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Montag, 23. November 2009

Harry Potter Orlando Freizeitpark eröffnet 2010 in Florida

Freizeitpark eröffnet 2010 in Orlando Harry Potter wohnt bald in Florida

Eines der Highlights des Freizeitparks ist natürlich das Schloss Hogwarts
Auch für Muggels!
Der Harry-Potter-Freizeitpark in Orlando/Florida
Eines der Highlights des Freizeitparks ist natürlich das Schloss Hogwarts
Foto: 2009 Universal Orlando. All Rights Reserved

Harry Potter ist der bekannteste Zauberlehrling der Welt. Ab Frühjahr 2010 bekommt er sogar seinen eigenen Themenpark, „The Wizarding World of Harry Potter“ in Orlando/Florida. Wir nehmen Sie schon jetzt mit auf eine Reise ins zauberhafte Dörfchen Hogsmeade und verraten Ihnen, was Sie dort erwartet.


Harry-Potter-Fans werden in dem Freizeitpark viele Orte aus den Büchern von J. K. Rowling und den Verfilmungen wieder entdecken. So kann man zum Beispiel in der Dorfgaststätte „Die Drei Besen“ Butterbier und Kürbissaft trinken oder im Zauberutensilienladen „Dervish und Banges“ allerlei Magisches kaufen.

Besonders aufregend dürfte für echte Potter-Fans neben dem Besuch auf Schloss Hogwarts eine Fahrt mit der Achterbahn Dragon Challenge (dt: Drachen-Herausforderung) sein. Das rasante Fahrgeschäft vereint zwei Achterbahnen, die zwar unterschiedliche Streckenverläufe haben, sich an einigen Punkten jedoch bedrohlich nahe kommen. Nichts für Angsthasen!

Wer seinen Lieben zu Hause Grüße aus der magischen Welt schicken möchte, kann dies auf der Eulen-Post erledigen. Natürlich mit echten Harry-Potter-Briefmarken und einem Stempel aus Hogsmeade.

In der Fotogalerie zeigen wir Ihnen, wie die fantastische Welt des Harry Potter bald aussehen soll.

source: bild


Donnerstag, 29. Oktober 2009

Halloween-Kostüm , Illegal Alien, immigrant, green card,

Skurril: Streit in den USA über Halloween-Kostüm

Es ist immer wieder bezeichnend, worüber man sich alles so streiten kann. Politik, Sport, neue Haarfarben... und Halloween-Kostüme!

Am letzten Freitag veröffentlichten Anwälte, die sich für die Rechte von Einwanderern in den USA einsetzen eine Erklärung, in der sie Händler aufriefen, ein Kostüm aus den Sortimenten zu nehmen, das sie für anstößig halten.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, besteht es aus einer Alienmaske und einer orangenen Sträflings- uniform, auf der die Worte Illegal Alien zu lesen sind. Mitgeliefert wird außerdem eine Greencard. Um die Aufregung zu verstehen muss man wissen, dass der Begriff Illegal Alien immer noch der offizielle Begriff für all jene ist, die sich ohne Genehmigung in den USA aufhalten. Allerdings wird diese Bezeichnung von vielen Politikern und auch den Medien inzwischen zunehmend gemieden.

Die Supermarktketten Target und Walgreen haben das Kostüm inzwischen zurückgezogen und auch Ebay hat alle Händler gebeten, es nicht länger zu verkaufen.

Natürlich regt sich dagegen nun auch Widerstand. So erklärte William Gheen von der Organisation Americans for Legal Immigration, dass der Aufruf ein Eingriff in das Recht der freien Meinungsäußerung sei.

Hat eigentlich niemand den Widerspruch in dem Kostüm gemerkt? Wenn das Alien eine Greencard besitzt, ist es doch ein Legal Alien. Sachen gibt's...

Video / Movie hier klicken

Donnerstag, 3. September 2009

„Sex and the City 2“ Carrie kommt wieder ganz groß in Mode!



„Sex and the City 2“ Carrie kommt wieder ganz groß in Mode!




Sex and the City 2
Die ersten Bilder vom Filmdreh
Sarah Jessica Parker im weißen Fledermaus-Kleid vom New Yorker Label „Halston“ (230 Euro). Dazu trägt sie eine Clutch von „Chanel“ und Stilettos von „Christian Louboutin"



Sarah Jessica Parker (44) stöckelt endlich wieder zur Höchstform auf!


Beim ersten Drehtag von „Sex and the City 2“ schlüpfte sie an der Upper Eastside in New York gleich in drei heiße Outfits. Die Schauspielerin genoss ihren Glamour-Auftritt als Sex-Kolumnistin „Carrie Bradshaw“ sichtlich.

Privat läuft’s bei der Stil-Ikone dagegen ganz und gar nicht rund.

Nach der Trennung von Ehemann Matthew Broderick (47) kümmert sie sich jetzt alleine um Sohn James Wilkie (6) und die Zwillingsmädchen Marion und Tabitha (10 Wochen, von einer Leihmutter ausgetragen).

Aber auch ihrem Film-Alter-Ego Carrie stehen harte Zeiten bevor. Das heißeste Gerücht: Ihr „Mr. Big“ (Chris Noth, 54) wird Opfer der Wirtschaftskrise. Carrie trennt sich von ihm – hochschwanger!

Ob es ein Happy End gibt?

Das schauen Sie sich am besten selbst an: Am 27. Mai kommt der Film (ENDLICH!) ins Kino.


source: bild


Dienstag, 28. Juli 2009

Auf Kaffeefahrt im Starbucks-Reich


SKURRILE REKORDJAGD

Auf Kaffeefahrt im Starbucks-Reich

Starbucks hat seine Kaffeefilialen über den ganzen Globus gekleckert - und Winter kennt die meisten. Der Amerikaner hat das ehrgeizige Ziel, jede Dependance zu besuchen. Doch jetzt könnte die Wirtschaftskrise ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Berlin - Mittags ist es am schwierigsten. Da sind die Innenstädte voller Touristen. Nervös läuft der Mann, der sich Winter nennt, ein paar Schritte vor, setzt die Kamera an, geht ein paar Schritte zurück in Richtung Brandenburger Tor. Immer wieder geraten gemächlich flanierende Passanten in seine Schusslinie. Endlich hat der Amerikaner aus Houston in Texas seine Trophäe: Ein Foto der Starbucks-Filiale am Pariser Platz.

Im Laufschritt geht es zum nächsten Ausschank der Kaffeehauskette - denn der 37-Jährige, der eigentlich Rafael Antonio Lozano heißt, hat eine Mission: Er möchte jeden Starbucks auf der Welt besuchen. "Starbucking" nennt er das. "Ich will etwas machen, was auf der Welt einzigartig ist", sagt er. Außerdem habe er schon immer gerne Dinge gesammelt. Comics zum Beispiel oder eben Fotos von Starbucks-Filialen.

Winter gehört zu dem Typ Mensch, der immer unter Strom steht - was vielleicht an dem vielen Koffein liegt. In jeder Filiale trinkt er einen Kaffee. Kein neumodisches Chichi wie Mocha Frappuccino, sondern ganz normalen Filterkaffee, schwarz mit Zucker. In Südkalifornien hat er einmal 29 Starbucks-Filialen an einem Tag besucht. Sein Rekord. Nach 27 Kaffee plus zwei Espressi musste er sich fast übergeben: "Ich hatte Kopfschmerzen, Blähungen und rannte ständig auf die Toilette." Er würde niemandem empfehlen, so viel Kaffee zu trinken.

Kaffee plus Beweisfoto

Heute hat er erst zwei Stores hinter sich. In der Filiale am Potsdamer Platz nippt Winter an der dritten Tasse. Im Hintergrund rattert die Kaffeemühle. Neben ihm steht sein Rucksack, darin ist alles, was er für seine Tour braucht: Kamera, Laptop, ein schwarzes verwaschenes T-Shirt mit dem Aufdruck "Starbucks Coffee Company". Genauso eins, wie er gerade anhat. Seinen Tagesrekord wird er in Deutschland oder anderswo nicht mehr brechen, denn nur in Kalifornien liegen die Starbucks-Filialen so nah beieinander.

Begonnen hatte alles 1997. Winter fiel auf, dass immer mehr Stores der Pappbecher-Kette eröffnen. Er kam auf die Idee überall einen Kaffee zu trinken, und ein Beweisfoto zu schießen. Seitdem hat er etwa 9600 Läden in 19 Ländern besucht, war in Japan, Libanon und der Schweiz. Auf seiner Website dokumentiert er seine Tour akribisch.

Zuerst war Winters Spiel noch überschaubar. Nur rund 1400 Filialen gab es - mittlerweile sind es weltweit über 15.000 in 49 Ländern, rund 145 davon allein in Deutschland. "Ich hätte nie gedacht, dass sich das Unternehmen so stark ausbreitet", sagt Winter. Plötzlich ist das Ganze ein aussichtsloses Unterfangen, eine Lebensaufgabe, ein Sisyphos-Projekt.

Doch es ist ausgerechnet die Wirtschaftskrise, die ihm zur Hilfe kommt: Denn auch Starbucks leidet - nicht nur unter der Krise, sondern auch durch die Konkurrenz wie die McCafé-Filialen von McDonald's. Seit vergangenem Jahr haben Hunderte Filialen aufgeben, vor allem in den USA.

"Ich verliere jedes Mal ein Stück meiner Seele"

Doch genau das ist für Winter eine Katastrophe: "Wenn ein Store schließt, ohne das ich ihn besucht habe, verliere ich jedes Mal ein Stück meiner Seele." Es schmerzt so sehr, dass er alles tut: Als er von einem Freund hörte, dass ein Starbucks in Prince George in Kanada am nächsten Tag zumachen wird, hat er es sich sogar 1400 Dollar kosten lassen, um noch dort hinzukommen. In Berlin aber kam der Kaffee-Fanatiker zu spät, am Ernst-Reuter-Platz stand er vor verschlossenen Türen.

Etwa drei Monate im Jahr ist Winter auf Kaffee-Reise. Sein "extremes Hobby", wie er es selber nennt, finanziert er als selbstständiger Programmierer. Rund hunderttausend Dollar hat er in den letzten zwölf Jahren dafür ausgegeben. "Viele halten mich für verrückt", sagt er. Auch seine Eltern würden sich wünschen, dass er ein etwas solideres Leben führe. Aber immerhin, sagen sie, habe er ein Ziel.

Während seiner Reisen übernachtet er im Auto oder in Hostels. Bevor er nach Deutschland kam, war er in Großbritannien und in Prag. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, denn auch in England schließen viele Läden. Und trotzdem gefällt es Winter in Europa, wo man die Starbucks-Filialen meist in alten Gebäuden findet. "Der Kaffee schmeckt aber überall auf der Welt gleich", sagt er.

Starbucking ist ein einsames Hobby

Eines ist dem Handelsreisenden in Sachen Kaffee wichtig: Vom Starbucks-Konzern wird er nicht unterstützt. Zwar habe es mal E-Mail-Kontakt gegeben, der sei aber im Sande verlaufen. Er will unabhängig sein. Trotzdem hat sein Projekt in den Medien viel Aufmerksamkeit erregt. Winter gibt Fernsehinterviews. Es wurde ein Dokumentarfilm gedreht.

Doch aller Publicity zum Trotz: "Starbucking" ist ein einsames Hobby. Manchmal geht Winter auf seinen Reisen ins Kino oder zu Konzerten. Er mag moderne Kunst, Architektur und Scrabble-Turniere. Die Touristenattraktionen interessieren ihn dagegen nicht. Ab und zu lerne er ein paar Leute kennen. In Berlin hat er zum ersten Mal Norweger getroffen - dort gibt es keinen Starbucks. Doch Freundschaften würden daraus nicht entstehen. Dafür reise er zu schnell weiter. Dabei hätte er gegen ein schönes "German girl" zum Heiraten nichts einzuwenden, sagt Winter.

Doch auch dafür hat er erstmal keine Zeit: Er trinkt den letzten Schluck Kaffee und eilt weiter Richtung U-Bahn. In Berlin gibt es 25 Filialen, drei liegen noch vor ihm - bevor es weiter nach Hamburg geht. Was passiert, wenn Winter alle Stores auf der Welt besucht hat, weiß er noch nicht. Es gebe aber eine lange Liste mit Dingen, die er dann vielleicht tun möchte.

Zum Beispiel in ein Land ohne Starbucks reisen.


source: spiegel


Mittwoch, 8. Juli 2009

Millionär sucht pflegeleichtes Girlfriend to go

Unverbindliche Liaison gegen Taschengeld oder ein Puff im World Wide Web? Louise Stein hat die neue Dating-Website „Seekingarrangement.com“ unter die Lupe genommen – und im Selbstversuch getestet.
Von FOCUS-Online-Autorin Louise Stein
AP
Einer der berühmtesten seiner Zunft: Sugardaddy Hugh Hefner.
Mein New Yorker Freund R. (45, Single, Private-Equity-Manager, passables Äußeres) ist ein bekennender Bindungsphobiker. Frauen, die nach dem dritten Rendezvous eine Vaterschafts-Absichtserklärung plus baldigen Besuch bei den Eltern verlangen, sind ihm ein Graus. Deshalb hat R. sich unlängst bei der Dating-Website „Seekingarrangement.com“ angemeldet. Seither geht R. mit den liebreizendsten Frauen aus – und ist endlich seine Ängste los, dass sich seine neue Freundin abrupt als Klammeräffchen entpuppt.

Unverbindliche Liaisons und jugendliche Gefährtinnen


Wie das geht? Nun, nur auf den ersten Blick ist die von dem 38-jährigen Amerikaner Brandon Wade gegründete Online-Seite „Seekingarrangement.com“ eine ganz normale Dating-Website. Die meisten der registrierten Mitglieder suchen das, was viele Singles suchen – eine gesunde, fitte, sexy, junge Frau oder aber einen netten, zuverlässigen Kerl mit Humor (und möglichst regelmäßigem Auskommen).

Das Besondere an der Website ist allerdings, dass Männlein wie Weiblein ihre Geschäftsverbindung ziemlich frank und frei miteinander austragen: Die Männer suchen möglichst unverbindliche Liaisons und jugendliche Gefährtinnen – die Frauen wollen ihre taufrische Schönheit möglichst gegen harte Währung eintauschen. In der Website-Sprache heißen sie „Sugar Daddy“ und „Sugar Baby“.

Verbindung ohne Verpflichtung


Auf der Seite gibt es zum Beispiel Mädchen wie Frances, auf der Suche nach einem „Mentor“, der ihr mit einem kleinen Zuschuss von 5000 bis 10 000 Dollar pro Monat „für die hübschen Dinge im Leben“ den Alltag versüßen kann. Oder aber solvente Herren wie jenen 49-jährigen New Yorker Investor, der 5000 Dollar Zahlung pro Monat offeriert, für „eine Spielgefährtin mit Tagesfreizeit“ und eine „intensive Verbindung ohne Verpflichtungen“. Ein begeisterter männlicher User schwärmt, die Website sei „der beste Fischtümpel, in dem ich je gefischt habe“.

Ein bisschen erinnert mich das an den neuen Film von Steven Soderbergh, „The Girlfriend Experience“, in dem die Superfreundin eines beruflichen High Flyers den Pretty-Woman-Traum lebt – 5-Sterne-Luxusreisen, schicke Restaurants und viel Sex. Soderbergh hat für seine Hauptdarstellerin allerdings eine leibhaftige Pornodarstellerin gewählt.

Finanzspritze inklusive


So mosern auch Kritiker, bei „Seekingarrangement.com“ handle es sich schlicht um eine Art Selbstbedienungsladen für Ehebrecher beziehungsweise um eine moderne Form des virtuellen Puffs. Die Erfinder der Geschäftsidee, die mittlerweile 300 000 registrierte Abonnenten weltweit, auch in Deutschland, hat, wollen von solcher Mäkelei freilich nichts wissen. „Ein Sugar Daddy“, sagt zum Beispiel der Marketingdirektor Stephan Smith, sei heutzutage „keineswegs ein Goldkettenheini mit behaarter Brust“. Er könne indes, so Smith, „der ganz normale Typ in der Starbucks-Warteschlange sein, der finanziell gut genug gestellt ist, um einem Sugar Baby am Monatsende eine kleine Finanzunterstützung zukommen zu lassen“.
ddp
Sugardaddy Nummer 2: Rock-Urgestein und Stones-Gitarrist Ron Wood lachte sich eine 19-jährige Freundin an
„Prostitution!“, werden manche von Ihnen dennoch aufschreien. Arrangements zwischen reichen Männern und schönen Frauen haben jedoch seit Jahrhunderten existiert, würde mein Freund R. kontern. Zumindest das amerikanische Gesetz sieht Prostitution indes nicht als gegeben, wenn nicht nur für Sexdienste, sondern „auch für alltägliche Dienste wie Haushaltstätigkeiten und das Leisten von Gesellschaft“ bezahlt würde.

Der weibliche Prototyp für ein Sugarbabe ist die verblichene Anna Nicole Smith, die sich 1994 den 80-jährigen, schwer gebrechlichen Multimillionär Howard Marshall angelte. Der greise Marshall war so schwer verliebt in sein Mädchen, dass er es sogar heiratete. Auch mein Freund R. konsumiert seine derzeitige „Freundin to go“ nicht nur so schnell wie einen Cappuccino als Ex-und-Hopp-Sexpartnerin, sondern picknickt ganz romantisch mit ihr im Grünen, führt sie ins Szenerestaurant aus und hört sich verständnisvoll ihren Kummer über bösartige Bürokolleginnen an. Vielmehr argumentiert R.: „Ich freue mich, eine schöne Freundin am Arm zu haben – ohne das häufig dazugehörige Drama“.

Wenn sein aktuelles Sugarbabe-Mädchen mal am Monatsende etwas knapp bei Kasse ist oder sich einfach so ein neues Prada-Schuhpaar wünscht, langt R. gern kulant in die Tasche. Laut Seekingarrangement.com liegt der gängige Kurs für Junge-Frauen-Ältere-Männer-Partnerschaften derzeit bei etwa 1500 bis 3000 Euro pro Monat.

Selbstversuch


Als ich selbst den Versuch startete, meinen Sugarbabe-Wert bei Seekingarrangements zu erproben, wird mir allerdings im Anmeldeprofil angeboten, einen finanzkräftigen “Daddy“ auszusuchen, der mir Geschenke für „mehr als 20 000 Dollar pro Monat“ machen könne. Da ich ja selbst eine gutverdienende Frau bin, überlegte ich mir gleichwohl kurz, ob ich nicht ein zweites Profil ankreuze: Das der „Sugar Mommy“ – der finanziell unabhängigen, gelangweilten Lady, die sich einen jüngeren Lover sucht, nach dem Motto „Wir sind doch alle ein bisschen Madonna“.

Ich habe dann doch beide Profile angekreuzt und – halbwegs wahrheitsgemäß – angegeben, ich sei a) ein knackiges Häschen auf der Suche nach einem großzügigen Gelegenheitsfreund, b) eine Anfang 40-jährige Geschäftsfrau mit Millionenbudget, Ferienhaus in St. Tropez und 30-Meter-Yacht auf der Suche nach einem jüngeren Kerl, den Erfolgsfrauen nicht erschrecken. Beim ersten Profil habe ich mein Foto von vor 15 Jahren hinzugefügt, beim zweiten Profil ein aktuelles, mit viel Make-up.

Was soll ich sagen: Profil II erhielt eindeutig mehr Antworten. Geradezu eine Flut juveniler, potenzieller Lover wollten die reiche „Sugar Mommy“ dringlichst kennenlernen. Ich bekenne mich zur Feigheit – natürlich habe ich mein Profil rasch wieder gelöscht.

Vielleicht hätte ich aber nicht so prüde und geizig sein sollen, sondern es halten wie der legendäre Frauenschwarm Cary Grant. Der wurde mal von einem Reporter gefragt, warum ein weltberühmter und höchst anziehender Star wie er Frauen mit generösen Finanzspritzen aushalte. Grant antwortete: „Ich bezahle sie gar nicht für Sex. Ich bezahle sie, damit sie nachher wieder nach Hause gehen.“

source: spiegel

Donnerstag, 28. Mai 2009

Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Rekordumsatz:

Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Rekordumsatz: Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Kultstätte für alle Musical- und Theaterfans: Der New Yorker Broadway hat einen Rekordumsatz erwirtschaftet

Was für ein Theater: Trotz Wirtschaftskrise hat der New Yorker Broadway so viel Umsatz gemacht wie nie zuvor. Insgesamt setzten die Bühnen fast eine Milliarde Dollar um - und das bei einem sehr ehrgeizigen Spielplan.

Der New Yorker Broadway hat ungeachtet der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise die beste Spielzeit seiner Geschichte hinter sich. Der Verband der Besitzer, Manager und Produzenten von Theatern (Broadway League) gab am Mittwoch den Rekordumsatz von 943,3 Millionen Dollar (676 Millionen Euro) für die jüngste Saison bekannt. Diese war am Sonntag nach 52 Wochen offiziell zu Ende gegangen.

Allerdings ergab sich das Plus von sechs Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr vor allem aus gestiegenen Eintrittspreisen. Die Zuschauerzahl an New Yorks Theatermeile fiel leicht von 12,27 auf 12,15 Millionen Personen.

Trotz des Einbruchs an der Wall Street hielt die Theaterwelt an ihrem ehrgeizigen Spielplan fest und stellte 43 neue Produktionen vor, ein Rekord seit der Spielzeit 1982/1983 mit 50 Premieren. Unter den Broadway-Neulingen der vergangenen Saison waren zehn Musicals, acht Theaterstücke, vier Musical-Revivals, 16 neuinszenierte Dramen und fünf Sonderveranstaltungen, teilte die Broadway League mit. Etliche der neuen Produktionen waren allerdings noch vor dem Einbruch der Märkte finanziert worden.

"Es war eine inspirierende Saison", lobte die Exekutivdirektorin des Verbandes, Charlotte St. Martin. "Sie zeigt, dass die Besucher selbst in einer schwierigen wirtschaftlichen Zeit nicht ausbleiben, wenn wir hochwertige Shows bieten." Nach dem Ende der Spielzeit steht jetzt nur noch in der Nacht zum 8. Juni die Verleihung der Tony-Preise für diesjährige Bestleistungen am Broadway bevor.
DPA

source: stern

Montag, 11. Mai 2009

Galadinner des Weißen Hauses Obamas witzige Partynacht


Galadinner des Weißen Hauses Obamas witzige Partynacht

Aliia Keys, Demi Moore, Sting, Whoopie Goldberg feiern mit dem US-Präsidenten

Der perfekte Komiker: US-Präsident Barack Obama (47) unterhielt sein Publikum beim traditionellen Galadinner des Pressekorps bestens
Der perfekte Komiker: US-Präsident Barack Obama (47) unterhielt sein Publikum beim traditionellen Galadinner des Pressekorps bestens
Foto: AP
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Das Weiße Haus feiert. Samstagabend lud US-Präsident Barack Obama (47) zum traditionellen Galadinner des Pressekorps ins Washington Hilton. Und wer kam? Alle kamen! Schauspielerin Demi Moore (46) und Ehemann Ashton Kutcher (31), Musik-Legende Sting (57), Pop-Diva Alicia Keys (28), Whoopie Goldberg (53). Und, und, und ...

Höhepunkt des Abends: die Comedy-Einlage von Barack Obama. Die Gäste bogen sich vor Lachen. Der Präsident scherzte über seine Abhängigkeit von Telepromptern, die teils unkontrollierten Äußerungen seines Vize Joe Biden (66), den Hang seines Stabschefs Rahm Emanuel (49) zum Fluchen und die Kritik an den durchtrainierten Oberarmen seine Frau Michelle (45).

Gewitzelt wurde auch über den abwesenden Ex-Vizepräsidenten Richard Cheney (68). Er habe nicht kommen können, weil er mit dem Schreiben seiner Memoiren beschäftigt sei. Der Titel, so Obama mit Bezug auf einen früheren Jagdunfall und Cheneys Unterstützung für „harsche“ Methoden bei Vernehmungen von Terrorverdächtigen: „Wie man auf Freunde schießt und Leute verhört“.

Auch sein Verhältnis zur einstigen Vorwahlrivalin und jetzigen Außenministerin Hillary Clinton (61) spießte Obama zur großen Erheiterung des Publikums auf. „Wir könnten uns nicht näher stehen“, sagte der Präsident. Als Clinton aus der Schweinegrippe-Gefahrenzone Mexiko zurückkam, habe sie ihn erst einmal fest umarmt und empfohlen, doch selbst nach Mexiko zu reisen.

Besonders amüsiert reagierten die Zuhörer auf die Vorstellung von Obamas „Programm“ für die nächsten 100 Tage. Dazu gehört nach den Worten des Präsidenten „die ernsthafte Erwägung, mich aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen“ und so erfolgreich zu sein, „dass ich die 100 Tage in 72 Tagen zu Ende bringe“. Am 73. Tag will Obama dann nach eigenen Angaben ruhen.

Und was hat er sich für diese Auszeit vorgenommen? Er wolle seinen Hund Bo stubenrein machen, erklärte Obama. Es fehle gerade noch, dass der sieben Monate alte Wasserhund Finanzminister Timothy Geithner (47) ans Bein pinkle – dieser habe schon wegen seiner Steueraffäre genug abbekommen.

Bei dem Dinner mit 2700 Gästen, die jeweils 200 Dollar für einen guten Zweck spendeten, musste Obama im Anschluss die Seitenhiebe der Komödiantin Wanda Sykes (45, „Das Schwieger-Monster“) über sich ergehen lassen. Diese räumte ein, mächtig stolz auf den ersten schwarzen US-Präsidenten zu sein. „Wenn du allerdings die Sache in den Sand setzt, werden plötzlich alle fragen, was mit dem halb-weißen Typen los ist“, warnte Sykes.


source: bild



Montag, 9. März 2009

Spring Break 2009 So wild saufen, strippen und sexeln die US-Studis

Spring Break 2009 So wild saufen, strippen und sexeln die US-Studis


Baggern, Brüste und Bier
So feiern die Amerikaner ihre Spring Break
Tausende US-Studenten fahren jedes Jahr zur Spring Break nach Cancun (Mexiko), South Padre Island in Texas oder Panama City Beach in Florida. Auch auf Jamaica und den Bahamas lassen wilde Spring Breaker die Bierflaschen und die Hüpften kreisen und die Hüllen fallen
Foto: AP
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Einmal im Jahr verwandelt sich das sonst eher prüde Amerika in eine wilde Party-Zone – immer dann, wenn die College-Studenten Frühjahrsferien haben. Während der sogenannten Spring Break fliegen die Bücher in die Ecke und brave College-Girls werden zu sexy Vamps.
Sex, Suff, Spring Break
So hemmungslos feiern
die Studenten

Video:












































Auf dem Stundenplan stehen in diesen zwei Wochen vor allem Saufen, Strippen und Sexeln. Wir verraten, wo die amerikanischen Studis die Sau rauslassen und zeigen Fotos von der wilden Sause.
Die Frühlingsferien liegen immer zwischen Anfang März und Mitte April, in den meisten Unis beginnen sie dieses Jahr am 9. März. Hunderttausende Amerikaner pilgern dann in die beliebten Spring Break-Hochburgen. Die heißesten Partys steigen überall dort, wo’s warm ist: in Daytona Beach und South Beach im Sonnenstaat Florida, in South Padre Island/Texas sowie in Acapulco und Cancún (Mexiko).
Längst ist der Spring Break ein riesiges Event und zieht Jahr für Jahr auch Touristen aus aller Welt an. Die größte Party innerhalb der USA steigt am Panama City Beach in Florida.
Dort wird die Supersause vom College-Sender „MTV U“ präsentiert, einem Ableger des Musiksenders MTV. Während des Party-Marathons liegen am weißen Sandstrand die Alkoholleichen und in den Bars und Discos strippen die Girls. Neben Komasaufen, wildem Sex und Disco-Nächten gibt dort US-Rapper Lil Wayne ein Konzert.
Auch Cancún (Mexiko) macht sich schon wieder bereit für die US-Studenten, die zwei Wochen lang all das tun wollen, was Mama und Papa verboten haben.
Für alle, die nicht in Übersee dabei sein können, wenn die heißeste Party des Jahres steigt, zeigen wir noch einmal die besten Fotos der letzten Jahre.
Die gute Nachricht: Den Spring Break gibt’s inzwischen auch in Europa! Dieses Jahr feiern tausende Ösis und Deutsche in Kroatien die Semesterferien oder die bestandene Abiturprüfung (Matura). Dort geht es garantiert mindestens genauso heiß zu wie im Mutterland des Spring Break!
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source: bild


Nicht vergessen: US Green Card beantragen:
http://botschaft-us.de

Samstag, 17. Januar 2009

Bau-Boom! Las Vegas rüstet auf


Bau-Boom in der Wüste Las Vegas auf den Spuren von Dubai

Las Vegas rüstet auf! In der Wüstenstadt sieht es derzeit aus wie in Dubai, überall Kräne und gigantische Baustellen. Die Stadt der vielen Leuchtreklamen wird ordentlich aufpoliert, neue Kasinos, Megahotels und Wohnkomplexe schießen wie Pilze aus dem Boden.

Als teuerstes Projekt, das in den USA jemals aus Privatmitteln entstand, wächst derzeit das City Center in den Himmel. Die veranschlagten Kosten für das Mammutprojekt: 56,4 Milliarden Euro! Dafür entstehen auf der gigantischen Fläche von 1,5 Quadratkilometern am Strip gerade mehrere Hotels, Kasinos und Geschäfte, die Eröffnung soll 2009 stattfinden. An den beeindruckenden Entwürfen war auch Star-Architekt Daniel Libeskind beteiligt.

Eine weitere Riesenbaustelle soll sich bis zum Herbst 2010 in das Echelon Resorts verwandeln – eine Anordnung von fünf Hotels mit insgesamt 5000 Betten. Allein 19.000 Quadratmeter der riesigen Baufläche werden in Gärten und Pools verwandelt. Eine grüne Oase mitten in der Wüste!

Die spannendsten Bauprojekte finden Sie hier:

Die gigantischen Bauprojekte in Las Vegas
City Center Las Vegas
Als Stadt in der Stadt entsteht derzeit auf einer Fläche von 1,5 Quadratkilometern das City Center. Am Megaprojekt ist auch Star-Architekt Daniel Libeskind beteiligt. Das City Center soll unter anderem Hotels, Kasinos und Geschäfte enthalten
Foto: dpa
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Eine Übersicht über weitere Bauprojekte in Las Vegas und aktuelle Bilder von den Baustellen finden Sie unter www.vegastodayandtomorrow.com

Samstag, 22. November 2008

US-Webseite informiert über Straftaten in der Nachbarschaft auch in Deutschland

Rotten Neighbor: Rufmord darf kein Geschäftsmodell sein.
Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn - bei "Rotten Neighbor" willkürlich von irgendwem festgelegt.

"Rufmord darf kein Geschäftsmodell sein"

Datenschützer: US-Portal soll deutsches Recht respektieren

von Alfred Krüger

Schleswig-Holsteins Datenschützer schlagen Alarm: Ein US-Nachbarschaftsportal hat sich zur Spielwiese für Denunzianten auch aus Deutschland entwickelt. Die Datenschützer fordern die Portalbetreiber auf, die Privatsphäre deutscher Nutzer zu schützen.

"Private" aus Meerbusch hält seine Nachbarin für "geistesgestört". "Derfox" aus Mainz beschwert sich über seinen "arroganten" Vermieter: "Seine einzige Taktik ist Einschüchterung." Und "Private" aus Regensburg denunziert seinen Nachbarn als "extremen Hundefeind": "Achtung! Schießt auf Hunde und vergiftet sie!" Die Einträge befinden sich auf "Rotten Neighbor", einer US-Webseite, die sich selbst als "erste Immobiliensuchmaschine" beschreibt. US-Blogger wie Justin Watt sehen das anders. Watt bezeichnet das umstrittene Web-2.0-Portal schlichtweg als "asoziales Netzwerk".

Gute Nachbarn - böse Nachbarn

Auf "Rotten Neighbor" kann jeder Nutzer Informationen über seine Wohngegend und Nachbarn hinterlassen. Die Portalbetreiber haben Google Maps, den Landkartendienst der Suchmaschine Google, in ihre Seite eingebunden. Hier kann man die exakte Adresse seiner Nachbarn angeben. Ein Symbol zeigt auf der Landkarte an, wo die "bösen" und zuweilen auch die "guten" Nachbarn wohnen.

Völlig abwegig ist die Idee der "Rotten Neighbor"-Betreiber nicht. Eine solche Webseite könnte helfen, die neue Nachbarschaft vor einem Umzug zumindest ansatzweise kennenzulernen. Webseiten wie das US-Portal "CrimeReports.com" verfolgen ähnliche Ziele. Sie listen akribisch alle Straftaten auf und ordnen sie per Google Maps geografisch ein. Die Nutzer solcher Portale können sich ein ungefähres Bild davon machen, wie sicher ihre künftige Wohngegend ist.

Im Unterschied zu "CrimeReports.com", wo die Daten direkt von der Polizei stammen, haben bei "Rotten Neighbors" die Nutzer das Sagen. Sie dürfen über ihre Nachbarn schreiben, was sie wollen. Eine Kontrolle findet nur durch die "Community" statt. Anstößige Einträge können gekennzeichnet werden. Ob sie dann auch gelöscht werden, entscheiden die Betreiber.

Portal für Denunzianten und Verleumder

"Rotten Neighbor"-Nutzer bleiben anonym. Zum Einloggen benötigt man nur eine funktionierende E-Mail-Adresse. Die Webseite wird in den USA betrieben und unterliegt dortigem Recht. Wer sich gegen einen verleumderischen Eintrag wehren will, hat denkbar schlechte Karten. Ein Blick auf die deutschen Einträge zeigt: Von der ursprünglichen Idee der Webseitenbetreiber - so sie denn überhaupt jemals ernst gemeint war - ist nicht viel übrig geblieben. "Rotten Neighbor" ist ein Portal für Denunzianten und Verleumder.

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) sieht das ähnlich. Viele Einträge auf "Rotten Neighbor" seien "persönlichkeits- und geschäftsschädigend", sagen die Datenschützer. Das gelte zum Beispiel dann, "wenn von einem Kleingewerbetreibenden wahrheitswidrig behauptet wird, er würde Auszubildende sexuell belästigen." Rufmord dürfe kein Geschäftsmodell sein, so das ULD.

Rufschädigende Einträge gibt es auf "Rotten Neighbor" eine ganze Menge - nicht nur, aber auch über Bürger, die in Schleswig-Holstein wohnen. Nach einer Reihe von Medienberichten im Sommer dieses Jahres war die Zahl der Seitenzugriffe aus Deutschland erheblich gestiegen. Das Webportal war zeitweilig nicht mehr zu erreichen. Auch die Meldung "anstößiger" Einträge funktionierte nicht mehr. Betroffene Bürger hatten somit "keine Chance, sich rechtlich oder tatsächlich zur Wehr zu setzen", moniert das ULD.

Nach deutschem Recht strafbar

Die schleswig-holsteinischen Datenschützer haben deshalb einen offiziellen Brief an die Betreiber der Webseite geschrieben. Sie werden darin aufgefordert, das Land Schleswig-Holstein völlig aus der Webseite herauszunehmen. "Auf Grund von Beschwerden haben wir festgestellt, dass viele Tatsachenbehauptungen unwahr und herabwürdigend sind und viele Darstellungen einen beleidigenden und verleumderischen Inhalt haben", heißt es in dem Brief. Nach deutschem Recht hätten sich die Webseitenbetreiber sogar strafbar gemacht.

Dass der ungewöhnliche Vorstoß etwas mit Zensur im Internet zu tun haben könnte, weisen die Datenschützer aus Kiel weit von sich. Es gehe einzig und allein darum, die persönlichen Rechte der Betroffenen zu wahren. "Es ist mir unverständlich, wie die Verantwortlichen in den USA eine derartige massenhafte Verletzung der Privatsphäre hinnehmen können", sagt Thilo Weichert, Leiter des ULD. Mit dem "in den USA hochgehaltenen" Grundrecht auf freie Rede hätten die Einträge auf "Rotten Neighbor" jedenfalls nichts zu tun.

"Grundrechte mit Füßen getreten"

Die Portalbetreiber werden auch sonst mit deutlichen Worten abgekanzelt. "Ihr Unternehmen unternimmt (...) keine Schritte, um die Privatsphäre von diffamierten Personen auch nur ansatzweise wirksam zu schützen und nachträglich illegale Inhalte zu entfernen", so das ULD in seinem Brief. "Dass es in den USA (...) keine wirksamen Datenschutzgesetze geben mag, soll und darf nicht dazu führen, dass durch Ihr Angebot Grundrechte von Menschen in Schleswig-Holstein mit Füßen getreten werden."

Eine Kopie des Schreibens ging an die zuständige US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC). Dennoch bleibt fraglich, ob die Kieler Datenschützer mit ihrem Beschwerdeschreiben wirklich etwas erreichen. Denn rechtlich steht ihr Verlangen auf tönernen Füßen. Die Webseitenbetreiber haben ihren Sitz in den USA und müssen sich nur an die US-Gesetze halten.


source zdf



Freitag, 14. November 2008

Die Drei-Millionen-Dollar-Partnersuche

Die Drei-Millionen-Dollar-Partnersuche

Die Partnersuche ist schwierig - oder ein Millionending. Per Web-Seite sammelt eine Amerikanerin Geld, um sich per Werbespot beim amerikanischen TV-Mega-Ereignis Super Bowl anpreisen zu können. Außerdem: dreiste Blu-ray-Filmpiraten und Google hört aufs iPhone.

"Für Liebe würde ich alles tun, aber nicht das": Hätte sich die US-Komikerin Amy Borkowsky mal an diesen Rat des Schmalzrockers Meat Loaf gehalten. Borkowsky ist Single, angeblich einsam und verzweifelt. Längst habe sie die Männerjagd in Bars aufgegeben, habe so viel Liebe hinter sich, dass sie auf Single-Partys nur noch Ex-Freunde treffe. Bitter auch ihre Erfahrungen mit Online-Flirts: Da treffe man nur Verlierer und Lügner.

Deshalb, behauptet sie, schaltet Borkowsky jetzt einen Gang höher beim Rennen um Mr. Big, will ein Werbefilmchen beim größten TV-Ereignis der Welt, dem amerikanischen Super Bowl, schalten. Dazu braucht sie die Hilfe des Internets.

Spenden-Website Suberbowl Singlegirl: Via Internet will Amy Borkowsky drei Millionen Dollar sammeln

Spenden-Website Suberbowl Singlegirl: Via Internet will Amy Borkowsky drei Millionen Dollar sammeln

Borkowskys Kalkül: Dating sei ein Glücksspiel, mit einer Fernsehanzeige vor 60 Millionen Männern stiegen ihre Chancen ganz enorm, endlich ihren Traumpartner kennenzulernen. Wäre da nicht das Geldproblem: Ihre Mega-Partneranzeige kostet drei Millionen Dollar, zu viel fürs Portemonnaie einer Komikerin.

Aber mit Dreistigkeit lässt es sich im Netz ja weit bringen. Spendenaufrufe der Art "Wenn ich eine Million Dollar einsammle, darf ich meine Traumfrau küssen", machten vor Jahren auch finanziell relativ erfolgreich die Internet-Runde, als noch alles als cool bejubelt wurde, was irgendwie mit dem Web zu tun hatte. Seitdem ist genug Zeit verflossen, um mit der angestaubten Masche wieder in Sachen Publicity punkten zu können: Die ach so Einsame ist auf dem besten Weg, zumindest kurzzeitig richtig bekannt zu werden.

Als frühere Werbe-Texterin hat Borkowsky sich natürlich schon um die Form des Spots Gedanken gemacht: "Ich denke an Testimonials meiner Ex-Freunde, über direkte Vergleiche mit anderen Frauen auf dem Markt," schreibt Borkowsky auf ihrer Site SuperBowlSingleGirl.com, "vielleicht aber auch nur an einen Jingle."

Wer sich von so viel vermeintlicher Offenheit beeindruckt zeigt, den hält auch nichts auf, tatsächlich zu spenden. Falls Borkowsky keine drei Millionen Dollar einsammelt, gehen die gesammelten Spenden an einen (anderen) wohltätigen Zweck. Geht der Clip on air und die Partnersuche trotzdem schief, dann sollte sich Amy Borkowsky vielleicht überlegen, ein Musikstück zu schreiben, um ihren Gefühlen Ausdruck geben. Damit war auch schon Meat Loaf erfolgreich.

Filmpiraterie in China: Blu-ray auf DVD

Chinesische Filmpiraten stürzen sich auf das Blu-ray-Format. Bei einer Razzia beschlagnahmte die Polizei von Shenzhen erst neulich 800 gefälschte Blu-ray-Packungen samt Datenträger. Der Clou: In den Blu-ray-Schachteln steckten nur ganz normale DVDs, auf denen die Piraten raubkopierte, umgerechnete HD-Filme abspeicherten.

Ein Laie dürfte das aber kaum merken, da die Piraten ein sehr gutes Komprimierprogramm benutzen. Der Vorteil für die Piraten: DVDs sind deutlich günstiger als Blu-ray-Medien. Im "Wall Street Journal" ist nun über Qualitätsfragen und Preise für HD-Filme eine interessante Diskussion losgebrochen. Ein Kommentator beschreibt das Vorgehen der Piraten als "unglaublich effizient und kosteneffektiv". In Zeiten, in denen so gut wie jeder Player DivX- und Xvid-Codecs versteht, liegt die Frage tatsächlich nahe: Warum bieten die Firmen nicht einfach DVDs mit deutlich gesteigerter Qualität an?

Google baut Spracheingabe für das iPhone

Google hat mit "Voice Search" eine Spracheingabe fürs iPhone veröffentlicht: Wer nach Google-Antworten zu einem Thema sucht, muss die Frage nur noch ins iPhone säuseln, eine Spracherkennung erledigt den Rest. Überraschenderweise erscheint Google Voice Search zunächst für das iPhone und nicht, wie erwartet, für Handys mit dem Google-Betriebssystem Android.

Das "LA Times"-Weblog erklärt das damit, dass die Entwicklungsabteilungen für die Suchmaschine und von Google Android eben unabhängig voneinander arbeiteten. Eine Anwendung wie die nun vorgestellte solle einfach so viele Nutzer wie möglich erreichen, das sei das Ziel.

Deutsche iPhone-Fans seien aber gewarnt. Die aktuelle Version der Suche per Spracheingabe versteht nur Englisch, am besten mit amerikanischer Ausprägung. Diese Einschränkung sorgt bei Versuchen, deutsche Begriffe zu googlen, immerhin für Heiterkeit - denn oft liegen die Ergebnisse der Spracherkennung meilenweit neben dem, was man ins Mikrofon gesprochen hatte. Englische Begriffe aber erkennt die Software meist zielsicher und gut.

Music Mogul: Virtuelle Welt für Musikfans

Grammy-Award-Gewinner, Songschreiber und Produzent Rodney Jerkins hat sich mit dem ehemaligen Vivendi-Games-Manager Nicholas Longano zusammengetan, um eine virtuelle Welt für Musikfans zu entwickeln. Vor lauter Vorfreude ganz aus dem Häuschen ruft der Chor der Neugierigen: "Wie heißt diese virtuelle Welt, dieses Second Life für Musikfans? Was soll es können, was andere Webwelten nicht können?"

Das als Music Mogul bezeichnete Angebot werde Funktionen von sozialen Netzwerken haben, orakelt Reuters, Online-Spiele würden dort angeboten und Live-Konzerte von Musikern als Netzvideo gestreamt. Hobbymusiker sollen mit Gewinnspielen gelockt werden, bei denen sie eine Plattenproduktion für die eigenen Stücke gewinnen können. Am 24. November geht auf Musicmogul.com eine Vorschau des Dienstes online. Dann wird sich auch endlich klären, ob ein Besuch sich angesichts der vielen anderen Musikangebote im Netz überhaupt lohnt.


source spiegel


Funny Ride :


Funny Ride :

Sonntag, 26. Oktober 2008

'McCain Vs. Obama Dance-Off' Dancing Movie Film (VIDEO)


Minimovie.com has put together one of the most original and entertaining videos of the campaign season. Titled "McCain-Obama Dance-Off," the video is as advertised: a dance-off between the 'candidates.' See for yourself.

Samstag, 25. Oktober 2008

Gloria Gobbler - Happy Thanksgiving Song - Gobbler is back - "You Can't Hurry Love"

Happy Thanksgiving Song - Gobbler is back - "You Can't Hurry Love"

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Happy Thanksgiving !!!!

Mittwoch, 8. Oktober 2008

"Billig Shoppen in den USA"

Reportage

"Billig Shoppen in den USA"
Im Kaufrausch: Familie B. aus Gladbeck
© stern TV
Im Kaufrausch: Familie B. aus Gladbeck

Das neueste Paradies für deutsche Schnäppchenjäger: die Vereinigten Staaten. Kein Wunder, denn der Euro steht derzeit bei etwa 1, 50 Dollar. Die deutsche Reiseindustrie rechnet mit einem Umsatzplus von 40 Prozent auf USA-Reisen. Das Fremdenverkehrsbüro NYC & Company geht davon aus, die 500.000-Besucher-Grenze (nur Deutsche nach New York) in diesem Jahr knacken zu können. Eine Reportage von Michael Nieberg.

Keine utopischen Vorstellungen, denn der starke Euro lässt die Herzen deutscher Shopper schwach werden: Ralph Lauren-Jeans, die in Deutschland um die 80 Euro kosten, findet man selbst in teuren New Yorker Kaufhäusern für umgerechnet 50 Euro. Und Laptops von Sony, die auf dem deutschen Markt 1. 500 Euro wert sind, werden in den USA für umgerechnet 900 Euro verkauft. Allerdings: Bis zu 27 % erhebt der Zoll auf eingeführte Waren. Jeden Tag gehen den Beamten zahlreiche USA-Touristen ins Netz, die angeblich von den Einfuhrgrenzen (175 Euro Warenwert pro Person) noch nie etwas gehört haben wollen.

Familie B. aus Gladbeck fliegt für sechs Wochen in die USA in die Ferien. Aber als allererstes geht es nach New York, das Shopping-Paradies für Jürgen (46), Simone (37), Michelle und Madeleine. An Designermode sind die Gladbecker weniger interessiert. Vielmehr stehen die beiden 15- und 12-jährigen Töchter auf Marken wie Diesel und Converse.

Allein 1. 000 Euro haben der Industrieglasmachermeister und die Bürokauffrau für die New York-Shoppingtour eingeplant, die Töchter haben jeweils 450 Euro gespart. stern TV Reportage begleitet die Familie beim Shoppen in New York und in ein großes Outlet - Center mit über 200 Läden vor den Toren der Weltstadt. Dort geraten die Vier angesichts der günstigen Preise in einen regelrechten Kaufrausch...
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Der Deutsche Rüdiger W. (45) leitet seit 2005 mit seiner Kollegin Gabriele C. (53) in Florida eine Immobilien-Agentur. Der schwache Dollar und die Bankenkrise in den USA sorgen für viel Arbeit. Sowohl das Angebot als auch die Nachfrage an Immobilien ist groß. Luxusvillen, Ferienhäuser und Eigentumswohnungen, alles 30 bis 40 Prozent billiger als noch im Jahr 2005. Ganze Straßenzüge stehen in Florida zum Verkauf.

Pascal G. (32) und Hans-Joachim H. (62) sind zwei von 900 Zollbeamten am Frankfurter Flughafen. Bei der Gepäck- und Passagierkontrolle haben sie seit etwa einem Jahr ein verstärktes Augenmerk auf USA-Touristen. Die wenigstens wissen, dass sie eine Freigrenze von nur 175 Euro pro Person haben. Nur wenige kommen freiwillig zum Zollbüro, um ihre neue Kamera oder ein Laptop anzumelden. "Eher die Ausnahme, viele hier werden spontan zu Steuerbetrügern, wenn sie meinen, aufgrund des Andrangs doch unbeobachtet an uns vorbei zu kommen," berichtet der Zollbeamte, der seit 1972 Erfahrungen als "Grenzer" hat.

source stern