiven Trend seit Mai wieder verschlechtert (knapp minus 4 Prozent).

• Die Finanzlage der USA ist nach wie vor schlecht. Die US-Schulden liegen – gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – fast dreimal so hoch wie der EU-Durchschnitt, wo bekanntlich höchstens 3 Prozent neue Schulden gemacht werden dürfen („Stabilitätspakt“). Sonst steigt den „Defizitsündern“ die Brüsseler EU-Kommission aufs Dach und verschickt „blaue Briefe“. So einen hat Deutschland gerade erst bekommen.

Die USA kümmern aber ausländische Defizit-Finessen wenig.

Sie wollen wieder zum „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ werden – auch wenn es Billionen Dollar kosten sollte. Was Defizitländer wie vor allem Japan (Defizit inzwischen fast schon dreimal so hoch wie die Wirtschaftsleistung) und einige EU-Länder (etwa Irland, Griechenland, Spanien) da anstellen, interessiert in Washington nicht.

Die neuen US-Superzahlen haben schon seit ein paar Tagen den Dollarkurs gegen Euro und Yen wieder loderlicht flackern lassen. Die lang erwartete Dollar-„Korrektur“ ist ganz klar unterwegs – mit Dollarkursen auf dem Tief vom Pleitejahr 2008 bei unter 0,70 (Indexstand) scheint es vorbei zu sein.

Auch die US-Börsen, vorweg der berühmte „Dow-Jones-Index“ (30 wichtigste Unternehmen vom Aluminium- bis zum Burger-Produzenten) als Schrittmacher, sind in bester Laune. Der Dow-Indexstand von 10 000 wird wohl alsbald nach oben durchbrochen. Bisher zwar immer wieder versucht, aber mit Rückfallen von 10 100 bis 9800.

Gerade in Krisenzeiten ist die Stimmung alles. Und nach dem Überraschungs-Coup der Amerikaner könnte sich die Stimmung weiter verbessern und auch länger positiv halten. Der Beweis, das Präsident Obama nicht nur smarte Worte, sondern auch positive Tatsachen geschaffen hat.


source: bild