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Sonntag, 15. November 2009

New Yorks teuerste Wohnung

New Yorks teuerste Wohnung

Luxus-Schnäppchen für 39 Millionen Dollar



Manhattans Immobilienmarkt leidet unter der Kreditkrise, selbst für Luxusapartments sind die Preise eingebrochen. Die 1000 Quadratmeter der "State Suite", New Yorks teuerster Wohnung, gibt es schon für 39 Millionen Dollar - SPIEGEL ONLINE hat sie besichtigt.

Elizabeth Lorenzo ist schon lange im Geschäft. Ihre Spezialität sind Luxusimmobilien: Nobel-Apartments, Town- und Penthouses, private Hotelsuiten. Superlative benutzt sie am Fließband - so auch jetzt: "In all meinen Jahren habe ich noch nie so etwas Einzigartiges gesehen", trällert sie aufgeregt. "Dies ist die phantastischste Immobilie in der ganzen Stadt!"

Lorenzo - zierlich, straff, manikürt - steht in einem riesigen, leeren Saal. Durch die massiven Fenster fällt Sonnenlicht aufs Eichenparkett, spiegelt sich in Marmorsäulen und blütenweißen Wänden. Der Blick geht hinaus auf den Central Park, das Herbstlaub glüht, eine Touristenkutsche zuckelt vorbei. "New York", seufzt Lorenzo. "Wie es funkelt."

Es funkelt vor allem an dieser noblen Adresse: 1 Central Park South. Eine Adresse, die jeder New Yorker kennt: Hier liegt das legendäre Plaza, das einstige Grand Hotel, das heute größtenteils aus Luxusapartments besteht.

Und eben hier befindet sich auch die zurzeit teuerste Eigentumswohnung New Yorks - sie kostet 39 Millionen Dollar. Wobei die Bezeichnung Wohnung untertrieben ist. "Ein prachtvolles Stadtanwesen", verheißt das offizielle Listing. "Perfekt für großartiges, kultiviertes Wohnen."

Derlei Wortblasen wirken heutzutage entweder pervers oder verzweifelt. Die Kreditkrise machte auch New Yorks Luxusimmobilienmarkt kaputt, und selbst die jüngste Erholung der Wall Street kommt hier nur schleppend an. Die Preise für Luxuswohnungen (sprich: teurer als eine Million Dollar) fielen im dritten Quartal zwar nicht mehr ganz so schnell, sie lagen aber immer noch um drei Prozent unter denen von 2008.

"Ich glaube, das Schlimmste ist vorbei"

1 Central Park South ist ein Musterbeispiel dafür, wie schlecht es um das verwöhnte Marktsegment steht - zumindest relativ. Obwohl als "Trophäe" annonciert, stand die Mega-Immobilie erst zum Verkauf, dann wieder nicht, jetzt wieder doch. Derweil schmolz ihr Preis von 45 auf 39 Millionen Dollar. Früher kannten die Immobilienpreise in New York nur eine Richtung - nach oben.

Zugleich zeigt der Fall aber auch, dass eine "schlechte Marktsituation" am Central Park South eine etwas andere Bedeutung hat als etwa in East Harlem.

"Ich glaube, dass das Schlimmste vorbei ist", gurrt Lorenzo, einer der Verkaufsstars der Immobilienagentur Stribling. "Ich kann es spüren." Sie reicht dem Besucher eine goldgravierte Visitenkarte und führt ihn langsam durch ihr Vorzeigeobjekt, ein besenreines Prunkzimmer nach dem anderen. Ihre Stöckelschuhe hallen über den Boden. "Diese Räume haben eine gewisse Romantik."

Auf jeden Fall haben sie Historie. 1907 eröffnet, war das neobarocke Plaza am Central Park fast ein Jahrhundert lang ein Knotenpunkt von Glamour und Großmannssucht. Marlene Dietrich, Marilyn Monroe, Cary Grant, Audrey Hepburn, Truman Capote, Liz Taylor, Jackie Onassis, die Beatles: Alle tummelten sich hier.

Foyer, Salon, Speisezimmer - insgesamt fast 1000 Quadratmeter

Ende 2004 kaufte die Immobiliengesellschaft Elad das Plaza, renovierte es, eröffnete es als kleines Boutiquehotel neu und wandelte den Rest in Luxuswohnungen um. Die größte, teuerste davon, Katalognummer CD05-0246, steht aber immer noch leer, und Elizabeth Lorenzo muss weiter auf ihre Provision warten.

Die Zimmerflucht, genannt "State Suite", liegt im zweiten Obergeschoss - dort, wo sich einst die feinsten Plaza-Räume befanden, die "State Rooms": Ballsäle, Hochzeitssuiten, Partytrakte. Sie erstreckt sich über die gesamte Nordachse des Hauses am Central Park entlang sowie über die Vorderfront zur Grand Army Plaza.

Es dauert eine Dreiviertelstunde, bis Lorenzo die fast 1000 Quadratmeter abgeschritten hat: Foyer, Salon, Speisezimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Bibliothek, eine 17 Meter lange "Kunstgalerie" ("ideal für Skulpturen"), fünf Schlafzimmer, Ankleidezimmer, sieben Bäder ("für sie, für ihn, für Gäste"), zwei Küchen.

Die Messingarmaturen sind Reproduktionen der alten Plaza-Beschläge, mit dem berühmten Doppel-"P". Die Küchen - eine für Dienstboten, eine für Herrschaften - haben Viking-Öfen mit je sechs Gasbrennern. Die schwarzen Marmortheken sind absichtlich matt gehalten - "wie man das 1907 so hatte".

Der monatliche Unterhalt summiert sich auf mehr als 11.000 Dollar

Die Klimaanlage wird von einem speziellen Luftbefeuchtungssystem ergänzt, damit weder Pflanzen noch Kunst noch Haut leiden. Die Decken sind vier Meter hoch, selbst im Dienstbotenzimmer. Für den, der Diskretion sucht, gibt es neben dem Haupteingang noch zwei versteckte Nebenpforten.

Schließlich öffnet Lorenzo eine kleine Seitentür. Dahinter: eine komplette Wäscherei, mit zwei Waschmaschinen und zwei Trocknern. "Die Dienstmädchen werden jede Menge Arbeit haben", sagt Lorenzo. "All die schönen Linnen und Laken wollen schließlich gebügelt werden."

Monatlicher Unterhalt für das schönere Wohnen: 11.449 Dollar. Das war es aber nicht, was den ersten Beinahe-Käufer im letzten Moment wieder abgeschreckt hat. Es ist ein Thema, über das Lorenzo nur ungern spricht. "Der Interessent", sagt sie mit glasigem Blick, "konnte die Transaktion nicht abschließen."

Dieser Interessent war Luigi Zunino, der Chef der Mailänder Immobilienfirma Risanamento. Der hatte schon einen Kaufvertrag für die "State Suite" unterschrieben, für 45 Millionen Dollar, konnte die Summe dann aber nicht aufbringen. Das "Wall Street Journal" will erfahren haben, dass er die Wohnung für 100 Millionen Dollar schnell wieder habe abstoßen wollen, um die Differenz einzusacken. Was natürlich ein weiteres Problem war, da er sie dazu ja erst mal hätte besitzen müssen.

Vavilov verklagte Elad, Elad verklagte Vavilov

Also ist die Immobilie seit sieben Wochen wieder auf dem Markt - für sechs Millionen Dollar weniger. "Der Preis", sagt Lorenzo lakonisch, "reflektiert den Markt." Gibt es schon neue Interessenten? "Wir hatten eine sehr nette Resonanz. Wir sind optimistisch."

Wobei die jüngste Geschichte der Plaza-Renovierung eher abschreckend wirken dürfte. Auch dazu sagt Lorenzo nur Kryptisches: "Die Gerichtsverfahren sind beigelegt."

Zum Beispiel das Verfahren, das Andrey Vavilov gegen Elad angestrengt hatte. Der russische Oligarch hatte zwei Penthäuser auf dem Dach des Plaza blind gekauft, für damals 53,5 Millionen Dollar. Als seine Gattin die Liegenschaften jedoch erstmals in Augenschein nahm, war sie außer sich: "Scheußlich", so hieß es in Vavilovs Klage - zu klein, zu niedrig, zu verbaut, zu hässlich, eine Mogelpackung.

Vavilov verklagte Elad, Elad verklagte Vavilov seinerseits wegen Verleumdung. Im Januar wurde der Streit beigelegt: Vavilov behielt eines der Penthäuser zum "Discountpreis" von elf Millionen Dollar, warf es aber sofort wieder auf den Markt. Erst im September wurde er es endlich los, für gerade mal 8,4 Millionen Dollar.

Mittlerweile werden Wohnungen sogar vermietet

Es waren lästige Schlagzeilen für das "neue" Plaza. Hatte es doch mit einer lange Liste von VIPs geprahlt, die sich hier sofort eingekauft hatten: Modezar Tommy Hilfiger, Galerist Guy Wildenstein, Wall-Street-Legende James Cayne, Investment-Queen Suze Orman.

Aber auch andere Besitzer klagten. Im Januar schockte "Vanity Fair" die Immobilienszene mit einem Horrorartikel über die umstrittene Plaza-Konvertierung: "Bittere Vorwürfe und Prozesse machen die Phantasiewelt zu einem Alptraum."

Der Bericht enthielt eine Litanei aus Vorwürfen meist anonym zitierter Käufer: "Versperrter Ausblick, krumme Fußböden, elend langsame Aufzüge und häufige Unterbrechung der Wasserzufuhr." Rund 30 der 181 Apartments kamen demnach schnell wieder auf den Markt, darunter auch die Hilfigers und Wildensteins.

"Wir haben alles wieder verkauft", versichert Lorenzo. "Bis auf das hier." Die ganze Wahrheit ist das wohl nicht: Auf ihrer Stribling-Website bietet sie derzeit neben der "State Suite" neun weitere Plaza-Apartments an, von 1,5 Millionen bis 7,9 Millionen Dollar.

Auch das ein schlechtes Zeichen: Zwei Plaza-Wohnungen gibt es inzwischen sogar zu mieten. 65 und 111 Quadratmeter, Monatsmiete: 6500 und 12.000 Dollar.


source: spiegel


Freitag, 15. Mai 2009

Reich und schön - so präsentiert sich Palm Beach in Florida trotz Rezession.

LUXUSRESIDENZ PALM BEACH

Krisenboykott im Reichenrefugium

Reich und schön - so präsentiert sich Palm Beach in Florida trotz Rezession. In dem Millionärsort geht es so pompös und selbstverliebt zu wie eh und je. Doch hinter den Kulissen brodelt es: Seit Milliardenbetrüger Madoff hier zugeschlagen hat, spürt auch das VIP-Refugium die Finanzkrise.

Palm Beach - Rezession? Welche Rezession? Jeff Cloninger hat keine Sorgen, dass ihn der Abschwung je ernsthaft einholt. "Es wird immer Leute mit Geld geben", sagt er, und seine hellblauen Augen funkeln. "Und die werden immer nach Palm Beach kommen."

Cloninger, 49, empfängt den Besucher in seinem von Licht durchfluteten Büro. Er thront hinter einem enormen Marmorschreibtisch, den er mit Muscheln und polierten Kieselsteinen dekoriert hat. An der Wand hängen Großaufnahmen von Luxusvillen: Traumhäuser unter Palmen, mit Pools, Terrassen, Tennisplätzen und Privatstränden.

Das ist Cloningers Geschäft: das Vermitteln solcher Nobelimmobilien. Und zwar nicht irgendwo, sondern in einem der exklusivsten VIP-Refugien Amerikas - Palm Beach in Florida, einer durch Brücken mit dem Festland verbundenen Millionärsexklave. "Paradise Island" nennen es die rund 10.000 Bewohner auch.

Tatsächlich ist Palm Beach eine der letzten Ecken der USA, wo die Rezession fern zu sein scheint: keine Arbeitslosigkeit, keine Armut, keine Kriminalität. Es ist die einzige Stadt im US-Bundesstaat Florida, in der jeden Tag die Mülleimer geleert und die Straßen gefegt werden. "Für mich", sagt Cloninger, der seit 15 Jahren hier wohnt, "ist dies der begehrenswerteste Ort zum Leben."

Und zum Geldverdienen - vor allem mit Immobilien. Die schmale Halbinsel - Atlantik auf der einen Seite, die Lake-Worth-Lagune auf der anderen - hat zwar nur 17 Prozent der Fläche Manhattans und nicht mal ein Prozent seiner Bevölkerung. Doch das jährliche Pro-Kopf-Einkommen fällt nach Angabe der US-Volkszählungsbehörde mit rund 110.000 Dollar mehr als doppelt so hoch aus. "Die Leute in Palm Beach stufen sich selbst danach ein, wie viel Geld sie verdienen", weiß Ortskenner Laurence Leamer. "Selbst die ärmsten Einwohner scheinen alles zu haben."

"Der letzte Ort, der die schlechten Zeiten spürt"

In den Stuckpalästen am Ocean Boulevard tummeln sich die Superreichen: Das hier residierende Vermögen wird auf insgesamt 110 Milliarden Dollar geschätzt. Inoffizielles Stadtoberhaupt ist Donald Trump, der sich einen illustren Hofstaat hält - darunter Parfummogul Ronald Lauder, Investor Ron Perelman, Diät-Witwe Veronica Atkins, Bestseller-Fabrikant James Patterson, Republikaner-Sprachrohr Rush Limbaugh, Sänger Rod Stewart und die Kennedys.

Und über Jahre wuchs Palm Beachs Immobilienmarkt auch fleißig weiter: Der Durchschnittspreis einer Villa ist seit 2004 von 2,2 Millionen Dollar auf zuletzt fast 3,9 Millionen Dollar angestiegen.

"Wir sind beschäftigt", beteuert Cloninger, die Frage nach den Folgen der Rezession gleich vorwegnehmend. "Wegen des enormen Wohlstands sind wir von den harschen wirtschaftlichen Realitäten isolierter als andere." Gelassen fügt er hinzu: "Palm Beach ist der letzte Ort, der die schlechten Zeiten spürt - und der erste, der sich wieder erholt."

Cloninger ist der beste Repräsentant für die Sonnenscheinstimmung. Sein Teint ist gut gebräunt, er trägt ein offenes Hemd, das zur Farbe seiner Augen passt. Die sockenlosen Füße stecken in Gucci-Slippern. "Wir fahren selten Auto", sagt er über seine Familie. "Wir springen aufs Boot oder in den Privatjet."

Selbst Dienstleister leben hier eben gut. Häuser werden zu 99 Prozent bar bezahlt, "Hypotheken nimmt keiner auf", sagt Cloninger - einer der Gründe, weshalb Palm Beach bisher so wenig litt. Und selbst wenn die Rezession den einen oder anderen Millionären treffe: "Die sind kaum arm, wenn das Vermögen von 400 auf 320 Millionen Dollar schrumpft. Bei McDonald's wird von denen keiner arbeiten müssen." Die Schnellimbisskette gibt es im Ort sowieso nicht.

Die "Goldküste" verliert an Glanz

Doch selbst Cloninger gibt zu, dass nicht alles glänzt an Floridas "Goldküste". Er zieht den Evans Report hervor, die Bibel der Makler dort. 2004: 298 verkaufte Einfamilienhäuser. 2008: 104 verkaufte Einfamilienhäuser - ein Minus von 65 Prozent. Immerhin: Darunter waren drei große Brocken für 95 Millionen Dollar, 81,5 Millionen Dollar und 68,5 Millionen Dollar.

"Ich verkaufe weniger, und es dauert länger", sagt Cloninger mit gespielter Pein. Der Beweis findet sich draußen, in den stillen Straßen. Hier stecken überall Metallschildchen in den Vorgärten: "For Sale". Sie sind so klein und diskret, dass sie nur erkennt, wer danach sucht. Die amtliche Mindestgröße legt fest, dass die Plakette nicht größer als 10 mal 15 Zentimeter messen darf.

Denn Diskretion ist in Palm Beach Ehrensache. Anders als Cloninger, der freudig Rede und Antwort steht, geben sich die offiziellen Ortsvorsteher zugeknöpft - gerade in diesen Zeiten, wo Reichtum plötzlich einen Ruch hat.

Von Madoff will hier keiner etwas wissen

Bürgermeister Jack McDonald, um eine Einschätzung der wirtschaftlichen Lage gebeten, spricht nach Auskunft seiner Assistentin Sarah Hannah prinzipiell nicht "mit auswärtigen Reportern". Sie leitet die Anfrage gerne an den Stadtrat weiter: "Ich glaube aber nicht, dass irgendeiner der Amtsträger in der Lage sein wird, Ihnen zu helfen."

Die Tagesordnung des Stadtrats, der in der Town Hall im Kolonialstil tagt, offenbart jedenfalls krisenfremde Idylle: Küstenschutz, Architekturfragen, Wildkatzen-Management. Derweil widmet sich die Hauptschlagzeile der "Palm Beach Post" an diesem Tag dem mysteriösen Gifttod von 21 Polopferden hier.

Von der Town Hall sind es nur wenige Schritte zur Worth Avenue - der Shopping-Meile von Palm Beach. Auf den drei Straßenblocks ballt sich mehr Luxus als auf drei Kilometern Fifth Avenue in New York. Saks, Neiman Marcus, Louis Vuitton, Tourneau, Valentino, Cartier, Escada, Brooks Brothers, Armani, Hermès, Tiffany, Gucci, Chanel, Polo Ralph Lauren - das Ganze wird gesprenkelt mit Vier-Sterne-Restaurants, Kunstgalerien und - selbstverständlich - Immobilienagenturen: "Vier Schlafzimmer, sechs Badezimmer, mit Blick auf den Sonnenuntergang, 5,9 Millionen Dollar, inklusive Weinkeller für 700 Flaschen."

Die Auslagen strotzen vor Pelzen, Diamanten, Antiquitäten. Doch die Geschäfte sind so leergefegt wie die Straße selbst - Zufall oder Symptom? Vor dem Juwelier HT Stuart langweilt sich ein Wachbeamter. Ein Rentnerpaar ächzt aus einem Jaguar und wackelt zum "Lunch Special" in "Victor's Cafe".

Ein Bekleidungsgeschäft trägt den trefflichen Namen "Trillion" (Billion). Auch hier steht die Bedienung herum, während ein fein frisierter echter Pudel mit einem Plüschpendant spielt. "Die Leute kaufen weniger", räumt die Verkäuferin ein, verweigert aber ihren Namen. Den Kundenmangel begründet sie mit der Hitze.

Spielweise des Milliardenbetrügers

"Trillion" hat noch ein anderes Problem: Es war ein Lieblings-Shop des Milliardenbetrügers Bernard Madoff. Und dessen Namen darf man in Palm Beach nicht mehr laut sagen - er ist zum Paria geworden, zum Unaussprechlichen.

Dabei kennt ihn jeder. Madoff war eine Art Ehrenbürger, lebte förmlich im Country Club, besaß ein 9,4-Millionen-Dollar-Ferienhaus am Wasser.

Hier im Millionärsrefugium fand Madoff auch seine arglosesten Opfer: im Golfclub, beim Dinner, auf Cocktailpartys. Halb Palm Beach habe seine Lebensersparnisse an ihn verloren, wird gemunkelt. Die Madoff-Klientenliste des Gerichts jedenfalls verzeichnet allein unter dem Buchstaben "A" 31 Adressen aus Palm Beach. "Hurrikan Madoff", sagen sie hier auch.

Wer das anspricht, merkt, dass der ganze Ort vor Scham und Wut erstarrt ist. "Madoff", sagt eine alte Dame an der Promenade und spuckt förmlich aus. "Möge er in der Hölle schmoren."

Wo Madoff seine letzte Hose in Freiheit kaufte

Bei "Trillion" hat Madoff einen seiner letzten Einkäufe in Freiheit getätigt: eine Kaschmirhose für 2000 Dollar. Da seine Größe nicht vorrätig war, sollte sie eigens aus Italien importiert werden. Doch als Besitzer David Neff Madoffs Kreditkarte schließlich belasten wollte, war sie bereits gesperrt - und Madoff verhaftet. Seitdem, sagte Neff der "Times", blieben auch die meisten Stammkunden aus - viele stünden dank Madoff vor der Pleite.

"Ich kenne Madoff nicht", murrt auch der sonst so blendend gelaunte Jeff Cloninger. "Und ich bin's leid, über ihn zu sprechen." Madoff ist schlecht fürs Geschäft, genauso wie das Gerede von der Rezession. Lieber redet Cloninger also von seinen Kunden. "Ich habe jetzt sogar zwölf aus Deutschland", sagt er. Die Deutschen liebten die Sauberkeit und Ordnung in Palm Beach. "Meist kommen sie aus Hamburg, neuerdings auch Düsseldorf."

Zumindest damit liegt er wohl richtig: Es wird immer Leute mit Geld geben, und sie werden immer nach Palm Beach kommen.


source: spiegel



Mittwoch, 13. Mai 2009

New York: Ground Zero Zahl der Türme soll schrumpfen NYC

Die Neubaupläne für Ground Zero werden offenbar eingedampft. Das Ensemble auf dem Gelände des früheren World Trade Center soll deutlich kleiner ausfallen.
Modell der zukünftigen Skyline von Manhattan
Bloomberg
Modell der zukünftigen Skyline von Manhattan
Wenn es einen Neubau gebe, werde dieser nur zwei statt der ursprünglich geplanten fünf Türme haben, berichtete die New Yorker Zeitung „Daily News“ unter Berufung auf informierte Kreise. Hinzu kämen zwei „Stümpfe“ von je vier oder fünf Stockwerken, einen fünften Neubau werde es gar nicht geben. Auch solle die Fläche nur halb so groß sein wie in den Ursprungsplänen aus dem Jahr 2003 vorgesehen. Nach den damaligen Plänen sollten fünf Wolkenkratzer den Anschlagsort „Ground Zero“ umringen.

Bereits vergangenen Monat hatten die „Daily News“ und andere New Yorker Medien berichtet, dass das neue World Trade Center frühestens 2037 vollständig vermietet sein werde – also 36 Jahre nach den Terroranschlägen. Am 11. September 2001 waren bei den Anschlägen die beiden Türme des World Trade Center zerstört und 3000 Menschen getötet worden.

source: spiegel

Freitag, 8. Mai 2009

US-Immobilien Der Tiefpunkt scheint erreicht

US-Immobilien

Der Tiefpunkt scheint erreicht

Zaghafte Hoffnung keimt auf: Dreht der US-Häusermarkt? Die Lichtblicke mehren sich. Doch eine wirkliche Wende ist erst 2011 in Sicht.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Christian Bieker
Regierung - US-Konjunkturpaket tritt heute in Kraft
dpa
Marktbeobachter sehen erste Hoffnungszeichen
Es war die Party des Jahrhunderts. Der Wert von Häusern explodierte in einigen Regionen um 30 Prozent pro Jahr. Makler verkauften selbst Bruchbuden zu horrenden Summen. In Boomtowns wie Miami stiegen die Preise von Januar 2000 bis Dezember 2006 fast um das Dreifache. Niedrige Zinsen und gierige Banken lockten finanzschwache Käufer – ein scheinbar endlos drehendes Glücksrad. Jene zwei Drittel US-Bürger, die in den eigenen vier Wänden wohnten, fühlten sich wie Goldminenbesitzer. Sie beliehen ihr Haus für Urlaube und Autos.

Die Blase platzte vor zwei Jahren – und riss die Welt in den Abgrund. Finanzjongleure hatten die windigen Hypotheken zu Wertpapieren verpackt und rund um den Globus verteilt. Der US-Häusermarkt war der erste Dominostein, der alles ins Wanken brachte: die Banken, die Börsen, die Industrieproduktion, den Welthandel. Um 30 Prozent haben sich US-Immobilien seit Mitte 2006 im Schnitt verbilligt. Nun keimt erstmals Hoffnung: Die Schockwellen, die aus dem Epizentrum der Finanzkrise um den Globus jagen, schwächen sich offenbar ab. „Erstmals verlangsamt sich das Tempo des Preisverfalls“, meldete vergangene Woche die Rating-Agentur S&P, die den führenden Case-Shiller-Hauspreisindex ermittelt.

Verlangsamter Preisverfall


Zwar rutschten die Immobilienwerte nach den neuesten Zahlen auch im Februar gegenüber Januar ab – um 2,2 Prozent. „Aber zum ersten Mal seit Oktober 2007 markiert der Index gegenüber dem Vorjahr keinen Rekordverlust mehr“, erläuterte David Blitzer, Vorsitzender des Index-Ausschusses von S&P. Der Preiseinbruch hatte im Januar im Jahresvergleich noch 19 Prozent betragen – im Februar schwächte sich das Minus in den zwanzig wichtigsten Ballungsräumen auf 18,6 Prozent ab. „Wir brauchen aber einige Monate, um zu sehen, ob die Häuserpreise endgültig drehen“, sagte Blitzer.
Hauspreis-Entwicklung in US-Ballungsregionen (Februar 2009)

BallungsraumVeränderung Vorjahr in ProzentVeränderung Vormonat in Prozent
Phoenix-35,2-1,6
Las Vegas-31,7-3,6
San Francisco-31,0-3,3
Miami-29,5-3,0
Los Angeles-24,1-2,0
Detroit-23,6-3,8
Chicago-17,6-3,4
New York-10,2-1,6
Boston-7,2-1,3
Dallas-4,5-0,3
Stand: Mai 2009Quelle: S&P Case-Shiller

Die Nachricht vom gebremsten Fall ist nicht der einzige Hoffnungsschimmer. Nach Zahlen des US-Maklerverbands NAR zogen die Durchschnittspreise zuletzt sogar an. Von Februar auf März kletterte das Niveau landesweit um 4,2 Prozent. Auch die Zahl der verkauften Häuser und die der neu beantragten Hypotheken stieg. Der Rückstau an Objekten, die zum Verkauf stehen, ging im März dagegen um 1,6 Prozent auf 3,74 Millionen zurück, gegenüber März 2008 sogar um neun Prozent. Positiv entwickelte sich auch die Leerstandsrate.
„Die gefallenen Preise locken Erstkäufer“, meldete die „New York Times“. Mehr als die Hälfte der Neubesitzer greifen zum ersten Mal zu. Angesichts der Niedrigzinsen können sich immer mehr Mieter eine Immobilie leisten. Hinzu kommt der staatliche Steuerbonus in Höhe von 8000 Dollar. Seit Anfang der 90er-Jahre waren Häuser in den USA für Normalverdiener nicht mehr so erschwinglich.

„Der Kundenverkehr bei unseren Mitgliedern nimmt spürbar zu“, berichtet Lawrence Yun, Volkswirt der NAR. Die Organisation strahlt landesweit Radiospots aus, die ein Ende der Krise verkünden: „Was machst du denn da, Schatz?“, fragt eine Frau ihren Mann, der im Garten gräbt. „Ich suche den Boden.“ Als er mit dem Spaten den unterirdischen Schlauch der Sprinkleranlage durchschlägt, lacht die Frau höhnisch. Die Botschaft ist klar: Wer zu lange auf den Tiefpunkt wartet, steht bald im Regen.

Klopfen im Keller


Die Immobilienhändler versuchen, den Markt hochzureden – die wahre Lage bleibt aber brisant. Die jüngsten Erfolgsmeldungen sind ein Lebenszeichen, ein Klopfen im Keller – aber noch keine Wende. Der Abschwung verliert in Teilen des „Sun Belt“ an Fahrt, also in den Sonnenstaaten Kalifornien, Florida, Nevada und Arizona, die bisher am stärksten litten. Die drei Städte mit dem größten Preisverfall im Jahresvergleich liegen zwar weiter im Südwesten und Westen – Phoenix (-35 %), Las Vegas (-32 %) und San Francisco (-31 %).

>Das Tempo des Einbruchs schwächte sich aber im Februar ab. Viel heiße Luft ist hier schon entwichen. In Arizonas Wüstenmetropole Phoenix, der fünftgrößten Stadt der USA, halbierten sich die Preise seit Ende 2006. Ein Eigenheim kostet im Schnitt nur noch zwölf Prozent mehr als zu Beginn des Booms. „Die Häuserverkäufe bewegen sich vor allem in den am härtesten getroffenen Regionen nach oben“, beobachtet Mark Vitner, Ökonom der US-Bank Wachovia.
Dafür frisst sich die Krise auf die andere Seite des Kontinents vor. Der Nordosten der USA galt lange als stabil. Im Februar zählten aber New York und Washington zu den vier Ballungsräumen, in denen sich der Preisverfall beschleunigte. Beide Städte hatten bisher am wenigsten gelitten – das Preisniveau liegt noch 70 Prozent über dem Jahr 2000. Doch seit viele Banker ihre Jobs an der Wall Street verlieren, steigt der Druck auch in diesem Landesteil: Während im März im Westen der USA im Jahresvergleich 22 Prozent mehr Häuser einen Käufer fanden, brach das Geschäft im Nordosten um 20 Prozent ein.

Fast die Hälfte der Objekte, die landesweit auf den Markt kommen, stammt aus Notverkäufen. Diese Flut drückt die Preise. Wann sich der Markt stabilisiert, hängt davon ab, wie viele Häuser noch unter den Hammer kommen. Die gute Nachricht: Die Zwangsvollstreckungennehmen seit Sommer 2008 ab, von 668 000 auf 630 000 Ende 2008. Die schlechte Nachricht: Die Zahlen sind durch ein Moratorium für Zwangsverkäufe der staatlichen Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verzerrt. Der Aufschub, den auch Großbanken ihren Kunden gewährten, lief zum 1. April aus. Ein Gutteil der Stabilisierung am Häusermarkt sei „auf den Vollstreckungsstopp zurückzuführen“, warnt die Investmentbank Goldman Sachs.

Denn das Heer der Hausbesitzer, die ihre Schuld nicht mehr bedienen können, schwillt weiter an. Im Februar waren 3,2 Millionen Hypothekenzahler mindestens 60 Tage in Verzug – 13 Prozent mehr als Ende 2008. Früher verloren säumige Eigentümer schnell ihre vier Wände. Inzwischen vergehen Monate, weil Banken eine Umschuldung versuchen. Im März legte Präsident Barack Obama ein Programm in Höhe von 75 Milliarden Dollar auf, das die Hypotheken notleidender Hausbesitzer bezuschusst. Das Hilfspaket werde „die Kredite von Millionen Familien umfinanzieren, die mit ihren Darlehen unter Wasser oder kurz davor sind“, versprach Obama. Für rund acht Millionen Besitzer hat das Verfahren allerdings kaum Sinn, weil auf ihrem Haus höhere Schulden lasten, als es noch an Wert hat.

Wende am Arbeitsmarkt


Die Hängepartie bis zum Notverkauf birgt aber Gefahren. „Es besteht das Risiko, dass einige Zwangsvollstreckungen nur aufgeschoben sind“, warnt Immobilienexperte Alec Phillips von Goldman Sachs. Beispiel Kalifornien: Die Zahl der nicht mehr bedienten Hypotheken erhöhte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent, die Notverkäufe sanken aber um fast acht Prozent. Wenn kein Wunder passiert, wird diese aufgestaute Verkaufswelle den Markt im Sommer erreichen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat bereits einen neuen Vollstreckungsstopp erlassen, der Ende Mai für 90 Tage in Kraft tritt. „Wir bezweifeln, dass der Häusermarkt entscheidend dreht, bevor sich nicht die Arbeitslosenzahlen verbessern“, sagt Wachovia-Ökonom Vitner. Die Beschäftigung werde in den USA aber bis Mitte 2010 fallen. „Wir sehen keine echte Stärke auf dem Immobilienmarkt vor dem Jahr 2011.“

Mythos Immobilie


Warum sich Häuser in den USA überhaupt verteuern sollen, hinterfragt der Yale-Professor Robert Shiller in seinem 2008 erschienenen Buch „Subprime Solutions“. Shiller erfand den maßgeblichen S&P-Case-Shiller-Häuserindex. „Die jüngste Blase stützte maßgeblich den Glauben an den Mythos, dass Immobilienpreise steigen müssen, weil Bevölkerung und Wirtschaft wachsen und die Ressource Land beschränkt ist.“ Tatsächlich seien Häuser Gebrauchsgegenstände. Ihr Wert sinke wie der aller Produkte, die dem technischen Fortschritt unterliegen. Bautechnik und Materialien veralten. Und Zement, Glas oder Arbeitskraft seien fast unbeschränkt vorhanden – und damit der Nachschub an modernen Eigenheimen.

Shillers Erklärung für die wiederkehrenden Immobilienblasen ist bestechend: Im Boom verwechseln die Menschen das Haus mit dem Bauland, das sie für kostbar halten. So stieg der Anteil des Grundstücks am Häuserwert von früher 15 Prozent auf zuletzt 50 Prozent. Doch tatsächlich sei Land – bis auf einige City-Lagen – kein knappes Gut.

Städtische Flächen machen nur 2,6 Prozent der Vereinigten Staaten aus. Warum sollten deswegen Retortenheime in Suburbs oder in der Wüste Arizonas ihren Wert vervielfachen? „Da wir jeden Tag um uns herum Häuser sehen, ist die Ansteckungsgefahr in einer Blase groß, dass wir sie für die beste Geldanlage halten“, warnt Shiller.

source: focus

Freitag, 27. März 2009

HOLLYWOOD Spelling-Witwe verkauft teuerste Villa der USA 150 Millionen Dollar



HOLLYWOOD

Spelling-Witwe verkauft teuerste Villa der USA

Wie viele Zimmer ihre Villa hat? Um die hundert. Genauer weiß es Candy Spelling nicht. Die Witwe des TV-Produzenten Aaron Spelling bringt jetzt den teuersten Prachtbau der USA auf den Markt, für 150 Millionen Dollar. Den Makler suchte der Hund aus.

Los Angeles - Immobilienkrise? Die mag Kleingeistern unruhige Nächte bescheren. Die Witwe des Film- und Fernsehproduzenten Aaron Spelling lässt sich jedenfalls nicht davon abhalten, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes die kalifornische Villa der Familie für 150 Millionen Dollar (umgerechnet rund 110 Millionen Euro) zum Verkauf anzubieten.

Es ist das teuerste Einfamilienhaus, das sich derzeit in den USA auf dem Markt befindet - und das größte, mit einer Wohnfläche von 5.250 Quadratmetern auf einem Grundstück von knapp zwei Hektar. Die Lage im exklusiven Viertel Holmby Hills im Großraum von Los Angeles garantiert zudem prominente Nachbarn - die "Playboy Mansion" von Hugh Hefner liegt beispielsweise nur einen Steinwurf entfernt.

Bei der Auswahl der Makler für den Verkauf half ihr Hund "Madison", so Candy Spelling. Sie habe den Terrier jedes Mal zu den Verhandlungen hinzugeholt, und wenn er negativ auf die Anwesenden reagiert habe, habe sie diese vor die Tür gesetzt. Die potentiellen Käufer werde sie diesem Test aber nicht unterziehen, versicherte die 63-Jährige.

Der im Juni 2006 verstorbene Aaron Spelling wurde vor allem berühmt mit Fernsehserien wie "Starsky und Hutch", "Drei Engel für Charlie" oder "Der Denver-Clan". Sein dreistöckiges Domizil wurde 1991 im Stil eines französischen Schlosses erbaut. Es soll mehr als 100 Zimmer haben - genauer weiß es Candy Spelling nicht: "Da fragen Sie wirklich die Falsche!"

Zu den Annehmlichkeiten des Château gehören ein Raum mit einer Bowling-Bahn, ein Fitness-Studio, ein Kino, ein klimatisierter Raum für Silberbestecke und -geschirr, ein Raum für Weinverkostungen sowie ein Geschenkverpackungsraum (!). Unterm Dach fand man zudem Platz für ein Friseurstübchen und einen Kosmetiksalon. Auf dem Grundstück gibt es einen Hubschrauberlandeplatz und selbstredend Tennisplatz und mehrere Swimmingpools sowie einen Landschaftsgarten mit Fontänen und einem Wasserfall. Im Parkhaus ist Platz für 16 Limousinen - Besucher können ihre Autos natürlich auf dem Gästeparkplatz unterstellen, der für 100 Wagen Platz bietet.

Ihr Lieblingszimmer sei immer das Kino gewesen, sagte Candy Spelling. Hier habe sich ihr verstorbener Mann auch seine eigenen Produktionen gerne angesehen. Allein wolle sie in diesem Haus aber nicht mehr wohnen, auch wenn sie es noch so sehr geliebt habe: "Für mich beginnt jetzt ein neues Kapitel meines Lebens."

Und zwar in einem luxuriösen, zweistöckigen Penthouse in Los Angeles, das sie im vergangenen Jahr für 47 Millionen Dollar erwarb.


source: spiegel


Samstag, 6. Dezember 2008

STÄDTEBAU Das Raster für die Zukunft New Yorks


STÄDTEBAU

Das Raster für die Zukunft New Yorks

Von Alexander Kulpok

Rasant und unkontrolliert dehnte sich New York zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf der Insel Manhattan aus. Bis Bürgermeister DeWitt Clinton 1811 einen einzigartigen städtebaulichen Entwurf vorlegen ließ: "the grid" - den Grundriss einer streng geometrisch geordneten Weltstadt.

Dieser Plan geht über alles hinweg. Über Wege und Farmen, über Hügel, Felsen, Wasserläufe und Sümpfe auf der Insel Manhattan – und über das Erbe kolonialer Herrschaft. In seiner Kühnheit ist er überwältigend und großzügig, aber auch einförmig und brutal. "The grid", ein Gitter aus Straßen, ist der Masterplan für die Neugestaltung und das geordnete Wachstum des bislang zügellos boomenden New York.

Als die Mitglieder der auf Betreiben des New Yorker Bürgermeisters DeWitt Clinton gegründeten Planungskommission im Frühjahr 1811 eine zweieinhalb Meter breite Karte entrollen, zeigt die eine Sensation: den Grundriss einer Stadt mit einer Million Menschen – zehnmal so viele, wie zu diesem Zeitpunkt in New York leben. Hier scheint sich ein amerikanischer Traum von Machbarkeit, Erfolg und Größe in der Stadtplanung zu erfüllen. Eine Anmaßung.

Mit Macht dehnt sich New York zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Manhattans Südspitze nach Norden aus. Zuwanderer lassen die Einwohnerzahl bis 1810 auf nahezu 100.000 anschwellen – und sie wächst stetig weiter. Schon zu diesem Zeitpunkt ist New York der größte Überseehafen der USA und deren bevölkerungsreichste Stadt; an Wirtschaftskraft kann nur noch Philadelphia mit der entstehenden Metropole konkurrieren.

DeWitt Clinton, 1803 mit 34 Jahren erstmals zum Stadtoberhaupt von New York ernannt, sieht die Chance, seine Vision von New York als Zentrum einer künftigen Weltmacht USA zu verwirklichen.

Er will eine "amerikanische Stadt" entstehen lassen. Einen klar gestalteten Ort, wirtschaftlich und politisch mächtig und zugleich jenen Idealen der Demokratie verpflichtet, die 20 Jahre zuvor in die Verfassung der USA geschrieben worden sind. Eine Kommission soll dem großen Wunschtraum zur Wirklichkeit verhelfen.

In deren Auftrag zieht der Landvermesser John Randel Tag für Tag über Manhattan. Kämpft sich durch Sümpfe und felsige Hügelketten, durch Ländereien und Wildnis. Notiert Höhenunterschiede, skizziert die mögliche Lage zukünftiger Straßenzüge und Bauten.

1811, nach vier Jahren Arbeit, ist der Plan für New Yorks Zukunft vollendet: ein rund 40 Quadratkilometer großes Netz aus zwölf Längs- und 155 Querstraßen, das sich auf mehr als zwölf Kilometern bis weit hinauf an den Harlem River erstreckt. Gleichförmig gliedern die Straßen den Großteil Manhattans in mehr als 1500 Grundstücksblöcke, in akkurate Rechtecke von etwa 240 mal 60 Metern. Markieren den Triumph über Unordnung und Natur.

Sogar den Broadway, den seit frühester Zeit genutzten Verbindungsweg zwischen Südspitze und Norden Manhattans, wollen die Planer zu großen Teilen verschwinden lassen. Sie können sich aber nicht durchsetzen: Als einzige bedeutende Ausnahme durchschneidet er diagonal das rechtwinklige Straßennetz. Sonst aber entspricht der Entwurf dem demokratischen Gleichheitsgrundsatz. Die Straßen folgen keiner Hierarchie, tragen keine Namen, sind konsequent durchnummeriert. Es gibt keine Kreisel, keine sternförmigen Plätze, keine Prachtboulevards.

Das Straßenraster ist das Gegenmodell zu den unregelmäßig gewachsenen Städten der Alten Welt, aber auch die Antwort des von der Kolonialherrschaft befreiten Amerika auf den Prunk europäischer Monarchen. Zudem, so die Planer, seien "gerade ausgerichtete und rechtwinklige Häuser am billigsten zu bauen und am komfortabelsten zu bewohnen".

Tatsächlich geben solch pragmatische Überlegungen wohl den Ausschlag: Die neu gestaltete Stadt soll gut regierbar sein und einen reibungslosen Verkehr ermöglichen. Man will sie leicht reinigen können, um Seuchen zu verhindern. Und: Die Stadtväter wollen Ruhe und Ordnung ohne große Mühe aufrechterhalten. So dokumentiert der Entwurf der Kommission auch eine bis dahin nie gekannte Kombination von planerischer Nüchternheit und sozialer Kontrolle.

Die Parlamentsabgeordneten des Bundesstaates New York in Albany nehmen den Plan noch 1811 an. Dann beginnen Arbeiter damit, Hügel einzuebnen und Sümpfe trockenzulegen, neue Straßen zu bauen und alte Häuser abzureißen.

Optimal fürs Immobiliengeschäft


Den Grund, auf dem die Straßen angelegt werden, requiriert die Stadt. Die Vorbesitzer erhalten Entschädigungen, doch die sind für viele kleine Landeigner nur ein schwacher Trost. Denn das Gitter zerschneidet ihre Parzellen; zudem müssen sie sich an den Kosten der Erschließung beteiligen.

Die Verantwortlichen ignorieren alle Proteste. Auch weil die großen Landeigentümer – aus deren Familien die meisten politisch Mächtigen und selbst die Mitglieder der Kommission stammen – von dem Plan profitieren: Die regelmäßigen Areale des Rasters sind bestens geeignet für Immobiliengeschäfte im großen Stil. Häuserblock für Häuserblock schiebt sich New York City nun in einem fein justierten Gitter die Insellandschaft Manhattans hinauf.

Es ist DeWitt Clinton, der das Wachstum der Stadt weiter befördert. Ab 1810 bereits unterstützt er die Idee, einen Kanal vom Hudson River zu den Großen Seen zu graben, um New York so mit dem Kernland des Kontinents zu verbinden. Gegen alle Widerstände bringt Clinton das Großprojekt auf den Weg. 1825 weiht er, inzwischen Gouverneur des Bundesstaates New York, den Kanal feierlich ein.

Mit dieser Schiffsverbindung ist die Stadt nun mehr denn je Drehscheibe des Handels. In den folgenden Jahrzehnten wächst sie rasant an. Um 1840 wohnen in Manhattan bereits mehr als 300.000 Menschen.

Doch diesen Aufschwung erlebt Clinton nicht mehr mit: 1828 stirbt er 58-jährig an den Folgen eines Reitunfalls. Und so bleibt ihm auch erspart, die größte Revision der durch ihn initiierten Stadtplanung hinzunehmen.

Denn das 1811 beschlossene Straßenraster sah nur eine Handvoll öffentlicher Plätze und keinerlei größere Grünflächen vor. Manhattan sei von kilometerlangen Ufern umgeben, hatte die Kommission festgestellt: genügend Raum für die Einwohner, um frische Luft und Erholung zu finden.

Um 1850 aber fordern Reformpolitiker einen großen Park, einen Ort im Inneren der Stadt, an dem alle New Yorker – reiche und arme – ihre Freizeit verbringen und sich treffen können. Unterstützt werden die Reformer von wohlhabenden Bürgern, die jedoch andere Ziele verfolgen. Sie wollen eine repräsentative Anlage, die den Vergleich mit den Parks europäischer Metropolen nicht zu scheuen braucht – und in der sie mit ihren Kutschen ausfahren können. Die großen Landbesitzer versuchen so auch den Wert ihrer angrenzenden Grundstücke zu steigern.

Nach langen Diskussionen beginnen die Behörden 1853 schließlich damit, eine 280 Hektar große Fläche nördlich der 59th Street aufzukaufen: hügeliges, schwer zu erschließendes Terrain, in einiger Entfernung vom schon dicht besiedelten Stadtgebiet. Die rund 1600 Bewohner des Geländes, überwiegend Schwarze sowie Immigranten aus Irland und Deutschland, müssen weichen, ihre Häuser, Kirchen und Friedhöfe verschwinden.

Wieder wird eine Kommission ins Leben gerufen, die für die Gestaltung des Parks einen Wettbewerb ausschreibt. Der gemeinsame Entwurf des amerikanischen Journalisten Frederick Law Olmsted und des englischen Architekten Calvert Vaux gewinnt.

1858 beginnen die Arbeiten. Tausende Tonnen Muttererde werden herbeigeschafft, Bäche, Seen und Wälder angelegt, dazu kilometerlange Wege sowie Brücken. 1863 bis zur 110th Street erweitert, erstreckt sich die öffentliche Grünanlage schließlich über 340 Hektar Fläche im Herzen Manhattans – 151 Blöcke des ursprünglichen Gitternetzes, die nun ganz anders genutzt werden, als es DeWitt Clinton 1811 im Sinn hatte.

Doch der Bürgermeister hätte vermutlich auch an diesem Projekt Gefallen gefunden: Denn der "Central Park", bald von Bürgern aller Schichten besucht, wird zum demokratischen Glanzstück der New Yorker Stadtplanung.


source spiegel

Dienstag, 28. Oktober 2008

Neues Ferienhaus im Bankbesitz

Neues Ferienhaus im Bankbesitz




Die Welle der Zwangsversteigerungen in Staaten wie Florida, Kalifornien und Nevada hat auch seine Sieger. Interessierte Kauefer koennen jetzt interesannte Objekte zum Discountpreis erwerben. Hier zum Beispiel ein Ferienhaus nahe dem beliebten Touristenziel Orlando, Florida welches sich als Neubau im Mai 2007 fuer US$ 317.000 verkauft hatte. Der Käufer geriet in finanzielle Schwierigkeiten und verlor das neue Haus in der Zwangsversteigerung. Nun bietet es de Bank für weniger als die Hälfte zum Vorzugspreis von $ 147.900 an. Das Haus ist in absolutem Neuzustand und wurde bisher nicht bewohnt. Es hat einen eigenen Pool, 4 Schlafzimmer, 2 Bäder und eine Doppelgarage. Das Haus ist in einer Ferienanlage nahe den Disney Freizeitparks und eignet sich zur Vermietung an Feriengäste. Für vergleichbare Objekte zahlen Touristen zwischen $ 120 und 150 pro Nacht. Dieses Haus bracht Kuechengeräte für etwa $ 3.000 und Mobiliar und Ausstattung für etwa $ 15.000 - 18.000 um vermietbereit zu sein. Zahlreiche Vermietagenturen in der Gegend kümmern sich um die Pflege und Verwaltung von Ferienhäusern. Finanzierung einer solchen Immobilie ist möglich mit etwa 30 - 40% Anzahlung. Anfragen zu diesem und anderen Objekten können Sie gerne an die Arbeitsgruppe richten.

Sonntag, 12. Oktober 2008

FINANZKRISE :Superreiche verlieren Milliarden - nur Buffett nicht

FINANZKRISE

Superreiche verlieren Milliarden - nur Buffett nicht

Die Reichen werden immer ärmer: Die Finanzkrise kostete so manchen US-Milliardär ein Vermögen. Nur einer triumphiert: Investorenlegende Warren Buffet. Er ist dem "Forbes"-Magazin zufolge inzwischen sogar reicher als Bill Gates.

New York - Warren Buffet ist einer der wenigen, die in der Finanzkrise gut Lachen haben. Der legendäre US-Investor hat sein Vermögen im September um acht Milliarden Dollar vergrößern können und ist damit laut "Forbes" reicher als Computer-Pionier Bill Gates - der die Liste der reichsten Amerikaner 15 Jahre lang anführte.

SUPERREICHE IN DER KRISE: WER WIEVIEL VERLOR

Fotostrecke starten: Klicken Sie auf ein Bild (10 Bilder)


Nach neuen Berechnungen des US-Wirtschaftsmagazins vom Freitag besitzt der 78-jährige Buffet, Chef von Berkshire Hathaway, jetzt 58 Milliarden Dollar. Der 52-jährige Gates verlor dagegen allein im September 1,5 Milliarden Dollar, besitzt allerdings immer noch stattliche 57 Milliarden Dollar.

Nicht nur an Gates' Vermögen frisst die Finanzkrise - auch viele andere US-Milliardäre spüren die Folgen laut "Forbes". Das Magazin hatte Anfang September seine jährliche Zusammenstellung der 400 reichsten Amerikaner veröffentlicht. Weil danach allerdings die Kreditkrise die Börsen beben ließ, stellten die Magazinredakteure neue Berechnungen an - und stellten fest: Insgesamt verloren im Monat September 17 Milliardäre in den USA riesige Summen.


Am härtesten traf es den US-Unternehmer Sheldon Adelson, der sein Geld in der Immobilienbranche von Las Vegas verdient hat. Er verlor vier Milliarden Dollar und besitzt jetzt noch elf Milliarden Dollar. Das Vermögen von Oracle-Gründer Lawrence Ellison schrumpfte von 27,5 Milliarden Dollar auf rund 25,5 Milliarden Dollar zusammen.

Freitag, 10. Oktober 2008

USA Immobilien Krise

Ohne Worte, aber scheinbar wahr. In der USA ist alles möglich und jetzt zeigt sich wieder, was findigen Unternehmern so einfällt. Was den einen die Immobilienkrise ist, ist dem anderen ein gutes Geschäft.
Amerikanische Immobilienmakler bieten und organisieren Bustouren zu Pändungsobjekten. Anbei die Quelle und ein kleines Video:
Immobilienmakler bieten Bustouren!

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[...]

Ist das ein gutes Zeichen? In Kalifornien erholt sich der Häusermarkt gerade leicht. Könnte es sein, dass eine Bodenbildung erreicht ist??
Seid 2005 verloren Häuser in Kalifornien insgesamt 1,3 Bill. Dollar an Wert. Das ist eine enorme Berichtigung, die mittlerweile von einigen gentutz wird.

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a2a_linkname=”Kalifornien erholt sich von der [...]

Die weltweite Krise bei Hypotheken und Kreditgeschäften hat mit der größten US-Sparkasse Washington Mutual http://www.wamu.com und dem spanischen Immobilien-Giganten Martinsa Fadesa http://www.martinsafadesa.com zwei neue Opfer gefunden. Einer Einschätzung des Lehman-Brothers-Analysten Bruce Harting zufolge drohen dem US-amerikanischen Institut Verluste in Höhe von 26 Mrd. Dollar, die aus dem angeschlagenen Hypothekengeschäft stammen. [...]

Es gibt Gerüchte und Aussagen laut dem Handelsblatt, dass die beiden Hypo-Giganten pleite sind.
Man muss sich mal vorstellen, bei der Firma Freddie Mac überstiegen die Verbindlichkeiten im 1. Quartal die Vermögenswerte um 3,3 Mrd. €. Damit wäre wohl der Hypothekenfinanzierer nach den Bilanzierungsvorschriften Insolvent.
Bei dem Schwesterinstitut Fannie Mae sieht es ähnlich aus. Die Vermögenswerte sind [...]

USA: Interessierte Kauefer koennen jetzt interesannte Objekte zum Discountpreis erwerben

Neues Ferienhaus im Bankbesitz




Die Welle der Zwangsversteigerungen in Staaten wie Florida, Kalifornien und Nevada hat auch seine Sieger. Interessierte Kauefer koennen jetzt interesannte Objekte zum Discountpreis erwerben. Hier zum Beispiel ein Ferienhaus nahe dem beliebten Touristenziel Orlando, Florida welches sich als Neubau im Mai 2007 fuer US$ 317.000 verkauft hatte. Der Käufer geriet in finanzielle Schwierigkeiten und verlor das neue Haus in der Zwangsversteigerung. Nun bietet es de Bank für weniger als die Hälfte zum Vorzugspreis von $ 147.900 an. Das Haus ist in absolutem Neuzustand und wurde bisher nicht bewohnt. Es hat einen eigenen Pool, 4 Schlafzimmer, 2 Bäder und eine Doppelgarage. Das Haus ist in einer Ferienanlage nahe den Disney Freizeitparks und eignet sich zur Vermietung an Feriengäste. Für vergleichbare Objekte zahlen Touristen zwischen $ 120 und 150 pro Nacht. Dieses Haus bracht Kuechengeräte für etwa $ 3.000 und Mobiliar und Ausstattung für etwa $ 15.000 - 18.000 um vermietbereit zu sein. Zahlreiche Vermietagenturen in der Gegend kümmern sich um die Pflege und Verwaltung von Ferienhäusern. Finanzierung einer solchen Immobilie ist möglich mit etwa 30 - 40% Anzahlung. Anfragen zu diesem und anderen Objekten können Sie gerne an die Arbeitsgruppe richten.

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Samstag, 13. September 2008

Finanzierung in den USA mit deutlich mehr Dokumentation

Durch die Bankenkrise wird bei der Finanzierung von Ferienimmobilien in den USA mehr nachgefragt. Konnte man als Deutscher in den vergangenen Jahren US-Immobilien mit recht wenig Dokumentation und 25% Eigenkapitalanlage bequem finanzieren, braucht es nun sehr viel mehr Papiere und Eigenkapital um zu der ersehnten Bankzusage zu gelangen. Hier sind einige der typischen Dokumente und Regelungen die es zu beachten gilt. Es ist zu bemerken, dass diese Erfordernisse sich von Tag zu Tag ändern können. Diese Aufstellung wurde von einem Finanzierungsspezialist am 12 September 2008 erstellt. Fragen Sie Ihren Makler also nach dem letzten Stand der Dinge bevor Sie sich zu einem Besuch in Amerika entschließen.

Typ des Programms: Stated Income for Foreign Nationals (Programm mit Gehaltsangabe ohne Ueberpruefung fuer Ausländer)
Maximal 60% Hypothek mit 40% Anzahlung

Sie brauchen:
1: Schufa Auskunft durch International Credit Reporting (Wird erteilt durch das Büro in Jacksonville, Florida)
2: Angaben vom Steuerberater mit Angaben zum Einkommen der letzten 2 Jahre plus Angaben von diesem Jahr bis zum gegenwärtigem Datum. Jeweils mit Angaben der Dauer der Beschäftigung in der entsprechenden Position.
3: Drei Schreiben von Banken oder anderen Finanzinstitutionen mit Bestätigung eines Geschaeftsverhaeltnisses und dem Hinweis das die Geschäftsverbindung in gesicherter Situation ist. Also keine überfälligen Zahlungen.
4: Drei Monate der letzten Kontoauszüge die zeigen das genug Geld zum Kauf da ist.
5: 24 Monate Reserve in der Bank in dem jeweiligen Staat um die Hypothekenzahlungen für 24 Monate leisten zu können. Abbuchungsauftrag muss erteilt werden fuer die monatlichen Zahlungen.
6: Kopie von Pass und Führerschein
7: Kopie einer Geschäftslizenz (Falls zum Beispiel notwendig um ein Ferienhaus gegen Bezahlung zu vermieten)
8: Hypotheken können als Festrate oder mit flexiblem Zins abgeschlossen werden.
9: Maximal Hyphothek in diesem Programm $ 1 Millionen
10: Bei Eigentumswohnungen wird bis zu 55% vom Wert beliehen
a: Nicht mehr als 20% der Wohnungen in Komplex darf vermietet sein
b: 80% der Wohnungen müssen verkauft oder reserviert sein.
c: mindestens 30% der Wohneinheiten muss vom Bauträger in Privatbesitz übergegangen sein d: Rate der Zwangsversteigerung kann nicht mehr als 9% der Einheiten sein
e: Maximum 33% der Wohneinheiten darf 30 Tage spät sein mit der Zahlung der Gebäudeanlagen an die Miteigentuemergemeinschaft.
f: Maximum 25% der Wohneinheiten darf 60 Tage spät sein mit der Zahlung der Gebäudeumlagen an die Miteigentuemergemeinschaft.

11: Die Bank finanziert keine Eigentumswohnungen die als Hotelbetrieb geleitet werden.
12: In ländlichen Gebieten mit weniger als 50,000 Einwohnern wird 5% mehr Eigenkapital verlangt.
13: Dieser Finanzierer bietet keine tilgungsfreien Hypotheken mehr an. (Sogenannte Interest only Programme)

Falls Sie also planen Ihre Immobilie mit US Banken zu finanzieren, starten Sie den Antragsprozess bevor sie sich für die Immobilie entschieden haben. Natürlich benötigt die Bank noch andere Dokumente, die in Verbindung mit dem Kauf stehen. Es wird ein Wertgutachten verlangs, Manchmal eine Gebäudeinspektion und in den meisten Fällen eine Landvermessung um sicher zu gehen, das das Objekt nicht in einem Ueberschwemmungsgebiet ist. Vor dem Notartermin wird dann noch vom Notar eine Suche im Grundbuchamt (Public Records) durchgeführt um sicherzugehen, dass keine Ansprüche Dritter an der Immobilie bestehen. In "The Big Easy" werden Dinge inzwischen ernster genommen. Die Finanzdienstleister scheinen sich auf ein altes Motto zurückbesinnen "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".

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Dienstag, 9. September 2008

US Regierung sucht Kontrolle der Hyphothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac

Seit 7. September ist es offiziell. Die US Regierung übernimmt die Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac. Diese beiden US-Institutionen sind die größten Hyphothekenrückversicherer in den USA und halten einen grossen Anteil der US amerikanischen Hypotheken. Die Weltweite Immobilienkrise und insbesondere die Schwemme von Zwangsversteigerung in den Staaten hat die Finanzgiganten in Bedrängnis gebracht. Finanzexperten befürchteten den Zusammenbruch der US Konjunktur falls die Regierung nichts unternehmen würde um die beiden Unternehmen zu retten. Fachleute wie Kimbrough Gray sehen mit der Übernahme eine Chance der Regierung die Zinshöhe bei den Hypotheken besser zu steuern. Verschiedene Absenkungen des Leitzinses der letzten Monate hatte zwar Auswirkungen bei den kurzfristigen Anleihen aber nicht im langfristigen Hypothekenmarkt. Mit direkter Kontrolle durch die Regierung sieht Gray nun eine Chance dass die Hypothekenzinsen sinken was natürlich den Immobilienerwerb für viele Familien in den USA vereinfachen wird. Niedrigere Zinsen sind mit niedrigeren monatlichen Kosten gleichzusetzen und das würde dem Markt die notwendige Dynamik für eine Gesundung geben, prophezeit Gray. Auch haben sich die Bedingungen zur Bewilligung von Hypothekenfinanzierungen deutlich verschärft. Eine direkte Einflussnahme der Regierung könnte hier zur Erleichterung und Vereinfachung des Bewilligungprozess fuhren.

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Samstag, 6. September 2008

Billiger als Neubau







Dieses Wohnobjekt im Norden von Orlando im beliebten Wohnort Lake Mary ist zur Zeit zum Verkauf fuer US$ 219.500 angeboten. Das gleiche Objekt ist beim Bautraeger zum Sonderpreis neu fuer rund $ 250.000 zu haben. Vor einigen Monaten noch wurden Reihenhaeuser mit diesem Grundriss fuer ueber $ 280.000 verkauft. Interessant ist hier der grosszuegige Grundriss mit einem imposanten offenen Wohnraum der sich ueber 2 Stockwerke erstreckt. Die 3 Schlafzimmer verfuegen ueber jeweils ein eigenes Badezimmer. Mit 200 Quadratmetern Wohnflaeche finden Sie hier bestens Platz. Die Wohnanlage verfuegt ueber einen Pool und Spielplatz exclusiv fuer die Einwohner der Nachbarschaft. Diese Immobile ist von der Zwangsversteigerung bedroht und ein Notverkauf ist notwendig. Alle Offerten muessen von der Bank abgesegnet werden. Etwas Geduld muss der Kaeufer schon mitbringen, da Banken in der Regel nicht sehr schnell sind in der Abwicklung derartiger Transaktionen. Naehere Informationen erhalten Sie bei der Arbeitsgruppe Deutscher Immobilienmakler unter folgendem Link:

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Mittwoch, 27. August 2008

Ferienparadies für Golf Enthusiasten






An der Westküste Florida's bietet ein neueres Wohngebiet ideale Spielbedingungen für den Golfer. Die in Fort Myers gelegene Anlage "River Hall Coach Homes" ist nun zum besonders günstigen Preis zu haben. Der Bauträger hat die Preise deutlich gesenkt um Investoren den Einstieg schmackhaft zu machen. Ein Haus mit 222 Quadratmetern Wohnfläche kostete ursprünglich $ 411.000 und ist nun für $ 222.000 angeboten. Die Lage direkt gegenüber der Pool Anlage mit Blick auf den See macht dieses Reihenhaus natürlich noch interessanter. Ein anderer Grundriss mit 211 Quadratmetern ist für $ 199.000 erhältlich. Der Bauträger hat ein besonderes Angebot für schnell entschlossene Investoren (bis Ende August 2008) bei dem die Mitgliedschaft im Golf Club für 3 Jahre im Preis eingeschlossen ist. Wer also das nützliche mit dem Angenehmen verbinden möchte kann mit einem vielversprechenden Investment auch ein paar Runden Golf unterbringen. Für nähere Informationen emailen Sie uns einfach. Wir haben Deutschsprachige Immobilienmakler für Sie vor Ort. Unsere Makler Dienstleistungen sind kostenfrei für den Käufer.

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San Franzisco Wertgutachter empfiehlt Immobilienkauf

Der US Immoblienmarkt ist vielerorts günstig wie lange nicht mehr. Der offizielle Steuerbewerter von Contra Costa County in Kalifornien Gus Kramer empfiehlt potentiellen Immobilien Investoren die Gunst der Stunde zu Nutzen und in San Francisco den Einstieg in den Immobilienmarkt vorzunehmen. Als Fachmann für Immobilienwerte ist er der Leitende Verantwortliche im Landkreis der die Bewertung der Immobilien für die Steuerfestsetzung vornimmt. Seit 1995 ist er in dieser Position tätig und sagt, dass er niemals vorher mehr davon überzeugt war das nun die richtige Zeit wäre um in den Markt einzusteigen. Er rät jedem, der sich mit dem Gedanken einer Immobilieninvestition trägt, nun zuzuschlagen. Seiner Ansicht nach sinken die Werte vielleicht noch ein wenig niedriger bis zum Jahresende 2008. Allerdings warnt er das die allgemeine Angst vor Inflation den Hypothekenmarkt negativ beeinflussen könnte und dann die Finanzierung teurer werden würde. Gus Kramer führt in dem Artikel Beispiele an von Immobilien in San Francisco Vororten auf der Ostseite der Bay area die um 30 bis 40% billiger zu haben sind als dies noch vor einiger Zeit möglich war. Zum Beispiel ist ein altes Haus mit 2 Schlafzimmern und einem Badezimmer in dem Ort Antioch für $ 129.000 zu haben. Exklusive Eigentumswohnungen in Martinez sind mit $ 350.000 bis 400.000 angeboten. Preise sind teilweise auf einem Niveau wie es 1998 bis 2000 war, bevor der große Boom einsetzte. Kramer Sieht den Markt auf dem Weg der Gesundung. Scherzhaft fügt er hinzu: "Ich bin mir so sicher das die Immobilienwerte ansteigen, ich verspreche Ihnen das falls der Markt nicht an Wert gewinnt werde ich den Steuerwert Ihrer Immobilie nicht heraufsetzen." Unter diesem Link finden Sie den Artikel im Orginal http://www.contracostatimes.com/ci_10281259

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Sonntag, 24. August 2008

Privater Prachtbau der Superlative








Hier stellen wir einen Prachtbau vor, der auf einen neuen Besitzer wartet. Eintausend Quadratmeter Wohnflaeche (das ist korrekt: Wohnflaeche und nicht etwa Grundstuecksgroesse) bieted das Anwesen. Dabei sind die Garagen, der Eingangsbereich und die grosszuegig gehaltenen ueberdachten Flaechen der Terasse noch nicht mal mit eingerechnet. Das Objekt ist im exclusiven Longwood Lake Club im Herzen von Zentralflorida zur Zeit fuer siebeneinhalb Millionen Dollar zum Verkauf angeboten. Ein betuchtes Klientel wird sich die exclusive Nachbarschaft mit aehnlich imposanten Bauten teilen. Zur Zeit sind insgesamt 3 der aufwendigen Traumhaeuser fertiggestellt. Fuenf Schlafzimmer und 6 Badezimmer geben dem Anwesen genug Platz damit Familienmitglieder und Besucher einen ausgedehnten Aufenthalt im Sonnenstaat Florida geniessen koennen. Bescheidenheit ist hier wohl fehl am Platz, beruecksichtig man die Dimension die alleine die Poollandschaft hat. Da wuerde mancher Hotelier neidisch Schauen. Wer sich nicht scheut in die Vollen zu gehen und ein Traumpalast der Spitzenklasse sucht, kann hier fuendig werden. Informationen zu diesem oder ziemlich jedem anderen erhaeltlichen Objekt erhalten Sie bei der Arbeitsgruppe Deutscher Makler. http://www.usa-immobilienmakler.com/info/immobiliensuche.html

Mittwoch, 8. Oktober 2008

"Billig Shoppen in den USA"

Reportage

"Billig Shoppen in den USA"
Im Kaufrausch: Familie B. aus Gladbeck
© stern TV
Im Kaufrausch: Familie B. aus Gladbeck

Das neueste Paradies für deutsche Schnäppchenjäger: die Vereinigten Staaten. Kein Wunder, denn der Euro steht derzeit bei etwa 1, 50 Dollar. Die deutsche Reiseindustrie rechnet mit einem Umsatzplus von 40 Prozent auf USA-Reisen. Das Fremdenverkehrsbüro NYC & Company geht davon aus, die 500.000-Besucher-Grenze (nur Deutsche nach New York) in diesem Jahr knacken zu können. Eine Reportage von Michael Nieberg.

Keine utopischen Vorstellungen, denn der starke Euro lässt die Herzen deutscher Shopper schwach werden: Ralph Lauren-Jeans, die in Deutschland um die 80 Euro kosten, findet man selbst in teuren New Yorker Kaufhäusern für umgerechnet 50 Euro. Und Laptops von Sony, die auf dem deutschen Markt 1. 500 Euro wert sind, werden in den USA für umgerechnet 900 Euro verkauft. Allerdings: Bis zu 27 % erhebt der Zoll auf eingeführte Waren. Jeden Tag gehen den Beamten zahlreiche USA-Touristen ins Netz, die angeblich von den Einfuhrgrenzen (175 Euro Warenwert pro Person) noch nie etwas gehört haben wollen.

Familie B. aus Gladbeck fliegt für sechs Wochen in die USA in die Ferien. Aber als allererstes geht es nach New York, das Shopping-Paradies für Jürgen (46), Simone (37), Michelle und Madeleine. An Designermode sind die Gladbecker weniger interessiert. Vielmehr stehen die beiden 15- und 12-jährigen Töchter auf Marken wie Diesel und Converse.

Allein 1. 000 Euro haben der Industrieglasmachermeister und die Bürokauffrau für die New York-Shoppingtour eingeplant, die Töchter haben jeweils 450 Euro gespart. stern TV Reportage begleitet die Familie beim Shoppen in New York und in ein großes Outlet - Center mit über 200 Läden vor den Toren der Weltstadt. Dort geraten die Vier angesichts der günstigen Preise in einen regelrechten Kaufrausch...
Kontakt
Anregungen, Wünsche und Meinungen zur stern TV-Reportage können Sie der Redaktion mailen unter: reportage@sterntv.de
Der Deutsche Rüdiger W. (45) leitet seit 2005 mit seiner Kollegin Gabriele C. (53) in Florida eine Immobilien-Agentur. Der schwache Dollar und die Bankenkrise in den USA sorgen für viel Arbeit. Sowohl das Angebot als auch die Nachfrage an Immobilien ist groß. Luxusvillen, Ferienhäuser und Eigentumswohnungen, alles 30 bis 40 Prozent billiger als noch im Jahr 2005. Ganze Straßenzüge stehen in Florida zum Verkauf.

Pascal G. (32) und Hans-Joachim H. (62) sind zwei von 900 Zollbeamten am Frankfurter Flughafen. Bei der Gepäck- und Passagierkontrolle haben sie seit etwa einem Jahr ein verstärktes Augenmerk auf USA-Touristen. Die wenigstens wissen, dass sie eine Freigrenze von nur 175 Euro pro Person haben. Nur wenige kommen freiwillig zum Zollbüro, um ihre neue Kamera oder ein Laptop anzumelden. "Eher die Ausnahme, viele hier werden spontan zu Steuerbetrügern, wenn sie meinen, aufgrund des Andrangs doch unbeobachtet an uns vorbei zu kommen," berichtet der Zollbeamte, der seit 1972 Erfahrungen als "Grenzer" hat.

source stern

Freitag, 3. Oktober 2008

Pressemitteilung USBotschaft.de : USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Pressemitteilung USBotschaft.de
USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Green Card Lotterie (DV-Program)
Registrierung und Teilnahmebedingungen

Beginn der Registrierungsfrist fuer die Diversity Visa Lottery DV2009 des Jahres 2008

Das US-Aussenministerium hat den Start fuer die Diversity Visa (DV) Lottery 2008 angekuendigt. Antragsteller muessen sich waehrend des Registrierungszeitraums online auf der Website registrieren.

Als Reaktion auf die grosse Nachfrage hat das Aussenministerium die Anzahl der Server fuer die Regierungsseite
USA geben Green Card Programm DV2009 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA
USBotschaft.de
in diesem Jahr
USA geben Green Card Programm DV2010 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA verdreifacht.

Ausserdem erhalten Personen, die sich fuer die Lotterie 2008 registrieren, eine Empfangsbestaetigung, die jetzt den Namen und den Geburtstag des Antragstellers, das Land, dem der Antragsteller zugerechnet wird sowie Eingangsdatum und Eingangszeit enthaelt.

Das Aussenministerium ermutigt Personen, die an der Diversity Visa Lottery 2008 teilnehmen moechten, ihre Daten moeglichst fruehzeitig einzureichen.

2007 ist das vierte Jahr, in dem die Registrierung fuer die Diversity Visa Lottery elektronisch erfolgen muss. Schriftliche und auf dem Postweg eingeschickte Antraege fuer die Diversity Visa Lottery werden nicht mehr akzeptiert.

USAGreenCardCenter
Deutsche Abteilung
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usbotschaft.de

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US announces Year 2008 (DV2010) Green Card Lottery -Live and Work in the US

The US Department of State has announced that registration for the 2008 Green Card Lottery, or Diversity Visa (DV) Lottery.

The 2007 Green Card Lottery makes available 50,000 permanent resident visas annually to persons from countries with low rates of immigration to the United States. The Immigration Lottery makes permanent residence visas available to persons meeting simple, but strict, eligibility requirements.


USAGreenCardCenter
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usagreencardcenter.com

Donnerstag, 2. Oktober 2008

US-Immobilien nur schwer zu verkaufen

Mit der Verabschiedung des 700-Milliarden-Rettungspakets hoffen die Politiker, die Bankenkrise in den Griff zu bekommen. Das wird auch Zeit.
Washington
Hektische Betriebsamkeit nach der Kongress-Entscheidung
Die Auswirkungen werden immer stärker spürbar, und zwar in verschiedenen Bereichen. Allein 2007 mussten in den USA 2,2 Millionen Häuser zwangsversteigert werden. Gegenüber 2006 ist das ein Anstieg um 75 Prozent. Bei vielen Banken ist das Geld so knapp, dass sie Kredite radikal kürzen. „Ich hatte 400 000 Dollar Kreditspielraum“, meint etwa Anthony Gallo, der eine Schreinerei in Kansas City betreibt. „Der wurde mir über Nacht auf 175 000 Dollar verkleinert. Jetzt muss ich sehen, wie ich an Geld komme, mit dem ich meine Arbeiter bezahlen kann.“

Anbieter gehen mit Preisen oft drastisch runter

Bauunternehmer Mick Pattinson aus Carlsbad in Kalifornien musste bereits 100 seiner 140 Angestellten entlassen. „Die Bank gab mir immer weniger Kredit“, erzählt er. Jetzt sitzt Pattinson auf zwölf halb fertigen Häusern und rätselt, wann seine Bank wieder flüssig sein wird.

Der Hausverkauf wird immer schwieriger. Charles Lewis aus Fairfax/Virginia findet seit Monaten keinen Käufer für sein Eigenheim. „Ich bin beim Kaufpreis schon um 50 000 Dollar runtergegangen, aber die Leute haben einfach kein Geld“, meint er. „Wenn das so weitergeht, nützen irgendwann auch Zwangsversteigerungen nichts mehr. Es muss schließlich jemanden geben, der für die Häuser noch etwas bieten kann.“

Hypothekenzinssätze in den USA - Hypothekenzinssätze


Hypothekenzinssätze
Bankrate.com
Mortgage RatesToday+/-Last Week
30 yr fixed mtgGraph the three month trend6.16%5.93%
15 yr fixed mtgGraph the three month trend5.90%5.63%
30 yr fixed jumbo mtgGraph the three month trend7.52%7.17%
5/1 ARMGraph the three month trend5.93%5.95%


Mortgage Rate Trend
More Info



Mortgage Bankers Association's (MBA) Home Loan Learning Center

The Federal Reserve Board Consumer Information

The Federal Reserve Board / Looking for a Mortgage

The Federal Reserve Board / Home Mortgages

FirstGov Mortgage Information

Freddie Mac's Online Guide to the Homebuying Process