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Mittwoch, 2. September 2009

Work & Travel in Australien Striptease für die Urlaubskasse

Work & Travel in Australien

Striptease für die Urlaubskasse

Allan Ild

Mit einem Arbeitsvisum versuchen immer mehr junge Urlauber, ihre Reise durch Australien als Erntehelfer oder Kellner zu finanzieren. Doch jetzt werden wegen der Wirtschaftskrise die Jobs knapp und einheimische Arbeiter bevorzugt - manchmal bleibt nur eine Tätigkeit im Stripclub.

Ungeschminkt, in Turnschuhen, Jeans und Kapuzenpullover verlässt Kate um neun Uhr abends ihre Jugendherberge in Sydney und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Eine halbe Stunde später trägt die 19-jährige Abiturientin aus Bremen dunkles Make-up, einen Minirock im Schottenmuster, ein schwarz-rotes Bikinioberteil und Wollstulpen über den schwarzen Lackledersandalen. Auf 15 Zentimeter hohen Absätzen stöckelt die 1,80 Meter große junge Frau über den schwarzgold gemusterten Teppichboden des Nachtclubs "Dreamgirls" in Sydneys Rotlicht- und Partyviertel Kings Cross. Das Licht ist gedämpft, eine Diskokugel dreht sich an der niedrigen Decke, es läuft schnelle Musik.

"Australien war ein Traum von mir", sagt Kate und streicht sich die schwarz gefärbten Haare aus dem Gesicht. Ein paar Minuten später dreht sie sich an der Eisenstange, räkelt sich am Boden der zwölf Quadratmeter große Bühne im "Dreamgirls", kreist mit Hüften und Hintern und zieht sich dann langsam und noch etwas ungeschickt Rock und BH aus. Grölende Studenten in schwarzen Ledersesseln vor der Bühne stecken ihr Dollarnoten in den Slip. In der Hoffnung auf einen weiteren Schein zwinkert Kate dem Mann mittleren Alters mit hochgestelltem Mantelkragen noch ein zweites Mal zu.

Ein festes Gehalt bekommen sie und ihre Kolleginnen in rosa Spitzenunterwäsche und High-Heels hier nicht. Lediglich das Trinkgeld von der Bühne und einen Teil der Einnahmen aus den zehnminütigen Privattänzen in den Separees im hinteren Teil des Clubs dürfen sie behalten.

Kate, die eigentlich anders heißt, arbeitet seit gut einem Monat als Stripteasetänzerin - der einzige Job, den sie bislang in Sydney finden konnte. Anfang Juli kam die junge Deutsche für ein Jahr mit einem "Working Holiday" Visum nach Australien, um die Zeit bis zum angestrebten Medizinstudium "sinnvoll" zu überbrücken. Ihre Familie und Freunde in Deutschland wissen nicht, wie sie hier ihr Geld verdient. "Meine Großeltern würden einen Herzinfarkt bekommen."

Deutlich weniger Jobs für Ausländer

Seit der Einführung des deutsch-australischen Visaabkommens im Jahr 2000 galt das zwölf Monate gültige "Working Holiday" Visum als Garantie für Aushilfsjobs, Reisen und Spaß. Mittlerweile bekommen die jungen Reisenden die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch in Down Under zu spüren. "Dieses Jahr gibt es circa fünf bis zehn Prozent weniger Arbeitsplätze in Australien", sagt Mike Parsons, Geschäftsführer der Arbeitsvermittlungsagentur Work and Travel Company (WTC) in Sydney.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Visaanträge kontinuierlich an. So wurden für das Jahr 2008 rund 180.000 Arbeitsurlaubs-Visa an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt, über 30.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Deutsche bilden hinter Engländern und Koreanern die drittgrößte Gruppe. "Die jungen Leute müssen sich jetzt mehr anstrengen und engagierter suchen als noch vor 12 oder 18 Monaten", sagt Parsons.

Die WTC versorgt die Reisenden mit Angeboten für Aushilfsjobs, vorzugsweise als Erntehelfer, Hilfsarbeiter oder im Gaststättengewerbe. Kate vermittelten sie einen einwöchigen Job in einer Fabrik, Billigware aus China neu verpacken und umetikettieren. Danach blieben die Angebote aus. "Die Agentur hat mir nichts gebracht. Da muss man dann eben erwachsen sein und selber gucken", sagt die 19-Jährige, die in ihrer Freizeit Kafka und griechische Sagen liest. So klapperte sie sämtliche Bars und Restaurants in Sydney ab - ohne Erfolg. Im "Dreamgirls" wurden auch keine weiteren Kellnerinnen gesucht, doch der Manager musterte sie von oben bis unten und sagte: "Du könntest hier tanzen."

Auch in unbeliebten Städten arbeiten

Es reiche nicht mehr, nur den Lebenslauf bei einer Arbeitsagentur abzugeben, sagt Tanja Kuntz von TravelWorks, einer der größten deutschen Organisationen für Australien-Aufenthalte. "Man muss bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen und nicht nur in den schönen Städten, sondern auch in unattraktiven Orten zu arbeiten."

Damit hatten die 21-jährige Sandy, Bäckereifachverkäuferin aus Sachsen, und ihre drei Freundinnen auch gerechnet. Um dennoch keine bösen Überraschungen zu erleben, zahlten sie im Vorfeld rund 1500 Euro an die Organisation Stepin. Neben Hin- und Rückflug verspricht Stepin dafür unter anderem Hilfe bei der Jobsuche durch ihre Partneragentur, die WTC in Sydney. Im selbst gekauften Auto fuhren die vier Freundinnen umher, die Ostküste hoch, durchs Outback zum Ayers Rock und wieder zurück nach Sydney - auf der Suche nach Abenteuer und Arbeit. "Wir waren bereit, jede Art von Job zu machen", erinnert sich Anna, 20, aus dem Schwarzwald.

Nur fünf Wochen haben die Freundinnen in sechs Monaten gearbeitet, pflückten als Erntehelferinnen eimerweise Weintrauben und Tomaten oder füllten in einer Fabrik Gesichtspuder ab. Die 3000 Euro Startkapital, die jeder, der mit einem Working Holiday einreist, vorweisen muss, haben sie komplett verbraucht. "Wir haben verzweifelt bei der WTC angerufen und als Antwort bekommen, dass wir uns selbst kümmern sollen", sagt Sandy.

"Wir versprechen keine Traumjobs am Strand", betont Marisa de Luca, Pressesprecherin von Stepin. Ob ein Arbeitsverhältnis zustande komme, hänge von den Sprachkenntnissen, den Erfahrungen und der Flexibilität der Bewerber ab. "Das ist wie in Deutschland. Arbeit zu finden ist nirgendwo einfach."

Aus Bundaberg, einer Hochburg für Erntehelfer an der Ostküste, reisten die vier nach einer Woche wieder ab - zu viele andere warteten bereits auf Jobs. "Einige Backpacker sind früher als geplant wieder nach Hause gefahren, weil sie kein Geld mehr hatten", erinnert sich Sandy. Und rund um die Bananenplantagen im Nordosten wurde die Mädelsclique bereits von Schildern mit der Aufschrift "Gebt Backpackern keine Jobs, gebt sie den Australiern" begrüßt. "Einige Stellen werden derzeit lieber an arbeitslose Australier vergeben", bestätigt Parsons.

"Nehmt genug Geld mit!"

Auch Chris aus England hört immer wieder in Bewerbungsgesprächen, dass Arbeitgeber zurzeit lieber Einheimische einstellen. Der EDV-Techniker war bereits im Jahr 2000 für einige Monate in Sydney. "Damals gab es noch vergleichsweise gut bezahlte Jobs wie Sand am Meer", erinnert sich der 32-Jährige.

Nachdem die Softwarefirma, für die er in England arbeitete, den größten Kunden verloren hatte, kündigte er und ging zurück nach Australien. "Ich bin lieber hier arbeitslos als in England." Um Geld zu sparen, nutzt Chris das kostenlose Internet sowie die Tageszeitungen in der öffentlichen Bibliothek und hat aufgehört zu rauchen. "Zur Not würde ich meine Eltern um Geld bitten", sagt er. Aber auf keinen Fall würde er früher zurückfahren. "Ich liebe dieses Land."

Auch Sandy und ihre Freundinnen würden die Reise jederzeit noch mal machen. "Es war 'ne geile Zeit", sind sie sich einig. Ihr Rat an zukünftige Reisende: "Nehmt genug Geld mit und geht in Bezug auf die Arbeitssuche vom Schlimmsten aus."

Ungefähr 110 Euro hat Kate verdient, als sie um fünf Uhr morgens in das Zehn-Bett-Zimmer der Jugendherberge zurückkommt. Eine durchschnittliche Nacht. Wenn es gut läuft, verdient sie um die 150 Euro und mehr. "Irgendwie macht mir der Job auch Spaß", sagt sie. Die 19-Jährige will noch so lange im "Dreamgirls" tanzen, bis sie einen neuen Job findet oder genug Geld gespart hat, um ihr Glück woanders in Australien zu versuchen. Ganz nach dem Motto, das auch auf dem Totenkopfemblem ihres Minirocks steht: "Let's hope for the best."


source: spiegel


Mittwoch, 22. Juli 2009

Die größten US-Schnäppchen

Importautos lohnen sich wieder

Die größten US-Schnäppchen

Bis zu 40 % sparen

Importautos lohnen sich wieder: Die größten US-Schnäppchen
Importautos
Die größten US-Schnäppchen
Subaru Legacy 3.0R Spec. B, Automatik (245 PS): 40,1 % Ersparnis (oder 18 300 €)
Preis USA: 18 500 €, Importpreis (jeweils ausstattungsbereinigt, Auto zulassungsfertig) 27 300 €, dt. Preis (Überführung inkl.): 45 600 €
Foto: Subaru
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Der Euro bei 1,40 Dollar, der US-Automarkt vor dem Kollaps: Der Import von Autos aus den USA lohnt sich wieder.

Grund: Bei Neuwagen gibt es bis zu 40 Prozent Preisvorteil zu identisch ausgestatteten Autos in Deutschland.

Da sind auch mal 10 000 Euro Ersparnis drin, nicht selten sogar deutlich mehr! Und das trotz der diversen Zuschläge zum eigentlichen Fahrzeugpreis (Hafengebühren, Fracht, Versicherung, Zoll und Entladekosten, Einfuhrumsatzsteuer, Umbaukosten, Gutachten, Zulassung, Kfz-Steuer).

Wer selber einen Gebrauchten sucht, wird im Internet bei www.uscars24.de, www.autotrader.com oder www.exporttrader.com fündig.

Die besten Schnäppchen oben in der Galerie zum Durchklicken!

So holen Sie einen US-Gebrauchten nach Deutschland:

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So kommt der US-Gebrauchte nach Deutschland

Ist der US-Händler gefunden, von Deutschland aus eine Firma suchen, die das Auto per Schiff nach Deutschland bringt.

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Diese Unterlagen benötigen Sie:

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Diese Papiere sind zum Import nötig

T1-Versandschein: In ihm ist der Wert des Fahrzeugs inklusive aller Gebühren (außer Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) vermerkt. Dieser Beleg enthält auch die amerikanische Fahrgestellnummer und alle anderen Daten des importierten Fahrzeugs.

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source: bild


Dienstag, 23. Juni 2009

Vorstellungsgespräch Let’s switch to English

Vorstellungsgespräch

Let’s switch to English

Bewerber müssen damit rechnen, dass das Vorstellungsgespräch auf Englisch geführt wird. Dabei kommt es auf mehr an als nur auf die richtigen Vokabeln.

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Bewerber sollten sich auch auf Englisch präsentieren können
Für viele Bewerber ist das Vorstellungsgespräch an sich schon ein Stressfaktor. Wechselt der potenzielle neue Chef von Deutsch auf Englisch, ist die Belastung doppelt groß. Auch für viele Kandidaten, denen der Small Talk im Irish Pub locker über die Lippen geht, ist die Beschreibung des eigenen Werdegangs eine Herausforderung. Während der Bewerber sich gute Antworten auf Deutsch zurechtlegt, muss er gleichzeitig überlegen, wie er das Ganze auch noch auf Englisch ausdrückt. Die Gefahr ist groß, dass Fachkenntnisse und Berufserfahrung im Kampf mit Fachvokabular untergehen.

Vor allem bei deutschen Tochterunternehmen US-amerikanischer Konzerne und bei Mittelständlern, die international tätig sind, müssen Job-Anwärter häufig zeigen, was sie sprachlich draufhaben. Werden in der Stellenanzeige fließende oder sogar verhandlungssichere Sprachkenntnisse verlangt, ist das ein Indiz dafür, dass die eine oder andere Frage auf Englisch gestellt werden könnte.

Nur keine falsche Bescheidenheit


Mit Sprachkenntnissen allein ist es allerdings nicht getan. Die Fragen sind auf den ersten Blick zwar nicht anders als die hierzulande üblichen. Dennoch haben sie – vor allem in US-amerikanisch geprägten Unternehmen – einen anderen Fokus. „Englische Vorstellungsgespräche sind sehr stark tätigkeits- und referenzbezogen“, sagt Karriereberater Christian Püttjer. Mit akademischen Titeln und klangvollen Berufsbezeichnungen kommt niemand weiter.

Die Personalverantwortlichen interessiert viel mehr, was der Bewerber den lieben langen Tag als Managing Director oder Key Account Manager tatsächlich gemacht hat und welche Erfolge er vorzuweisen hat. Auch Beziehungen und Kontakte spielen eine große Rolle: „Name-Dropping wird erwartet. Bewerber sollten kein Geheimnis daraus machen, mit welchen Kunden und Lieferanten sie besonders gut zusammengearbeitet haben“, rät Püttjer.

„Ich“ statt „Wir“


Eine weitere Besonderheit im englischen Jobinterview ist das Selbstmarketing, das in US-Firmen ganz ungeniert betrieben wird. Was zählt, sind die individuellen Erfolge, die ehrgeizige Arbeitnehmer jederzeit abrufbar in Prozent und Dollar beziffern können. „Ein Team macht keine Karriere“, erinnert Püttjer. Daran sollten auch zurückhaltende Bewerber denken, die ihren persönlichen Beitrag hinter der Abteilungsleistung verstecken. Das ist ehrenwert, aber nicht zielführend. Schließlich will der Arbeitgeber ja nicht das gesamte alte Team einstellen, sondern nur die Person, die vor ihm sitzt.

Auf dem US-amerikanisch geprägten Arbeitsmarkt ist eine starke „Hands-on-Mentalität“ gefragt. Wie wendet der Bewerber das Wissen aus seinem Studium in der Praxis an? Verfügt er neben fachlicher und sozialer auch über methodische Kompetenz? Diese Macherqualitäten wollen Recruiter bei ihren Bewerbern in einem knackigen Auftreten mit selbstbewusster Körpersprache manifestiert sehen. Das gilt auch für Naturwissenschaftler und Ingenieure, die sich in deutschen Vorstellungsgesprächen häufig verlegen auf ihrem Stuhl lümmeln und sich auf ihre guten Zeugnisse verlassen.

Natürlich gelten die Besonderheiten des englischen Jobinterviews auch für Bewerbungsgespräche bei internationalen Unternehmen, die in deutscher Sprache geführt werden. Außerdem lassen sich auch Personaler in deutschen Unternehmen gern durch einen konkreten Tätigkeitsbezug und die Betonung der Eigenleistung überzeugen. „Wer also bei der Vorbereitung die anglo-amerikanische Variante berücksichtigt, liegt auf jeden Fall richtig“, sagt Püttjer.

Wie sich Bewerber vorbereiten


Für einen Crashkurs Business-Englisch ist es zu spät, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch auf dem Tisch liegt. Als Last-Minute-Maßnahme empfiehlt Püttjer die sorgfältige Ausformulierung und Verinnerlichung der Selbstpräsentation. Bei teilweise auf Englisch geführten Vorstellungsgesprächen ist sie Pflichtprogramm. Außerdem lernt der Bewerber bei der Vorbereitung gleich die Vokabeln für das berufliche Aufgabengebiet mit. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich englische Antworten für die Klassiker zurechtlegen: Dazu gehören die Erfolge, Stärken und Schwächen sowie der Umgang mit Misserfolg.

Die Karriere-Experten Christian Püttjer und Uwe Schnierda haben 200 Beispielfragen mit jeweils 200 guten und 200 schlechten Antworten gesammelt. Die folgenden acht Fragen sind ihrem Ratgeber „Das überzeugende Vorstellungsgespräch auf Englisch“ (Campus Verlag 2009, 22,90 Euro) entnommen. Die Beispiele vermitteln einen Eindruck, mit welcher Art von Antworten Bewerber Punkte sammeln und mit welchen sie sich aus dem Rennen kicken.
Bei der Frage nach dem Werdegang erwarten Personalverantwortliche konkrete Ausführungen zu den momentanen beruflichen Aufgaben sowie zu Erfahrungen, Branchenkenntnissen und Erfolgen, die für den neuen Arbeitgeber interessant sein könnten. Unvorbereitete Bewerber kommen nicht auf den Punkt, erzählen ihren Lebenslauf nach und verlieren sich in Details über weit zurückliegende berufliche Stationen. Dabei sollte die Selbstpräsentation darauf abzielen, „möglichst viele Schnittpunkte zwischen Ihrer momentanen Position und der neuen Stelle herauszuarbeiten“, empfiehlt Püttjer.

Negativbeispiel:


When I finished school, I didn’t really know what I wanted to do. Luckily, my parents talked me into starting an apprenticeship. The things we had to do in training weren’t always very interesting, though. I remember how we had to spend hours filing bits of metal, until one of the older apprentices came up with the idea of doing them on the lathe. Well, some of the things you have to do as an apprentice are a bit pointless... All the same, I passed my final exam. The company couldn’t give me a permanent position, but they kept me on for a while. Then I started looking for another job.

Bei dieser Schilderung erfährt der Personalverantwortliche nichts über das berufliche Profil des Bewerbers. Der Kandidat hätte auf konkrete Tätigkeiten innerhalb der einzelnen Beschäftigungsverhältnisse eingehen müssen. So liefert er nur Anekdoten und Allgemeinplätze mit wenig Aussagekraft – und wirkt unentschlossen und antriebslos.

Positivbeispiel:


After I finished school, I decided to do an apprenticeship as an industrial mechanic. Even as an apprentice I was able to accompany installation teams on site. I also learned PLC programming with the company. When I finished my apprenticeship, I stayed with the same company for a while, then I moved over to the machine tools sector. At the moment I’m responsible for plant commissioning. Close liaison with the client and developing tailored solutions are important aspects of my work. Your job advertisement also mentioned preparing documentation and training colleagues – those are already parts of my duties.

Der Bewerber stellt in dieser Selbstpräsentation die Schnittpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten mit den Aufgaben in der neuen Stelle heraus. Er erwähnt seine Branchenerfahrung, lässt zentrale Schlagworte fallen und signalisiert damit, dass er nötige Know-how mitbringt.

Weitere Fragen zum Werdegang:


– What made you apply for this job in particular?

– Could you summarize your background in a few sentences?

– What makes you stand out from the other applicants?

– Is there a common thread to your CV?
Personalverantwortliche interessieren sich für die Arbeitserfolge der Bewerber. Viele haben jedoch Schwierigkeiten damit, sich mit beruflichen Erfolgen zu schmücken. Sie sind es nicht gewohnt, aus dem Dunstkreis ihres Teams herauszutreten und Beispiele dafür zu liefern, was sie persönlich getan haben, um Kosten zu senken, Umsätze zu steigern, Verbesserungen einzuführen oder Qualitätsmängel zu beseitigen.

Negativbeispiel:


I think I’ve always been able to keep on top of my work. There haven’t really been many problems. When they have occurred, we’ve always solved them as a team. Our department has always achieved good results, and I’ve been able to make my own modest contribution to that success.

Dieser Bewerber verkauft sich unter Wert und versteckt sich hinter der Abteilungsleistung des Teams. Es ist zwar ehrbar, dass er nicht übermäßig auftrumpfen will, leider liefert er aber kein einziges Beispiel für seine erfolgreiche Arbeit.

Positivbeispiel:


I successfully introduced new products to national and international markets. To achieve this, I worked closely with the product development, production and service departments to determine country-specific marketing strategies. I managed the product positioning and price positioning, based on market and competitive analyses. I was also involved in the design and implementation of appropriate marketing strategies.

Diesmal tappt der Bewerber nicht in die Teamfalle. Weder relativiert er seine Leistungen, noch gibt er sich zu großspurig. Stattdessen beschreibt er nüchtern, aber aussagekräftig, welche Aufgaben ihm übertragen wurden und welche Erfolge er erzielen konnte.

Mögliche Fragen zur Erfolgsbilanz:


– What are your strengths?

– What evidence can you provide of successful work?

– Which of your talents can you make use of in the advertised position?

– What have been your two greatest achievements?
Insbesondere Bewerber aus den Bereichen Verkauf, Vertrieb, Marketing, Service und Beratung müssen mit ausführlichen Fragen zu ihrer Kundenorientierung rechnen. Die Personalverantwortlichen möchten von den Bewerbern wissen, wie sie konkret vorgehen, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende an die Firma zu binden.

Negativbeispiel:


It’s a slogan like so many others these days.The main thing is to do good work, then the customer will be happy. The customer doesn’t really know what he wants until you make him an attractive offer.

Mit dieser Antwort gibt der Bewerber zu verstehen, dass er den Kunden eigentlich für einen Störenfried hält. Dass unter dieser Voraussetzung keine langfristige Kundenbindung entstehen kann, ist dem Bewerber offenbar egal. Auch seine Einstellung zum Absatz von Produkten ist fragwürdig.

Positivbeispiel:


It suggests to me a lot of opportunities for companies. On your website I saw that you offer tailored solutions to customers. I think that’s a very promising approach. In marketing I’ve always focussed on developing offers which are tailored to the target group. To do that, I brought my colleagues from development, production and customer service to the table. By using interdepartmental project teams to improve our customer orientation we were able to focus the work of each department on the specific needs of the customer.

Mit dieser Antwort verdeutlicht der Bewerber, dass er Kundenorientierung lebt. Zudem stellt er heraus, dass er sich intensiv mit den Angeboten der neuen Firma beschäftigt hat. Diese Vorgehensweise wird die Personalverantwortlichen überzeugen, denn schließlich geht es auch in einem Vorstellungsgespräch darum, die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen so zu präsentieren, dass der Nutzen für den neuen Arbeitgeber deutlich wird.

Typische Fragen zur Kundenorientierung:


– Which is more important: good marketing or good products?

– A customer complains to you about a faulty product from our company. How do you react?

– How can we win long-term customer loyalty?

– Which new sales channels should be leveraged to reach more customers?
An der Art und Weise, wie Bewerber Fragen zur Firma beantworten, erkennen Personalverantwortliche, wie ernsthaft die Bewerbung gemeint ist. Kandidaten, die allgemein zugängliche Kennzahlen der neuen Firma nicht parat haben – zum Beispiel die Produktpalette, die Anzahl der Beschäftigten, Umsätze der vergangenen Jahre oder weitere Firmenstandorte – disqualifizieren sich selbst. „Per Internet lassen sich ohne großen Aufwand die wichtigsten Informationen über den neuen Arbeitgeber recherchieren“, erinnert Püttjer.

Negativbeispiel:


Well, as a call centre operator I expect you make your money from customer calls. You’re a big name in this business. As companies are outsourcing more and more of their customer service, I expect you’re very busy. Every company plays to its strengths, and call centres are the experts in telecommunications.

Diese Antwort passt zu jedem Call-Center. Wer dem Firmenvertreter im Gespräch das Gefühl gibt, dass sein Unternehmen austauschbar ist, stört die Gesprächsatmosphäre nachhaltig. Eine schlampige Vorbereitung deutet darauf hin, dass der Kandidat auch bei seiner Arbeit öfter unvorbereitet agiert.

Positivbeispiel:


Yes. Your corporate website was my main source of information. Your biggest clients include Telecom International, United Telecom and Telecom Plus. You are the leading supplier of call centre solutions for telecoms companies. You don’t just offer a fault hotline, you provide a full service package. You ensure that faults are dealt with actively, by using the call centre to narrow down the problem before passing it on to technical subcontractors. On top of that you deal with upgrades of existing contracts, for example broadband for customers with dial-up or the Home Call option for mobile phone contracts.

Die Antwort verrät, dass der Bewerber sich aktiv mit seinem künftigen Arbeitgeber beschäftigt hat. Er kann die Besonderheiten im Service nennen und das Unternehmen von Konkurrenten abgrenzen. Damit weckt er Interesse an seiner Person und sichert sich die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen im weiteren Gesprächsverlauf.

Weitere Fragen zum Unternehmen:


– Which of our locations would you most like to work at?

– What impression do you have of our company?

– Are you familiar with our competitors?

– What do you think could be improved about our business?
Konstruktives Konfliktverhalten ist eine unentbehrliche Eigenschaft im Arbeitsleben. Mit entsprechenden Fragen wollen Personalverantwortliche herausfinden, wie die Kandidaten mit Meinungsverschiedenheiten, Enttäuschungen oder sonstigen Konfliktsituationen umgehen. Wer von sich behauptet, konfliktstark zu sein, gleichzeitig aber an früheren Kollegen und Vorgesetzten kein gutes Haar lässt, fällt in diesem Fragenkomplex durch. Stattdessen sollten Kandidaten zeigen, dass sie sich vor Schwierigkeiten nicht drücken, sondern bereit sind, sich unangenehmen Situationen zu stellen, rät Püttjer.

Negativbeispiel:


Of course. If anyone has a problem with me, they can tell me so face to face. I have years of expericence in my field, nobody can make a fool of me. I’ve never been afraid to speak my mind, and I never will.

Hier verwechselt der Bewerber Konfliktfähigkeit mit Durchsetzungsvermögen. Nicht jeder Konflikt lässt sich auflösen, indem man auf seiner Position beharrt. Der Rückzug auf die fachliche Autorität verdeutlicht dem Personalverantwortlichen, dass der Bewerber zwar ein Spezialist sein mag, der aber Schwierigkeiten haben wird, sich erfolgreich in ein Team zu integrieren.

Positivbeispiel:


There are always differences of opinion at work. The important thing is to use them productively. In the sales department there was a decision to introduce call flow scripts. We in the field sales team thought that the parameters were too rigid. After discussions with the sales manager and the training manager, we reached a compromise: experienced colleagues were allowed more flexibility, and beginners were given the scripts to help them find their feet.

Der Bewerber schildert einen typischen beruflichen Konflikt aus seinem Arbeitsfeld. Starren Haltungen, die zu einer Verhärtung der Fronten geführt hätten, gibt der er keine Chance. Alle Beteiligten können bei dieser Lösung ihr Gesicht wahren. Die Verantwortlichen für den neuen Gesprächsleitfaden können ihre Absichten dort verwirklichen, wo es wirklich sinnvoll ist – nämlich bei Berufseinsteigern, während die berufserfahrenen Kollegen ihre Freiräume behalten.

Typische Fragen zum Konfliktverhalten:


– How do you react if you are criticised unfairly?

– With which personality traits of your colleagues do you have real difficulty?

– What would make you leave our company?

– Who do you turn to for advice in potentially difficult situations?
Bei Stressfragen ist der Personalverantwortliche häufig nur in zweiter Linie an der eigentlichen Antwort des Bewerbers interessiert. An erster Stelle steht vielmehr die Art und Weise, wie der Bewerber auf ungewöhnliche Fragen reagiert oder mit zusätzlichem Druck umgeht.

Das Gleiche gilt auch für den Umgang mit nicht zulässigen Fragen, die ebenfalls als Stressfragen eingesetzt werden können: Fragen zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Vorstrafen, Lohnpfändungen oder zu Konfessions-, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit brauchen in Deutschland nicht beantwortet zu werden. Sie dürfen aber dann gestellt werden, wenn die Information für die zukünftige Arbeit unabdingbar ist.

Die Reaktionen auf Stressfragen zeigen schnell, wie es um die angeblich vorhandenen Soft Skills wie Belastbarkeit, Kommunikationsstärke oder Konfliktfähigkeit in der Praxis bestellt ist. Wer deshalb auf Stressfragen patzig reagiert, verbissen schweigt oder kämpferisch betont, die Frage sei schon aus arbeitsrechtlichen Gründen unzulässig, stellt sich selbst ins Abseits. Geschickter reagieren Bewerber mit einer diplomatischen und vor allem freundlichen Antwort.

Negativbeispiel:


As you know, that question is unlawful, so I’m not going to answer it.

Die Bewerberin um eine Stelle im Verkauf ist zwar im Recht, sollte sich aber dennoch versöhnlicher geben. So erweckt sie den Eindruck, dass sie zur Sturheit neigt – eine Eigenschaft, die wiederum kontraproduktiv im Umgang mit Kunden sein könnte.

Positivbeispiel:


That isn’t an issue for me, right now. I want to work in your sales department and advise your customers. That’s my top priority.

Diese Antwort ist viel geschickter als die schroffe Zurückweisung im Negativbeispiel. Mit wenigen Worten hakt die Bewerberin die Stressfrage ab und behält dabei gleichzeitig die Gesprächssituation im Blick.

Weitere Stressfragen:


– You still haven’t convinced me: why should we give you the job?

– Between you and me: they asked you to resign, didn’t they?

– Won’t you be out of your depth in this position?

– What things in your life are so important that they take precedence over your work?
In den meisten Firmen hat sich ein persönlich-wertschätzender und zielorientierter Führungsstil durchgesetzt. Deshalb haben Führungskräfte, die den Eindruck erwecken, dass sie bei aufkommenden Problemen autoritär handeln, in der Regel schlechte Karten. Auch wenn die Antworten vermuten lassen, dass der Bewerber seine künftigen Mitarbeiter nicht motivieren kann und kein Engagement bei der Auflösung schwieriger Situationen zeigt, wird er die Stelle nicht bekommen. „Lassen Sie erkennen, dass Sie zwar die Zügel in der Hand halten, Ihren Mitarbeitern aber grundsätzlich Wertschätzung und Vertrauen entgegenbringen“, rät Püttjer.

Negativbeispiel:


I give clear and direct instructions. I avoid unnecessary discussion. At the end of the day, everyone has to recognise that their job depends on the good of the company.

Personalverantwortliche reagieren ungehalten, wenn sie aus den Antworten der Bewerber heraushören, dass über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg geführt wird. In Zeiten flacher Hierarchien und abteilungsübergreifender Projektarbeit sind selbstherrliche Abteilungskönige ein Störfaktor im Unternehmen. Da Führungsfehler zu Missstimmungen und einer hohen Mitarbeiterfluktuation führen, bedeuten sie zudem Mehrarbeit für die Personalabteilung.

Positivbeispiel:


It’s important for employees to understand the reasoning behind a decision. The individual needs to know and understand why I want him or her to do a particular thing. I’ve always found management by objectives to be an effective approach. I agree with clearly defined objectives for my people – taking their individual potential into account, so that I don’t ask too much or too little of them. I monitor their progress with interim reporting. When the opportunity arises, I use meetings to put their achievements into an overall context, so that they can see that their work is actually moving the company forward.

Der Bewerber schafft den schwierigen Spagat zwischen Autorität und Laissez-faire. Es wird deutlich, dass er darauf achtet, dass seine Mitarbeiter ihr individuelles Potenzial einbringen können. Der Bewerber ist nicht nur ein guter Kommunikator und Organisator, er steigert auch die Motivation seiner Mitarbeiter, indem er Teilerfolge in Meetings präsentiert.

Mögliche Fragen zum Führungsstil:


– What management principles do you apply?

– How to you motivate your staff?

– In what situations do you find it difficult to make a decision?

– What in your view are the differences between managing a department and managing a project?
Irgendwann kommt im Vorstellungsgespräch der Punkt, an dem es um Ihre Gehaltsvorstellungen geht, die Sie bereits bei der Vorbereitung für sich beantworten sollten. Viele Bewerber scheuen sich vor dieser Frage, da sie befürchten, zu viel zu fordern oder sich unter Wert zu verkaufen. Informieren Sie sich vor dem Gespräch über die in Ihrer Branche üblichen Gehälter. „Liefern Sie Belege dafür, wie Sie Arbeitsprozesse effizienter organisiert haben, Qualitätsverbesserungen herbeigeführt und Vertriebsziele erreicht haben“, sagt Püttjer. Ein ausreichender Verhandlungsspielraum ermöglicht, dass Ihnen der Gesprächspartner etwas entgegenkommen kann.

Negativbeispiel:


I really can’t answer that question. It isn’t my decision, it’s my employer’s.

Mit seiner Antwort verspielt der Bewerber die Chance, zum Abschluss des Gesprächs noch einmal sein berufliches Profil in die Waagschale zu werfen. Er zeigt sich zudem schlecht vorbereitet, da er offensichtlich nicht den für die Position üblichen Gehaltsrahmen kennt.

Positivbeispiel:


I think so. After all, my salary request is in line with the usual remuneration for the position. I have a good grasp of routine marketing support duties, I’ve already updated catalogues and advertising materials, prepared sales statistics and been responsible for direct marketing campaigns. In addition, I also have experience in organising trade fair participation and promotional events.

Der Bewerber zählt noch einmal die Stärken seines Profils auf und betont, dass sein Gehaltswunsch im üblichen Rahmen für diese Position liegt.

Mögliche Fragen zum Thema Gehalt:


– The candidate who sat there before you asked for 20 per cent less than you. Why should we choose you?

– We definitely can’t pay you as much as your present employer. So why do you still want the job? Have you been asked to resign?

– We’ll offer you a company car for your private use, but you reduce your salary requirements by 10 per cent. How does that sound?

– You aren’t very good at judging your market value, are you?

source: focus

Donnerstag, 28. Mai 2009

Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Rekordumsatz:

Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Rekordumsatz: Broadway feiert beste Saison aller Zeiten

Kultstätte für alle Musical- und Theaterfans: Der New Yorker Broadway hat einen Rekordumsatz erwirtschaftet

Was für ein Theater: Trotz Wirtschaftskrise hat der New Yorker Broadway so viel Umsatz gemacht wie nie zuvor. Insgesamt setzten die Bühnen fast eine Milliarde Dollar um - und das bei einem sehr ehrgeizigen Spielplan.

Der New Yorker Broadway hat ungeachtet der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise die beste Spielzeit seiner Geschichte hinter sich. Der Verband der Besitzer, Manager und Produzenten von Theatern (Broadway League) gab am Mittwoch den Rekordumsatz von 943,3 Millionen Dollar (676 Millionen Euro) für die jüngste Saison bekannt. Diese war am Sonntag nach 52 Wochen offiziell zu Ende gegangen.

Allerdings ergab sich das Plus von sechs Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr vor allem aus gestiegenen Eintrittspreisen. Die Zuschauerzahl an New Yorks Theatermeile fiel leicht von 12,27 auf 12,15 Millionen Personen.

Trotz des Einbruchs an der Wall Street hielt die Theaterwelt an ihrem ehrgeizigen Spielplan fest und stellte 43 neue Produktionen vor, ein Rekord seit der Spielzeit 1982/1983 mit 50 Premieren. Unter den Broadway-Neulingen der vergangenen Saison waren zehn Musicals, acht Theaterstücke, vier Musical-Revivals, 16 neuinszenierte Dramen und fünf Sonderveranstaltungen, teilte die Broadway League mit. Etliche der neuen Produktionen waren allerdings noch vor dem Einbruch der Märkte finanziert worden.

"Es war eine inspirierende Saison", lobte die Exekutivdirektorin des Verbandes, Charlotte St. Martin. "Sie zeigt, dass die Besucher selbst in einer schwierigen wirtschaftlichen Zeit nicht ausbleiben, wenn wir hochwertige Shows bieten." Nach dem Ende der Spielzeit steht jetzt nur noch in der Nacht zum 8. Juni die Verleihung der Tony-Preise für diesjährige Bestleistungen am Broadway bevor.
DPA

source: stern

Montag, 11. Mai 2009

Pressemitteilung USBotschaft.de USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Pressemitteilung USBotschaft.de
USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA

Green Card Lotterie (DV-Program)
Registrierung und Teilnahmebedingungen

Beginn der Registrierungsfrist fuer die Diversity Visa Lottery DV2011 des Jahres 2009

Das US-Aussenministerium hat den Start fuer die Diversity Visa (DV) Lottery 2009 angekuendigt. Antragsteller muessen sich waehrend des Registrierungszeitraums online auf der Website registrieren.

Als Reaktion auf die grosse Nachfrage hat das Aussenministerium die Anzahl der Server fuer die Regierungsseite
USA geben Green Card Programm DV2009 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA
USBotschaft.de
in diesem Jahr
USA geben Green Card Programm DV2011 bekannt -Leben und Arbeiten in den USA verdreifacht.

Ausserdem erhalten Personen, die sich fuer die Lotterie 2009 registrieren, eine Empfangsbestaetigung, die jetzt den Namen und den Geburtstag des Antragstellers, das Land, dem der Antragsteller zugerechnet wird sowie Eingangsdatum und Eingangszeit enthaelt.

Das Aussenministerium ermutigt Personen, die an der Diversity Visa Lottery 2009 teilnehmen moechten, ihre Daten moeglichst fruehzeitig einzureichen.

2009 ist das vierte Jahr, in dem die Registrierung fuer die Diversity Visa Lottery elektronisch erfolgen muss. Schriftliche und auf dem Postweg eingeschickte Antraege fuer die Diversity Visa Lottery werden nicht mehr akzeptiert.

USAGreenCardCenter
Deutsche Abteilung
2020 Pennsylvania AVE
Washington DC, 20007
USA
http://www.usbotschaft.de

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US announces Year 2009 (DV2011) Green Card Lottery -Live and Work in the US

The US Department of State has announced that registration for the 2009 Green Card Lottery, or Diversity Visa (DV) Lottery.

The 2009 Green Card Lottery makes available 50,000 permanent resident visas annually to persons from countries with low rates of immigration to the United States. The Immigration Lottery makes permanent residence visas available to persons meeting simple, but strict, eligibility requirements.


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Englisch bewerben

Punkten in der Business-Sprache

Mittlerweile gehören Bewerbungen in englischer Sprache fast schon zum Berufsalltag. Für eine internationale Bewerbung reicht es jedoch nicht, Anschreiben und Lebenslauf wörtlich ins Englische zu übersetzen. Die USA und Großbritannien haben ihre eigenen Regeln.

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Für englischsprachige Bewerbungen gelten eigene Regeln
Wer im Ausland arbeiten möchte, muss sich selbstverständlich in der Business-Sprache bewerben. Aber auch Interessenten für eine Anstellung bei einer internationalen Firma in Deutschland müssen ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen. Dabei reicht es in keinem Fall aus, die deutschen Unterlagen einfach in die fremde Sprache zu übersetzen. „In den USA und Großbritannien gelten ganz andere Bewerbungsmodalitäten. Wer die nicht beachtet, hat keine Chance“, sagt Klaus Schürmann, der zusammen mit Suzanne Mullins das Buch „Weltweit bewerben auf Englisch“ (Eichborn Verlag, 15,95 Euro) verfasst hat.

Es beginnt damit, dass englischsprachige Bewerbungen nur aus einem Anschreiben (Cover/Covering Letter) und dem Lebenslauf (Resume/Curriculum Vitae) bestehen. „Das gilt weltweit“, so Unternehmensberater Schürmann. Ganz ohne Zeugnisse und Foto muss es gelingen, den Personalverantwortlichen neugierig zu machen. Nicht die Person steht im Mittelpunkt – sondern ihre bisherigen Leistungen. Außerdem wird vom Bewerber im Ausland Aktivität erwartet. Das heißt zum einen, dass man aktive Verben wie achieved, accomplished oder established benutzt, zum anderen ein reges Interesse an den Tag legt. Etwa, indem der Kandidat anruft und Fragen zur Position stellt, nachhakt, ob die Bewerbung Erfolg hat oder nach einem Bewerbungsgespräch einen Dankesbrief schreibt.

Länderspezifische Feinheiten

Grundsätzlich gelten für die Bewerbung auf Englisch, egal in welchem Land man sich bewirbt, ähnliche Regeln. Großbritannien und Amerika zeichnen sich aber durch ein paar kleine Unterschiede aus, die es zu beachten gilt. Meist geht es dabei um Formalitäten:
  • In Großbritannien heißt der Lebenslauf Curriculum Vitae (CV), der mit einer Überschrift kenntlich gemacht wird. Geburtsdatum und Nationalität werden genannt. Das Anschreiben heißt im britischen Englisch (BE) Covering Letter. Das Datum wird hier im gleichen Format wie bei uns angegeben: TT/MM/JJJJ. Die Anreden Mr, Mrs und Ms werden in England nicht mit Punkt versehen. Personen, die dem Bewerber eine Referenz für seine Bewerbung ausstellen, heißen referee.
  • In Amerika heißt der Lebenslauf (Personal) Resume und trägt keine Überschrift. Geburtsdatum und Nationalität werden nicht genannt. Das Anschreiben heißt im amerikanischen Englisch (AE) Cover Letter. Beim Datum müssen Bewerber beachten, dass der Monat vor dem Tag steht: MM/TT/JJJJ. Hinter den Anreden Mr., Mrs. und Ms. steht ein Punkt. Personen, die dem Bewerber eine Referenz für seine Bewerbung ausstellen, heißen reference.

Zudem gelten in den beiden Ländern unterschiedliche Rechtschreibungen, die man leicht mit einem Wörterbuch oder der Rechtschreibprüfung im Computer (unterschiedliche Länderwahl möglich) checken kann. Wichtig ist, dass die Bewerbung einheitlich verfasst ist: entweder durchgängig im britischen oder amerikanischen Stil.
Schürmann/Mullins – Weltweit bewerben
Ebenso wie in Deutschland gibt das englische Anschreiben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Erfahrungen sowie Kenntnisse des Bewerbers und streicht dessen Motivation heraus. Das Bewerbungsschreiben dient nur einem Zweck: Es muss deutlich machen, warum ausgerechnet sein Verfasser für die Stelle prädestiniert ist und warum seine Qualifikationen dem Unternehmen weiterhelfen.

Freieres Layout als gewohnt

Der Aufbau des Anschreibens, das maximal eine Seite umfassen darf, richtet sich meist nach den Standards für englischsprachige Geschäftsbriefe. „Es gelten keine festen Normen, aber es gibt Konventionen, an die man sich halten sollte“, sagt Schürmann, der selbst lange im englischsprachigen Ausland gearbeitet hat. Dazu zählt etwa eine gängige Schriftart wie Times New Roman oder Arial sowie dem Schreiben eine gut lesbare Struktur zu verleihen.
  • An erster Stelle steht die Adresse des Absenders (Briefkopf, oben rechts oder oben links ist egal, auf die Namensangabe kann bei Platzmangel verzichtet werden)
  • Die Position des Datums ist variabel, aber Vorsicht beim Format (BE: TT/MM/JJJJ: 23 October 2008,AE: MM/TT/JJJJ: October 23, 2008).
  • Die Empfängeradresse steht links und muss den vollen Namen mit allen Titeln und Zusätzen enthalten.
  • Das klassische deutsche „Sehr geehrte Damen und Herren“ in der übersetzten Ausformung „Dear Sir or Madam“ ist unüblich, da die Personaler so darauf schließen, dass der Bewerber nicht motiviert ist. Immer einen Ansprechpartner recherchieren.
  • Im Angloamerikanischen wird meist eine Betreffzeile verwendet, ist aber kein Muss. Sie nimmt Bezug auf ein Telefonat oder eine Annonce. Der Betreff wird, anders als im Deutschen, nach der Anrede platziert.
  • Wurde das Bewerbungsschreiben an einen unbekannten Empfänger adressiert, lautet die Verabschiedung „Yours faithfully“. Bei konkreten Personen verabschiedet man sich mit „Yours sincerely“. „Kind regards“ sollten Bewerber nicht verwenden, da es zu salopp klingt.
  • Am Ende wird noch ein „Enc.“ (enclosure) für die Anlage eingefügt.
Inhaltliche Selbstdarstellung

Wer sich aufgrund einer Ausschreibung bewirbt, sollte unbedingt auf die geforderten Qualifikationen aus der Anzeige eingehen und die dort gebrauchten Schlagworte aufgreifen. „Am einfachste ist es, sie Punkt für Punkt abzuarbeiten“, so Schürmann. Das funktioniert ähnlich wie im Deutschen. Softskills wie Teamgeist oder Kommunikationsfähigkeit nicht vergessen! Nach der Darstellung der Qualifikationen sollten noch die Motivation und das Interesse an der Position dargelegt werden. Informationen über das Unternehmen helfen, klar zu machen, warum man genau der richtige Bewerber ist.
Schürmann/Mullins – Weltweit bewerben
Beispiel für ein Bewerbungsformular
Um die Bewerber besser miteinander vergleichen zu könne, bieten etliche ausländische Firmen ein Bewerbungsformular an. „Speziell in den USA wird kaum ein Job ohne das Ausfüllen dieser Application-Form vergeben“, berichtet Schürmann, der jahrelang eine internationale Hamburger Arbeitsvermittlung führte. Da es für deutsche Augen ungewohnt ist, bietet es sich an, das Formular auszudrucken, probehalber auszufüllen und bestenfalls von einem Muttersprachler gegenchecken zu lassen. Das Bewerbungsformular gliedert sich meist in drei Teile: Auf Daten und Fakten zur Person folgen Fragen nach Erfahrungen und Leistungen des Bewerbers sowie seinem Interesse an dem angebotenen Job.

„Gehaltsvorstellungen sollten möglichst nicht genannt werden, da sie ebenso wie Zusatzleistungen (Umzugskosten, Krankenversicherung) verhandelt werden“, erklärt der Experte. Am besten beantwortet man diesen Part erst einmal mit „salary negotiable“. Besonders kniffligen Fragen kann man ausnahmsweise mit „will discuss during interview“ ausweichen. Gesundheitsfragen lassen sich mit „excellent health“ oder bei kleineren Wehwehchen mit „good health“ abhaken.
Schürmann/Mullins – Weltweit bewerben
Da in englischsprachigen Bewerbungen die Berufserfahrung im Vordergrund steht, ist der Lebenslauf der alles entscheidende Teil. „Es ist Ihre wichtigste Verkaufsunterlage“, so Schürmann. Deshalb ist absolute Sorgfalt geboten. US-Studien belegen, dass Personaler in weniger als einer halben Minute entscheiden, ob sie eine Bewerbung ausführlich betrachten. Es gilt, mit der ersten Seite die Aufmerksamkeit des Lesers zu wecken. Ein klares tabellarisches Layout trägt dabei zur Übersichtlichkeit bei. „Inhaltlich ist entscheidend, dass der Lebenslauf nicht auseinander fällt. Alle Informationen müssen einen Bezug zur angestrebten Stelle haben“, erklärt Schürmann. Das bedeutet auch, dass man nicht einen generellen Lebenslauf verschickt, sondern einen der Stelle angepassten. Auch wenn es auf den ersten Blick paradox erscheint, sind es oft nur kleine Änderungen, die den Unterschied machen: Mal steht beispielsweise eine verkäuferische Erfahrung im Vordergrund, mal die Führungsfähigkeit.

Die letzte Station zuerst

Je nach Position gibt es unterschiedliche Arten von Lebensläufen. Am gebräuchlichsten ist der chronologische, wie er auch in Deutschland üblich ist. Während wir aber die Wahl haben, ihn auf- oder absteigend aufzubauen, ist im Englischen nur die zweite Variante üblich. In der rückläufigen Form beginnt man in jeder Rubrik mit der letzten Station, sodass jeweils die aktuellste Erfahrung an erster Stelle steht. Für Führungskräfte und Fachkräfte, die bereits mehrere Positionen mit ähnlichem Aufgabenfeld hatten, bietet sich die Form des funktionalen CV an. In ihm werden unterschiedliche Fähigkeiten betont, wie etwa Marketingerfahrungen oder Fertigkeiten im Sales-Bereich. Mit diesem Lebenslauf können übrigens auch Lücken oder viele Positionswechsel überzeugend gestaltet werden. Als dritte Möglichkeit bietet sich noch eine Mischung der beiden ersten Varianten an: Der Customized Resume besteht aus einem chronologischen und einem gesonderten Teil, in dem berufliche Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten ausführlich vorgestellt werden.
Aufbau eines CV

Grundsätzlich sollte die Selbstpräsentation möglichst kurz und präzise sein, aber trotzdem detailliert und informativ. „Berücksichtigen Sie auch, dass ausländische Arbeitgeber nicht so vertraut mit unserem Ausbildungssystem und Arbeitsweisen sind“, gibt Schürmann zu bedenken. Lösung: konkrete Beschreibung der Ausbildungs- und Studien- und Arbeitsinhalte. In den USA werden zudem Berufserfahrungen, die länger als zehn Jahre zurückliegen, weggelassen – es sei denn, sie sind für die angestrebte Position von Bedeutung. Grundsätzlich folgt der chronologische Lebenslauf in etwa dieser Struktur:

Im BE lautet die Überschrift Curriculum Vitae, in den USA fällt sie weg. An erster Stelle stehen der Name und die kompletten Kontaktdaten des Bewerbers. In BE wird das Geburtsdatum angegeben, im AE nicht. Angestrebte Position (Job Objective): Worauf bewirbt sich der Interessent und was möchte er in seinem neuen Job erreichen? Berufliche Erfahrungen (Work Experiences): Neben Anstellungen dürfen hier auch Praktika eingeordnet werden. Struktur: Name der Firma, Ort. Darunter die Berufs- bzw. Aufgabenbezeichnung und die wichtigsten Aufgaben und Erfolge, wenn diese zur ausgeschriebenen Stelle passen. Man kann die beruflichen Erfolge (Achievements) auch in einem gesonderten Unterpunkt aufführen. Ausbildung, Studium, Weiterbildung (Education): Name der Uni, Fach/Fächer, Thema der Abschlussarbeit, eventuell Note, Titel. Weiterbildungen nur aufführen, wenn sie für die angestrebte Position wichtig sind.

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten (Additional Skills): etwa EDV und Sprachen. Zum Schluss werden anstelle von Zeugnissen noch Referenzgeber genannt. Mindestens je ein Ansprechpartner für berufliche sowie akademische Leistungen. Man kann aber auch schreiben: „References available on request.“ Datum und Unterschrift unter dem Lebenslauf entfallen. Bei längeren Lebensläufen sollten die Seiten nummeriert werden. Professionell wirkt es zudem, wenn auf jeder Seite der Name des Bewerbers in der Kopf- oder Fußzeile steht.

Von Achievement bis Accomplishment

Die Bausteine sind variabel und sollten in der Reihenfolge so gewählt werden, dass sie Sinn machen“, sagt Experte Schürmann. Wer sich etwa direkt nach Ausbildung oder Studium bewirbt, fängt am besten mit Education oder Work Experience an. Wer dagegen sein Hobby zum Beruf machen möchte, sollte eher mit Rubriken wie Skills oder Achievements beginnen, um seine Fähigkeiten hervorzuheben. Wichtig ist dabei nur eins: Wiederholungen unbedingt vermeiden! „Legen sie besonderes Augenmerk auf die Achievements und Accomplishments“, rät Schürmann. Darunter fallen Auszeichnungen, Belobigungen, Kurse, Publikationen etc. – alles, was auf die tiefer gehende Motivation des Kandidaten in Hinblick auf die neue Tätigkeit hinweist. Nicht in den CV gehören generell: Gehaltsvorstellungen, Rasse, Religion, familiäre Situation, Kindheit und Grundschulzeit, Gewicht, Körpergröße und Geburtsort.

Beim funktionalen Lebenslauf folgt nach dem persönlichen Profil anstelle der Berufserfahrung eine Auflistung von Fähigkeiten, die für den Beruf wichtig sind. Es wird auch aufgeführt, wo und wie diese erworben und bewiesen wurden. Bei der gemischten Variante schließt nach der Auflistung die Berufserfahrung an. Sie wird aber nur knapp umrissen.
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Viele Unternehmen verwalten ihren Bewerberpool digital
Vor allem in den USA ist es heutzutage üblich, die Bewerbungen oder zumindest den Lebenslauf einzuscannen. Das Verfahren nennt sich Parsing. So kann das Dokument leichter aufbewahrt und nach Schlüsselbegriffen durchsucht werden. Das heißt für den Kandidaten, dass seine Bewerbung in jedem Fall elektronisch kompatibel sein muss. Gewährleisten kann er das wie folgt: Weißes Papier benutzen und nur einseitig in schwarzer Schrift bedrucken. Am besten mit einem Laserdrucker. Die Schriftgröße sollte mindestens zehn Punkt betragen. Einfaches Design wählen (alles vermeiden, was einen Scanner verwirren könnte: Unterstreichungen, Tabellen, Grafiken, Schattierungen etc.). Möglichst auf Abkürzungen, Sonderzeichen und deutsche Umlaute verzichten. Die Bewerbung nicht heften, lochen oder falten. Möglichst viele eindeutige Begriffe in Bezug auf fachliche Qualifikationen anführen.

source: focus

Mittwoch, 6. Mai 2009

* * Geilster Job der Welt Brite gewinnt das Finale in Australien


Geilster Job der Welt Brite gewinnt das Finale in Australien

Deutsche Finalistin ging leider leer aus

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35 000 Bewerber wollten ihn, ein Brite hat ihn bekommen – den vom Tourismusbüro Queensland (Australien) ausgeschriebenen „Geilsten Job der Welt“: Ben Southall (34) aus Petersfield (Grafschaft Hampshire in Südengland), gewann das Finale und wird nun als „Insel-Ranger“ auf Queenslands Inselwelt arbeiten.

Beste Job der Welt Gewinner Ben Southall

Der Gewinner des geilsten Jobs der Welt: Ben Southall (34) aus Petersfield in Südengland. Ab 1. Juli kann er die Daunenjacke aus- und die Bermuda-Shorts anziehen

Er schlug in den vergangenen drei Tagen 15 Finalisten, darunter die Deutsche Mirjam Novak (28) aus Bayern.

Southall, der im normalen Leben unter anderem Spendenaktionen für Wohltätigkeitsorganisationen organisiert, zählt Bungee-Springen und Sporttauchen zu seinen Hobbys. Ab 1. Juli kann er die sechs Monate auf der Insel Hamilton im Great Barrier Reef ausleben und in einer Luxus-Villa am Strand wohnen.

In einem wöchentlichen Blog wird er darüber berichten – und so für die Region Queensland im Norden Australiens werben. Dafür bekommt er zusätzlich umgerechnet 80 000 Euro.

Die Tourismusbehörde von Queensland war von der Resonanz auf die Aktion völlig überwältigt.

Vom 11. Januar bis 23. Februar konnten Bewerber aus aller Welt ihr einminütiges Bewerbungsvideo auf der offiziellen Website www.islandreefjob.com einreichen. Aus mehr als 200 Ländern gingen Videos ein, darunter auch aus der Mongolei, Peru und Vatikanstadt. Gewählt wurde per Online-Abstimmung sowie, im Finale, durch das Tourismusbüro.


source: bild


Donnerstag, 12. März 2009

New York: Glibbrige Perlen machen Tee zum Trend-Getränk Wurzelperlen statt Milchschaum


New York: Glibbrige Perlen machen Tee zum Trend-Getränk

Wurzelperlen statt Milchschaum

Frappuccino war gestern, Chai Latte ist out: In New York läuft eine verrückte Teekreation klassischen Trendgetränken den Rang ab. "Bubble Tea" ist eine Mischung aus Tee, Milch - und Tapioka. Die geleeartigen Perlen werden immer beliebter.

James Yenling, 34, hat alle Hände voll zu tun. "Wir brauchen noch mehr Tapioka!", ruft er seiner Mitarbeiterin zu. Im Minutentakt klingelt ein Türglöckchen, in dem engen, bunt gestrichenen Verkaufsraum drängen sich schon die Kunden. Es ist ein strahlend schöner Sonntag Nachmittag, und die New Yorker wollen ihren Bubble Tea.

Was James ihnen über den Tresen reicht, ist ein weißlicher Tee-Milch-Mix in großen, durchsichtigen Plastikbechern. Das Erfolgsgeheimnis des Getränks schwimmt auf dem Grund dieser Becher: Mit Zucker eingekochte Tapiokaperlen, hergestellt aus den stärkereichen Wurzeln der südamerikanischen Maniokpflanze. Die Kügelchen kauen sich wie weiche, geleeartige Gummidrops. "Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig", erzählt Katy Hsu. Die 21-jährige serviert in Yenlings Teestube Bubble Tea: "Manche fragen nach dem ersten Kosten, was denn die komischen Köttel sollen. Aber die meisten sind begeistert", erzählt sie.

Trend-Tee aus Taiwan

Maniok, auch unter dem Namen Yucca bekannt, fand im 19. Jahrhundert seinen Weg nach Asien. Dort kamen vor über zwanzig Jahren findige Teeverkäufer in Taiwan erstmals auf die Idee, die geschmacksneutralen Kügelchen ihren grünen und schwarzen Tees beizumischen - als Spaß für Schulkinder, denn extradicke Strohhalme verleiten zum Kugelpusten und -Schießen. Inzwischen ist das Getränk auch bei New Yorker Teenagern ein Renner. "Wir haben viele klassische Tees", sagt Henry Wang, Kellner in einer Teestube, "aber vor allem die Jüngeren bestellen fast immer Bubble Tea. Das ist neu und cool für sie, außerdem macht das Trinken unheimlich Spaß".

Um den Ruhm der Erstkreation streiten sich bis heute zwei taiwanesische Teehäuser. Sicher ist: Das Getränk erobert die Welt. Eine Teehauskette, die fast ausschließlich Bubble Tea anbietet, hat inzwischen 2000 Filialen weltweit, der erste Anbieter von Instantbubbletea hat nach eigenen Angaben allein bis 2007 über fünf Milliarden Packungen verkauft. Asiatische Auswanderer brachten den Bubble Tea zuerst in die Großstädte der kalifornischen Westküste. In New York ist inzwischen der Stadtteil Flushing das Epizentrum des Blubbertees.

Infobox

Bubble Tea selbst gemacht

Zutaten:
ca. 250 ml starker schwarzer Tee
ca. 250 ml Milch
ca. 30 Tapiokakugeln (bekommt man bei gut sortierten Asiamärkten)
Etwa eine Kaffeetasse zerstoßenes Eis oder Eiswürfel
Honig oder Zucker
Tapiokaperlen z.B. in ein Milchshakeglas geben. Milch, Tee, Zucker und Eis in einem Cocktailmixer schaumig schütteln und zu den Tapioka gießen. Mit einem extradicken bunten Strohhalm trinken.

Geschüttelt, nicht gerührt

Flushing ist der vor allem von Taiwanesen bewohnte zweite Chinatown der Stadt. Hier bekommt man den Tee in seiner Urform an jeder Ecke, sogar in der kleinsten chinesischen Bäckerei: Milch, Zucker, zerstoßenes Eis, grüner Tee und natürlich Tapioka werden in einem Cocktailshaker durch Schütteln vermischt. Die dabei entstehenden Bläschen ("bubbles") geben dem Endprodukt einen seiner vielen Namen. Je nach Region, Stadt, Bezirk oder gar Straßenzug kann der schaumige Tee aber auch als Pearl Tea, Milk Tea, Boba Tea oder Momi Milk Tea daherkommen.

James Yenling hat sein Bubble-Tea-Haus vor eineinhalb Jahren in Manhattan eröffnet. Jetzt will er expandieren. "Die Leute lieben es einfach, vor allem im Sommer. Allein in dieser Straße gibt es drei Bubbletea-Läden, und die Geschäfte laufen für alle gut", sagt er. Die Kunden sind nicht nur Anwohner, sondern inzwischen auch immer mehr Businessleute in der Mittagspause und erstaunte Touristen aus aller Welt. Die lieben vor allem die aromatisierten Varianten von Apfel- bis Minzgeschmack. Studentin Paula wechselt regelmäßig ihre Favoriten. "Hauptsache Tapiokakugeln", sagt sie lachend und zieht an ihrem extradicken Strohhalm, "ich weiß zwar nicht, wofür sie gut sind, aber ohne geht's nicht mehr".


source: zdf

Mittwoch, 11. März 2009

Illegale Imker auf New Yorks Dächern Bienenzüchter kämpfen gegen Verbot

Illegale Imker auf
New Yorks Dächern

Bienenzüchter kämpfen gegen Verbot

Lokal produzierter Honig ist in New York beliebt, Bienen nicht: Die Haltung der "giftigen Wildtiere" ist in der Stadt verboten. Widerspenstige Imker verteilen dennoch Bienenstöcke auf Dächern - und die Gemeinde der Bienenliebhaber wächst rapide.

Das kriminelle Imperium des unauffälligen John H., 65, umfasst zwei Staaten, 120.000 Arbeiter und ein weites Netzwerk an Mitverschwörern. "Wir sind viele, und wir werden immer mehr", sagt er gut gelaunt. Verrat hat er nicht zu fürchten, denn er kann den Menschen geben, was sie lieben: Honig.

"Als würden wir Tiger züchten"

John H. ist seit acht Jahren Hobby-Imker. Auf dem Dach seines Hauses in Brooklyn hält er zwei Bienenvölker in unscheinbaren grauen Kästen. Weil Bienen jedoch als Wildtiere klassifiziert sind, ist ihre Haltung innerhalb der Stadt verboten - einzige Ausnahme: Bildungseinrichtungen. Bis zu 2000 Dollar Strafe kann es kosten, wenn ein nicht autorisierter Bienenstock entdeckt wird. "Das ist ein völlig hysterisches Gesetz", ärgert sich John, "als würden wir kleine Tiger auf unseren Häusern züchten. Es ist vor etwa fünf Jahren in Kraft getreten, und wir wissen nicht einmal, wer das Ganze angeleiert hat."

Mit "wir" meint der Pensionär die anderen Untergrund-Imker der Stadt. Ihre genaue Zahl bleibt ungewiss, aber dank des umtriebigen Ex-Lehrers ist ein Teil von ihnen sehr gut organisiert. 2006 gründete John ein Internetforum für New Yorker Bienenliebhaber - um einfacher Kontakt halten zu können mit den fünf andern Imkern, die er kannte. Heute hat die Gruppe fast 300 Mitglieder, Tendenz täglich steigend, und veranstaltet monatlich Honigverkostungen oder Infoabende. Sogar eine Kooperative ist daraus entstanden, um gemeinsam die Honiggewinnung zu verbessern und die Legalisierung der Bienenhaltung voranzutreiben. "Es kann nicht einfach jeder Honig in der heimischen Küche herstellen wie er will", sagt John.

Angehende Imker verkosten in New York City geernteten Honig. Quelle: ZDF,Jennifer Rotter

Angehende Imker verkosten in New York geernteten Honig.

Kurs für heimliche Imker

Weil noch immer nur ein gutes Dutzend der Mitglieder eigene Bienenstöcke in der Stadt hat, ist die Gruppe außerdem seit neuestem die Brutstätte der nächsten Generation heimlicher Honigproduzenten: Im Januar startete ihr erster Kurs für zukünftige Stadt-Imker, auch er ein voller Erfolg: "Die Leute stehen am Sonntagmorgen um neun vor der Tür, nicht mal der Schneesturm letzte Woche konnte sie aufhalten", erzählt John. Viele der 45 Schüler sind aus ländlichen Gegenden nach New York gezogen, kennen das Imker-Metier aus dem elterlichen Garten oder suchen ein interessantes Öko-Hobby. Sie sehnen sich nach einer Freizeitbeschäftigung, die sich abseits - oder eben oberhalb - der Häuserschluchten New Yorks abspielt. Wenn dabei ein paar Gläser Honig für Freunde und Nachbarn herauskommen, umso besser.

Der kraushaarige, energische Mann, der ihnen gemeinsam mit John beibringt, wo man Bienenkörbe hernimmt, wie man sich unauffällig Zugang zu Dächern verschafft und Ärger mit Nachbarn verhindert, ist da weniger romantisch: Er sieht das Geld im goldenen Saft. Der professionelle Imker musste seine Farm im Mittelwesten verkaufen, in New York hat er neu angefangen.

Seine Bienenstöcke - weit mehr als die üblichen ein bis zwei pro Hobby-Imker - sind in der ganzen Stadt verteilt, selbst in Chinatown und auf einem Zehngeschosser in Upper Manhattan hat er sie installiert. "Ich habe Kontakte zu den meisten Gärtnern in der Stadt aufgenommen", erzählt er, "wenn deren private, meist wohlhabende Auftraggeber nach etwas Neuem für ihre Gärten suchen, erzählen die Gartenpfleger ihnen von mir. Ein guter Deal: ihr Dach für meine Bienen, meine Bienen für ihre Freizeitbeschäftigung."

Ein Glas Honig für 20 Dollar

Der Imker holt mehrmals im Jahr mit den Paten die Ernte ein. Die Hochhausmetropole bietet den Insekten bei genauerem Hinsehen weit mehr als Central Park und Deko-Blumen: erstaunlich viele kleine Parks, winzige Vorgärten und weiträumige Dachterrassen. Etwa 120 Pfund Honig produziert jeder Bienenstock jährlich, kleine Delikatessen- und Bioläden reißen sich um ein paar Gläser davon. Bis zu 20 Dollar kann eines kosten, der Imker weiß, warum: "In den letzten Jahren sind überall in den USA Völker ausgestorben. Die New Yorker Bienen dagegen sind bisher gesund geblieben. Außerdem werden in New York keine Pestizide mehr benutzt. Deshalb hat Honig aus New York eine viel geringere Schadstoffbelastung als der vom Land."

Bisher bleiben die Imker meist unbehelligt, weil die Bienen knapp unter dem Radar der Gesundheitsbehörde fliegen: Solange sich niemand beschwert, drückt die ein Auge zu. "Man muss sich nur gut um seine Völker kümmern und die Bienen aus den Haaren der Leute fernhalten", sagen die Experten. Vielleicht dürfen sie bald auch offiziell bleiben: Im April wird über die Legalisierung städtischer Bienenhaltung beraten.

"Imker sind wie Bienen"

Den Imker würde es freuen: "Wir brauchen Strukturen wie in Deutschland, wo es eine Ausbildung und Qualitätskontrollen gibt. Aber das dürfte schwierig werden", meint er halb seufzend, halb lachend. "Imker sind wie ein Schwarm Bienen: freiheitsliebend - und schwer zu kontrollieren."

source: zdf