Posts mit dem Label Internet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Internet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 4. September 2009

Vista-Nachfolger Finales Windows 7 ab sofort als Download verfügbar!


Vista-Nachfolger Finales Windows 7 ab sofort als Download verfügbar!

Microsoft Windows 7
So sieht das endgültige Windows 7 aus
Finale Version von Windows 7 (Build 7600): Die Optik von Windows 7 orientiert sich am Vorgänger Vista. Beim Start des Betriebssystems fällt die überarbeitete Taskleiste ins Auge. Gestartete Anwendungen werden als Symbole angezeigt
Foto: microsoft

04.09.2009 - 12:17 UHR

Jetzt kann jeder Windows 7 ausprobieren: Microsoft bietet ab sofort eine 90-Tage-Testversion zum kostenlosen Download an. Die fertige Version von Windows 7 erscheint zum Weihnachtsgeschäft, ab dem 22. Oktober 2009 ist der Vista-Nachfolger im Handel erhältlich.


source: computer bild


Mittwoch, 2. September 2009

Work & Travel in Australien Striptease für die Urlaubskasse

Work & Travel in Australien

Striptease für die Urlaubskasse

Allan Ild

Mit einem Arbeitsvisum versuchen immer mehr junge Urlauber, ihre Reise durch Australien als Erntehelfer oder Kellner zu finanzieren. Doch jetzt werden wegen der Wirtschaftskrise die Jobs knapp und einheimische Arbeiter bevorzugt - manchmal bleibt nur eine Tätigkeit im Stripclub.

Ungeschminkt, in Turnschuhen, Jeans und Kapuzenpullover verlässt Kate um neun Uhr abends ihre Jugendherberge in Sydney und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Eine halbe Stunde später trägt die 19-jährige Abiturientin aus Bremen dunkles Make-up, einen Minirock im Schottenmuster, ein schwarz-rotes Bikinioberteil und Wollstulpen über den schwarzen Lackledersandalen. Auf 15 Zentimeter hohen Absätzen stöckelt die 1,80 Meter große junge Frau über den schwarzgold gemusterten Teppichboden des Nachtclubs "Dreamgirls" in Sydneys Rotlicht- und Partyviertel Kings Cross. Das Licht ist gedämpft, eine Diskokugel dreht sich an der niedrigen Decke, es läuft schnelle Musik.

"Australien war ein Traum von mir", sagt Kate und streicht sich die schwarz gefärbten Haare aus dem Gesicht. Ein paar Minuten später dreht sie sich an der Eisenstange, räkelt sich am Boden der zwölf Quadratmeter große Bühne im "Dreamgirls", kreist mit Hüften und Hintern und zieht sich dann langsam und noch etwas ungeschickt Rock und BH aus. Grölende Studenten in schwarzen Ledersesseln vor der Bühne stecken ihr Dollarnoten in den Slip. In der Hoffnung auf einen weiteren Schein zwinkert Kate dem Mann mittleren Alters mit hochgestelltem Mantelkragen noch ein zweites Mal zu.

Ein festes Gehalt bekommen sie und ihre Kolleginnen in rosa Spitzenunterwäsche und High-Heels hier nicht. Lediglich das Trinkgeld von der Bühne und einen Teil der Einnahmen aus den zehnminütigen Privattänzen in den Separees im hinteren Teil des Clubs dürfen sie behalten.

Kate, die eigentlich anders heißt, arbeitet seit gut einem Monat als Stripteasetänzerin - der einzige Job, den sie bislang in Sydney finden konnte. Anfang Juli kam die junge Deutsche für ein Jahr mit einem "Working Holiday" Visum nach Australien, um die Zeit bis zum angestrebten Medizinstudium "sinnvoll" zu überbrücken. Ihre Familie und Freunde in Deutschland wissen nicht, wie sie hier ihr Geld verdient. "Meine Großeltern würden einen Herzinfarkt bekommen."

Deutlich weniger Jobs für Ausländer

Seit der Einführung des deutsch-australischen Visaabkommens im Jahr 2000 galt das zwölf Monate gültige "Working Holiday" Visum als Garantie für Aushilfsjobs, Reisen und Spaß. Mittlerweile bekommen die jungen Reisenden die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch in Down Under zu spüren. "Dieses Jahr gibt es circa fünf bis zehn Prozent weniger Arbeitsplätze in Australien", sagt Mike Parsons, Geschäftsführer der Arbeitsvermittlungsagentur Work and Travel Company (WTC) in Sydney.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Visaanträge kontinuierlich an. So wurden für das Jahr 2008 rund 180.000 Arbeitsurlaubs-Visa an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt, über 30.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Deutsche bilden hinter Engländern und Koreanern die drittgrößte Gruppe. "Die jungen Leute müssen sich jetzt mehr anstrengen und engagierter suchen als noch vor 12 oder 18 Monaten", sagt Parsons.

Die WTC versorgt die Reisenden mit Angeboten für Aushilfsjobs, vorzugsweise als Erntehelfer, Hilfsarbeiter oder im Gaststättengewerbe. Kate vermittelten sie einen einwöchigen Job in einer Fabrik, Billigware aus China neu verpacken und umetikettieren. Danach blieben die Angebote aus. "Die Agentur hat mir nichts gebracht. Da muss man dann eben erwachsen sein und selber gucken", sagt die 19-Jährige, die in ihrer Freizeit Kafka und griechische Sagen liest. So klapperte sie sämtliche Bars und Restaurants in Sydney ab - ohne Erfolg. Im "Dreamgirls" wurden auch keine weiteren Kellnerinnen gesucht, doch der Manager musterte sie von oben bis unten und sagte: "Du könntest hier tanzen."

Auch in unbeliebten Städten arbeiten

Es reiche nicht mehr, nur den Lebenslauf bei einer Arbeitsagentur abzugeben, sagt Tanja Kuntz von TravelWorks, einer der größten deutschen Organisationen für Australien-Aufenthalte. "Man muss bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen und nicht nur in den schönen Städten, sondern auch in unattraktiven Orten zu arbeiten."

Damit hatten die 21-jährige Sandy, Bäckereifachverkäuferin aus Sachsen, und ihre drei Freundinnen auch gerechnet. Um dennoch keine bösen Überraschungen zu erleben, zahlten sie im Vorfeld rund 1500 Euro an die Organisation Stepin. Neben Hin- und Rückflug verspricht Stepin dafür unter anderem Hilfe bei der Jobsuche durch ihre Partneragentur, die WTC in Sydney. Im selbst gekauften Auto fuhren die vier Freundinnen umher, die Ostküste hoch, durchs Outback zum Ayers Rock und wieder zurück nach Sydney - auf der Suche nach Abenteuer und Arbeit. "Wir waren bereit, jede Art von Job zu machen", erinnert sich Anna, 20, aus dem Schwarzwald.

Nur fünf Wochen haben die Freundinnen in sechs Monaten gearbeitet, pflückten als Erntehelferinnen eimerweise Weintrauben und Tomaten oder füllten in einer Fabrik Gesichtspuder ab. Die 3000 Euro Startkapital, die jeder, der mit einem Working Holiday einreist, vorweisen muss, haben sie komplett verbraucht. "Wir haben verzweifelt bei der WTC angerufen und als Antwort bekommen, dass wir uns selbst kümmern sollen", sagt Sandy.

"Wir versprechen keine Traumjobs am Strand", betont Marisa de Luca, Pressesprecherin von Stepin. Ob ein Arbeitsverhältnis zustande komme, hänge von den Sprachkenntnissen, den Erfahrungen und der Flexibilität der Bewerber ab. "Das ist wie in Deutschland. Arbeit zu finden ist nirgendwo einfach."

Aus Bundaberg, einer Hochburg für Erntehelfer an der Ostküste, reisten die vier nach einer Woche wieder ab - zu viele andere warteten bereits auf Jobs. "Einige Backpacker sind früher als geplant wieder nach Hause gefahren, weil sie kein Geld mehr hatten", erinnert sich Sandy. Und rund um die Bananenplantagen im Nordosten wurde die Mädelsclique bereits von Schildern mit der Aufschrift "Gebt Backpackern keine Jobs, gebt sie den Australiern" begrüßt. "Einige Stellen werden derzeit lieber an arbeitslose Australier vergeben", bestätigt Parsons.

"Nehmt genug Geld mit!"

Auch Chris aus England hört immer wieder in Bewerbungsgesprächen, dass Arbeitgeber zurzeit lieber Einheimische einstellen. Der EDV-Techniker war bereits im Jahr 2000 für einige Monate in Sydney. "Damals gab es noch vergleichsweise gut bezahlte Jobs wie Sand am Meer", erinnert sich der 32-Jährige.

Nachdem die Softwarefirma, für die er in England arbeitete, den größten Kunden verloren hatte, kündigte er und ging zurück nach Australien. "Ich bin lieber hier arbeitslos als in England." Um Geld zu sparen, nutzt Chris das kostenlose Internet sowie die Tageszeitungen in der öffentlichen Bibliothek und hat aufgehört zu rauchen. "Zur Not würde ich meine Eltern um Geld bitten", sagt er. Aber auf keinen Fall würde er früher zurückfahren. "Ich liebe dieses Land."

Auch Sandy und ihre Freundinnen würden die Reise jederzeit noch mal machen. "Es war 'ne geile Zeit", sind sie sich einig. Ihr Rat an zukünftige Reisende: "Nehmt genug Geld mit und geht in Bezug auf die Arbeitssuche vom Schlimmsten aus."

Ungefähr 110 Euro hat Kate verdient, als sie um fünf Uhr morgens in das Zehn-Bett-Zimmer der Jugendherberge zurückkommt. Eine durchschnittliche Nacht. Wenn es gut läuft, verdient sie um die 150 Euro und mehr. "Irgendwie macht mir der Job auch Spaß", sagt sie. Die 19-Jährige will noch so lange im "Dreamgirls" tanzen, bis sie einen neuen Job findet oder genug Geld gespart hat, um ihr Glück woanders in Australien zu versuchen. Ganz nach dem Motto, das auch auf dem Totenkopfemblem ihres Minirocks steht: "Let's hope for the best."


source: spiegel


Donnerstag, 30. Juli 2009

Steve Jobs geht zu Fuß ins Büro

NETZWELT-TICKER

Steve Jobs geht zu Fuß ins Büro

Monatelang wurde seine Rückkehr angekündigt, jetzt scheint der Beweis per iPhone-Foto erbracht: Steve Jobs geht wieder zur Arbeit. Außerdem im Überblick: US-Bundesstaaten wollen SMS am Steuer verbieten, und McAfee entschuldigt sich für Datenleck.

Millionen Fans haben gezittert, seinen Präsentationen nachgeweint und ihm in den vergangenen Monaten so ziemlich jede Krankheit nachgesagt - doch jetzt ist Steve Jobs offenbar unter die Lebenden zurückgekehrt. Zumindest nährt ein Handy-Foto auf der Klatschseite TMZ.com die Hoffnung, dass der Apple-Chef wieder auf den Beinen ist. Das Foto soll einen deutlich abgemagerten Jobs zeigen, wie er am Mittwoch gegen 15 Uhr Ortszeit das Apple-Hauptquartier in Cupertino (Kalifornien) verlässt.

Screenshot aus "TMZ.com": Schlanker Jobs auf dem Weg nach Hause

Screenshot aus "TMZ.com": Schlanker Jobs auf dem Weg nach Hause

Nach Firmenangaben soll Steve Jobs bereits im Juni auf seinen Chefsessel zurückgekehrt sein. Dies hatte ein Apple-Direktor in Aussicht gestellt, als er im Februar eine Frage zu Jobs' Zukunft während der diesjährigen Aktionärsversammlung beantwortete. Anfang Januar hatte Apple bereits erklärt, dass der Firmenchef nicht etwa wegen einer neuerlichen Krebserkrankung so stark abgemagert sei, sondern aufgrund einer Hormonstörung.

Apple-Chef Jobs erklärte, er müsse sich lediglich einer "relativ einfachen" Behandlung unterziehen. Seine Führungsposition bei Apple werde er behalten. "An diesem Plan hat sich nichts geändert", stellte sein Vorstandskollege auf der Aktionärsversammlung klar. Der Gesundheitszustand des Firmenchefs dürfte für Aktionäre tatsächlich von Relevanz sein: Die Gerüchte um mögliche Krankheiten hatten mehrere Male Apples Börsenkurs deutlich sinken lassen - Jobs gilt als Garant für den Erfolg des Unternehmens.

Und kaum wird der Apple-Guru wieder auf der Straße gesichtet, träumen seine Fans von einer Fortsetzung der guten alten Keynote-Zeit. "Wird der Apple-Chef die CES 2010 eröffnen?", grübelt beispielsweise das "Wall Street Journal". Ob Jobs tatsächlich im nächsten Jahr ans Rednerpult zurückkehrt, ist fraglich - immerhin hatte sich das Unternehmen von den Messen verabschiedet. Mit der Begründung, man habe solche Messeauftritte nicht mehr nötig.

USA: Alle Staaten sollen SMS am Steuer verbieten

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten durften Autofahrer bisher vielerorts zum Mobiltelefon greifen, während sie den Highway entlangheizten. Doch damit soll jetzt Schluss sein - nach einer alarmierenden Studie über die Gefahren des SMS-Schreibens am Steuer wollen mehrere US-Senatoren ein Verbot erlassen. Das Unfallrisiko steigt der Studie zufolge um das bis zu 23-Fache, wenn der Autofahrer ein Handy nutzt. Simsen soll zudem gefährlicher sein als ein einfaches Telefonat - wer eine SMS schreibt, legt beim Autofahren oft mehrere hundert Meter zurück, ohne auch nur einmal auf die Straße zu gucken.

Viele Politiker sind nun alarmiert und möchten ein flächendeckendes Handy-Verbot am Steuer einführen. Der Plan der Handy-Gegner: Alle Staaten, die bei der Gesetztesinitiative nicht mitmachen, sollen geringere Subventionszahlungen für ihren Verkehrshaushalt bekommen.


source: spiegel



Montag, 27. Juli 2009

Baut Apple jetzt das Super-iPhone?

Laut Gerüchten baut Apple ein Riesen-iPhone zum superschnellen Surfen

Hartnäckige Gerüchte Baut Apple jetzt das Super-iPhone?

27.07.2009 - 13:10 UHR

Das Gerücht ist nicht neu, doch es hält sich hartnäckig: Apple baut an einem Tablet-PC zum schnellen, mobilen Surfen. Angeblich will Apple den Riesen-iPod mit Touchscreen schon 2010 auf den Markt bringen. Sogar Gespräche mit Netzbetreibern über superschnelle Internet-Zugänge soll es schon geben.

Aktuell
Steve Jobs kehrt zurück an seinen Arbeitsplatz bei Apple

Konkret gehe es um Gespräche mit einem US-Netzbetreiber, der an der Einrichtung eines Netzes arbeitet, das deutlich schneller arbeitet als UMTS. Apples „Surfbrett“ könnte damit mobil ebenso schnell aufs Netz zugreifen wie ein Rechner, der an einer DSL-Leitung hängt. Zudem würde eine Vereinbarung mit einem Mobilfunk-Anbieter auch subventionierte Geräte ermöglichen – so wie es deutsche Mobilfunkkunden gewohnt sind.

Die jüngsten Gerüchte aus dem Technik-Blog „Apple Insider" sind schon relativ konkret: Das neue Gerät soll einen 10-Zoll-Bildschirm haben. Es soll preislich zwischen einem iPhone (rund 250 Euro) und Apples preiswertestem Macbook-Notebook (rd. 950 Euro) liegen und „zwischen Januar und März" 2010 erscheinen. Als Mobilfunk-Partner in den USA sei Verizon im Gespräch. Verizon arbeite derzeit mit Hochdruck daran, sein LTE-Netz für das erste Quartal 2010 einsatzbereit zu machen. LTE steht für „Long Term Evolution" – eine schnelle Datenfunk-Technik, die UMTS ablösen soll. Auch Vodafone Deutschland hatte in einem Interview im Mai angekündigt, die LTE-Technik „ab 2010" verfügbar machen. T-Mobile will im nächsten Jahr mit LTE starten. LTE soll Datengeschwindigkeiten liefern, die mit herkömmlichen DSL-Verbindungen vergleichbar sind oder sogar schneller sein können.

Auf den möglichen Apple Tablet-PC könnten sich Benutzer unterwegs auch kostenpflichtige Anwendungen herunterladen – wie beim iPhone. Ein Touchscreen-Rechner mit hochwertigem Bildschirm ließe sich sogar als E-Reader einsetzen, um unterwegs elektronische Bücher zu lesen.

Apple ist nicht der erste Hersteller, der sich das Thema Mini-PC mit Touchscreen vornimmt. Doch alle Versuche, solche Geräte einzuführen, sind bislang gescheitert. So auch der letzte Versuch von Microsoft, einen „Ultra Mobile PC" auf den Markt zu bringen.

Apple gab zu den aktuellen Gerüchten, wie immer, keinen Kommentar ab.

source: bild


update: July 27, 2009


APPLE-GERÜCHTE

Surftablett soll ein Plattenspieler werden

Noch mehr Gerüchte über Apple-Pläne: Der "Financial Times" zufolge will der Hardware-Hersteller stärker mit Plattenfirmen kooperieren - um digital auch mehr ganze Alben statt nur einzelner Songs zu verkaufen. Die Vereinbarung steht angeblich im Zusammenhang mit einem neuen Apple-Gerät.

Die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times" ("FT") berichtete am Montag, Apple arbeite mit den vier weltweit größten Plattenfirmen zusammen, um "digitale Verkäufe von Alben zu stimulieren, indem man ein interaktives Booklet" und andere Zusätze mit der eigentlichen Musik zusammen anbietet. Das Projekt läuft dem Bericht zufolge unter dem Codenamen "Cocktail".

Surftablett-Skizze im Blog "AppleInsider": Sieht so Apples nächster Streich aus?

Surftablett-Skizze im Blog "AppleInsider": Sieht so Apples nächster Streich aus?

Im gleichen Artikel bestätigt die Zeitung auch die aktuellen Gerüchte über ein neues Stück Apple-Hardware: Das Ende vergangener Woche in Tech-Blogs in den USA beschriebene Surftablett solle schon "rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft" fertig werden. Den Gerüchten zufolge soll es sich um eine Art überdimensionierten iPod Touch handeln, mit 10 Zoll (25 Zentimeter) Bildschirmdiagonale, einem Touchscreen und einem drahtlosen Internet-Zugang.

Ein nicht namentlich genannter "Manager aus der Unterhaltungsindustrie" wird mit den Worten zitiert, das neue Gerät werde "fabelhaft sein, um sich damit Filme anzusehen". Auch Verleger führten bereits Gespräche mit Apple, weil das neue Gerät sich auch als Alternative zu Amazons Lesegerät Kindle eignen könnte, so die "FT".

Einem weiteren Gerücht zufolge gibt es in den USA Verhandlungen zwischen Apple und dem Telekom-Anbieter Verizon, um schon im kommenden Jahr die vierte Generation für mobilen Datenfunk verfügbar zu machen, die noch schneller sein soll als UMTS. Das Surftablett könnte mit einer sogenannten LTE-Anbindung im mobilen Netz ebenso schnell unterwegs sein wie ein herkömmlicher Computer, der an einer DSL-Leitung hängt.

EMI, Sony Music, Warner Music und die Universal Music Group wollen dem Bericht zufolge Alben in einer neuen Form präsentieren, für die sich das Gerät besonders gut eigne. Die "FT" zitiert einen Manager mit den Worten: "Es geht darum, die Hochzeit des Albums zurückzubringen, als man mit seinen Freunden zusammensaß und sich die Gestaltung des Plattencovers ansah, während man sich die Musik anhörte."

Albenverkäufe sind seit Jahren rückläufig, digital kaufen Kunden eher einzelne Songs als komplette Langspielplatten. Allein im Jahr 2008 sanken die Verkäufe laut Nielsen Soundscan um 14 Prozent.

source: spiegel


Montag, 6. Juli 2009

"FREE" "Wired"-Chef verschenkt sein neues Buch

"FREE"

"Wired"-Chef verschenkt sein neues Buch

Chris Andersons neues Buch "Free" kostet 27 Dollar - wenn man es im Buchladen kauft. Wer sich jedoch die Audiobuch-Version herunterladen möchte, bekommt sie geschenkt, ganz im Sinne des Buchtitels - "Kostenlos: Die Zukunft eines radikalen Preises".

Chris Anderson ist seit Jahren Chefredakteur des Magazins "Wired" und machte 2006 mit seinem Buch " The Long Tail" Furore, in dem er Nischenmärkte als Zukunftsmodell für das Einkaufen im Internet pries.

Buchwerbung: "Wired"-Chef Anderson verkauft die Papier-Version seines neuen Sachtitels "Free"

Buchwerbung: "Wired"-Chef Anderson verkauft die Papier-Version seines neuen Sachtitels "Free"

Sein neues Buch "Free" handelt vom Preisverfall in vielen Märkten - von den rasant fallenden Kosten für Telefonminuten bis hin zu den Preisen für Mikrochips. Und von der Frage, wie künftig mit Produkten dennoch Geld verdient werden kann. Dinge zu verschenken, glaubt Anderson, kann unerwartete, für den Hersteller durchaus erwünschte Folgen haben: "Aus Sicht des Konsumenten gibt es zwischen günstig und kostenlos einen gewaltigen Unterschied", schreibt er. "Wenn man ein Produkt verschenkt, kann es sich viral verbreiten. Wenn man nur einen einzigen Cent dafür nehmen will, landet man in einem völlig anderen Geschäftsbereich." Der Markt für Produkte, die nichts kosteten, sei nicht der gleiche für solche mit einem Preisschild.

Verdienen könnten Unternehmen künftig "um Produkte herum", so wie Google das macht: Für die Nutzung der Suchmaschine zahlt niemand, doch mit der Werbung, die der Konzern einblendet, werden Milliarden umgesetzt.

Konsequenterweise wird auch "Free" verschenkt - als Hörbuch kann man es etwa über die Web-Seite von "Wired" direkt herunterladen. In Großbritannien wird es auch eine gekürzte Druckfassung geben, die ebenfalls verschenkt wird - mit dem Logo eines Sponsors auf dem Cover. Auch die gekürzte Version enthalte aber alle Kapitel, schreibt Anderson in seinem Blog - "bis auf die Anhänge, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht".

cis


source: wired

Montag, 15. Juni 2009

Fernsehen in den USA von Analog- auf Digitaltechnik umgestellt

Das analoge Fernsehen gehört in den USA der Vergangenheit an: Wie die US-Medienaufsicht FCC mitteilte, senden die Fernsehsender des Landes jetzt im Digitalformat.
Die Umstellung war ursprünglich für den 17. Februar geplant gewesen. Sie wurde jedoch auf Betreiben des Kongresses und von Präsident Barack Obama in der letzten Minute verschoben, um die Fernsehzuschauer besser auf den Wechsel vorzubereiten. Das Digitalfernsehen bietet laut FCC eine größere Senderauswahl und höhere Bild- und Tonqualität als das analoge Fernsehen. Außerdem können die freiwerdenden Frequenzen für andere Zwecke genutzt werden.

Sonntag, 31. Mai 2009

USA wappnen sich für Internet-Krieg

USA wappnen sich für Internet-Krieg


Die USA wappnen sich für den Cyberkrieg und wollen sich besser gegen gegen Internet-Spionage schützen. US-Präsident Barack Obama will nach amerikanischen Medienberichten die Einrichtung der Stelle eines Internet-Beauftragen im Weißen Haus bekannt geben. Der künftige „Cyberzar“ solle die Umsetzung der milliardenschweren Pläne beaufsichtigen und koordinieren, mit denen Computer im ganzen Land sicherer vor Hackern gemacht werden sollen.
Gleichzeitig plant das Verteidigungsministerium nach einem Bericht der Zeitung „New York Times“ die Einrichtung eines Militärstabes zur Abwehr von Internetangriffen und zur Vorbereitung eines offensiven Krieges per Internet. Beim „Cyberwar“ versuchen die Angreifer den Gegner kampfunfähig zu machen, indem sie per Internet etwa dessen Energieversorgungs- oder Computernetze lahm legen.

Dienstag, 12. Mai 2009

NAVIGATION US-Behörde fürchtet Ausfall von GPS-Satelliten

NAVIGATION

US-Behörde fürchtet Ausfall von GPS-Satelliten

Weil alte Satelliten nicht wie geplant ersetzt werden, warnt der US-Rechnungshof vor Problemen mit dem Navigationssystem GPS. Ab 2010 könnte das für technikverwöhnte Autofahrer Probleme bei der Ortsbestimmung bedeuteten.

Ohne GPS wagen sich viele Autofahrer heute nicht mehr auf die Straße. Die laufende Positionsbestimmung über Satelliten des Global Positioning Systems (GPS) gehört mittlerweile zum Alltag. Auf zehn bis 15 Meter genau ist die Ortung - kein Wunder, dass inzwischen Millionen GPS-Empfänger weltweit genutzt werden. Den Anfang machten Segler und Yachtbesitzer, mittlerweile werden Empfangsmodule sogar in Digitalkameras und Handys eingebaut.

Doch die Erfolgsbilanz des ursprünglich fürs US-Militär entwickelten Navigationssystems könnte in den kommenden Jahren einige Kratzer abbekommen - zumindest wenn eintritt, was der US-Rechnungshof befürchtet: 2010 bis 2016 drohen seiner Ansicht zufolge problematische Ausfälle von Satelliten. Diese könnten zu einer Unterschreitung der Mindestkonfiguration von 24 aktiven GPS-Orbitern führen, schreibt die Behörde in dem 15-seitigen Bericht "GPS - Significant Challenges in Sustaining and Upgrading Widely Used Capabilities".

Nach Angaben des US Government Accountibility Office ist es "ungewiss, ob die Air Force neue Satelliten erwerben kann, um den derzeitigen GPS-Dienst ohne Unterbrechung aufrechterhalten zu können". Hintergrund sind Verzögerungen und Budgetüberschreitungen bei der Entwicklung von neuen GPS-Satelliten. In den kommenden fünf Jahren sollen immerhin 5,8 Milliarden Dollar US-Steuergelder in GPS investiert werden.

Verfügbarkeit nur noch 80 Prozent?

Bei der Generation GPS IIF lägen die Kosten 870 Millionen Dollar über dem Etat, der Start des ersten Orbiters sei im November 2009 geplant - drei Jahre später als vorgesehen. Bei der Entwicklung der Generation IIIA habe sich die Air Force ambitionierte Ziele gesetzt, damit die Satelliten drei Jahre früher fertig seien als in der Vorläufergeneration. Sollte die Air Force ihren Zeitplan bei den GPS-IIIA-Satelliten nicht schaffen, dann erhöhe sich ab 2010 die Wahrscheinlichkeit, dass das gesamte System nicht mehr die Anforderungen der US-Regierung erfülle, weil ältere GPS-Satelliten ausfallen könnten.

Als Mindestanforderung ist eine Verfügbarkeit von 24 Satelliten definiert. Derzeit kreisen 31 GPS-Satelliten um die Erde, das Verfügbarkeitsziel kann so in den kommenden Monaten mit einer Wahrscheinlichkeit nahe der hundert Prozent eingehalten werden. Ab 2010 könnte der Wert aber auf minimal 80 Prozent sinken, prognostizieren die Rechnungsprüfer.

Wie genau die Position mit einem GPS-Gerät bestimmt werden kann, hängt von der Anzahl der Satelliten ab, deren Signale den Empfänger erreichen. "Sie brauchen generell vier Satelliten", sagt Jens Hammesfahr, Experte für Satellitennavigation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Je mehr Satelliten man hat, umso besser kann man mitteln." Denn die GPS-Signale sind nicht fehlerfrei: Atmosphärische Störungen können eine exakte Positionsbestimmung erschweren, Ausbrüche auf der fernen Sonne sie sogar unmöglich machen.

Hilfe aus Russland möglich

Bei einer Konfiguration von 24 Satelliten sind in fast 40 Prozent aller Fälle acht Satelliten zugleich am Himmel. Fallen zwei der 24 Orbiter plötzlich aus, sinkt die Quote auf unter 30 Prozent. In der Stadt oder im Gebirge, wo Teile des Himmels verdeckt sind, stehen häufig nur noch vier Satelliten zur Verfügung - manchmal auch weniger. Vor allem an solchen Orten könnte der vom Rechnungshof befürchtete Ausfall also zu spüren sein. "Die Folgen hängen auch von den konkreten Bahnen der ausgefallenen Satelliten ab", sagt Hammesfahr im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

Der US-Rechnungshof sieht vor allem aufs Militär Probleme zukommen. Bei ungenauerer Ortung müsste mehr oder schwerere Munition eingesetzt werden, um ein Ziel mit der gleichen Erfolgsquote angreifen zu können. Auch neuartigen Notrufsystemen, bei denen die GPS-Position des Anrufers übermittelt werde, würde es in urbanen Gegenden und im Gebirge an Präzision fehlen.

Sollten tatsächlich GPS-Satelliten ausfallen, könnten Autofahrer und Segler dies unter Umständen kompensieren, indem sie Signale anderer Navigationssysteme mitnutzen. Europas Antwort auf GPS, Galileo, kommt dafür wahrscheinlich zu spät. 2010 werden erst einzelne Satelliten um die Erde kreisen - auf das fertig ausgebaute System müssen Bürger noch Jahre warten. Beim russischen System Glonass ist das vermutlich anders. "Das System ist fast komplett", sagt Hammesfahr. "Wenn man einen Empfänger hat, der beide Systeme empfangen kann, dann kommt man auf deutlich mehr Satelliten." Statt 22 oder 24 könnten Nutzer so Signale von weit über 30 Orbitern nutzen. "Technisch gesehen ist das möglich", meint Hammesfahr. Allerdings sei dafür eine neue Generation von Empfängern nötig.

Der DLR-Forscher glaubt allerdings, dass Autofahrer nach 2010 auch ohne Glonass ihr Ziel finden: "Ich halte es nicht für sehr wahrscheinlich, dass die Zahl der verfügbaren GPS-Satelliten unter 24 sinkt."


source: spiegel


Dienstag, 24. März 2009

spottedbylocals.com - Neues Reise-Netzwerk Spotted by locals Hier verraten Einwohner die besten Adressen


Neues Reise-Netzwerk Spotted by locals Hier verraten Einwohner die besten Adressen

Restaurant Open in Amsterdam
„Echte“ Geheimtipps
Die besten Tipps der Spotted by local-Insider
„Spektakuläre Location, guter Service, leckeres Essen“, schreibt Insider Sophie Reitsma über das Restaurant Open in Amsterdam (Westerdoksplein 20). Der Name ist Programm: Im Sommer werden alle Fenster geöffnet und das Open wird zur Terrasse
Foto: www.SpottedbyLocals.com
1 von 12
Restaurant Open in Amsterdam
„Echte“ Geheimtipps
Die besten Tipps der Spotted by local-Insider
„Spektakuläre Location, guter Service, leckeres Essen“, schreibt Insider Sophie Reitsma über das Restaurant Open in Amsterdam (Westerdoksplein 20). Der Name ist Programm: Im Sommer werden alle Fenster geöffnet und das Open wird zur Terrasse
Foto: www.SpottedbyLocals.com
1 von 12

Wochenendtrip nach Paris – ach wie toll! Der Besuch im Louvre, am Eiffelturm, Triumphbogen und ein Bummel über den Champs Elysee sind dabei Pflicht – so empfiehlt es schließlich der Reiseführer aus dem Buchladen. Allerdings wimmelt es dort auch vor Touristen.

Wo aber findet man die richtig coolen Plätze, die auch Einheimische lieben und die nicht in jedem gängigen Reiseführer stehen? Nicht nur in Paris, sondern auch in London, Berlin und anderen sehenswerten Städten?

Das Online-Netzwerk „Spotted by locals“ kann Ihnen helfen. Dort verraten echte Einwohner der aufregendsten Metropolen – eben die locals – die besten Adressen in ihrer Stadt.

Die Spotted by locals-Gründer Bart (links) und Sanne van Poll

Die Spotted by locals-Gründer Bart (links) und Sanne van Poll

Beispielsweise empfiehlt Vasco Rodriguez aus London den Pub Doggett's Coat & Badge („überwältigender Blick über die Themse“), Bill Sinclair aus Barcelona die Rouge Bar („erinnert an die Kulisse eines Almodovar Films“) oder Harriett O'Brien den Canal St. Martin in Paris („lauschiges Plätzchen“).

Haben Sie davon vorher schonmal etwas gehört? Eben. Es sind halt echte Insidertipps!

Noch mehr Empfehlungen der „Spotted by locals“-Insider gibt's in der Fotogalerie oben und natürlich auf der Webseite.

Darunter gibt es nicht nur Tipps für junge Leute. Auch die Großmutter, die mit dem Kegelclub auf Städtereise geht, kann hier fündig werden.

Hinter der Idee stecken Sanne & Bart van Poll, ein reisebegeistertes Ehepaar aus Amsterdam. Mittlerweile schreiben 80 lokale Blogger aus 15 europäischen Städten für das Portal, sogar aus Zagreb und Lubljana. Weitere Metropolen sollen in den nächsten Monaten dazukommen. Bedingung für alle Insider: Sie müssen echte Einheimische sein. Dafür verbürgen sich die van Polls persönlich.

Auch ein ganz Großer der alternativen Reiseszene ist bereits auf das Portal aufmerksam geworden: Gerade wurde das Konzept von „Spotted by locals“ für den Lonely Planet Travel Award nominiert.


source: bild


Mittwoch, 18. März 2009

Amerikanische Fernsehserien im Internet Die TV-Hits von morgen schon heute sehen


Amerikanische Fernsehserien im Internet Die TV-Hits von morgen schon heute sehen

Amerikanische Fernsehserien im Internet: TV-Hits von morgen schon heute sehen
Die TV-Hits von morgen schon heute sehen
Wer bei Hulu nichts Passendes gefunden hat, kann direkt die Webseiten der TV-Sender ansteuern. Bei ABC finden Sie beispielsweise folgendes Angebot (Stand Februar 2009): Brothers & Sisters, Desperate Housewives, Grey's Anatomy, Life On Mars und Lost.
Foto: ABC

US-Fernsehsender zeigen Serienhits im Netz – eigentlich begrenzt auf die USA. Mit einem legalen Trick bringen Sie die aktuellen Folgen Ihrer Lieblingssendung auch in Deutschland auf den Monitor. AUDIO VIDEO FOTO BILD zeigt, wie es geht.

Wenn die neuesten Folgen von Desperate Housewives, Ghost Whisperers und anderen Serien im deutschen Fernsehen laufen, sind sie in den USA längst ein alter Hut. Hierzulande bekommt man die Staffeln erst zu sehen, nachdem sie synchronisiert sind und ihre Lizenzen verkauft wurden.

Voraussetzung: Fixer DSL-Anschluss

So lange müssen Sie nicht warten. Wer einen schnellen DSL-Anschluss mit sechs Megabit oder mehr und ausreichend Englischkenntnisse besitzt, kann die aktuellen Folgen schon heute über das Internet anschauen: Die US-Sender stellen sie kurz nach der Ausstrahlung in den USA gratis als Stream (nicht ohne Weiteres speicherbarer Datenstrom) ins Netz.

IP-Sperre umgehen

Um die Lizenzeinnahmen aus dem Ausland nicht zu gefährden, beschränken die Sender die Empfangsmöglichkeit auf PCs mit einer amerikanischen IP-Nummer, also der Computeradresse, die vergleichbar mit einer Hausnummer und Postleitzahl ist. Dieses Hindernis lässt sich jedoch legal durch den Einsatz der kostenlosen Software „Hotspot Shield“ umgehen. Die leitet den Datenstrom über Server, die in den USA stehen. Jeder Nutzer erhält dabei eine amerikanische IP-Adresse, so dass die IP-Sperre nicht mehr greift.

Top-Serien aller großen Studios

So vorbereitet können Sie sich auf die Suche nach den TV-Hits machen. Eine gute Anlaufstelle ist Hulu.com. Das Internetangebot ist ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Senders NBC und der News Corporation von Rupert Murdoch. Im Angebot stehen hier über 1.000 Folgen von Top-Serien aus den Archiven von Fox, NBC Universal, MGM, Sony Pictures Television, Warner Bros. und anderen - sowie über 200 Kinofilme. Für die Filme sind allerdings eine Registrierung und ein US-Wohnsitz nötig. Weitere Serien-Quellen sind die Homepages von ABC, CBS, Fox und NBC.

Einen Nachteil gibt es jedoch – nicht immer fließen die Daten ungebremst, sodass es zu Rucklern oder kurzen Unterbrechungen kommt: Neben den langen Leitungen in die USA sind auch die Server von Hotspot Shield ein Flaschenhals, durch den viele drängen, die die Netzsperre umgehen wollen. Bei anhaltenden Störungen hilft es meistens, die VPN-Verbindung neu aufzubauen.

Wo Sie aktuelle US-Serien finden, sehen Sie in der Bildergalerie. Weitere Seiten mit Serien und die Anleitung, wie Sie das kostenlose Programm „Hotspot Shield“ installieren, finden Sie bei AUDIO VIDEO FOTO BILD.

Tipp: Ein paar US-Serien können Sie auch ohne Software-Hilfe gratis im Netz anschauen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.


source: bild


Sonntag, 8. März 2009

INTERNET-BUS San Francisco surft ins Büro


INTERNET-BUS

San Francisco surft ins Büro

Stau, Stress, stundenlange Fahrten - für die Pendler des Silicon Valley kein Problem mehr. Ein neues Hightech-Netz von Biosprit-Bussen bietet drahtloses Internet, Laptopanschlüsse und Café Latte. Das Allerbeste an der Revolution: Endlich können die Nerds schon auf dem Weg ins Büro arbeiten!

Draußen zieht San Franciscos Skyline vorbei - drinnen die E-Mails und Nachrichten.

Auf der Fahrt ins Silicon Valley knautschen sich Menschen in schwarze Ledersitze. Schließen Laptops an Steckdosen in der Busarmatur an. Checken Web-Seiten. Loggen sich per Virtual Private Network (VPN, mehr auf SPIEGEL Wissen...) in das Netzwerk ihrer Firma ein - und fangen schon mal zu arbeiten an.

Arbeitsweg mal anders: Drei Drahtlosnetz-Buslinien führen seit vergangener Woche von San Francisco ins Silicon Valley zu Tech-Königreichen wie San José, Sunnyvale oder Mountain View. Aufgemotzt mit Wireless Lan, Kabelfernsehen und einem Bordservice, der Café Latte, Muffins und Joghurt mit frischen Früchten reicht, vereinen die Busse technologischen Machbarkeitswahn und kalifornische Öko-Attitüde. Das Drahtlosnetz soll Tech-Pendler dazu bewegen, vom eigenen Auto auf umweltschonende Verkehrsmittel umzusteigen.

Neil Dsouza, 24, ist unter den ersten Gästen im neuen Nerd-Luxusliner. Er ist Programmierer beim IT-Riesen Cisco in San José. Doch dort im Silicon Valley will er nicht wohnen. Seine Wohnung liegt im etwa 60 Kilometer entfernten San Francisco. Wie die meisten, die im Valley arbeiten, muss er pendeln.

Die neue Buslinie hält er für eine attraktive Alternative zum eigenen Auto: "Die Zeit, die ich sonst hinterm Lenkrad säße, kann ich jetzt produktiv nutzen", sagt Dsouza. Nur Zeitung zu lesen und Musik zu hören reichte ihm nie als Anreiz fürs Busfahren - doch jetzt kann er im Netz surfen.

Etwas mehr als eine Stunde dauert die Fahrt von San Francisco ins Valley. "Wir geben den Pendlern jede Woche zehn Stunden ihrer Lebenszeit zurück", sagt Gary Bauer, Betreiber der Buslinie und CEO des Unternehmens Bauer's Intelligent Transportations. Die Zeitersparnis ist allerdings nicht ganz billig. 8,20 Dollar kostet eine Fahrt im Nerd-Luxusliner.

Neues Gesetz befeuert kreative Öko-Projekte

Dsouza allerdings muss das meiste davon nicht selbst bezahlen. Denn eine neue Umweltschutzverordnung im Großraum San Francisco schreibt Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern seit Januar vor, ihre Mitarbeiter für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu entschädigen - oder ihnen selbst Shuttleservices anzubieten. So zahlt Cisco für Dsouzas Ticket mit.

Bisher rechneten sich die Wi-Busse nur als privater Shuttleservice für IT-Riesen. Konzerne wie Google chauffieren mit ihnen schon länger die eigene Belegschaft zur Arbeit. Gary Bauer hofft nun, dass der Pendlertransport durch die neue Umweltschutzverordnung auch als öffentliches Verkehrsmittel funktioniert. Bei Geschäftserfolg sind weitere Linien geplant.

Die Drahtlosnetz-Busse fahren mit Biodiesel. Wären die drei Linien zweimal täglich mit je 52 Gästen ausgelastet, würden jährlich 1310 Tonnen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gepustet, hat Unternehmer Bauer ausgerechnet. Seine Firma brüstet sich damit, zu 96 Prozent CO2-neutral zu sein: Als Ausgleich für die eigenen Kohlendioxidausstöße kauft das Unternehmen Grünstromzertifikate (RECS), mit denen regenerative Energien gefördert werden.

Bauers Haltung ist symptomatisch für die auch von US-Präsident Barack Obama geforderte Öko-Wende. Immer wieder hat die neue Regierung hervorgehoben, dass das 787-Milliarden-Dollar-Konjunkturpaket grüne Technologien unterstützt. Schätzungen zufolge sind mindestens 38 Milliarden Dollar zur Förderung energieeffizienter Technologien vorgesehen, hinzu kommen bis zu 20 Milliarden Dollar weitere Steuererleichterungen in den kommenden zehn Jahren. Die sogenannte Green Tech gilt als einer der nächsten großen Wachstumsmärkte - und das Silicon Valley als Kreativschmiede ihrer Geschäftsmodelle.

Seit Obama Präsident ist und im Großraum San Francisco immer neue Umweltschutzgesetze erlassen werden, ist das Klima für Unternehmer wie Gary Bauer günstig. Einen neuen Boom wie zu Zeiten der Dotcom-Blase erwartet der Unternehmer aber nicht - "angesichts der größten Weltwirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ist der Selektionsdruck weit größer", sagt er. "Es wird vermutlich keine neue Start-up-Schwemme geben."

Stabiles Netz durch Datenspreizung

Regen prasselt auf das Dach des schwarzen Tech-Shuttles. Über einem fernen Berg bricht milchig-gelbes Sonnenlicht durch die dunkelgraue Wolkenwand. Mit 70 Meilen pro Stunde schliddert der Wi-Bus auf dem klatschnassen 101-Highway gen Süden. Die Drahtlos-Verbindung schnurrt stabil bei 24 MBit pro Sekunde. Schon erstaunlich, wie funktioniert das eigentlich?

Während der Wi-Bus von rechts einen Pick-up überholt, ergibt eine Internet-Recherche auf der Web-Seite der Firma Parvus, dass die Drahtlos-Technologie der Wi-Busses den Namen Ridernet trägt - und auch an der Massachusetts Bay in Zügen eingesetzt wird, dort ebenfalls mit dem Ziel, Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver zu machen. Der Ridernet-Dienst nutzt zur Herstellung der Internet-Verbindung eine Variante der sogenannten EVDO-Technologie.

EVDO steht für Evolution-Data Optimized. Grob erklärt ermöglicht es die Übertragung von Internet-Daten unter anderem via Radiosignal. Das Signal wird auf eine größere Bandbreite gespreizt und ist dadurch weniger anfällig gegen Störimpulse.

Tatsächlich ist der Internet-Empfang an Bord sogar besser als das TV-Signal. Die CNN-Diskussionsrunde, die im Bus über sechs Flachbildschirme flackert, reißt immer wieder ab. "Wir leben in einer Facebook-Welt", kreischt dort gerade ein Talkshow-Gast, vom stotternden Empfang unterbrochen. "In einer Twitter-Welt! Einer American-Idol-Welt! Aber wir leben auch in der realen Welt. Vergessen Sie das nicht!"

Für einen kurzen Moment mustert Dsouza nachdenklich den Monitor, dann schaut er lieber wieder auf den Laptop und programmiert weiter Code.


source: spiegel


Donnerstag, 22. Januar 2009

Obamas spezial Blackberry - Mr. President bekommt ein BarackBerry -ABHÖRSICHERES HANDY

ABHÖRSICHERES HANDY

Mr. President bekommt ein BarackBerry

Seine alten Handys und Blackberrys darf Barack Obama wohl nicht behalten, doch es gibt Hoffnung für den bekennenden Kommunikations-Abhängigen im Weißen Haus: Das "BarackBerry" - unverwüstlich, abhörsicher, verschlüsselt Sprache wie Textnachrichten und ähnelt einem Blackberry.

Hartes Smartphone Sectera: Gehört zur Ausrüstung von Militär und Geheimdiensten
General Dynamics

Hartes Smartphone Sectera: Gehört zur Ausrüstung von Militär und Geheimdiensten

Dem frisch gekürten US-Präsidenten Barack Obama ist im Verlauf der vergangenen zwei Jahre ein Kunststück gelungen, das wohl ohne Beispiel ist: Trotz des Wirbels um seine Person, trotz endlos ausgedehntem Wahlkampf, hat er es geschafft, den Kontakt zur normalen Welt zu halten. Obama, bestätigten unzählige Zuarbeiter, Unterstützer und andere Kontaktpersonen, ließ bis zuletzt nicht kommunizieren, sondern kommunizierte selbst. Über Web, Handy, E-Mail - auf jedem zur Verfügung stehenden Weg.

Aus der Perspektive der fleißigen Helferlein, die den Machtapparat des Weißen Hauses am Laufen halten, ist Obamas Lust an der Kommunikation mehr als nur ein Worst-Case-Szenario. Es ist ein sicherheitspolitisches Risiko erster Güte:

  • fremde Mächte könnten via Handy den Aufenthaltsort des Präsidenten bestimmen
  • böswillige Blogger könnten Obamas informelle Nachrichten zu PR-Desastern auswalzen
  • kriminelle oder feindliche Cracker das Handy zur Wanze machen
  • seine E-Mails könnten abgefangen werden
  • oder zum Einfallstor für Spyware werden

Das alles wäre schlimm genug, aber darüber hinaus gibt es US-Gesetze, die dazu verpflichten, jeden geäußerten Piep eines Präsidenten zu dokumentieren und zu archivieren. Bill Clinton übte deshalb in dieser Hinsicht Abstinenz, und auch George W. Bush hatte sich das E-Mailen und Simsen verbieten lassen: Zu groß erschien Beratern das Risiko, dass irgendwann einmal Details aus gedankenlos abgefeuerten E-Mails in Klagen, Amtsenthebungsverfahren oder Untersuchungen des Kongresses zu Beweisstücken werden könnten.

Mit Obama haben die Nachrichtendienste, Sicherheitsbeauftragten, Berater und Strategen allerdings ein Problem: Er will unbedingt weiter kommunizieren. Seit Monaten gab es darum eine Debatte darüber, ob man das einem US-Präsidenten tatsächlich verbieten könne und Obama ein digitales Zölibat verordnen.

Hoffnung für den Hoffnungsträger

Der, so scheint es nun, hat sich durchgesetzt. Obamas neues Handy, sein Blackberry-Ersatz für die nächsten Jahre, heißt aktuellen US-Medienberichten zufolge Sectera Edge und ist ein Smartphone aus den Waffenschmieden des US-Rüstungskonzerns General Dynamics.

Das Ding wurde als "rugged Smartphone" entworfen und entwickelt, als extrem stabiles Gerät zum Einsatz unter erschwerten Bedingungen, zum Beispiel beim Militär. Mit ihm könnte Obama durch den Garten des Weißen Hauses robben, wenn er wollte. Er könnte es vom Dach werfen, in die Wanne fallen lassen, vor allem aber kann er damit telefonieren und E-Mailen, ohne dass man ihn dabei abhören kann: Seit März 2008 besitzt das Sectera den Segen der mächtigen Elektronik-Lauscher der National Security Agency NSA.

Wenn jemand weiß, wie man elektronische Kommunikation knackt, Leute belauscht, über alle Grenzen hinweg die Datenkommunikation überwacht, dann die Cracks aus Fort Meade. Der auf Überwachung und Ausspähung der weltweiten elektronischen Kommunikation spezialisierte Dienst gilt als größter und bestausgestatteter Geheimdienst der USA. Wenn die NSA sagt, ein Gerät sei auch zur Übermittlung geheimdienstlicher Daten zu gebrauchen, dann ist das ein Ritterschlag. Den erhielt das Sectera in Form einer NSA-Zertifizierung.

Technisch basiert der Flachmann auf einem Palm Treo 750, wurde aber kräftig aufgebohrt. Das Smartphone kann E-Mails und Web, bedient etliche Netztypen inklusive HSDPA, UMTS und Edge, verfügt über W-Lan und einige weniger übliche Features.

Sectera-Edge: Nicht mehr ganz das, was Palm als Treo 750 verkauft wird
General Dynamics

Sectera-Edge: Nicht mehr ganz das, was Palm als Treo 750 verkauft wird

So liegt die mögliche Betriebstemperatur zwischen -23 und +75 Grad - und wenn die Raumtemperatur mal auf -55 Grad fällt, bringt das den Akku auch nicht um. Der hält 35 Stunden im Standby und auch ein Dauergespräch über drei Stunden aus, wenn es sein muss. Verschlüsselte Kommunikation frisst mehr Ressourcen, verkürzt die Akkulaufzeiten um ein Drittel und verdoppelt die benötigten Speicher-Volumina. Einzelnen Berichten zufolge soll das Modell für Obama aber mit einem Akku mit erhöhter Kapazität ausgeliefert werden.

Angeblich verfügt die Barack-Version außerdem über ein auf dem freien Markt völlig unbekanntes Produkt, das Neid erzeugen könnte: einen von der NSA virensicher gemachten Internet Explorer. Denn die Software im Inneren kommt von Microsoft.

Das Windows-basierte Betriebssystem synchronisiert sich mit dem Laptop, vor allem aber verfügt es über eine ganz und gar nicht handelsübliche Applikation: Ein- und ausgehende Kommunikation jeder Art wird in Echtzeit verschlüsselt.

Als einziges Produkt seiner Art kann das Sectera auf Knopfdruck zwischen offener und verschlüsselter Kommunikation wechseln. Der Verschlüsselungsgrad ist nicht bekannt, entspricht aber der höchsten Zertifizierungsklasse der NSA: Das bedeutet eine Freigabe fürs Übermitteln von als geheim qualifizierten Informationen.

Billig ist der Spaß natürlich nicht. Derzeit wird das auf den Spitznamen "BarackBerry" getaufte Gerät für satte 3350 Dollar gehandelt.

pat

source: spiegel

Samstag, 10. Januar 2009

Handy: Palm erfindet das iPhone neu CES

HANDY-NOVITÄT

Palm erfindet das iPhone neu

Was für ein Comeback: Auf der CES hat Palm das Handybetriebssystem web OS und dem Palm pre vorgestellt. Zuschauer und Journalisten sind begeistert, vergleichen das innovative Handy mit Apples iPhone. Nur eine Frage blieb offen.

In Las Vegas präsentierte Handyhersteller Palm am Donnerstag (Ortszeit) ein vollkommen neu entwickeltes Handybetriebssystem, das Palm web OS und den Palm pre, das erste Gerät, auf dem die neue Software läuft. Die erste öffentliche Präsentation des neues System geriet zur Fan-Show, löste im Publikum Begeisterungsstürme aus.

Palms neue Hoffnungsträger: Der Palm pre mit web OS - ein Smartphone, das bei Apple gelernt hat
AFP

Palms neue Hoffnungsträger: Der Palm pre mit web OS - ein Smartphone, das bei Apple gelernt hat

Dabei waren die Zweifel im Vorfeld groß gewesen: Schafft Palm den Umschwung? Hält das unter dem Codenamen Nova entwickelte neue Palm-Betriebsystem, was sich Fans und Firma davon erhoffen? Schließlich hatte das Unternehmen, das mit dem ersten PDA, dem Palm Pilot, groß wurde, in den letzten Jahren kontinuierlich Freunde verloren. Das Palm OS war seit Jahren nicht erneuert worden, wirkte altbacken und verbraucht, die neue Software galt als letzte Chance, das Unternehmen zu retten.

Deren Vorstellung aber ließ keine Zweifel aufkommen, das Palm sicher ist, einen Gewinner entwickelt zu haben.

Als im Saal das Licht ausgeht, der Schriftzug "Palm" auf der Leinwand erscheint, brandet enthusiastischer Applaus auf. Solche Zuneigungsgbekundungen kennt man sonst nur von Apple-Veranstaltungen. Aber die erste Person, die die Bühne betritt, kennt man bisher auch von Apple: Es ist Jon Rubinstein, der Mann, der bis 2006 für die Entwicklung der iPods und iMacs verantwortlich war.

Das Ende eines Mexiko-Urlaubs

Offenherzig schildert der Computeringenieur, wie er nach seinem Weggang von Apple nach Mexiko zog, es sich am Strand gutgehen ließ. Bis man ihn überredete, seinen Endlosurlaub an der mexikanischen Küste abzubrechen, zu Palm zu kommen und dem Unternehmen zu helfen, innovative neue Produkte zu erfinden. Und das war keine schlechte Idee, denn was Rubinstein wenig später aus in die Kameras hält, ist nicht nur Palms letzte Chance, in die Handy-Oberliga aufzusteigen.

Es ist der Palm pre, das erste Smartphone, auf dem Palms web OS läuft, ein Betriebssystem, das laut Palm-Geschäftsführer Ed Colligan die Art und Weise, wie man mit Daten in der vernetzten Welt umgeht, vollkommen verändern soll. Schließlich, so Colligan sind vernetzte Mobilgeräte "das nächste große Ding".

Surfen wie auf dem iPhone

Der Palm pre allerdings ist auf den ersten Blick eher ein recht kleines Ding, deutlich schlanker als iPhone, Blackberry und Ähnliches. In seinem Inneren arbeitet der neueste Mobilprozessor von Texas Instruments, und der hat offenbar reichlich zu tun. Denn die grafische Benutzeroberfläche des per Touchscreen gesteuerten Geräts ist noch aufwendiger als die des iPhone – und kann doch auf den ersten Blick begeistern.

Smart: Palms Matias Duarte demonstriert, was der Palm pre alles kann
AP

Smart: Palms Matias Duarte demonstriert, was der Palm pre alles kann

Wie bei Apples Erfolgshandy wirkt hier alles sehr organisch, Aktionen werden ohne Verzögerung ausgeführt. Beim Scrollen laufen Listen und Webseiten ebenso locker über den Schirm wie beim iPhone. Sogar die Zoomfunktion arbeitet wie bei Apple, wird einfach aktiviert, indem man die Bildschirmanzeige mit zwei Fingern virtuell "aufzieht". Selbst der Browser erinnert an Apples Safari, stellt Web-Seiten ebenso dar wie es ein Rechner-Browser täte, nur kleiner.

Das web OS führt Daten zusammen

Damit sind die Ähnlichkeiten mit dem iPhone aber auch erschöpft, denn zusätzlich zur Touchscreen-Bedienung ist eine Aufschiebe-Tastatur eingebaut. Vor allem aber kann Palms web OS mehrere Programme gleichzeitig ausführen, was beim iPhone nicht geht. Damit man dabei nicht durcheinanderkommt, hat man sich eine Spielkarten-Metapher ausgedacht: Für jedes aktive Programm wird eine solche Karte auf dem Bildschirm angelegt. Zwischen diesen Karten wird wiederum per Fingerzeig gewechselt.

Ein Highlight ist, wie das System mit Daten umgeht. Als Synergy bezeichnet Palm dabei die Methode, mit der das web OS Daten aus unterschiedlichen Quellen übersichtlich zusammenfasst, dabei redundante, also doppelt vorhandene Informationen intelligent ausfiltert. So werden im Adressbuch beispielsweise Infos aus Google neben solchen aus Facebook angezeigt, im Kalender stehen Termine aus dem Google-Kalender neben solchen aus Outlook. Besonders fein: Erinnerungen und Hinweise auf neue Nachrichten erscheinen stets dezent am unteren Bildrand. So stören sie nicht mit nervigen Meldungen.

Der Speicher kann eng werden

Und auch über Details scheint man sch bei Palm Gedanken gemacht zu habe. So werden ungenutzte Zeiten im Kalender grafisch komprimiert, damit mehr Platz für echte Termine bleibt. Im Messenger lassen sich diverse Chat-Dienste vereinen und man kann beim Meinungsaustausch mit Freunden und Kollegen beliebig zwischen E-Mail, Chat und SMS springen.

Neben all diesen Software-Highlights tritt die Hardware des Palm pre etwas in den Hintergrund, obwohl sie nicht zu verachten ist. Anlass zur Kritik bietet höchstens der Speicher, der nur acht Gigabyte groß und nicht erweiterbar ist. Für Musik und Daten mag das reichen, will man aber auch Filme mitnehmen, wird das schnell eng.

Dafür aber lässt sich der Akku leicht austauschen, auf diese Weise wohl auch die Laufzeit verlängern. Bislang nur selten in einem Handy zu finden ist die Bluetooth-Funktion, die nicht nur drahtlos Daten überträgt, sondern auch Musik an kabellose Lautsprecher, Kopfhörer und Autoradios sendet. Dazu passt auch das erste Zubehörgerät, das Palm für den pre anbieten will. Unter dem Titel Touchstone soll es eine Ladestation geben, auf die man das Smartphone einfach auflegt, um den Akku laden zu lassen, ganz ohne Kabel. Auch das ein kleiner Trend der CES: Kabellose Ladegeräte, die Apparate per Induktion laden, sind dort gleich mehrere zu sehen (siehe Bilderstrecke oben).

Und wann geht's los?

Wann man solche Geräte wird kaufen können, ist aber bisher nur sehr grob vorhersehbar. Irgendwann in der ersten Jahreshälfte 2009 soll der pre in den Handel kommen. Ein genaues Datum mochte Ed Colligan nicht nennen, zu viel Arbeit sei bis dahin noch zu erledigen. In den USA wird das Gerät dann vorerst nur beim Mobilnetzbetreiber Sprint zu bekommen sein. Wann Palm das neue Handy in Europa anbieten wird, lässt Colligan noch offen. Und auch über den Preis, der dafür zu zahlen sein wird, schweigt sich der Palm-Chef aus.

Offenbar wollte er erst die Reaktion auf das neue Modell abwarten. Teurer als das iPhone oder das Google-Handy G1 wird es wohl kaum werden.

Aufgrund der großen alten Nutzerbasis, die seit Jahren auf Neues wartet, hat er aber Chancen, beliebter zu werden: Ob die dann aber die vielen tausend Palm-Programme darauf werden nutzen können, die es bis heute gibt, haben Colligan und Rubinstein in ihrer Präsentation vollkommen offen gelassen. Ursprünglich war geplant, den neuen Palm kompatibel zu den alten zu machen. Angesichts der vielen neuen Funktion von web OS muss man aber bezweifeln, ob das tatsächlich möglich war.


source: spiegel


Mittwoch, 24. Dezember 2008

3D-NEW-YORK IN GOOGLE EARTH Start frei für die Straßenschluchten-Show


3D-NEW-YORK IN GOOGLE EARTH

Start frei für die Straßenschluchten-Show

So haben Sie New York noch nicht gesehen. In Google Earth kann man jetzt die Metropole in voller 3D-Pracht durchfliegen. Wolkenkratzer, Brücken, sogar die Freiheitsstatue: Alles hat plötzlich echte Fassaden - die Szenerie wirkt fast fotorealistisch.

Bei digitalen Globen zählt nicht die Größe, sondern der Detailreichtum. Microsofts Virtual Earth und Google Earth kämpfen darum, sich regelmäßig mit weiteren Feinheiten zu übertrumpfen. Seit wenigen Tagen nun hat wieder Google die Nase vorn - dank einer Reproduktion von New York, die manchmal so realistisch wirkt, dass man ein Foto vor Augen zu haben glaubt.

Google hatte schon vor gut zwei Jahren das virtuelle New York mit 3D-Gebäuden bepflastert - was nett gedacht war, aber nicht schön anzusehen. Denn erstens waren bei weitem nicht alle Gebäude erfasst. Zweitens waren jene, die erfasst waren, einfach grau in grau. Strukturen und Fassaden? Fehlanzeige.

Microsoft stellte daraufhin im Mai 2007 seine 3D-Version von Manhattan in Virtual Earth online. Was man da zu sehen bekam, machte Appetit auf mehr: Endlich war die Metropole am Hudson auch als solche zu erkennen. Gebäude wie das berühmte Flat Iron, das Metlife Building und das Empire State waren samt Fassaden erkennbar. Leider gab es zwei fatale Mankos, die virtuelle Wanderungen durch die Häuserschluchten oft zur Tortur machten: Vielen Gebäuden fehlte es an Schärfe; die Fassaden wirkten oft blass und strukturlos. Außerdem mussten für die 3D-Ansicht stattliche Datenmengen übertragen werden. Die Landschaftsbilder bauten sich trotz DSL oft nur langsam auf, die Server brachen unter dem Ansturm der ersten Tage zusammen.

Google ist es nun gelungen, zumindest erstere Schwäche auszumerzen. Die Gebäude sind scharf gezeichnet, die Fassaden klar erkennbar. Ihre Farben wurden offenbar per Bildbearbeitung so aneinander angepasst, dass alles wie aus einem Guss wirkt.

Die Datenlast ist aber auch bei Google Earth gewaltig. Ohne DSL hat man komplett verloren, und selbst mit dem schnellen Internet-Zugang gibt es gelegentlich Wartezeiten. Viele Notebooks und alle Rechner mit schlaffer Grafikkarte strapazieren den Betrachter außerdem damit, dass sie die Gebäude nur schrittweise in ihrer vollen Pracht erstrahlen lassen. Ist das aber endlich gelungen, macht Manhattan in 3D richtig Spaß.

Dass sich die beiden Konzerne übrigens immer wieder New York für ihr Experiment aussuchen, hat einfache Gründe. Erstens ist der weltweit bekannteste Teil der Stadt - Manhattan mit Downtown, Central Park und Harlem - recht überschaubar. Auf kleinstem Platz kann man hier viel Leistungsfähigkeit demonstrieren. Zweitens dominieren auf der Insel meist quaderförmige Wolkenkratzer. Solche Formen in 3D nachzubilden, ist besonders einfach.


source spiegel


Mittwoch, 10. Dezember 2008

WEB-STATISTIK 2008 Was die Welt wirklich sucht

WEB-STATISTIK 2008

Was die Welt wirklich sucht

Britney Spears, Pamela Anderson, Paris Hilton - ist es das, was die Welt im Internet finden will? Weit gefehlt: Die Suchmaschinen-Statistiken 2008 offenbaren Erstaunliches über das Surfverhalten der Netz-Nutzer.

Eigentlich sollte man meinen, es sei Jacke wie Hose, wessen Suchstatistiken man sich ansieht. So unterschiedlich die Ergebnisse sein mögen, die eine Suchmaschine liefert, alle erfüllen doch den gleichen Zweck: Man nutzt sie, um im Web Dinge zu finden.

Und wenn das Millionen Menschen mit Milliarden von Suchanfragen tun, dürfte man eigentlich so etwas wie eine gemeinsame Schnittmenge erwarten. Die aber, zeigt der Blick in die Jahresstatistiken von Google, Yahoo und MSN Search, fällt kleiner aus als erwartet.

Netz-Statistik: Warum sucht jemand bei Google nach Google?
Corbis

Netz-Statistik: Warum sucht jemand bei Google nach Google?

Was an drei Dingen liegen mag:

  1. Jeder der Anbieter schönt seine Statistiken kräftig, eliminiert alles, was irgendwie anrüchig oder pornografisch ist oder scheint.
  2. Darüber hinaus bündelt und filtert er seine Statistiken nach Kategorien und Sachgebieten, um der Sache mehr Pep zu geben: Da findet man dann die Top Ten der beliebtesten Sportler, Models, Kochrezepte, TV-Serien oder Tippfehler säuberlich aufgedröselt.
  3. Die populärsten Suchworte einer Suchmaschine offenbaren auch, wie und wofür sie genutzt wird.

Nur auf den ersten Blick langweilig fällt dabei die Statistik der absoluten Top Ten aus. Barack Obama sucht man dort vergeblich, Paris Hilton zum Glück auch, Atomphysik sowieso. Besonders häufig gesucht werden ganz profane Dinge, bei denen man größtenteils gar nicht so recht weiß, wofür man da überhaupt eine Suchmaschine braucht:

Ein Telefonbuch braucht also offenbar jeder Nutzer - egal ob er bei Google unterwegs ist, bei Yahoo oder sogar bei MSN.

Fast alle hier zusammengetragenen Begriffe beziehen sich entweder auf die Suche nach populären großen Webseiten, von denen man eigentlich erwartet, dass man deren Adressen kennt und sie folglich nicht suchen müsste, oder aber auf konkrete Dinge, von denen man erwartet, dass man sich, wenn man einmal eine ergiebige Quelle gefunden hat, ein Bookmark darauf legt.

Platter gesagt: Hallo? Warum sucht jemand bei Google nach YouTube? Oder sogar nach Google?

Die Antwort ist einfach: Solche Begriffe landen dort gar nicht über Suchanfragen. Sie landen dort aus zwei verschiedenen, aber eng miteinander verbundenen Gründen.

Grund Nummer eins: Es gibt eine Unmenge Internet-Nutzer, die das Suchfeld einer guten Suchmaschine als Ersatz für die Adresseingabe des Browsers nutzen. Noch besser: Eine Unzahl von Nutzern hält zum Beispiel das Suchfeld von Google für das Adressfeld des Internet (gemeint ist dann der Browser). Solche Nutzer schreiben dann auch nicht "Wikipedia" in die Suchmaske, denn sie wissen ja, wo die zu finden ist: Sie tippen "www.wikipedia.de" ins Suchfeld - und landen dort, wo sie hinwollten. Wer so surft, nutzt natürlich auch selten Bookmark-Funktionen.

Zu dieser Statistik tragen aber nicht nur die viel und zu Unrecht gescholtenen "Daus" (Nerd-Spott für "Dümmster anzunehmender User") bei. Denn natürlich ist es völlig legitim, so "ungebildet" mit einem Medium umzugehen: Wenn es funktioniert, ist es auch okay. Für das Zeitungslesen oder Fernsehen wird schließlich auch kein Blätter- oder Umschalt-Diplom erwartet.

Denn hier kommt Grund Nummer zwei für die seltsame Statistik: die wachsende Intelligenz der Browser. Auch die Nerds, die versiertesten der Internetnutzer, tragen genau zu diesem vermeintlichen Dau-Effekt der Suchstatistik bei: weil sie die fortgeschrittenen Features ihrer Browser nutzen.

Anstelle vollständiger Web-Adressen tragen sie einfach die Namen großer Seiten ins Browser-Adressfeld ein. Das sieht souverän aus, spart Zeit und funktioniert großartig. Wer etwa im Firefox-Browser einfach "GMX" in die Adresszeile eingibt statt "www.gmx.de", landet genau dort, wo er hin will. Bei GMX und analog bei Ebay, YouTube, Wikipedia oder Google (siehe Google-Suchstatistik). Firefox holt sich das entweder aus den Bookmarks - oder fragt solche Eingaben bei Google oder einer anderen Suchmaschine ab. Das dürfte die Erklärung dafür sein, warum scheinbar unzählige Leute bei Google nach Google suchen.

Jenseits aller Erklärungen bleibt, warum etwa bei Yahoo mehr Menschen nach Dynamo Dresden (3. Bundesliga) suchen als nach Hoffenheim (aktuell an der Spitze der 1. Liga) und sogar fast so viele wie nach dem 1. FC Köln (immerhin gefühlte Champions-League).

SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Highlights solch vertiefender Erkenntnisse über die Suchgewohnheiten und -marotten von Otto Normalsurfer:

Top-Suchbegriffe bei Google 2008

Top-Suchbegriffe bei Yahoo 2008

Top-Suchbegriffe bei MSN Search 2008

Der andere Blickwinkel - Spezialisierte Suche und Surf-Beobachtung

Man kann sich den Nutzervorlieben auch anders nähern. Suchmaschinen sind eigentlich eher Web-Scouts, die Orientierung im Web geben - das zeigen ihre eigenen Statistiken. Über Google und Co. sucht die Masse nicht etwa nach Füllung für Wissenslücken, sondern nach Nachrichten über Bekanntes, Quellen für gerade Benötigtes oder nach Adressen.

Völlig anders sieht das aus, wenn man sich die Statistik eines spezialisierten Suchdienstes anschaut. SPIEGEL WISSEN etwa, ein Gemeinschaftsprojekt mit verschiedenen Lexikonanbietern und Datenbankbetreibern, wird vornehmlich für die Suche nach Hintergrundinformationen genutzt. Dort orientiert sich der Bedarf an vertiefenden Informationen stark an aktuellen Ereignissen. Hier die Top-Ten-Suchanfragen der letzten Woche:

  1. bundesadler
  2. killing joke
  3. riester- rente
  4. thailand
  5. "big four" banken
  6. beschneidung
  7. "big five" orchester
  8. big three
  9. deutschlandlied
  10. eichenlaub

Mit den Statistiken der Suchmaschinen hat das nichts mehr zu tun. Aber es entspricht auch nicht dem, was Menschen im allgemeinen im Internet suchen. Das könnte man auch erfassen, indem man sich ansieht, wohin sie sich bewegen und was sie wirklich nutzen. Das versucht das US-Unternehmen Alexa mit seinen globalen Nutzungscharts. Für Deutschland meldet Alexa folgende Top-Ten-Web-Destinationen:

  1. Google.de
  2. Google.com
  3. YouTube
  4. Ebay
  5. Wikipedia
  6. Yahoo
  7. Amazon
  8. GMX
  9. StudiVZ
  10. Windows Live

Eine plausible Statistik, auch wenn sie nicht ganz unumstritten ist: Sie weicht zum Teil deutlich ab von den Ergebnissen, die standardisierte Log-Zählungsverfahren erbringen.


source spiegel


Samstag, 29. November 2008

Barack Obamas offizielle Internetseite online Hier können Sie dem Präsidenten schreiben



Barack Obamas offizielle Internetseite online: Hier können Sie dem Präsidenten schreiben

Barack Obamas offizielle Internetseite online Hier können Sie dem Präsidenten schreiben

Sie wollten dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika schon immer mal eine Nachricht schreiben? Dann können Sie das jetzt endlich tun – auf seiner offiziellen Vorpräsidentschafts-Website Change.gov kann jeder seine eigenen Visionen für die Zukunft der USA einreichen!


Aktuell
Angela Merkel bietet Obama „Geist der Gemeinsamkeit“ an
Barack Obama nutzte die Macht des Internets schon während seiner Wahlkampagne – und auch in Zukunft will der 44. Präsident der USA auf die Stimmen der Bürger im Netz hören.

Die Internetseite ist seit dem 6. November online – ein interessanter Menüpunkt: Man kann sich schon jetzt über ein Formular für Jobs in der Obama/Biden-Regierung bewerben.

Natürlich akzeptiert man hier, dass das FBI sämtliche Daten überprüft und man komplett durchleuchtet wird. Aber immerhin geht es ja auch um einen Arbeitsplatz im Weißen Haus.

Außerdem gibt es aktuelle Nachrichten, Informationen über Obama und sein Team, einen Blog und sein politisches Programm. Wer seine Vorschläge für das Land loswerden möchte, kann unter „American Moment“ ein Formular ausfüllen und es dann an den Präsidenten schicken.

Sie wollen für Barack Obama arbeiten, oder ihm zumindest Ihre Ideen schicken? Dann geht's hier direkt zur neuen Website des Präsidenten...